Klaus Allofs

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Das ist der Unterschied: Ich wollte mit dieser Aussage überhaupt nicht argumentieren und natürlich ist das Polemik pur! Aber wenn du irgendwelche Argumente entkräften willst, sollte auch ein bißchen Gehalt in der Aussage stecken... Darum ging es mir, mehr nicht.
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Meine Aussage hatte und hat Gehalt, hier nochmal im Klartext: Vergangene Erfolge und Rückschritte sind NATÜRLICH Argumente, die auch in der Gegenwart Bestand haben und Prognosen auf die Zukunft erlauben.

Wenn dem nicht so wäre, würden sich Menschen jeden Tag an Herdplatten verbrennen, wenn sie überhaupt jemals Herdplatten erfunden hätten.

Und doch, ich verweise hier auf die erfolgreiche Vergangenheit von KA und TS. Weil ich, und das ist jetzt meine Meinung, glaube, daß beide das richtige Konzept fahren, um Werder Bremen mittel- und langfristig im deutschen Spitzenfußball zu halten. Rückschläge gehören ebenso dazu wie Erfolge.
 
Vollkommen richtig, aber dazu gehört grundlegend die Frage, ob man das richtige Personal hat und da spielt auch die Leistung der Personen aus der vergangenen Zeit (und wir reden ja nicht von einem vollkommen anderen Jahrzehnt oder einem anderen Geschäftsbereich) eine nicht unwesentliche Rolle. Unter anderem daraus kann ich ja ableiten, wozu die Person zu leisten im Stande ist. Getreu dem Motto "first who, then what" sucht sich Werder seit Jahren sein Personal aus und ist damit auch gut gefahren. Die verantwortlichen Gremien sind auch weiterhin der Meinung, dass man die richtigen Leute an den richtigen Stellen hat, um langfristig erfolgreich zu sein. Und wir reden hier nicht von Laien, die von außen auf das Konstrukt Werder Bremen schauen, sondern von einer professionellen Führungsmannschaft, die durchaus gezeigt hat, dass sie ihr Handwerk versteht.

Es wird immer davon gesprochen, dass man Werder als Unternehmen sehen solle, das bei Misserfolg auch personelle Konsequenzen ziehen müsse. Aber die meisten Forderungen nach Rauswurf sind eher emotionaler Natur und haben bis heute keinen langfristigen Nutzen quantifizieren können, der eine vernünftige Entscheidungsgrundlage bietet. Und es ist meistens ein schlechtes Zeichen, wenn sich ein Unternehmen auf emotionale Entscheidungen einlässt. Insofern stimme ich der aktuellen Haltung voll zu, an Allofs und Schaaf festzuhalten. Ich sehe keine Alternative, die uns langfristig weiterhilft und ich weiß, was die beiden erreichen können - und zwar konstant. So viel Kredit haben sie bei mir auf jeden Fall, denn die Vergangenheit kenne ich, die Zukunft ist noch ungeschrieben.

Ich stimme mit Dir überein. Und auch der Einwand der oftmals eher emotional getriebenen Entscheidungen sehe ich genauso.
Für mich ist allerdings momentan ein Punkt erreicht, bei dem ich als Verantwortlicher doch fragen würde, ob es andere Alternativen gäbe, die uns langfristig eher weiterhelfen würde, als die jetzigen. Dabei möchte ich extra keine Namen nennen, nicht einmal sagen, dass es sich um das Führungspersonal drehen muss. Du siehst momentan keine bessere Alternative im Trainer und Managerbereich, ich sehe auch keine, habe aber nicht diesen detailierten Einblick in die Anforderungen und Bedürfnisse. Aber KA und TS nur zu entlassen um etwas getan zu haben ist sinnlos.
 
Das hat Allofs auch. Und da ist die Beantwortung deiner Frage. Wenn man der Auffassung ist, dass KA in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet hat und er dies auch weiter fortsetzen kann, dann behält man ihn.

Diese Auffassung teile ich nicht und Du kannst sie m. E. auch nicht begründen. (Habe deinen längeren Eintrag weiter oben beantwortet.)

Mal davon abgesehen, dass man für die kommende Saison wenig planen kann, ohne zu wissen für welche Liga.

Wie gut, dass wir mit KA überhaupt in diese Situation gekommen sind, was?
 
Diese Auffassung teile ich nicht und Du kannst sie m. E. auch nicht begründen. (Habe deinen längeren Eintrag weiter oben beantwortet.)
Ich kann keine Fakten bringen, das stimmt, aber begründen kann ich es schon und habe es. Keine Lust, mich dauernd zu wiederholen. Musst die Auffassung ja auch nicht teilen. Meinungen sind verschieden. Nur sollte man dies auch begreifen und nicht als Fakt darstellen.

Wie gut, dass wir mit KA überhaupt in diese Situation gekommen sind, was?
Es ist nur eine Meinung, dass er dafür verantwortlich ist und kein Fakt.
 
Es ist nur eine Meinung, dass er dafür verantwortlich ist und kein Fakt.

Es ist also nicht KA's Job, Verantwortung für die Entwicklung der Profiabteilung Fußball zu übernehmen? Nochmal: Ihr meint, dass also äußere Einflüsse über die sportliche Situation der A-Mannschaft bestimmen. Ist das richtig? Und zweitens meint ihr, dass der aktuelle Kader und das Leistungsvermögen aus dem Himmel gefallen sind?
 
Wie gut, dass uns das den Klassenerhalt garantiert und obendrein eine rosige Zukunft.

