Klaus Allofs

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@Bremen
Das war schon so, wie ich`s meinte. Denk mal drüber nach, warum.

Ich gebe nur das wieder, woran es (meines Erachtens) hapert, und so lange sich an diesem Derfizit nichts ändert, werde ich den Finger in diese Wunde legen, auch wenn es hier manchem nicht paßt. Natürlich wird es dadurch nicht besser, aber schon im Altertum wurden die Übringer schlechter Nachrichten gerichtet und nicht deren Verursacher. Denk mal drüber nach.
 
Im Prinzip scheint der Kicker vielmehr einfach alles zusammen zu sammeln, was lokale Zeitschriften über die Vereine schreiben. Aber egal, das ist ja nun mehr als OT.

Naja...Wirklich gut beim Kicker sind z.B. die ganzen Statistiken, Charts, Tabellen, also sämtliche Daten, die man bereitstellt.
Dazu sein Anspruch auf Vollständigkeit, der sich z.B. in einer sehr umfassenden Berichterstattung auch der 2. und 3. Liga zeigt.
Außerdem beteiligt er sich nicht an den ganzen Transfergerüchten, sondern bringt eben in erster Linie Nachrichten, die dann auch meist eine gewisse Substanz haben.

Ominös sind nur die Noten, die man dort vergibt.;)
 
Wie wäre es, wenn er es dann garnicht erst behauptet?

Wenn er es gar nicht erst behauptet, dann hätte er es auch nicht gesagt, und damit wäre die ganze Auseinandersetzung nicht gewesen und somit ein Thema für das Nichts ;)

Die Frage die Du stellst zielt ja darauf ab, ob ich etwas behaupten darf, obwohl ich mir der Grundlage meiner Behauptung nicht sicher bin bzw. nicht weiß ob der Informationsgehalt meiner Behauptung richtig ist, oder ob es besser ist, die Behauptung unter diesen Voraussetzungen fallen zu lassen oder sie als unsichere Behauptung oder Hypothese von vornherein kenntlich zu machen (z. B. „Wenn es stimmen sollte, das Helmes nur 5 Millionen gekostet hat, dann…“). Im Sinne einer guten Diskussionskultur wäre letzteres Vorgehen natürlich wünschenswert. Wenn allerdings jemand ungenügend informiert ist, aber nicht weiß, dass er ungenügend informiert ist, sollte er natürlich seine Behauptung aufstellen, die er dann aber in der argumentativen Auseinandersetzung nach Prüfung der Argumente und Quellenlage revidieren sollte, sonst kriegt das Ganze was ziemlich irrationales. Ich glaube dass wir in dieser Hinsicht einer Meinung oder zumindest nicht allzu weit auseinander sind.
 
Er hätte auch einfach sagen können:
So wie es scheint....

Statt "Helmes war günstig zu haben"....

Ich kann nichts dafür, wenn man sich nicht richtig ausdrücken kann.
 
Spiler wie Helmes zu holen, ist für Werder in den nächsten Jahren nicht mehr möglich.
Werder schafft es ja nicht einmal, Talente wie Schmidt zu halten.
Wahrscheinlich verlangt er zu viel Geld. Es geht mir gar nicht um Schmidt in diesem Fall, sondern um die Personalpolitik bei Vertragsverängerungen im Besonderen.
Bsp Hunt: Vertrag lief aus, TS war und ist von ihm sehr überzeugt. Also wartet KA ab. Hunt spielt in der Hinrunde groß auf und jetzt wird es richtig teuer. Hätte KA ihm zu Anfang letzter Saison den Vertrag verlängert, glaube ich, dass Hunt den zu gleichen Bezügen unterschrieben hätte, zumal er in TS einen Fürsprecher hatte. Er wäre geblieben und für Werder zu einem niedrigeren Preis?!
Ähnliches Spiel bei Max Kruse und Dennis Diekmeyer, die gegangen sind. Ergebnis bekannt, Werder damals verärgert.
Auch ein gewisser Simon Rolfes hat mal bei Werder gespielt. Er wurde verliehen, verliehen und am Ende nach Lev von Aachen transferiert, wo er Nationalspieler geworden ist. Wo hat Werder u.a. sein größtes Problem? Im defensiven MF zB, wo ein Rolfes spielt.
KATS suchen die Transfers, wie Alberto, Arnautovic, Wesley etc., die die Mannschaft kontinuierlich "verstärken". Deutsche Talente gehen zum BVB oder zu Bayer. Nächste Saison laufen die Verträge Thy und Trinks aus. Mal sehen, was passiert.
 
