Klaus Allofs

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Allofs muss jetzt den Mut zu unpopulären Entscheidungen haben. Er muss im Kader ausmisten und das Trainerteam vor die Tür setzen. So wie es ein Uli Hoeneß täte, wenn seine Mannschaft so brutal versagte wie Werder seit 2 Jahren.

...und dann geht er selbst am besten gleich mit! Wer eine Mannschaft formen will, die oben mitspielt und dabei die Qualität von Ab- und Zugängen in einem deutlichen Missverhältnis stehen, muss sich eingestehen, dass er nicht mal mehr Durchschnitt ist!!!
 

Die hätten ohne ihre Marktmacht (Zuschauerinteresse, welches zum teil(!) aber nur durch die Mißwirtschaft aufgebaut wurde) damals die Lizenz verloren.

Wenn man es schafft, innerhalb von fünf Jahren fast 100 Mio an Schulden zu tilgen und dann noch solchen Erfolg hat, dann wird man schon verdammt viel richtig gemacht haben.

BVB (Konzern)
Verbindlichkeiten davon kurzfristig Anlagevermögen
2011 ca. 154.000 T€ ca. 63.365 T€ ca.196.616 T€
2007 ca. 171.600 T€ ca. 36.427 T€ ca. 224.821 T€

Andere Zahlen finde ich nicht, glaube aber nicht, das in dem einem fehlendem Jahr 80 Mio abgebaut wurden. Kannste das aufzeigen?!
 
@Yeremi

Der Watzke ist ein kühler Rechner, um Dortmund brauchst dir momentan keine Sorgen machen. Die haben die meisten ihrer Spieler schon mit langfristigen Verträgen ausgestattet und solange der in meinen Augen extrem clevere Watzke dort in der Verantwortung steht wird da kein Harakiri gemacht. Die werden dort auch nicht übermütig sondern haben einen Teil ihres Gewinns in den Reus Transfer gesteckt. Kurzum die machen einfach einen klasse Job.

Ohne Zweifel machen sie einen guten job, das besteitet niemand. Wenn eine Mannschaft gut ist das erweckt bei den großen Vereinen Begehrlichkeiten und versuchen die spieler mit hohen Gehältern wegzukaufen. D. h. der Verein muss den Spielern ein höheres Gehalt zahlen. Ob Watzke wirklich so clever ist zeigt sich in der nächsten Krise die kommen wird. Beispeil Gladbach Reus, Dante, Neustädter sind weg. Warum???
Werder war auch gezwungen hohe Gehälter zu zahlen um die Mannschaft beisammen zu halten und musste doch die spieler verkaufen, weil man die Gehälter großer Vereine nicht zahlen konnte. Diego, Özil Pizarro auch Frings sind die Beispiele.
Werder ist ein kleiner Verein, der das optimalste aus seiner Situation macht, dies Dank KATS, Lemke, Born und Müller. Um an der spitze dranzubleiben, braucht man einen strategischen Finanzpartner. Das wirtschaftliche Umfeld ist schlecht. Die Talente schnappen sich schon die großen Vereine. Dass man sich schon solange oben halten konnte ist schon ein Wunder.
 
@Yeremi

Der Watzke ist ein kühler Rechner, um Dortmund brauchst dir momentan keine Sorgen machen. Die haben die meisten ihrer Spieler schon mit langfristigen Verträgen ausgestattet und solange der in meinen Augen extrem clevere Watzke dort in der Verantwortung steht wird da kein Harakiri gemacht. Die werden dort auch nicht übermütig sondern haben einen Teil ihres Gewinns in den Reus Transfer gesteckt. Kurzum die machen einfach einen klasse Job.

Und Watzke äußert unverhüllt seine Meinung über die Pseudoclubs, die mit Duldung bzw. sogar mit Segen von DFB/DFL die 50+1 Regel umschiffen. Diese Courage haben nur wenige.
 
Allofs muss jetzt den Mut zu unpopulären Entscheidungen haben. Er muss im Kader ausmisten und das Trainerteam vor die Tür setzen. So wie es ein Uli Hoeneß täte, wenn seine Mannschaft so brutal versagte wie Werder seit 2 Jahren.

Mein lieber Werderfreund. Werder ist nicht Bayern. Wenn man wie die Bayern 200 Mill in der Rückhand hat kann man jeden Spieler kaufen den man haben möchte und den Trainer vier Mal im Jahr vor die Tür setzen. Werder kannst du nicht mit den Bayern vergleichen dazwischen liegen Welten. Trainerentlassungen lösen die Probleme nicht sondern man schiebt die Probleme vor sich her oder kehrt sie unter dem Teppich.:mad:
 
Dieser Trainer ist rat- und konzeptlos und mit seinem Latein am Ende. Auch wenn seine Entlassung die Probleme nicht löst, ist seine Entlassung die Grundvoraussetzung dafür, hier die Verkrustungen aufzubrechen und wenigstens die Probleme aktiv anzugehen.
 
