Klaus Allofs

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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Ich habe die feste Überzeugung, dass der Erfolg erzwingbar ist.....

Erfolg ist aus meiner Sicht nicht bzw. kaum erzwingbar. Einzig eine "unendliche" Liquidität würde dies mMn ermöglichen.
Das wir bei dem Rest etwas unterschiedlicher Meinung sind und ich KA den Umbruch aus den mit bekannten Fakten herraus zutraue sollte aus meine vorherigen Beiträgen klar sein. Allerdings fehlen mir natürlich zu einer kompletten Beurteilung die Einblicke, daher muss ich den Kontrollgremien des Vereins vertrauen, was mir auch keine Bauchschmerzen bereitet. Was Michael Schumacher hier jetzt zu suchen hat, verstehe ich allerdings nicht. Ich kann als Beispiel für "positives" Festhalten jetzt auch Slomka bringen, hat mit unsere Situation herzlich wenig zu tun.

Eine Antwort darauf was dein erster Beitrag mit dem von mir zitierten zu tun hat, lieferst du allerdings weiterhin nicht.
 
Gegen das Fordern von Neuverpflichtungen spricht doch auch gar nichts. Allerdings sollte man dabei nicht die notwendige Sorgfalt außer acht lassen, nur um zeigen zu können, das etwas getan wurde. Und wenn sich nach sorgfältiger Prüfung herausstellt, dass sich kein bezahlbarer Fußballer finden lässt, der tatsächlich eine Verstärkung darstellt und auch für Werder spielen will, dann müssen wir das - wenn auch widerwillig - hinnehmen.


Natürlich muß man sorgfältig agieren, nur in Anbetracht der drei Punkte, die ich in meinem Post von eben erörtert habe, wage ich zu bezweifeln, daß man das Ruder mit dem vorhandenen Spielermaterial noch rumreißen kann. Wenn in 20 Spielen überwiegend das gleiche schief läuft, hätten wir, wenn sich das in den nächsten 14 Spielen plötzlich ins Positive ändert, ein weiters Kapitel in dem Buch "Die Wunder von der Weser", aber auf Wunder sollte man sich ebenso wenig verlassen wie auf die Hoffnung, daß die 3 Teams hinter uns sich ähnlich dämlich anstellen.
 
Natürlich muß man sorgfältig agieren, nur in Anbetracht der drei Punkte, die ich in meinem Post von eben erörtert habe, wage ich zu bezweifeln, daß man das Ruder mit dem vorhandenen Spielermaterial noch rumreißen kann. Wenn in 20 Spielen überwiegend das gleiche schief läuft, hätten wir, wenn sich das in den nächsten 14 Spielen plötzlich ins Positive ändert, ein weiters Kapitel in dem Buch "Die Wunder von der Weser", aber auf Wunder sollte man sich ebenso wenig verlassen wie auf die Hoffnung, daß die 3 Teams hinter uns sich ähnlich dämlich anstellen.

Klar, aber wenn tatsächliche Verstärkungen nicht zu bekommen sind, dann bleibt nur die Wahl zwischen der Verpflichtung von Spielern, von denen man nicht überzeugt ist, oder das Vertrauen in die vorhandenen Spieler, die zumindest ihr Können schon mal gezeigt haben, wenn auch nicht unbedingt in dieser Saison. Toll sind beide Möglichkeiten nicht, aber die letztere ist mir doch ein klein wenig lieber.
 
Erfolg ist aus meiner Sicht nicht bzw. kaum erzwingbar. Einzig eine "unendliche" Liquidität würde dies mMn ermöglichen.
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Natürlich kann man Erfolg "erkaufen" und warum dazu unendliche Liquidität notwendig sein sollte, verstehe ich nicht. Man kann natürlich weiter der Aussage KA´s folgen, der Kader sei stark genug. Die Mißerfolge sprechen nicht gerade dafür, da halte ich es lieber mit dem Ansatz, gutes Personal verpflichten zu wollen.

PS: Der Vergleich mit Schumacher war bezogen auf "alte Verdienste". Nutzlos für neue Ziele.
 
Klar, aber wenn tatsächliche Verstärkungen nicht zu bekommen sind, dann bleibt nur die Wahl zwischen der Verpflichtung von Spielern, von denen man nicht überzeugt ist, oder das Vertrauen in die vorhandenen Spieler, die zumindest ihr Können schon mal gezeigt haben, wenn auch nicht unbedingt in dieser Saison. Toll sind beide Möglichkeiten nicht, aber die letztere ist mir doch ein klein wenig lieber.