Ich gebe nur das wieder, woran es (meines Erachtens) hapert, und so lange sich an diesem Defizit nichts ändert, werde ich den Finger in diese Wunde legen, auch wenn es hier manchem nicht paßt. Natürlich wird es dadurch nicht besser, aber schon im Altertum wurden die Überbringer schlechter Nachrichten gerichtet und nicht deren Verursacher. Denk mal drüber nach.
Ich bin davon ausgegangen, daß jedem bewußt ist, daß zur Leistung selbstverständlich auch die Einstellung gehört.
Du bist nicht nur "nebenbei" davon ausgegangen, Du kritisierst es gebetsmühlenartig fast schon als einzige und alleinige Ursache allen Übels.

Das erzählen alle Anhänger von Mannschaften, bei denen es gerade nicht läuft.

Hier wird ein eigentlich sehr komplexes Thema wie Psyche des Menschen verunglimpft, indem das, was bei Fussballern auf dem Rasen gut oder schlecht läuft, mit schlichter "Einstellung" oder "Charakter" erklärt wird. Für mich das übliche, undifferenzierte Gesabbel von Fans, die sich keinen Reim drauf machen können, die sich nicht im Geringsten die Mühe machen, nachzuvollziehen, warum die Mannschaft die eine Woche so und die andere Woche so spielt. Man glaubt auch noch, was von Defiziten zu wissen und den "Finger in die Wunde zu legen".

Der Last-Minute-Sieg gegen Hoffenheim hat ein wenig Selbstvertrauen zurückgegeben, welches im nächsten Spiel spätestens nach 7 Minuten wieder wegbrach. Dann kommt alles zusammen. Der zuvor noch spärliche Glaube in eigene Stärken verwandelt sich in reine Verkrampfung, der Wille weicht purer Versagensangst. Es werden die falschen Laufwege gewählt, Abstände nicht gehalten, Bälle verspringen, die normalerweise nicht verspringen, Pässe ungewollt ins Niemandsland, das Stellungsspiel und die Abstimmung klappt nicht.

Wie können Leute ungenügende Einstellung unterstellen und damit suggerieren, dass Spieler das so wollen oder absichtlich mit halber Kraft agieren? Wieso sollten Spieler die Saison, eigene Reputation, Erfolgserlebnisse mutwillig riskieren?

Wir reden hier von Problemen, die zwar psychischer Natur sind, aber keine "Einstellungssache" oder "Charakterfrage". Und deren Hauptursache im sportlichen Bereich liegt.
Schaaf schafft es nicht, eine Mannschaft auf dem Platz zusammenzustellen, die gegen einen defensiv diszipliniert auftretenden, konzentriert und konsequent agierenden Kontrahenten Gegenmaßnahmen findet, Ideen entwickelt. Und die Mannschaft schafft es nicht, über eigene Erkenntnisse und Erfahrungen zu Lösungen zu kommen, sie spult dann ein Pensum ab, welches sie immer abspult, versucht, das eigene Spiel durchzudrücken, statt der mangelnden Kreativität Sorge zu tragen und sich auf den Gegner einzustellen und folgerichtig zu reagieren. Dann hast Du im Ergebnis so ein grausames Spiel wie im RheinEnergie-Stadion mit zig % Ballbesitz ohne jegliche Effizienz und eine Truppe, die von Minute zu Minute mehr an sich selbst verzweifelt. Aber das hatte weniger mit "Einstellung" zu tun, denn mit manifestierter Ratlosigkeit, die Schritt für Schritt die ohnehin schon vorhandene Verunsicherung verschärfte. Eine Blockade im Kopf ist keine "Charakterfrage". Das Sein steuert das Bewusstsein, nicht umgekehrt. "Einstellungsprobleme" sind – und das bestenfalls zu einem geringeren Prozentsatz - die Folge, nicht die Ursache. Nämlich dann, wenn bei Spielern das Visier gänzlich runterfällt, weil sie sich gegenseitig keinerlei Unterstützung zur Überwindung der Probleme geben können.

