Klaus Allofs

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1899% Zustimmung :tnx:

Bei allen Verdiensten eines langjährigen Sportdirektors und eines langjährigen Trainers steht immer noch das Wohl und Weh von Werder Bremen an obester Stelle, dem sich alle, auch Sportdirektor und Trainer zu fügen haben und ich gehe davon aus daß sich KATS, im Gegensatz zu manchen Usern hier, dieser Hierarchie auch bewußt sind.

:tnx:

Ein Jahr in der Zweiten braucht hier wirklich kein Mensch. Ich gehe jedoch nach wie vor davon aus, dass dieses Szenario nicht wirklich realistisch ist. Ob nun unter KATS oder einer anderen Führung. Der Grund weswegen ich diese Personalien noch unterstütze, ist immer noch mein Glaube daran, dass sowohl lang- wie auch mittelfristig, diese sportliche Leitung das Beste ist, was dem Verein zur Verfügung stehen kann und dass sie einen Ausweg aus der Falle finden wird. Kurzfristig mag es bessere Lösungsansätze geben - mittelfristig, und darunter verstehe ich den Verlauf der restlichen Saison, werden wir mit TS und KA nicht schlechter abschneiden, als nach einem beherzten Griff nach einem Ersatz. Die Beiden haben zudem einen gewissen Kredit noch nicht vollends verspielt, denn dafür hat der Verein ihnen einfach zu viel zu verdanken. Da darf es auch mal eine solche Seuchensaison geben. Eine Seuchensaison, die nicht zweifelsohne nicht ausschließlich damit erklärbar ist, dass KATS Fehler begangen haben, sondern auch damit, dass auch viel Pech, Verletzungspech, Pech in einzelnen Spielverläufen, eine Rolle spielte.

Sollte ich damit Recht haben, wird sich das Pech umwandeln und wir werden uns zumindest in der Rückrunde auf sichereren Pfaden bewegen. Ein drohender Abstieg wäre, ebenso ohne Zweifel, sicher nicht mit unglücklichen Umständen erklärbar. Dann ist es Zeit, zu gehen.
 
Ich bin weiterhin der Meinung das sich KA aus der Geschäftsführung zurückziehen sollte und sich wieder voll und ganz auf den Managerposten konzentrieren muss.
Seit dieser "Doppelbelastung" sind doch einige Fehlentscheidung von seiner Seite getroffen worden und dies betrifft beide Bereiche.

KA ist ein guter Manager für den Bereich Profimannschaft aber anscheinend nicht geeignet für den Geschäftsführer/Präsidentenposten.
 
"Nicht geeignet" würde ich nicht sagen.

Aber ganz offenbar überfordert und das wäre wohl fast jeder der wenigen anderen geeigneten Personen in der Lage.
 
Ich bin weiterhin der Meinung das sich KA aus der Geschäftsführung zurückziehen sollte und sich wieder voll und ganz auf den Managerposten konzentrieren muss.
Seit dieser "Doppelbelastung" sind doch einige Fehlentscheidung von seiner Seite getroffen worden und dies betrifft beide Bereiche.

KA ist ein guter Manager für den Bereich Profimannschaft aber anscheinend nicht geeignet für den Geschäftsführer/Präsidentenposten.

Man könnte auch andere ihn persönlich betreffende tragische Ereignisse als Gründe für begangene Fehler anführen. Das hielte ich aber für vermessen. Ebenso die Aussage, er wäre kein guter Geschäftsführer für den Profibereich.

Ich halte aber dennoch den Kern der Aussage, er müsse entlastet werden, für sinnvoll. Nur einen Rückzug aus der GF halte ich für grundlegend falsch - auch hinsichtlich seines Knowhows. Er ist einer der Architekten des heutigen Vereins und es ist daher auch gerechtfertigt, dass er dessen Geschicke leitet. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Entlastung in Person von Frank Baumann bereits ausgebildet wird und ich halte ihn auch für geeignet, sich in das operative Geschäft (sprich: Management) noch weiter einzubinden und ihm mehr Kompetenzen in der Personalpolitik zuzubilligen.
 
Man könnte auch andere ihn persönlich betreffende tragische Ereignisse als Gründe für begangene Fehler anführen. Das hielte ich aber für vermessen. Ebenso die Aussage, er wäre kein guter Geschäftsführer für den Profibereich.

Ich halte aber dennoch den Kern der Aussage, er müsse entlastet werden, für sinnvoll. Nur einen Rückzug aus der GF halte ich für grundlegend falsch - auch hinsichtlich seines Knowhows. Er ist einer der Architekten des heutigen Vereins und es ist daher auch gerechtfertigt, dass er dessen Geschicke leitet. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Entlastung in Person von Frank Baumann bereits ausgebildet wird und ich halte ihn auch für geeignet, sich in das operative Geschäft (sprich: Management) noch weiter einzubinden und ihm mehr Kompetenzen in der Personalpolitik zuzubilligen.

Zurückblickend muss ich für mich feststellen, dass KA als Manager wirklich viele gute Entscheidungen getroffen hat. Als Geschäftsführer bewegt er sich nur im Mittelmaß.
Vielleicht wäre das anders wenn er sich nur um die Geschäftsführung kümmern müßte, dies ist aber schwer zu beurteilen.
Wenn FB dann soweit ist und die Aufgaben im Managment übernimmt, werden wir schlauer sein.
 
