Horst Steffen (z. Zt. vereinslos)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Bremen
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Das ist doch genau der Punkt. Diese Spieler haben bereits nachgewiesen, dass sie es besser können. Alleine Schmid wird kontinuierlich schwächer. Er war mal gut bei Flanken und Ecken und im Spielaufbau. Wo ist das hin?



Ducksch ohne Frage. Wobei der unter Steffen eh auf der Bank sitzen würde mangels Zweikampfverhalten.

Burke und Silva hingegen ist schon eine Witz-Aussage. Ja Burke hat eine gewisse Wucht, die ganz cool wäre. Aber er hat nur wenig Tore (5) geschossen und quasi 0 vorbereitet oder eingeleitet. Bei Union 4 Tore in 15 Spielen, davon 3 allerdings in einem Spiel. In 13 Spielen hat er gar nix gerissen.
André Silva war exakt an 4 Toren beteiligt, davon ein Strafstoß.

Wow, das kriegen Njinmah und Grüll auch hin.

Wenn neben Ducksch jemand fehlt, dann Weiser.

So oder so ist das keine Ausrede für solche Leistungen. Dafür haben wir mit Sugawara, Puertas und Mbangula starke Leute dazu bekommen. Einzig im Sturm mangelt es. Das wird aber ohne gescheites Spielkonzept überhaupt nichts bringen.
Das ist doch der Punkt,
die Spieler haben es nicht nachgewiesen,
Topp steht bei wie viel Toren?
Und Schmid ist so gut, dass er Stammgast in der Kicker Rangliste ist.

Ich würde es überhaupt nicht witzig finden, wenn Burke noch bei uns spielen würde,
seine robuste Art, seine Schnelligkeit,
oder muss ich Dich erst an das Ringelsockenspiel erinnern?
Wow und das kriegen halt Njinmah und Grüll viel zu selten hin.
Oder hab ich in den letzten Spielen was verpasst?
 
alle stürmer, die auch schon vor steffen gespielt haben, haben immer ihre tore geschossen - eine derartige flaute wie aktuell - daran kann ich mich bei werder nicht erinnern - nicht mal in den beiden abstiegsjahren - wenn dem so ist, ist es sache des trainers, herauszufinden, warum das so ist - wenn er das nicht kann oder will, ist er fehl am platz - das übliche trainingspensum kann auch ein ehrenamtlicher durchziehen - ein bundesligatrainer wird gut genug bezahlt, um seine aufgabe zu erfüllen - erfolgreich sein für seinen arbeitgeber und dazu gehört in erster linie, daß seine spieler tore schießen (und auch verhindern) sonst funktioniert gar nichts - bei steffen funktionieren von dem aktuell gerade mal 35% - das ist nach 6 monaten arbeit zu wenig!
 
Ich kann es mir nur so erklären, dass es Priorität hat Coulibaly ins Schaufenster zu stellen, Pieper war absolut stabil, auch kein sportlicher Grund ihn rauszunehmen und damit der Kapitän auf dem Feld steht dieser faule Kompromiss.
Vielleicht hat Coulibaly gespielt, weil er gut gespielt hat. Hier wird die Reihenfolge missachtet, erst wenn ich gut spiele, kann ich für viel Geld verkauft werden.
Und vielleicht hat Friedl außen gespielt, weil er einfach der Erfahrener ist, der mit ungewohnten, aber notwendigen Umstellungen besser umgehen kann.
Ebenso kann ich nicht sehen, dass Friedl verunsichert und schlechter wurde,
etwas an den Haaren herbeigezogen.
Genauso dass die Defens schlechter geworden ist.
Haarsträubend.
Wenn ich die Spieler von Augsburg und St. Pauli mit den unseren vergleiche,
was fällt dann auf?
Im Spiel wohl gemerkt, nicht an sich.

Genau die Trainer an der Seitenlinie agieren mehr,
es sind die Trainer,.
Gut das wir mit Trainer spielen,
gut dass wir einen Trainer haben,
das ist halt das Geschäft.
Bei Misserfolg hat er Schuld,
er trainiert zu wenig und das Falsche, er kann die Spieler nicht motivieren, sie zeigen keinen Biss,
mit dem Neuen wird alles gut
dafür verdienen sie ja auch viel.
 
