Klaus Allofs

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Prödl hat sich immerhin schon für einen verlängerten Vertrag empfohlen, aber beim Rest bleiben Zweifel.

Das Problem bei Prödl wird sein, das eine Verlängerung richtig teuer werden wird.
Er ist ablösefrei und es gab schon vor Monaten die ersten "Interessensbekundungen".
Der wird mMn nur bleiben, wenn a) Naldo geht (was ziemlich sicher sein dürfte), b) ein ordentliches Handgeld bezahlt wird und c) ein sehr gut dotierter Vertrag dabei rauskommt.

Und ob Prödl das wert ist, wage ich zumindest mal zu bezweifeln. Statt mit Prödl zu einem hochdotierten Gehalt zu verlängern, wäre mir die Verpflichtung eines ablösefreien IV wie den Düsseldorfer Lukimya um einiges lieber.
Der wechselt übrigens nur nach Köln, wenn die in der BL bleiben. Und das halte ich nach dem heutigen Spiel und bei dem Restprogramm für ziemlich unwahrscheinlich.

Allerdings passt Lukimya mit seinen "schon" 26 Jahren so gar nicht in den derzeitigen Jugendwahn Werders...:wall:

Gruß vom
Werder-Oldie
 
Bei dem Alternativ-Vorschlag kann ich überhaupt nicht begreifen, wie man gleichzeitig den stetigen Substanzverlust bejammern kann. Denn Prödl schätze ich deutlich besser ein und der hat noch weiteres Potenzial. Aus eben dem Grund ist er auch bei Clubs, die mehr Geld haben und sich bessere Spieler leisten können und die sicher Euro-League spielen hoch im Kurs. Wobei ja KA diese Wechselperiode offenbar eine klare Marschroute hat, die vorsieht, das über gewisse Schmerzgrenzen nicht hinweg gegangen wird und wenn man weiß, das der Spieler zu den Bedingungen nicht annimmt, gibt es erst gar kein Angebot.
 
Bei dem Alternativ-Vorschlag kann ich überhaupt nicht begreifen, wie man gleichzeitig den stetigen Substanzverlust bejammern kann. Denn Prödl schätze ich deutlich besser ein ...

Sehe ich komplett anders. Nach holprigem Beginn in Düsseldorf hat sich Lukimya unglaublich gesteigert und ist zum absoluten Leistungsträger dort geworden. Ich habe ihn öfters live dort im Stadion gesehen und war immer begeistert. Nicht zu unrecht ist er derzeit Dritter der TOP-2.-Ligaspieler im Kicker.
Und Jürgen Klopp hatte gute Gründe gehabt, warum er ihn als Ersatz für den wohl gehenden Santana haben wollte.
Von Prödl habe ich übrigens auch verdammt viele schlechte Spiele gesehen. Und warum wohl wurde ihm zeitweise selbst ein Durchschnitts-IV wie Wolf in der HR vorgezogen??

Nicht falsch verstehen, ich könnte mich auch mit einer Verlängerung des Prödl-Vertrages anfreunden, aber nur zu einem angemessenen Preis. Es macht null Sinn, wenn man endlich auslaufende Verträge von Großverdienern und hochdotierten Durchschnittsspielern direkt wieder neue hochdotierte für Durchschnittsspieler folgen läßt. Und mehr als BL-Mittelmaß ist Prödl nicht.

Gruß vom
Werder-Oldie
 
KATS dürfen jetzt nicht vom kurs abkommen... Prödl/Naldo sollte als einziger ne vertragsverlängerung bekommen...Fritz, Rosenberg, etc aufjedenfall gehen lassen, Piza wir man wohl nicht halten können... und dann weiter auf neue spieler mit gezielten fähigkeiten setzen... sonst macht man den ersten umbruch-schritt wieder zu nichte...
 