Ihr dürft eines bei dieser Kritik nicht vergessen: KA hatte dieses JAHR einen Schicksalsschlag mit dem Tode seiner Lebensgefährtin zu verkraften. Das steckt keiner so leicht weg. Da bleibt immer etwas zurück und das geht auch auf die Leistungsfähigkeit eines Menschen. Ich habe daher für ihn vollstes Verständnis!
Bitte, so etwas nicht vergessen bei aller Kritik.
 
Zurückblickend muss ich für mich feststellen, dass KA als Manager wirklich viele gute Entscheidungen getroffen hat. Als Geschäftsführer bewegt er sich nur im Mittelmaß.
Vielleicht wäre das anders wenn er sich nur um die Geschäftsführung kümmern müßte, dies ist aber schwer zu beurteilen.
Wenn FB dann soweit ist und die Aufgaben im Managment übernimmt, werden wir schlauer sein.

Zurückblickend für mich, stelle ich fest, dass es auch früher schon Missgriffe in der Personalpolitik gegeben hat, die aber nicht weiter auffielen, weil die Zahl der guten Zukäufe eindeutig überwogen. Ein abschließendes Urteil über Arnautovic, Silvestre und auch Wesley zu sprechen, käme verfrüht. Eindeutig falsch, lag man zumindest bei CA, der zwar eine professionelle Technik, aber über eine kümmerliche Berufsauffassung verfügte. Ob man das hätte voraussehen können, ist natürlich die Frage. Heute bleibt in dieser Personalie, dass man sich wohl hat täuschen lassen, vom Spieler, vom abgebenden Verein, von den Beratern. Frühere Missgriffe, wurden, wie schon erwähnt, oftmals durch Andere kompensiert, die plötzlich die Rolle übernahmen und blieben wohl deshalb nicht so nachdrücklich in Erinnerung. Aber ich denke, dass es sie gibt, ist kein exklusives Problem Werder Bremens.
 
Auch ich als KA(TS) befürworter denke man sollte folgende Vertragsgespräche führen und wenn möglich einen sinnhaften und vertretbaren Abschluss schaffen:

Almeida
Frings
Boenisch +1Jahr
Schmidt
Artmann kann ich nicht beurteilen

Aber ich hoffe und denke, dass man gesehen hat, dass junge Nachwuchsspieler Positionen wie die von Jensen und Pasanen preiswerter (noch) auffüllen können. Vranjes+Ikeng sind raus.
 
Aber ich hoffe und denke, dass man gesehen hat, dass junge Nachwuchsspieler Positionen wie die von Jensen und Pasanen preiswerter (noch) auffüllen können.

Leider ist TS jemand, der immer wieder den gleichen Spielern eine Chance gibt, egal wie oft sie ihn hängen lassen. Die Personalplanung mit den bereit im Kader befindlichen Spielern war m.E. eher unglücklich. Bezeichnend auch, dass sich fast alle Spieler erst dann so richtig reinhängen, wenn eine Vertragsverlängerung ansteht. Ob das wirklich reiner Zufall ist?! So wird leider der Kader auf Dauer eher schlechter...Die Sturrheit ist auch mein Hauptkritikpunkt an TS. Ein KA setzt, denke ich, letztlich bei den Vertragsverhandlungen großteils nur das um, was TS sportlich plant.
 
Zurückblickend für mich, stelle ich fest, dass es auch früher schon Missgriffe in der Personalpolitik gegeben hat, die aber nicht weiter auffielen, weil die Zahl der guten Zukäufe eindeutig überwogen. Ein abschließendes Urteil über Arnautovic, Silvestre und auch Wesley zu sprechen, käme verfrüht. Eindeutig falsch, lag man zumindest bei CA, der zwar eine professionelle Technik, aber über eine kümmerliche Berufsauffassung verfügte. Ob man das hätte voraussehen können, ist natürlich die Frage. Heute bleibt in dieser Personalie, dass man sich wohl hat täuschen lassen, vom Spieler, vom abgebenden Verein, von den Beratern. Frühere Missgriffe, wurden, wie schon erwähnt, oftmals durch Andere kompensiert, die plötzlich die Rolle übernahmen und blieben wohl deshalb nicht so nachdrücklich in Erinnerung. Aber ich denke, dass es sie gibt, ist kein exklusives Problem Werder Bremens.

...vor allem wird es sie immer geben, solange man drauf angewiesen ist, zumindest als Beimischung günstige Spieler zu verpflichten. Also entweder Spieler, die noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung stehen, oder Spieler die woanders gescheitert sind.

Würde man nur Spieler in der Preiskategorie um 8 Mio Ablöse verpflichten, hätte man sicherlich eine höhere Trefferquote. Dafür würde aber jeder Fehlgriff umso mehr schmerzen. Ein paar mehr von der Sorte Carlos Alberto, und man würde sogar die Handlungsfähigkeit gefährden.

Insofern hätte ich nichts gegen 1-2 Leihspieler pro Saison, solange dafür nicht Transfers gestandener Spieler zu kurz kommen. Wenn diese Leihspieler dann doch nicht stechen, würde ich angesichts des finanziellen Risikos auch nicht unbedingt von Fehlkäufen sprechen. Zumal solche Transfers oft ohnehin experimentellen Charakter haben.
 
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