Ich finde es sogar absolut bescheuert und fahrlässig, bei Amtsantritt alles über den Haufen zu werfen, wenn man eine völlig intakte Mannschaft übernimmt, die 50+ Punkte geholt hat und das sogar mit durchaus attraktivem Fußball.

Auf solch eine Idee würde ich nur kommen, wenn ich eine desolate Mannschaft übernehme.

"Do not touch a running system" gilt auch im Fußball. Es gab eigentlich keinen Grund für Veränderungen, zumal eben der Kader über Jahre auf 3:5:2 aufgebaut wurde.

Allerdings scheint es bei Steffen auch an grundsätzlichen Kompetenzen zu mangeln, denn selbst mit gleichem System würde er ja so trainieren und spielen lassen wie jetzt und das wirkt ziemlich planlos.
Also vermutlich hätten wir etwas mehr Punkte am Anfang geholt, wären aber genauso im Laufe der Hinrunde schlechter geworden.
Nicht nur im Fußball. Vor 2,5 Jahren ging unsere langjährige Schulleiterin in Pension. Zum Glück und gar nicht selbstverständlich kam übergangslos eine Neue. Jene wurde von der Presse gefragt, was sie denn jetzt alles anders machen werde und auf welche Neuerungen man sich denn einstellen könne, worauf sie sinngemäß geantwortet hat: „Erstmal gar keine. Ich schaue mir an, wie hier gearbeitet wird, passe mich an und schaue sukzessive, was man verbessern kann.“ Fand ich sehr weise und so hat sie es auch gemacht, sodass man einen weichen Übergang hatte. Harte Änderungen hätte nur ein komplett anderes Personal mitgetragen, wodurch man Altgediente vor den Kopf stößt. So auch bei Werder.
 
alle stürmer, die auch schon vor steffen gespielt haben, haben immer ihre tore geschossen - eine derartige flaute wie aktuell - daran kann ich mich bei werder nicht erinnern - nicht mal in den beiden abstiegsjahren - wenn dem so ist, ist es sache des trainers, herauszufinden, warum das so ist - wenn er das nicht kann oder will, ist er fehl am platz - das übliche trainingspensum kann auch ein ehrenamtlicher durchziehen - ein bundesligatrainer wird gut genug bezahlt, um seine aufgabe zu erfüllen - erfolgreich sein für seinen arbeitgeber und dazu gehört in erster linie, daß seine spieler tore schießen (und auch verhindern) sonst funktioniert gar nichts - bei steffen funktionieren von dem aktuell gerade mal 35% - das ist nach 6 monaten arbeit zu wenig!
Deswegen brauchen wir auch neue Stürmer.
Topp hat bis jetzt nachgewiesen, dass er nicht bundesligatauglich ist,
vielleicht hat Steffen ja rausgefunden, warum er keine Tore schießt.
Es könnte doch sein, dass Topp überfordert ist, dass ihm die Last zu groß ist, im Training top, im Spiel vertändelt er die Bälle und und und.
Die meisten gehen ja von der Vermutung aus, dass bei einem Trainerwechsel Topp wieder top ist, so wie in Mainz...
 
Nicht nur im Fußball. Vor 2,5 Jahren ging unsere langjährige Schulleiterin in Pension. Zum Glück und gar nicht selbstverständlich kam übergangslos eine Neue. Jene wurde von der Presse gefragt, was sie denn jetzt alles anders machen werde und auf welche Neuerungen man sich denn einstellen könne, worauf sie sinngemäß geantwortet hat: „Erstmal gar keine. Ich schaue mir an, wie hier gearbeitet wird, passe mich an und schaue sukzessive, was man verbessern kann.“ Fand ich sehr weise und so hat sie es auch gemacht, sodass man einen weichen Übergang hatte. Harte Änderungen hätte nur ein komplett anderes Personal mitgetragen, wodurch man Altgediente vor den Kopf stößt. So auch bei Werder.
Absolut. Das ist auch eine Charakterstärke.

Direkt bei Amtsantritt alles zu verändern vermittelt für mich den Eindruck, dass man entweder Platzhirsch ist und erstmal zeigen will, dass man der Boss ist oder dass man kein Selbstbewusstsein bezogen auf andere Ideen hat und nur das tut, was man kennt.
 
Absolut. Das ist auch eine Charakterstärke.