Und diese Kursänderung finde ich richtig gut. Noch im März letzten Jahres hat man uns ja noch erzählt" wir glauben an die Qualität unserer Mannschaft" oder " wir müssen nur unser Potenzial abrufen". Ich finde es richtig gut , das man sich nun entschlossen hat, sich von der Mannschaft der letzten Saison zu trennen. Klar hat man , damit zugegeben falsch in die Mannschaft investiert zu haben( sonst brauchte man ja keinen Umbruch), aber wenn man sich Fehler eingesteht und diese dann korrigiert, finde ich das sehr positiv. Wenn ich richtig informiert bin wird Eilts jetzt Chefscout, es werden keine Abdenours oder Tosics mehr geholt, sondern man bedient sich aus der U23. Man wird vorsichtiger bei den "Teuereinkäufen" und die haben in den letzten Jahren wirklich nicht das gebracht, keinen von denen die für über 5 Millionen hier her kam, hat gespielt wie einer der über 5 Millionen gekostet hätte. Und mit dem Toverdienen für Durchschnittsleister ist es jetzt auch vorbei. Das ein Wiese oder ein Piza( 2 Spieler die ihr Geld wert waren) diesen Weg nicht mitgehen wollen, ist schade aber verständlich. Ich finde bei den Wintereinkäufen das Preisleistungsverhältnis in Ordnung.
Das wir nächste Saison um den Abstieg spielen ist gut möglich ( schlechter Start, Pech usw), aber das wäre mit einem weiter so genauso wahrscheinlich bzw noch wahrscheinlicher und wenn "Teuerkäufe" nichts gebracht haben , ist auch nicht gesagt , das sie zukünftig mehr bringen ( außer Schulden).
Jetzt ist nur zu hoffen , das der Klaus im Sommer ein paar Gute, vielleicht auch Erfahrene dazu holt und der Thomas was daraus macht und bitte seine Taktik überdenkt.
 
Wobei man anmerken muss, dass diese Truppe ziemlich alt war und wohl auch Otto selbst in den Jahren danach Probleme bekommen hätte.

Stimmt. Otto hinterließ einen Haufen Arbeit! Aber für den falschen Nachfolger war Willi Lemke verantwortlich. Man hätte damals ja auch einen sauberen Übergang schaffen können. Zumindest theoretisch.

Nun erleben wir, dass ein einstiges Erfolgsmodell auch ein Misserfolgsmodell sein kann. Das mussten wir unter Otto nicht. Da kam der Abschied an einem Punkt, an dem der Verein zumindest wirtschaftlich noch konkurrenzfähig war. Was wir jetzt haben, ist die Situation von 1999 - nur mit dem Unterschied, dass die Mannschaft jünger und die Konkurrenz noch stärker geworden ist.
 
Ich kopier das mal aus dem WORUM hier rein. Bin zwar alles andere als ein Fan von ihm, aber der Beitrag liegt nicht ganz so daneben, wie er es ansonsten in der WELT oder Bremer Anzeiger schreibt.

