Justin Eilers (SC Verl)

Justin Eilers (31), von 2016 bis 2018 bei #Werder, zuletzt bis Sommer bei Lotte unter Vertrag und aktuell vereinslos, hat nach vielen Verletzungen neue Sorgen: gegen ihn wurde in diesem Monat ein Insolvenzverfahren eröffnet.
 
Klar... vor allem dann wenn man von den 5 Jahren größtenteils in unterklassigen Ligen gespielt hat. Man weiß ja, dass dort jeder direkt einen Millionen-Vertrag angeboten bekommt.

Die 42 Monate Krankengeschichte werden genauso ignoriert - Krankengeld ist ja auch so enorm viel.

Manchmal kann man es sich hier echt nicht ausmalen - Stammtischniveau.
 
Bei Dynamo wird er nicht unbed
Klar... vor allem dann wenn man von den 5 Jahren größtenteils in unterklassigen Ligen gespielt hat. Man weiß ja, dass dort jeder direkt einen Millionen-Vertrag angeboten bekommt.

Die 42 Monate Krankengeschichte werden genauso ignoriert - Krankengeld ist ja auch so enorm viel.
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Im Verhältnis zum normalen Arbeitnehmer sehr viel Kohle eingenommen (wenn gesund)
aber eben auch sehr viel ausgegeben bzw. im Verhältnis zu vorher wenig bekommen - Wohnung, Haus beim Vereinswechsel, Privattrainer, Krankengeld, Extrakosten Reha, nicht erhaltene Gehaltszahlungen in Griechenland...

Da geht das schnell, das Geld auch mal weg ist - passiert eben Sportlern wie auch normalen Arbeitnehmern. Sind alles nur Menschen.
 
Ein Fussballprofi müsste nach Nur 5 Jahren ausgesorgt haben! Da brauch man kein Einblick in die Finanzen:wall:

Justin Eilers war jetzt allerdings kein Großverdiener, spielte größtenteils unterklassig und hatte auch lange Gehaltsausfallzeiten. Bei einem Lebensstandard eines "Normalarbeitnehmers" wäre es trotzdem mit Sicherheit nicht zur Privatinsolvenz gekommen. Ich denke aber mal, das er den Lebensstandard seinem Einkommen angepasst hat und somit eben keine großen Rücklagen hatte für die schwierigen letzten Jahre.

Generell hält sich mein Mitleid in solchen Fällen aber mehr als in Grenzen. Jeder normale Bundesligaprofi müsste meiner Meinung nach schon nach spätestens zwei Jahren für den Rest seines Lebens ausgesorgt haben, WENN ER DAS WOLLTE! Die meisten aber verlieren bei diesen Gehältern jeden Bezug zum realen Leben und zum Wert des Geldes. Glücklicher werden sie dadurch aber nicht...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Justin Eilers war jetzt allerdings kein Großverdiener und hatte auch lange Gehaltsausfallzeiten. Bei einem Lebensstandard eines "Normalarbeitnehmers" wäre es trotzdem mit Sicherheit nicht zur Privatinsolvenz gekommen. Ich denke aber mal, das er den Lebensstandard seinem Einkommen angepasst hat und somit eben keine großen Rücklagen hatte für die schwierigen letzten Jahre.

Generell hält sich mein Mitleid in solchen Fällen aber mehr als in Grenzen. Jeder normale Bundesligaprofi müsste meiner Meinung nach schon nach spätestens zwei Jahren für den Rest seines Lebens ausgesorgt haben, WENN ER DAS WOLLTE! Die meisten aber verlieren bei diesen Gehältern jeden Bezug zum realen Leben und zum Wert des Geldes. Glücklicher werden sie dadurch aber nicht...

Je mehr Kohle man in der Tasche hat, desto mehr gibt man aus. Das soll nicht heißen, das man prasst (Beispiel Goldsteak), aber mit dem Gehalt steigen die Ansprüche, MANN kauft sich ggf. ein größeres Auto, FRAU kauft sich schicke Klamotten, BEIDE machen teuerere Urlaube, haben schicke Möbel etc. Da muss schon sehr viel Disziplin aufgewendet werden, um diesen Kreislauf zu durchbrechen. Da muss ein Mensch wie Eilers vielleicht erst einmal durchsacken, um dann wieder auf einen normalen Level zu kommen.
Geht doch vielen Menschen so. Im Berufsleben kamen die dicken Gehälter und im Rentenalter fällt man auf 50% oder weniger zurück. Allers eine Sache der Gewöhnung.
 
Die 42 Monate Krankengeschichte werden genauso ignoriert - Krankengeld ist ja auch so enorm viel.

Dagegen wird jeder Profi versichert sein. Allerdings finde ich etwas anderes auffällig:

Es gibt Situationen im Leben die man im Nachhinein anders bewertet und gern rückgängig machen möchte. Durch meine gesundheitliche Konstellation war ich 42 Monate getrieben von unzähligen Operationen und Rehas, die mich leider nicht nur körperlich aus dem Gleichgewicht gebracht haben
Das klingt nicht danach, als habe er immer einen "gehobenen" Lebensstil gehabt (von wegen mit Geld umgehen) sondern als habe er in genau dieser Zeit sehr viel Geld verloren. Wodurch auch immer.
 
Dagegen wird jeder Profi versichert sein. Allerdings finde ich etwas anderes auffällig:

Es gibt Situationen im Leben die man im Nachhinein anders bewertet und gern rückgängig machen möchte. Durch meine gesundheitliche Konstellation war ich 42 Monate getrieben von unzähligen Operationen und Rehas, die mich leider nicht nur körperlich aus dem Gleichgewicht gebracht haben
Das klingt nicht danach, als habe er immer einen "gehobenen" Lebensstil gehabt (von wegen mit Geld umgehen) sondern als habe er in genau dieser Zeit sehr viel Geld verloren. Wodurch auch immer.

Auch das ist möglich...
 
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