Direkt bei Amtsantritt alles zu verändern vermittelt für mich den Eindruck, dass man entweder Platzhirsch ist und erstmal zeigen will, dass man der Boss ist oder dass man kein Selbstbewusstsein bezogen auf andere Ideen hat und nur das tut, was man kennt.
Na ja. Ein Konzepttrainer mit einem eigenen Konzept ist prinzipiell nichts schlechtes. Ich denke dafür wurde er geholt. Nur hat die ersten 15 Spiele wenig geklappt ... Zudem der Boni Flopp und der Friedl Irrsinn. Jetzt zeigt sich wie flexibel HS umdenken kann ...
 
Na ja. Ein Konzepttrainer mit einem eigenen Konzept ist prinzipiell nichts schlechtes. Ich denke dafür wurde er geholt. Nur hat die ersten 15 Spiele wenig geklappt ... Zudem der Boni Flopp und der Friedl Irrsinn. Jetzt zeigt sich wie flexibel HS umdenken kann ...
In Konzept ist aber unabhängig vom Spielsystem.

Unabhängig vom Spielsystem glaube ich aber inzwischen auch, dass es tatsächlich relativ egal gewesen wäre. Vielleicht hätten wir 2-3 Punkte mehr, aber das Spielsystem hatte mMn gar nicht soviel Einfluss auf den Verfall. Höchstens bezogen auf weirde Aufstellungsfehler wie Friedl links.

Bin mittlerweile aber eher beim Stellungsspiel. Man erkennt schon was Steffen machen will, nämlich ganz ähnliche Spielzüge wie Werner. Er positioniert seine Spieler aber völlig falsch, sowohl defensiv als auch offensiv.
Der Gegner hat viel zu viel Raum und wir zu wenig, wenn wir den Ball erobern. Das zieht sich komplett durch.
 
Die Aufstellung finde ich sehr interessant und entspricht grundsätzlich der Formation, die ich schon mehrfach vorgeschlagenen habe mit dem Unterschied Stage/Schmid. Auf die Idee bin ich nicht gekommen. Besser ist es vielleicht, wenn die beiden öfter ihre Position wechseln.
Wichtig wäre, dass die Außen in der Fünferkette oft offensiv agieren, womit Werder mehr Druck nach vorne erzeugen kann als bisher. Sugawara und Schmidt können das. Auch Agu wird im Februar wahrscheinlich wieder fit sein.
Genau das ist mein Punkt. Und da Stage erwiesenermaßen x-mal torgefährlicher ist als Schmid, muss er weiter nach vorne, ohne die defensive Absicherung zu vernachlässigen. Und da kommt der Ball-Stealer Schmid wie gerufen. Ballgewinn und sofort Abspiel auf Sugawara, Lynen oder Stage. Mindestens einer wird immer anspielbereit sein.

Er sollte das unbedingt mal probieren mit dieser Formation. Zumal der aktuelle Kader dann auch die halbwegs passenden 4-5 Wechsel im Spiel bietet (das ist generell seit Jahren ein wesentlicher Faktor für den Erfolg!). Nach 2-3 Spielen werden da klare Mechanismen im MF und OM zu sehen sein, die wir seit Monaten vermissen. Und vor allem: Den Spielern wird das System gefallen, was sich in einem deutlich gesteigerten Laufpensum und verbesserten Zweikampfverhalten widerspiegeln wird. Bei beiden Werten ist Werder fast die gesamte Hinrunde Abstiegskandidat.
 
In Konzept ist aber unabhängig vom Spielsystem.

Unabhängig vom Spielsystem glaube ich aber inzwischen auch, dass es tatsächlich relativ egal gewesen wäre. Vielleicht hätten wir 2-3 Punkte mehr, aber das Spielsystem hatte mMn gar nicht soviel Einfluss auf den Verfall. Höchstens bezogen auf weirde Aufstellungsfehler wie Friedl links.

Bin mittlerweile aber eher beim Stellungsspiel. Man erkennt schon was Steffen machen will, nämlich ganz ähnliche Spielzüge wie Werner. Er positioniert seine Spieler aber völlig falsch, sowohl defensiv als auch offensiv.
Der Gegner hat viel zu viel Raum und wir zu wenig, wenn wir den Ball erobern. Das zieht sich komplett durch.
Ich bin eher bei seinen Personalentscheidungen. Die Aufstellungen waren sehr suboptimal und mit zu wenig Klarheit. Zuviel ausprobiert, was auch mit dem uneingelösten Versprechen Boniface zu tun hat. Dafür kann er nichts. Boniface ist kaputt, da hst der ganze Verein aufs falsche Pferd gesetzt.