Zitat von Kai Niels Bogena:
"Man sollte fair gegenüber Allofs sein. Er war ein erstklassiger Manager, wurde dann bequem, hat Fehler gemacht, aber durch die Ausleihe von Sokratis gezeigt, dass er immer noch in der Lage ist, ausgezeichnete Spieler für relativ wenig Geld zu entdecken. Und nach wie vor vertritt er den Klub hervorragend nach Außen, auch wenn es derzeit natürlich Durchhalte-Parolen sind. Leider ist er nur ein Manager und mehr oder weniger pro forma der Vorsitzende der Geschäftsführung, weil er den Posten, den Born hatte, nicht auch noch ausfüllen kann.
Man tut Allofs unrecht, wenn man ihm das ankreidet, denn diese Posten brauchen auf dem Level, auf dem sich ein Profi-Verein bewegt, zwei Verantwortliche. Aber die mächtige Alianz im Rücken von Allofs wollte das jetzige Modell, weil ein schwacher Geschäftsführer ihnen ihre Macht im Verein sichert. Neu sichert, denn seit den Abgängen von Born und Müller wird Werder im Kern wieder wie ein e.V. geführt. Und dort bestimmt nicht Allofs das Handeln. So es ist kein Zufall, dass sich Werder wirtschaftlich sowie sportlich kontinuierlich verschlechtert, seit Born und Müller nicht mehr verantwortlich sind.
Ein starker Klub braucht eine starke, zeitgemäße Führung auf mehreren Schultern. Bei Werder ist sie nach innen zwar stark, aber nicht zeitgemäß, denn die entscheidenden Führungspersonen herrschen im Verein zusammen seit 30 über Jahren. Born und Müller schufen dazu ein gesundes Gegengewicht, zusammen mit Allofs als findiger Manager. Die drei haben sich vertraut und ihre Aufgaben-Bereiche effektiv aufgeteilt. Zusammen in einer Phase, in der Werder das Personal auf dem Rasen besaß, eine treibende Liga-Kraft zu sein, war der Verein auf dem besten Weg, sich dauerhaft als Top-Klub Deutschlands zu etablieren.
Aber durch die (nicht freiwilligen) Abgänge von Born und Müller fiel Werder zurück ins Jahr 1985, mit einem Trainer, der (als Mensch und Coach) auch nicht gerade für einen Aufbruch oder Umdenken steht, sondern das Kontinuierliche stets wie ein Mantra vor sich her trägt. Allofs weiß das - genauso wie andere, die bei Werder arbeiten. Und es gibt sogar Leute dort, die gerne etwas Grundsätzliches ändern würden, denen aber die Macht dazu feht. So wird beim Werder weiter gewurschtelt, weiter gemurkst und weiter gemauschelt, mit dem Glorifizieren der Vergangenheit. Wir leben aber in 2012. Mit zwei Siegen in der Rückrunde. Mit Führungs-Spielern, die sich offen dazu bekennen, den Verein verlassen zu wollen. Und einem Rumpel-Fußball, der nur noch ein Schatten dessen ist, was Werder noch vor wenigen Jahren auszeichnete."

Quelle: http://worum.org/viewtopic.php?f=3&t=229&start=33210
 
Das, was KNB da schreibt, haben hier unzählige User schon im er vergangenen Sommer angemerkt. Auch im Winter wurde das noch mal geäußert, da das Thema zusammen mit möglichen Transfers (Stichwort: Transferbudget) wieder aufkam.
 
Meine Güte, das ich nach gut 13 Jahren :rolleyes: auch mal zu einem Text von KNB :tnx: würde, hätte ich auch nicht gedacht. Wo soll das noch hinführen? Nicht dass mir irgendwann auch noch Uli H. sympathisch wird ... :eek:
 
Leute, die wie KNB immer zur rechten Zeit nach Reibungspunkten suchen und die Bremer Idylle als das beschreiben, was sie ist, nämlich eine naive Illusion, sind immer wichtig. Bleibt festzuhalten, dass KA ein Mann mit wirtschaftlichem Sachverstand zur Seite gestellt werden muss, und WL endlich abserviert gehört.
 
KATS dürfen jetzt nicht vom kurs abkommen... Prödl/Naldo sollte als einziger ne vertragsverlängerung bekommen...Fritz, Rosenberg, etc aufjedenfall gehen lassen, Piza wir man wohl nicht halten können... und dann weiter auf neue spieler mit gezielten fähigkeiten setzen... sonst macht man den ersten umbruch-schritt wieder zu nichte...

:tnx::tnx::tnx:
So würde ich es auch machen,
Und wie geschrieben Fritz und Rosenberg auf jedenfall gehen lassen
 
Leute, die wie KNB immer zur rechten Zeit nach Reibungspunkten suchen und die Bremer Idylle als das beschreiben, was sie ist, nämlich eine naive Illusion, sind immer wichtig.

Reibungspunkte mögen durchaus ihren Reiz haben, aber sich eine vernünftige Debatte zu erhoffen aufgrund der Märchen, die der Starreporter sich aus seinen Wurstfingern lutscht, ist unsinnig.

Dieser Meister des Journalistenhandwerks hat grundsätzlich wenig Hemmungen, Dinge, die nur entfernt an Tatsachen erinnern, in schlechten Zeitungen zu verbreiten. Dass er sich aber nicht einmal traut, diese neuen Räuberpistolen bei seinen üblichen Auftraggebern unterzubringen, sondern stattdessen in einem Fanforum verschwörerisch raunt, sollte auch den einfachsten Gemütern zu denken geben.
 
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