Die Verletzungen sind nicht der Grund für das fehlende Konzept. Die Verletzungen sind der Grund, dass wir noch weniger Punkte geholt haben.
 
Vielleicht sind die vielen Verletzungen aber schuld, dass ein vorhandenes Konzept so nicht umgesetzt werden kann.

Wir können (fast) alle nur spekulieren, da die wenigsten wirklich genügen Einblick haben dürften, um solche Sachen fundiert zu beurteilen.
 
Die Verletzungen sind nicht der Grund für das fehlende Konzept. Die Verletzungen sind der Grund, dass wir noch weniger Punkte geholt haben.

Du redest von fehlenden Konzepte!!! WAs für konzepte sollte dann KATS haben???
Wie willst du diese Konzepte durchführen wenn du 13 Verletze hast und sich Spieler immer wieder verletzen. Wie willst du Konzepte durchführen, wenn du nur mit kleinen bubis zusammenarbeiten musst im harten Bundesligageschäft die letztes Jahr noch in der jugend gespielt haben wie willst du da deine konzepte umsetzen..
Muss aber sagen, dass Tybull, Hartherz und Füllkrug und ein Afolter ihre Sachen schon sehr gut gemacht haben.
 
Ich habe die Lösung:

Allofs entlässt Schaaf und stellt einen neuen Trainer ein. Daraufhin entlässt Lemke Allofs und setzt einen neuen Sportdirektor ein, woraufhin Lemke zum Rücktritt gedrängt wird und als Boss ersetzt wird. Dann kann der neue Boss bei jeder Niederlage sagen: "Also den Trainer und den Manager habe ich nicht geholt". Der Manager kann immerhin auch immer sagen, dass er den Trainer nicht geholt hat und der Trainer kann sagen, dass er ja von Allofs geholt wurde und die Zusammenarbeit so einfach nicht klappt. Und die Spieler können sagen, dass die Unruhe zwischen Trainer, Manager und Vorstand es ihnen nicht ermöglicht gute Leistungen zu bringen.
 
Ich habe die Lösung:

Allofs entlässt Schaaf und stellt einen neuen Trainer ein. Daraufhin entlässt Lemke Allofs und setzt einen neuen Sportdirektor ein, woraufhin Lemke zum Rücktritt gedrängt wird und als Boss ersetzt wird. Dann kann der neue Boss bei jeder Niederlage sagen: "Also den Trainer und den Manager habe ich nicht geholt". Der Manager kann immerhin auch immer sagen, dass er den Trainer nicht geholt hat und der Trainer kann sagen, dass er ja von Allofs geholt wurde und die Zusammenarbeit so einfach nicht klappt. Und die Spieler können sagen, dass die Unruhe zwischen Trainer, Manager und Vorstand es ihnen nicht ermöglicht gute Leistungen zu bringen.

Und alle können endlich mal über wirklich chaotische Zustände schimpfen ... genial :D
 
...Man lebt bei Werder mMn zu sehr in der Vergangenheit und zu wenig in der Gegenwart und Zukunft!

:tnx: Sehr schön formuliert. Und gerade jene Zukunft macht einem angst und bange. Wie Allofs heute ja durchblicken ließ, dass in der nächsten Saison wohl ein anderer Fussball gespielt wird, so sind doch eine Menge Fragezeichen bei den Fans in den Köpfen. Gerade in so schwierigen Zeiten, die wir hier seit zwei Jahren zusammen meistern, würde ich mir endlich mal ein kontroverse Diskussion zwischen der sportlichen Führung und den Fans des SV WERDER BREMEN wünschen.

Also Allofs, wie wäre es mit einer Diskussionsrunde in der Hemelinger Straße nach Beendigung dieser zweiten desolaten Spielzeit.

Ich schlage mal ein paar Punkte für eine Agenda vor:

