Klaus-Dieter Fischer (Ehrenpräsident)

Born zu fordern macht allerdings keinen Sinn mehr.
Der Mann wirkt langsam, höflich ausgedrückt etwas "sehr alt".
Der war ein guter und wird immer ein guter bleiben, aber ist jetzt eben Rentner.
 
Irgendwas stimmt doch hier nicht....

Auf jeden Fall wäre es dann gelungen, ein bestelltes Feld zu hinterlassen - einen kerngesunden, vitalen, zukunftsorientierten SV Werder."
Quelle: http://www.werder.de/de/profis/news/48821.php



BILD: Was erwarten Sie in Zukunft von Werder?
Fischer: „Meine Nachfolger werden einiges verändern müssen. Es geht um Dinge, die bislang nicht denkbar waren. Nehmen wir den Verkauf des Stadionnamens. Da gibt es bei den Fans mittlerweile einen Stimmungswandel. Darüber hinaus: Ist es sinnvoll, einen Investor an den Klub zu binden? Sollen sich Externe an Spielerkäufen beteiligen? Ich war da konservativ, vielleicht müssen wir da neue Wege gehen.“
Quelle: http://www.bild.de/sport/fussball/w...r-lasse-ich-nicht-im-stich-35255322.bild.html


Leichter Widerspruch :unfassbar:
Davon abgesehen hoffe ich mal, dass weder der Verkauf des Stadionnamens, noch die Investorengeschichte passiert, denn dann wären wir am Ende nicht besser als WOB, Leverkusen, HSV & Co. was ich wirklich "schade" fände. Mit Eichin und Filbry in der Geschäftsführung jedoch leider extrem wahrscheinlich, dass es am Ende so kommt..
 
tja anders wird man sich auf dauer aber nicht in der klasse halten können.

WOB zb nie etwas gerissen in der Liga aber trozdem krass hohe gehälter gehabt. Meisterschaft erkauft etc...
Ich glaube nicht das man sich hier großartig halten wird wenn die liga so weitergeht.

Mercedes geht bei VFB vermehrt rein und die wollen die AG!
HSV will AG, und hat Kühne.
Leverkusen hat Bayer
Ingolstadt Audi
Leibzig Red Bull
Wob VW
Hoffenheim SAP

kann ganz witzig werden sollte man da nicht mal die Regeln ändern
das ganze hat nix mit Fairplay zu tun.
 
ja die hatten in dem jahr aber auch schon überzogene Gehälter.
KDB geht für 17 mio nach WOB mit nem ca 4-5 mio Gehalt??

Kein 17 Mio Transfer verdient bei seinem neuen Verein 1-2 Mio Euro. Das ist halt mittlerweile so. Die Zeiten haben sich geändert.

Jede Meisterschaft ist erkauft. Zum Teil mehr zum Teil weniger. Wobei bei Wolfsburg erst das große Geld floss nach der Meisterschaft.
 
Davon abgesehen hoffe ich mal, dass weder der Verkauf des Stadionnamens, noch die Investorengeschichte passiert, denn dann wären wir am Ende nicht besser als WOB, Leverkusen, HSV & Co.

Der HSV klammert sich verzweifelt an seine traditionellen Vereinsstrukturen und steht u.A. deswegen seit Jahren so desolat da. Aber jeder HSV-Fan könnte auf den Rest der Bundesliga zeigen und mit Recht sagen: Ihr seit alle seelenlose Kapitalgesellschaften. Wir können uns nun verzweifelt daran klammern keinen Investor zu haben um dann selbstzufrieden auf die ganzen seelenlosen Vereine in der Bundesliga zu zeigen. Wir sind dann nämlich nicht mehr Mitglied. Entweder man geht mit der Zeit oder man wird gegangen. So einfach ist das. Der Dammbruch ist spätestens in Berlin passiert.
 
Die Crux der HSV-Fans ist jedoch, daß sie nicht nur an den e.V.-Strukturen festhalten, sondern auch über ein Selbstverständis verfügen, daß den HSV als Meisterschaftsanwärter oder zumindest CL-Dauerteilnehmer sieht. Das ist in etwa so, als wenn man denkt, mit einem frühen 80er-Jahren Boliden noch heute um den Titel in der Formel 1 mitfahren kann.
 