Kann man so oder so sehen, denn wenn mit dem vorhandenen Spielermaterial der "worst case" eintrifft, könnte es hinterher heißen "hätten wir mal..."
 
Natürlich muß man sorgfältig agieren, nur in Anbetracht der drei Punkte, die ich in meinem Post von eben erörtert habe, wage ich zu bezweifeln, daß man das Ruder mit dem vorhandenen Spielermaterial noch rumreißen kann. Wenn in 20 Spielen überwiegend das gleiche schief läuft, hätten wir, wenn sich das in den nächsten 14 Spielen plötzlich ins Positive ändert, ein weiters Kapitel in dem Buch "Die Wunder von der Weser", aber auf Wunder sollte man sich ebenso wenig verlassen wie auf die Hoffnung, daß die 3 Teams hinter uns sich ähnlich dämlich anstellen.

Da sind wir doch grundsätzlich garnicht soweit auseinander. Ich hab da halt noch ein gewisses Vertrauen.
Und letztendlich würde es doch, wenn man niemanden finde der ins "Schema" passt, auch nicht weiterhelfen wenn zu verpflichten, der die genannten Probleme in keinsterweise beheben kann. Und genau darum geht es mir, ich will kein Handeln um des Handelns willen, wie es hier einige (dich nehme ich hier aus, da du weitaus differenzierter argumentierst) fordern.

Kann man so oder so sehen, denn wenn mit dem vorhandenen Spielermaterial der "worst case" eintrifft, könnte es hinterher heißen "hätten wir mal..."

Und wenn wir 1-3 Spieler verpflichten um überhaupt wen zu verpflichten, die uns hinterher nicht weitergeholfen haben, könnte man hinterher sagen "hätten wir mal nicht...."
 
Klar, aber wenn tatsächliche Verstärkungen nicht zu bekommen sind

Das sagt KA. Ob das stimmt oder nicht wissen wir nicht. Barrios wäre zB denke ich möglich gewesen. Allerdings war man (warum auch immer) von Moreno überzeugt.

dann bleibt nur die Wahl zwischen der Verpflichtung von Spielern, von denen man nicht überzeugt ist, oder das Vertrauen in die vorhandenen Spieler

Von den vorhandenen Spieler ist man ja unendlich überzeugt, das ist das Problem. Deshalb habe viele extrem hohe Verträge und es sind auch teilweise sehr hohe Ablösesummen gezahlt worden.
Ob das aufgeht werden wir bald sehen. Ich habe halt meine zweifel.
 
Natürlich kann man Erfolg "erkaufen" und warum dazu unendliche Liquidität notwendig sein sollte, verstehe ich nicht.
Da ist jetzt die Frage, wie man Erfolg definiert.
Nenne mir doch einen Verein, der sich dauerhaft(!) Erfolg erkauft hat ohnen einen Gönner zu haben.

Zum SchumacherVergleich erneut:
Der Vergleich ist dann hier unpassend. Wie ich schon sagte, ich kann dann auch Gegenbeispiele bringen, die haben dann aber genausowenig wie MS mit der Situation bei Werder zu tun.

Das sagt KA. Ob das stimmt oder nicht wissen wir nicht. Barrios wäre zB denke ich möglich gewesen. Allerdings war man (warum auch immer) von Moreno überzeugt.
Aber auch Barrios wäre zu dem Zeitpunkt nicht die Garantie gewesen (hinterher ist das immer einfach. Man muss aber die Chance zu dem Zeitpunkt betrachten). Zudem weiss man nicht, ob es möglich gewesen wäre. Weiterhin hilft es uns nicht, diese Situationen zu betrauern, da sie nicht mehr zu ändern sind. Es muss jetzt geschaut werden was möglich ist.
 
Aber auch Barrios wäre zu dem Zeitpunkt nicht die Garantie gewesen (hinterher ist das immer einfach. Man muss aber die Chance zu dem Zeitpunkt betrachten). Zudem weiss man nicht, ob es möglich gewesen wäre. Weiterhin hilft es uns nicht, diese Situationen zu betrauern, da sie nicht mehr zu ändern sind. Es muss jetzt geschaut werden was möglich ist.