- Zum widerholten male die sportlichen Ziele nicht erreicht. Welche Gründe haben dazu geführt?
- Auch 2012 mit über 10 verletzten Spielern dabei. Warum gibt es soviele Muskelverletzungen, warum wurden Spieler mit Beschwerden verpflichtet? Gibt es interne Überprüfungen?
- Seit Bargfrede und Hunt kamen keine bundesligatauglichen Spieler aus der Jugendarbeit. Welche Gründe gibt es dafür und wie reagiert der Verein auf dieses Manko?
- Wie schaut das neue "Spielsystem" aus? Bleiben wir bei der Raute oder gehen wir zur einer defensiveren Spielsystem über? Wird eine neue Ausrichtung des System in der kompletten Jugend mitübernommen oder betrifft es nur die BL?
- Wird es eine neue Ausrichtung im Scoutingbereich geben? Wird nun mehr in Deutschland gescouttet oder graben wir weiterhin in drittklassigen Ligen? Hat die zunehmende Abstinenz im internationalen Tunieren eine Auswirkung auf unser Scpouting? Wie verbleiben wir mit dem Scouting in Südamerika?
- Kann es unter dem Geschäftsführer Klaus Allofs einen Trainerwechsel geben und wenn ja, welches Profil sollte ein Neuer mitbringen?
- Wird auch in Zukunft die Person Klaus Allofs die Postion der Geschäftsführung und die des Sportmanagers übernehmen oder könnte es wieder ein ähnliches Konzept anno 2004 (BORN-ALLOFS-SCHAAF) geben?
- Wie schaut das Sponsoring 2012/2013 aus? Hat man einen großen strategischen Partner gefunden? Wer wird Trikotsponsor z7u nächten Saison? Ist der Verein zum Sparzwang verdammt und wenn ja, welche Auswirkungen wird dies langfrisitg mit den sportlichden Zielen des Vereins korrespondieren?


Ich bin wohl nicht der einzige der nach Antworten lechzt und sich von seinem Verein ein wenig distanziert fühlt. Was bringt der Tag der Fans, wenn es zur einer Familienveranstaltung mit Kirmischarakter verkommt und extenzielle Fragen im Raum stehen bleiben? Die Eintrittspreise werden höher, man bekommt eine neue Salatschüssel vor die Nase gezetzt und erwartet, dass wir sie jedes Wochenende schön füllen. Mit Bier und Bratwurst. Aber der Dialog ist irgendwo zwischen der Meisterfeier und dem neuen Stadion flöten gegangen. Schade eigentlich.
 
Der BVB beweist uns gerade mehr als eindrucksvoll das Gegenteil! Von einem Verein der quasi pleite war zu einem Double Deutschen Meister mit einer Super Mannschaft + prächtigen Perspektiven. Man kann also auch ohne das ganz grosse Geld gute + erfolgreiche Arbeit leisten, sogar nachhaltig.

Wenn du dir anguckst, wie der BVB in Jahren ohne internationales Geschäft während des Schuldenabbaus investieren konnte, kannst du sehen, dass man da trotz des knapp vermiedenen Kollapses aufgrund der absolute großartigen Bedingungen (garantiert ausverkauftes riesiges Stadion, riesige Fangemeinde national und international, dadurch gewaltige Einnahmen durch Merchandising, Tickets, Sponsoren... da können Vereine wie Werder auch nach mehreren Jahren CL nicht mit einem BVB im Bundesligamittelfeld mithalten) nie am Hungertuch genagt hat.

Dazu kommt, dass zusätzlich zu guter Arbeit auch ein Schweineglück an der positiven Entwicklung beteiligt war. Eine Mannschaft, die um Platz 5-6 mitgespielt hat und in der EL keine Bäume ausreißen konnte, wurde auf einen Schlag durch einen A-Jugendlichen und einen Neuzugang aus der zweiten japanischen Liga verstärkt, die so gut wie nichts kosteten, aber aus dem Stand internationale oder sogar Weltklasse verkörperten - selbst die beste Planung der Welt garantiert solche Schnäppchen nicht, wenn keinem der beiden der Durchbruch in der Bundesliga gelungen wäre, hätte niemand mit der Wimper gezuckt. Dazu kommt, dass Risikotransfers wie Lewandowski und Barrios grandios eingeschlagen sind - sowas klappt auch bei tadelloser Integrationsarbeit nicht immer. Solche Sachen sind eben immer auch ein Glücksspiel, wenn von den vieren keiner auch nur Ansatzweise so gut eingeschlagen wäre, wie es gekommen ist, wäre das noch nichtmal sonderliches Pech gewesen. Das heißt natürlich nicht, dass alles dem Zufall überlassen ist - man muss schon sehr gute Arbeit leisten, damit eine Umgebung geschaffen wird, in der solche Glücksfälle überhaupt genutzt werden können, aber nur durch gute Arbeit lässt sich sowas eben nicht erzwingen.

Wenn das so wäre, würde man beim BVB ja einfach so weiter machen, schließlich sind da ja kompetente Leute am Werk. Aber jetzt haut man da trotzdem mal 17 Mio€ für einen Reus raus, eben weil man da erkannt hat: Ohne die ganz teuren Transfers kann man Qualität eben nicht garantieren und trotz guter, kontinuierlicher Arbeit müsste man sonst auch mal damit rechnen das internationale Geschäft zu verpassen - den Erfolg mit solchem finanziellen Aufwand zu zementieren, kann man sich aber auch nur leisten, wenn man die bereits angesprochene grandiose Ausgangslage mit Einnahmen aus der CL koppeln kann.