Die Crux der HSV-Fans ist jedoch, daß sie nicht nur an den e.V.-Strukturen festhalten, sondern auch über ein Selbstverständis verfügen, daß den HSV als Meisterschaftsanwärter oder zumindest CL-Dauerteilnehmer sieht. Das ist in etwa so, als wenn man denkt, mit einem frühen 80er-Jahren Boliden noch heute um den Titel in der Formel 1 mitfahren kann.

Weisst du was am HSV das Lustigste ist. Dass dieser Club - bis auf die Strukturen und Funktionsträger - alle Voraussetzungen hat um ein Dauerteilnehmer in der CL zu sein.
 
Im heutigen WK ist ein ganz interessantes Interview mit KDF. Unter anderem geht es darum, wo Werder in den nächsten zehn Jahren steht und wie man sich im Konkurrenzkampf Bundesliga behaupten möchte.
Ich lese aus den Zeilen sehr viel Selbstkritisches. Eben auch, dass es Zeit ist hier neue Wege zu gehen. Dass die Geschäftsführung, hier bezieht er dies sehr stark auf seine Kollegen Filbry und Eichin, doch ernsthaft andere und neue Wege prüfe. Man sei aber nicht nur auf eher klassische Dinge angewiesen wie den Verkauf des Standionamens oder Investorenlösungen, sondern müsse gerade als Werder Bremen kreativ sein. Hier spricht er Eichins Bemühungen in Richtung Kooperation mit Juve an.
Denke, wenn man das Interview so liest, dass Fischer selbst erkannt hat, dass man Werder Bremen eben in 2014 nicht mehr so führen kann, wie vor zehn oder zwanzig Jahren, was mir persönlich dann doch Hoffnung macht, dass Werder in der Gegenwart ankommt.
 
Im heutigen WK ist ein ganz interessantes Interview mit KDF. Unter anderem geht es darum, wo Werder in den nächsten zehn Jahren steht und wie man sich im Konkurrenzkampf Bundesliga behaupten möchte.
Ich lese aus den Zeilen sehr viel Selbstkritisches. Eben auch, dass es Zeit ist hier neue Wege zu gehen. Dass die Geschäftsführung, hier bezieht er dies sehr stark auf seine Kollegen Filbry und Eichin, doch ernsthaft andere und neue Wege prüfe. Man sei aber nicht nur auf eher klassische Dinge angewiesen wie den Verkauf des Standionamens oder Investorenlösungen, sondern müsse gerade als Werder Bremen kreativ sein. Hier spricht er Eichins Bemühungen in Richtung Kooperation mit Juve an.
Denke, wenn man das Interview so liest, dass Fischer selbst erkannt hat, dass man Werder Bremen eben in 2014 nicht mehr so führen kann, wie vor zehn oder zwanzig Jahren, was mir persönlich dann doch Hoffnung macht, dass Werder in der Gegenwart ankommt.

:tnx:
Ich lese gerade Deinen Beitrag und habe fast das Gleiche im Dutt-Thread geschrieben.
Aber wenn ich mir die Postingzeit angucke,müßte ich ja von Dir abgeschrieben haben.
Dafür bin ich mir aber wiederum zu eitel.

Mich freut es,daß wir zum Thema Fischer keinen gegenseitigen Erklärungsbedarf mehr haben.-Und überhaupt:Ich schätze Dein Niveau!
 
Im heutigen WK ist ein ganz interessantes Interview mit KDF. Unter anderem geht es darum, wo Werder in den nächsten zehn Jahren steht und wie man sich im Konkurrenzkampf Bundesliga behaupten möchte.
Ich lese aus den Zeilen sehr viel Selbstkritisches. Eben auch, dass es Zeit ist hier neue Wege zu gehen. Dass die Geschäftsführung, hier bezieht er dies sehr stark auf seine Kollegen Filbry und Eichin, doch ernsthaft andere und neue Wege prüfe. Man sei aber nicht nur auf eher klassische Dinge angewiesen wie den Verkauf des Standionamens oder Investorenlösungen, sondern müsse gerade als Werder Bremen kreativ sein. Hier spricht er Eichins Bemühungen in Richtung Kooperation mit Juve an.
Denke, wenn man das Interview so liest, dass Fischer selbst erkannt hat, dass man Werder Bremen eben in 2014 nicht mehr so führen kann, wie vor zehn oder zwanzig Jahren, was mir persönlich dann doch Hoffnung macht, dass Werder in der Gegenwart ankommt.