Dann benenne doch bitte mal klar die Alternativen und was Dich so sicher macht, dass Werder Bremen damit langfristig erfolgreicher sein wird? Wer meckert und hier unentwegt gegen etwas ist, sollte auch mal Butter bei die Fische geben, was denn nun genau anders und besser gemacht werden soll und vor allem von wem. Einfach nur Allofs Demission zu fordern, weil die Vergangenheit nicht zählt, ist mir da zu simpel.
 
Nochmal: Ihr meint, dass also äußere Einflüsse über die sportliche Situation der A-Mannschaft bestimmen.
Ja, das tuen sie, nicht allein aber sie tuen es.
Unter anderem spielt da die Entwicklung der anderen Mannschaften eine Rolle.
Zudem gibt es auch "innere"(wenn man es denn so nennen will) Einflüsse die man nicht vorhersehen und manchmal auch nicht (wenig) beeinflussen kann. Hier sind dann z.b. Verletzungen genannt. Formschwächen von Spielern zählen auch, natürlich nicht so stark dazu.
 
Er ist für mich auch der Hauptschuldige, dass wir in diese Situation geraten sind, und wenn ich jetzt noch höre, dass kein Neuzugang mehr kommen soll, da kein Heilsbringer die Mannschaft retten kann frage ich mich, ob er total überfordert ist. Ich glaube er möchte sich selber nicht eingestehen, dass er eine total verfehlte Personalpolitik betreibt, mit jedem Winterneuzugang würde er dies quasi zugeben.
Es sieht doch jeder, dass wir mitlerweile ein grosses Problem im Mittelfeld haben, die schnellen Ballverluste sind das schlimmste für uns, und KA will uns immer noch glaubhaft machen das wir kein neues Personal benötigen?
Ich möchte hier keinesfalls einen Rauswurf fordern, aber der Aufsichtsrat sollte sich mal genauer die Arbeit von KA anschauen und nicht immer zu allem ja und Amen sagen, weil man eine Friede Freude Eierkuchen Werder Welt will.
 
Sich von KA jetzt zu trennen wäre ein Fehler. Ein neuer Geschäftsführer bräuchte Zeit sich einzuarbeien. Was heißt du kannst einen Übergang von einem "Alten" auf einen "Neuen" nur fließend bewerkstelligen. Und das geht in der momentanen Situation überhaupt nicht.

Denke auch, dass KA in den letzten zwei, drei Jahren einige unglückliche Entscheidungen getroffen hat, die es auch zu hinterfragen gilt. Nur er hat eben noch viel mehr richtige Entscheidungen getroffen.
 
Dann benenne doch bitte mal klar die Alternativen und was Dich so sicher macht, dass Werder Bremen damit langfristig erfolgreicher sein wird? Wer meckert und hier unentwegt gegen etwas ist, sollte auch mal Butter bei die Fische geben, was denn nun genau anders und besser gemacht werden soll und vor allem von wem. Einfach nur Allofs Demission zu fordern, weil die Vergangenheit nicht zählt, ist mir da zu simpel.

Wer sagt, dass ich Erfolgsrezepte und Lösungen präsentieren kann? Ich säße nicht hier, wenn ich die Managementfähigkeiten besäße, um Werder aus seiner strukturellen Krise herauszuführen. Ich nehme mir nur die Freiheit, auszusprechen, dass ich auf Grund der Entwicklung seit 2007 kein Vertrauen mehr in KA habe. Der Kader ist zu aufgebläht, zu teuer und zu dünn mit erstligareifen Spielern besetzt. Außerdem ist die Stammelf überaltert und ich sehe keine Philosophie darin, ablösefreie Wundertüten auf der einen und teure Perspektivspieler auf der anderen Seite zu verpflichten, wenn zeitgleich Führungsspieler gehen bzw. ausfallen.

Von einem KA-Nachfolger erwarte ich, dass er Werder einen leistungsfähigen und finanzierbaren Kader mit Perspektive zusammenstellt. Erfolge wie Meisterschaften, Pokalsiege oder CL-Teilnahmen würde ich nicht erwarten. Attraktiver Fußball, junge, aufstrebende Spieler, Kampf, Zusammenhalt und realistisch gesteckte Saisonziele würden mir gefallen.

Ihr könnt mir gerne vorwerfen, dass das Wunschdenken ist. Aber ich denke, der Blick nach vorne ist nützlicher als der Blick zurück.
 
Wie gut, dass uns das den Klassenerhalt garantiert und obendrein eine rosige Zukunft.

Sorry, aber 2008, 2009 und 2010 waren erfolgreiche Jahre fuer Werder Bremen! Das liest sich bei Dir als ob wir seit drei Jahren gegen den Abstieg spielen. Keine Frage Ka und TS darf man hinterfragen aber es ist doch nicht so, dass sie nichts vorzuweisen haben. Wer ist denn Deiner Meinung nach eine gute Alternative zu KA?
 
Wie geil ist es doch hier zu lesen, wie KA hier von einigen Usern heroisiert wird und offensichtliche Fehler in der Kaderplanung, hilflos mit den Erfolgen der Vergangenheit kaschiert werden! Nach dem Motto, ja aber 2004, da waren wir doch mal Meister!?! Es sind auch immer dieselben paar user die dieses unumstössliche Bild hier festigen wollen!
Das erinnert mich so ein wenig an STEVE JOBS, dem CEO von Apple, der einen ähnlichen Gottstatus in der Tech-Szene und unter den Apple Fanboys hat, weil er quasi auch aus dem Nichts das erfolgreichste Unternehmen derzeit auf dem Weltmarkt geschaffen hat! Was er sagt ist Gesetz, und wenn Klausi meint, der Kader hat genug Qualität, dann ist das auch so..!! :D Ist ja auch irgendwie von der Entwicklung her mit Werder zu vergleichen...zumindest bis 2007..
 
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