Das Beispiel Dortmund ist also keines, dem Werder folgen kann - zum einen, weil man andere Vorraussetzungen hat und zum anderen weil man sich auf Glück durch gute Arbeit zwar vorbereiten, es aber nicht erzwingen kann.
 
@Gojira

Naja, nicht am Hungertuch genagt mit gut 100 Mio Schulden, keine Ahnung wann man für dich am Hungertuch nagt.

Wo ich dir recht gebe ist der Punkt das der BVB mit Götze und Kagawa sehr gute Griffe getan hat, ähnlich wie wir damals z.B. mit Micoud. Egal welche Qualität die Spieler mitbringen, ganz sicher das sie auch einschlagen kann man sich nie sein, da hatte der BVB sicher auch ein bisschen Glück, es gehört aber auch gutes Scouting (Kagawa) bzw. gute Nachwuchsarbeit (Götze) dazu.
 
Also Allofs, wie wäre es mit einer Diskussionsrunde in der Hemelinger Straße nach Beendigung dieser zweiten desolaten Spielzeit.

Wenn man mal die rosaroten Wölkchen beiseite wedelt, dann ist es schon die vierte desolate oder schlechte Spielzeit. Ja stop werden jetzt viele sagen, wir haben vor nicht sooo langer Zeit im Finale der EL gestanden, haben den Pokal geholt. Stimmt. Aber was wir heute sehen ist das Ende einer Entwicklung die schon 2008/09 zu sehen war. Eine Mannschaft der es an allen Ecken und Enden an Kostanz fehlte, die sich offenbar nur in einzelnen wichtigen Spielen motiveren konnte was dann irgendwann die Pokalwettbewerbe waren. Durch diese hat uns teilweise Diego durch seine Klasse getragen (es sei an das Rückspiel gegen Udine erinnert als der Hinspielsieg innerhalb einer Halbzeit futsch war) oder Wiese in den Spielen gegen Hamburg. Die Pendelbewegungen aber waren genau die selben wie schon heute, nur dass wir heute nicht mehr die individuelle Klasse haben die dies kaschieren kann (vergl. Frings/Özil/Diego im MF gegen die aktuelle Besetzung...). So hatten wir dann die katastrophale BL-Saison, in der Folge eine sehr ähnliche in deren Ende wir uns in einem starken Schlussspurt gott weiß wie in die CL retten konnten gefolgt von einer unterirdischen Saison in der nicht mal mehr die Pokalwettbewerbe uns getragen haben und nun also die aktuelle. Wie ein roter Faden durch diese Jahre zieht sich dass es die Mannschaft -obwohl spielerisch viel mehr in ihr steckt- nicht schafft über eine Saison konstant die richtige Einstellung an den Tag zu legen. Und wenn ich so über all das nachdenke, dann beginne ich mich leider zu fragen, ob nicht die Mittel von Thomas Schaaf zu überdenken wären, ob es nicht für alle Beteiligten das beste wäre langsam mal was neues zu versuchen. Ich verlange keine CL, kein Zauberfussball oder sowas aber es muss auch mit 10 Verletzen möglich sein eine taktische Grundordnung und Woche für Woche den richtigen Einsatz an den Tag zu legen. Das alles fehlt leider und da stinkt der Fisch nunmal vom Kopfe her. Nochmal: Ich hab mich bisher auch bei den übelsten Klatschen immer und in jeder Diskussion vor Schaaf geworfen aber die Woche für Woche offensichtliche taktisch/strategische Unterlegenheit von Werder selbst gegen schwächste Mannschaften sind so dermaßen erschreckend, dass keine Verletzungsmisere hier als Ausrede herhalten kann. Zumal wir so eine Situation vor Jahren schonmal hatten nur da ist Werder punktgleich mit Bayern Herbstmeister geworden. Seitdem hat sich der Fußball aber ordentlich verändert. Nur hat das Thomas Schaaf offenbar noch keiner gesagt.

Da Werder kein Verein für Kurzschlussreaktionen ist (auch wenn man eingedenk der letzten beiden Spielzeiten kaum davon reden kann), gehe ich davon aus, dass Schaaf die Mannschaft in die neue Saison führen wird. Und dann wird die Schonfrist hoffentlich bis zur Winterpause laufen oder wir fangen unseren Neuaufbau ganz ganz weit unten an. Ich gehe davon aus, dass wir uns momentan in der äquivalenten Phase nach Rehagel befinden. Hoffen wir, dass sich Schaaf neu erfinden kann und wir bald wieder bei der Zeit ab 1999 sind.....
 
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