Ja, das stimmt. Ich meinte nur das man eben auf die richtigen Pferde setzen muss. Vor 2007 ist das KA deutlich besser gelungen als Heute.
Es gibt sicher genug sehr sehr starke Spieler, die uns sofort weiterhelfen und auch nicht die Welt kosten. Das schwierige ist dann immer diese zu finden.
Im Moment hat man da aus meiner Sicht keine soo glückliche Hand.
 
Ich glaube er meint das man auf die richtigen Spieler setzt. Mit Kagawa (als extremes Beispiel) wurde auch Erfolg gekauft.
Genauso wie damals bei uns mit Micoud, Naldo, Merte, Diego, Pizarro etc

Das ist dann aber kein "erzwingen" des Erfolges. Das war die ersten Definition die ich "kritisiert" habe.
Wenn ich ihn nun bei "erkaufen" falsch verstanden habe, dann muss ich mich dafür entschuldigen, dass ich einen Zusammenhang zwischen dem Zitat und seiner Antwort hergestellt habe. Hätte ja merken müssen, dass seine Antworten nicht immer mit dem zitierten zusammenhängen.
 
Ja, das stimmt. Ich meinte nur das man eben auf die richtigen Pferde setzen muss. Vor 2007 ist das KA deutlich besser gelungen als Heute.
Es gibt sicher genug sehr sehr starke Spieler, die uns sofort weiterhelfen und auch nicht die Welt kosten. Das schwierige ist dann immer diese zu finden.
Im Moment hat man da aus meiner Sicht keine soo glückliche Hand.

Was nicht unbedingt am Manager liegt.
Wofür hat ein Verein eine Scoutingabteilung??
 
Das ist so ein Posting, dass sich auch gut im Lexikon machen würde als Beispiel zum Stichwort Aktionismus.

So so. Wie nennst Du denn die Verpflichtung von Avdic? Das ist dann sorgfältig? Man hätte z.B. Jendrissek für 800.000,-€ bekommen können, der die Bundesliga wenigstens kennt. Wurde eigentlich geprüft, ob Baumjohann zu Werder passen könnte?

Ich glaube nicht. Aber du hast Recht, an Werders Aktionismus liegt die Misere sicher nicht.
 
Da ist jetzt die Frage, wie man Erfolg definiert.
Nenne mir doch einen Verein, der sich dauerhaft(!) Erfolg erkauft hat ohnen einen Gönner zu haben.

Zum SchumacherVergleich erneut:
Der Vergleich ist dann hier unpassend. Wie ich schon sagte, ich kann dann auch Gegenbeispiele bringen, die haben dann aber genausowenig wie MS mit der Situation bei Werder zu tun.
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Es geht aktuell nicht um dauerhaften, sondern um den schnellen Erfolg. Es verbleiben 14 Spiele und aktuell sehe ich nur MG als schwächer an.

Du begründest nicht, warum der Vergleich unpassend ist und behauptest gleichzeitig Gegenbeispiele bringen zu können, ohne es dann zu tun. Glaubwürdig ist das nicht gerade.
 
Es geht aktuell nicht um dauerhaften, sondern um den schnellen Erfolg. Es verbleiben 14 Spiele und aktuell sehe ich nur MG als schwächer an.
Es geht um die Defintion von Erfolg erzwingen und wirklich erzwungen ist er nur, wenn er dauerhaft ist. Zudem darf man aktuell auch die mittel- und langfristigkeit nicht aus den Augen verlieren. Was nützte es uns wenn wir auf Teufel komm raus gerettet werden, dann aber in den nächsten Jahren die Ressourcen fehlen? Wie ich bereits einmal sagte, gerade in Notlagen muss man mit bedacht Handeln um die Lage nicht zu verschlimmern.

Du begründest nicht, warum der Vergleich unpassend ist und behauptest gleichzeitig Gegenbeispiele bringen zu können, ohne es dann zu tun. Glaubwürdig ist das nicht gerade.
Ich habe bereits ein Gegenbespiel gebracht.
Warum der Vergleich unpassend ist?
1. Geht es bei MS um die Sportlichkeit in der Sache und er wird auch nicht jünger.
2. Ist die Formel 1 ein schnelllebiges Geschäft mit dauernden Regeländerungen.
3. Sind die Vorraussetzungen bei einem Comeback (zumal bei einem neuem "Verein") nicht mit der einer "Weiterbeschäftigung" zu vergleichen.
....
 
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