Gerade wenn man sich mit der Arbeit vom Trainer Schaaf auseinandersetzt, der Spielern viele Freiräume gewährt und auf deren Eigeninitiative setzt, auf die "Selbstentwicklung des Teamfussballs" und der es auf diese Weise noch immer geschafft hat, motivationstechnisch Spieler in die Bahn zu bringen, dann kann man nicht bspw. zu solch abstrusen Theorien gelangen wie "die Mannschaft spielt gegen den Trainer" und was hier noch so zu lesen war. Ein Team mit Spielertypen, die auf dem Platz nicht zusammen funktionieren, benötigt klare Vorgaben, ein strenges taktisches Gerüst. Aber das war noch nie das, was Schaaf wollte, es steht seiner Philosophie entgegen.
Die Alternativen sind a) Schaaf überdenkt seine Vorgehensweise oder b) ein neuer Trainer ändert die Taktik und vermittelt den Spielern neue Zuversicht.
Bei Realisierbarkeit ist a) zweifelsohne die bessere Lösung, zumal erstens Schaaf es schon öfter geschafft hat, mit diesen Mitteln die Kurve zu kriegen, wenn es hart auf hart kam und zweitens b) keine Erfolgsgarantie verspricht.
 
...Die Alternativen sind a) Schaaf überdenkt seine Vorgehensweise oder b) ein neuer Trainer ändert die Taktik und vermittelt den Spielern neue Zuversicht.
Bei Realisierbarkeit ist a) zweifelsohne die bessere Lösung, zumal erstens Schaaf es schon öfter geschafft hat, mit diesen Mitteln die Kurve zu kriegen, wenn es hart auf hart kam und zweitens b) keine Erfolgsgarantie verspricht.
Damit sprichst Du doch eines unserer Kernprobleme an. Er schafft es leider nur, wenn es eben "hart auf hart" kam. So wie die clevere Auf- und Einstellung auf Schalke seinerzeit. Das ist auf Dauer gesehen recht mühsam, wenn der Effekt nur von kurzer Dauer ist.
 
Du bist nicht nur "nebenbei" davon ausgegangen, Du kritisierst es gebetsmühlenartig fast schon als einzige und alleinige Ursache allen Übels.

Das erzählen alle Anhänger von Mannschaften, bei denen es gerade nicht läuft.

Hier wird ein eigentlich sehr komplexes Thema wie Psyche des Menschen verunglimpft, indem das, was bei Fussballern auf dem Rasen gut oder schlecht läuft, mit schlichter "Einstellung" oder "Charakter" erklärt wird. Für mich das übliche, undifferenzierte Gesabbel von Fans, die sich keinen Reim drauf machen können, die sich nicht im Geringsten die Mühe machen, nachzuvollziehen, warum die Mannschaft die eine Woche so und die andere Woche so spielt. Man glaubt auch noch, was von Defiziten zu wissen und den "Finger in die Wunde zu legen".

Der Last-Minute-Sieg gegen Hoffenheim hat ein wenig Selbstvertrauen zurückgegeben, welches im nächsten Spiel spätestens nach 7 Minuten wieder wegbrach. Dann kommt alles zusammen. Der zuvor noch spärliche Glaube in eigene Stärken verwandelt sich in reine Verkrampfung, der Wille weicht purer Versagensangst. Es werden die falschen Laufwege gewählt, Abstände nicht gehalten, Bälle verspringen, die normalerweise nicht verspringen, Pässe ungewollt ins Niemandsland, das Stellungsspiel und die Abstimmung klappt nicht.

Wie können Leute ungenügende Einstellung unterstellen und damit suggerieren, dass Spieler das so wollen oder absichtlich mit halber Kraft agieren? Wieso sollten Spieler die Saison, eigene Reputation, Erfolgserlebnisse mutwillig riskieren?

Wir reden hier von Problemen, die zwar psychischer Natur sind, aber keine "Einstellungssache" oder "Charakterfrage". Und deren Hauptursache im sportlichen Bereich liegt.
Schaaf schafft es nicht, eine Mannschaft auf dem Platz zusammenzustellen, die gegen einen defensiv diszipliniert auftretenden, konzentriert und konsequent agierenden Kontrahenten Gegenmaßnahmen findet, Ideen entwickelt. Und die Mannschaft schafft es nicht, über eigene Erkenntnisse und Erfahrungen zu Lösungen zu kommen, sie spult dann ein Pensum ab, welches sie immer abspult, versucht, das eigene Spiel durchzudrücken, statt der mangelnden Kreativität Sorge zu tragen und sich auf den Gegner einzustellen und folgerichtig zu reagieren. Dann hast Du im Ergebnis so ein grausames Spiel wie im RheinEnergie-Stadion mit zig % Ballbesitz ohne jegliche Effizienz und eine Truppe, die von Minute zu Minute mehr an sich selbst verzweifelt. Aber das hatte weniger mit "Einstellung" zu tun, denn mit manifestierter Ratlosigkeit, die Schritt für Schritt die ohnehin schon vorhandene Verunsicherung verschärfte. Eine Blockade im Kopf ist keine "Charakterfrage". Das Sein steuert das Bewusstsein, nicht umgekehrt. "Einstellungsprobleme" sind – und das bestenfalls zu einem geringeren Prozentsatz - die Folge, nicht die Ursache. Nämlich dann, wenn bei Spielern das Visier gänzlich runterfällt, weil sie sich gegenseitig keinerlei Unterstützung zur Überwindung der Probleme geben können.

