Das Kreieren von Chancen, sehe ich derzeit überhaupt nicht als unser Kardinalproblem an. Weshalb also diese unnötige Özil-Ersatz-Diskussion? Wesley, der das Spiel weiter aus der Tiefe ankurbeln soll, kann noch nicht so weit sein. Die Idee war vermutlich, einen ggü. Özil kompletteren MF-Spieler zu holen, der auch defensiv mitarbeitet und das Spiel im defensiveren Bereich an sich zieht. Leider muss dieser nun AV machen, da mit Pasanen, Boenisch und Fritz, drei AV ausfallen und Silvestre ebfls. kaum mehr einsetzbar ist. Das ist schon eine recht außergewöhnliche Konstellation - dennoch haben wir in München, gegen Nürnberg und Twente, hinreichend Chancen erarbeitet, um 10 Spiele zu gewinnen. Da geht uns dann natürlich auch Pizarro in der Spitze ab, weil der für meinen Geschmack, viel zu viel im OM herumturnt.
Darüberhinaus hat man Arnautovic geholt, der ebfls. hinter den Spitzen spielen kann. Dann kommen noch Marin, Jensen, Borowski und Hunt dazu, als weitere OM-Varianten.
Für mich sind das genug Alternativen, die einen Özil überflüssig machen würden - allerdings würde er mit seinen Ideen und seiner Genialität uns natürlich gut zu Gesichte stehen. Aber die Idee war ja schließlich auch, mit Özil in die Saison zu gehen. Am Ende hat dann der Wille des Spielers und das Geld die große Rolle gespielt, ohne überhaupt die Gelegenheit gehabt zu haben, personell darauf reagieren zu können. Man hat vielleicht geglaubt, die Personaldecke reicht auch so. Dass man hiermit gewisses Risiko geht, ist klar. Denn zu diesem Zeitpunkt konnte man nicht wissen, welche Ausfälle drohen, wie sich die Neuen (Wesley, Arnautovic) hier einleben werden. Aber ein Restrisiko ist einfach unvermeidbar, da Fußball, das sieht man jetzt, nicht kalkulierbar ist.
Ich kann mir unterm Strich nicht vorstellen, dass man diese Position als Hauptproblem sieht. Man wird in der Winterpause vielleicht noch nachlegen. Unbedingten Handlungsbedarf sehe ich dort, wo die meisten ihn auch vermuten. Bei den AV.
Darüberhinaus hat man Arnautovic geholt, der ebfls. hinter den Spitzen spielen kann. Dann kommen noch Marin, Jensen, Borowski und Hunt dazu, als weitere OM-Varianten.
Für mich sind das genug Alternativen, die einen Özil überflüssig machen würden - allerdings würde er mit seinen Ideen und seiner Genialität uns natürlich gut zu Gesichte stehen. Aber die Idee war ja schließlich auch, mit Özil in die Saison zu gehen. Am Ende hat dann der Wille des Spielers und das Geld die große Rolle gespielt, ohne überhaupt die Gelegenheit gehabt zu haben, personell darauf reagieren zu können. Man hat vielleicht geglaubt, die Personaldecke reicht auch so. Dass man hiermit gewisses Risiko geht, ist klar. Denn zu diesem Zeitpunkt konnte man nicht wissen, welche Ausfälle drohen, wie sich die Neuen (Wesley, Arnautovic) hier einleben werden. Aber ein Restrisiko ist einfach unvermeidbar, da Fußball, das sieht man jetzt, nicht kalkulierbar ist.
Ich kann mir unterm Strich nicht vorstellen, dass man diese Position als Hauptproblem sieht. Man wird in der Winterpause vielleicht noch nachlegen. Unbedingten Handlungsbedarf sehe ich dort, wo die meisten ihn auch vermuten. Bei den AV.