Wäre in der Tat gut, wenn es sich tatsächlich um die von dir vermutete Selbsterkenntnis handelt.

Nachwuchs-Herberge (damals noch bei den Eheleuten Lampe in der Brautstraße in der Bremer Neustadt), Tickets für ein Spiel an einem Sponsor verkauft, Stadionlogen, Umwandlung zur KGaA etc - Werder war in den 1980er und 1990er Jahren unwahrscheinlich innovativ und dabei in manchen Dingen Vorreiter im deutschen Profifußball - mittlerweile rennen wir den Anderen auch abseits des Platzes nur noch hinterher.
 
Wäre in der Tat gut, wenn es sich tatsächlich um die von dir vermutete Selbsterkenntnis handelt.

Nachwuchs-Herberge (damals noch bei den Eheleuten Lampe in der Brautstraße in der Bremer Neustadt), Tickets für ein Spiel an einem Sponsor verkauft, Stadionlogen, Umwandlung zur KGaA etc - Werder war in den 1980er und 1990er Jahren unwahrscheinlich innovativ und dabei in manchen Dingen Vorreiter im deutschen Profifußball - mittlerweile rennen wir den Anderen auch abseits des Platzes nur noch hinterher.

Wie gesagt in dem Interview ist KDF da doch sehr selbstkritisch. Man kann da durchaus rauslesen, dass es eben auch der Grund dafür ist, dass er aufhört. Hört sich irgendwie so an als würde er es sich selbst nicht mehr zutrauen noch mal den Fussball komplett umzudenken. Sich also von den alten Sichtweisen zu lösen.
Finde Schritt dann zu sagen, dass man dann Jüngeren das Feld überlässt sehr respektabel.
 
Naja, er ist weit über 70. Da ist es nicht nur respektabel, sondern vor allem normal, mal einen Generationswechsel einzuläuten.
 
Naja, er ist weit über 70. Da ist es nicht nur respektabel, sondern vor allem normal, mal einen Generationswechsel einzuläuten.

Für mich liest sich das allerdings eben mehr so, dass er es nicht allein seines Alters wegen macht, das wahrscheinlich auch, sondern vor allem, weil er neuen Ideen nicht im Wege stehen möchte. Er eben selbst eingesehen hat, dass er sich selbst einfach schwer damit tut, eine andere "Politik" zu denken als es in der Vergangenheit der Fall war.
 
Im heutigen WK ist ein ganz interessantes Interview mit KDF. Unter anderem geht es darum, wo Werder in den nächsten zehn Jahren steht und wie man sich im Konkurrenzkampf Bundesliga behaupten möchte.
Ich lese aus den Zeilen sehr viel Selbstkritisches. Eben auch, dass es Zeit ist hier neue Wege zu gehen. Dass die Geschäftsführung, hier bezieht er dies sehr stark auf seine Kollegen Filbry und Eichin, doch ernsthaft andere und neue Wege prüfe. Man sei aber nicht nur auf eher klassische Dinge angewiesen wie den Verkauf des Standionamens oder Investorenlösungen, sondern müsse gerade als Werder Bremen kreativ sein. Hier spricht er Eichins Bemühungen in Richtung Kooperation mit Juve an.
Denke, wenn man das Interview so liest, dass Fischer selbst erkannt hat, dass man Werder Bremen eben in 2014 nicht mehr so führen kann, wie vor zehn oder zwanzig Jahren, was mir persönlich dann doch Hoffnung macht, dass Werder in der Gegenwart ankommt.

Ein gewohnt hanseatisch durchdachtes, sachliches, sympathisches Interview. Seine Sozialkompetenz wird uns abgehen.

Er betont auch nochmal die Eigenheiten Werders, die soziale Verantwortung, fur die der Verein steht. Also ziemlich genau das, was hier vor wenigen Tagen als Wohlfuehlatmosphaere abgetan wurde.
 
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