Gerade wenn man sich mit der Arbeit vom Trainer Schaaf auseinandersetzt, der Spielern viele Freiräume gewährt und auf deren Eigeninitiative setzt, auf die "Selbstentwicklung des Teamfussballs" und der es auf diese Weise noch immer geschafft hat, motivationstechnisch Spieler in die Bahn zu bringen, dann kann man nicht bspw. zu solch abstrusen Theorien gelangen wie "die Mannschaft spielt gegen den Trainer" und was hier noch so zu lesen war. Ein Team mit Spielertypen, die auf dem Platz nicht zusammen funktionieren, benötigt klare Vorgaben, ein strenges taktisches Gerüst. Aber das war noch nie das, was Schaaf wollte, es steht seiner Philosophie entgegen.
Die Alternativen sind a) Schaaf überdenkt seine Vorgehensweise oder b) ein neuer Trainer ändert die Taktik und vermittelt den Spielern neue Zuversicht.
Bei Realisierbarkeit ist a) zweifelsohne die bessere Lösung, zumal erstens Schaaf es schon öfter geschafft hat, mit diesen Mitteln die Kurve zu kriegen, wenn es hart auf hart kam und zweitens b) keine Erfolgsgarantie verspricht.

:tnx:
 
@ Mick

Daß ich die Einstellung nicht gebetsmühlenartig fast schon als einzige und alleinige Ursache allen Übels sehe, ist Deine Interpretatuion, die ich Dir gerne lasse, die aber nicht den Tatsachen entspricht. Mir sind die Verletztenliste, spielerische und taktische Defizite, Schwächen auf bestimmten Positionen, etc. durchaus bewußt und ich habe es auch schon entsprechend kommuniziert, wenn vllt. auch nicht in einer Dir genehmen Häufigkeit.

Du sprichst das weggefallene Selbstvertrauen an, welches wichtig für den Erfolg in allen Bereichen des Lebens ist und bei dem, was Du alles über falsche Laufwege, Versagensängste etc. geschrieben hast, stimme ich Dir zu 1899% zu. Selbstbewußtsein kann man nicht kaufen noch fällt es einem in den Schoß, sondern man muß es sich erarbeiten und es konservieren, denn es steht und fällt mit den Erfolgslebenissen. Aber: Vor ca. einem halben Jahr war Werder 3. der Vorsaison und hatte sich in in der CL-Quali gegen Samptoria Genua durchgesetzt; zwei Erfolge, die ausreichend Selbstbewußtsein gegeben haben, bzw. geben sollten. Doch mit den Art und Weise, wie die Niederlagen in Hoppenheim, Hannover und gegen Mainz zustande gekommen sind, hat die Mannschaft nicht nur die Punkte, sondern auch das Selbstbewußtsein herschenkt, so daß die Truppe sich selbst schon zu einem schon einem frühen Saisonzeitpunkt fahrlässig in den Teufelkreis wenig Erfolg-> wenig Selbstbewußtsein hineinkatapuliert hat, der sich bis heute fortgesetzt.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß es minuter schwierig sein kann (vllt. auch weil man es nicht wahrhaben möchte) zu erkennen, daß die eigene Mannsschaft das nötige Engagement vermissen läßt. Ich habe mich in meinen ersten Jahren als Werder-Fan auch über solche Äußerungen aufgeregt (z.B. dem Begriff der Arbeitsverweigerung von Jörg Wontorra nach der 0:1-Heimpleite im UEFA-Pokal gegen Mjöndalen IF), aber im Laufe der Jahre wird das fußballerische Auge geschult und man lernt - eine abgesetze Vereinsbrille vorausgesetzt - auch unterschiedliche Leistungen der eigenen Mannschaft objektiv zu beurteilen. Dazu gehört auch das Erkennen des Ehrgeizes einer Mannschaft und bei Werder Bremen 2010/11 ist die mangelnde Einstellung der Spieler derart offensichtlich, daß selbst bei KATS irgendwann der Geduldsfaden gerissen ist, weshalb ein Teil der Gehälter eingefroren wurde und KATS auch in den folgenden Monaten die Einstellung ihrer Spieler bemängeln mußten. Oder war die öffentliche Kritik von KATS über die Einsetllung der Mannschaft auch nur eine mutwillige Unterstellung, um zu suggerieren, daß Spieler das so wollen oder absichtlich mit halber Kraft agieren?

PS: Deine Äußerung, daß alle Anhänger von Mannschaften, bei denen es gerade nicht läuft, sich äußern, daß es an der Einstellung hapert, diente wohl nur zur Untermauerung Deiner Argumente. Du bist hier lange und aktiv genug dabei, um zu wissen, das dahingehend die Tatsachen anders aussehen und auch die Fans anderer Clubs nicht einheitlich alle einer Meinung sind. Aber wenn Du irgendwo eine 100%ige Einigkeit bei strittigen Themen von Fußballfans (oder auch anderswo) findest, dann kannst Du sie hier gerne Belegen (bin ja kein Fashion-Victim, aber auf diesen Zug der Modeerscheinung dieses Froums srpinge aus gegebenen Anlaß mal rauf... ;)).
 
Damit sprichst Du doch eines unserer Kernprobleme an. Er schafft es leider nur, wenn es eben "hart auf hart" kam. So wie die clevere Auf- und Einstellung auf Schalke seinerzeit. Das ist auf Dauer gesehen recht mühsam, wenn der Effekt nur von kurzer Dauer ist.

Und es bedarf eines entsprechenden Aufwandes an Energien, die man verständlicherweise nicht in jedem Spiel abrufen kann.
 
Auch ein gewisser Simon Rolfes hat mal bei Werder gespielt. Er wurde verliehen, verliehen und am Ende nach Lev von Aachen transferiert, wo er Nationalspieler geworden ist. Wo hat Werder u.a. sein größtes Problem? Im defensiven MF zB, wo ein Rolfes spielt.

Bei Simon Rolfes ist der Sachverhalt ein wenig anders. Es gab vor nicht all zu langer Zeit ein Interview mit ihm, in dem er äußerte, daß ihm seinerzeit die Geduld fehlte, den Durchbruch bei Werder zu versuchen.

Aber man muß ihm zugute halten, daß sein Weggang von Werder anno 2004 nachvollziehbar war. Werder hatte gerade das Double geholt und es war bis heute die beste Werder-Mannschaft aller Zeiten, so daß es nachvollziehbar ist, daß ein junger Spieler hier keine oder nur eine geringe Perspektive gesehen hat.
 
Bei Simon Rolfes ist der Sachverhalt ein wenig anders. Es gab vor nicht all zu langer Zeit ein Interview mit ihm, in dem er äußerte, daß ihm seinerzeit die Geduld fehlte, den Durchbruch bei Werder zu versuchen.

Aber man muß ihm zugute halten, daß sein Weggang von Werder anno 2004 nachvollziehbar war. Werder hatte gerade das Double geholt und es war bis heute die beste Werder-Mannschaft aller Zeiten, so daß es nachvollziehbar ist, daß ein junger Spieler hier keine oder nur eine geringe Perspektive gesehen hat.


Das bezweifle ich das 2004 die beste werdermannschaft aller Zeiten war. Von 88- ca.93 war sie für mich noch besser mit Riedle, Rufer, Brathset etc.

Aber egal. Rolfes großes Talent hat man damals schon gesehen. Hätte man ihn mehr eingesetzt, wäre er wohl nicht gegangen. Einige gute Spieler wurden weggeekelt. Zum Beispuiel auch ein Zidan, der zwar jetzt verletzt ist, aber in mainz und Dortmund schon gezeigt hat was er wirklich kann. Klopp hat den richtigen Zugang zu ihm gefunden. Auch ein Valdez fehlt mir hier. Er war von seiner Einstellung, von der Aggressivität und der Kampfbereitschaft ein sehr wichtiger Spieler. In Spanien spielt er auch gut.

Ich hätte diese Spieler nie gehen lassen.
 
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