Dann hat er höchstpersönlich mit dem Festhalten an der Friedl Links Nummer für erhebliche atmosphärische Störungen bei unserem Käptn und auch innerhalb der Mannschaft gesorgt.

Desweiteren antizipiert er die Stärken der Spieler falsch. Puertas auf außen geht gar nicht, weil zu langsam.Mbangula am Ende völlig verunsichert, weil er überall spielen mußte. Grüll ebenfalls. Warum hat er nicht Mbangula und Grüll als Außenstürmer etabliert. Da wo sie hingehören.Dazu viel zu viel Schmid in der Startelf und viel zuviel Schmidt auf der Bank. Warum hat er letzteren so lange ignoriert?
HS hat wirklich zuviel durcheinander gewürfelt und so kam mit den fehlenden Ergebnissen zunehmend Verunsicherung auf. Am Ende hat er dann völlig den Fadenverloren. HSV und Stuttgart stand er komplett neben sich bei Aufstellung und Ingame Wechsel.

Im Moment fehlt mir der klare Blick für die Stärken der Spieler und die nötige Konsequenz sie auch dementsprechend einzusetzen. Ich sehe viel fremdeln und probieren und wenig Überzeugung und gute Lösungen. Deswegen landet er halt wenig Treffer bei seinen Entscheidungen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin eher bei seinen Personalentscheidungen. Die Aufstellungen waren sehr suboptimal und mit zu wenig Klarheit. Zuviel ausprobiert, was auch mit dem uneingelösten Versprechen Boniface zu tun hat. Dafür kann er nichts. Boniface ist kaputt, da hst der ganze Verein aufs falsche Pferd gesetzt.

Dann hat er höchstpersönlich mit dem Festhalten an der Friedl Links Nummer für erhebliche atmosphärische Störungen bei unserem Käptn und auch innerhalb der Mannschaft gesorgt.

Desweiteren antizipiert er die Stärken der Spieler falsch. Puertas auf außen geht gar nicht, weil zu langsam.Mbangula am Ende völlig verunsichert, weil er überall spielen mußte. Grüll ebenfalls. Warum hat er nicht Mbangula und Grüll als Außenstürmer etabliert. Da wo sie hingehören.Dazu viel zu viel Schmid in der Startelf und viel zuviel Schmidt auf der Bank. Warum hat er letzteren so lange ignoriert?
HS hat wirklich zuviel durcheinander gewürfelt und so kam mit den fehlenden Ergebnissen zunehmend Verunsicherung auf. Am Ende hat er dann völlig den Fadenverloren. HSV und Stuttgart stand er komplett neben sich bei Aufstellung und Ingame Wechsel.

Im Moment fehlt mir der klare Blick für die Stärken der Spieler und die nötige Konsequenz sie auch dementsprechend einzusetzen. Ich sehe viel fremdeln und probieren und wenig Überzeugung und gute Lösungen. Deswegen landet er halt wenig Treffer bei seinen Entscheidungen...
Alles richtig. Aber wir haben schon Mist zusammen gespielt als noch alles korrekt aufgestellt wurde. Der einzige Unterschied besteht in der defensiveren Grundordnung. Spielerisch ist das schon die ganze Saison der gleiche Mist, defensiv und offensiv zu viel und zu wenig Platz.
 
Genau das ist mein Punkt. Und da Stage erwiesenermaßen x-mal torgefährlicher ist als Schmid, muss er weiter nach vorne, ohne die defensive Absicherung zu vernachlässigen. Und da kommt der Ball-Stealer Schmid wie gerufen. Ballgewinn und sofort Abspiel auf Sugawara, Lynen oder Stage. Mindestens einer wird immer anspielbereit sein.

Er sollte das unbedingt mal probieren mit dieser Formation. Zumal der aktuelle Kader dann auch die halbwegs passenden 4-5 Wechsel im Spiel bietet (das ist generell seit Jahren ein wesentlicher Faktor für den Erfolg!). Nach 2-3 Spielen werden da klare Mechanismen im MF und OM zu sehen sein, die wir seit Monaten vermissen. Und vor allem: Den Spielern wird das System gefallen, was sich in einem deutlich gesteigerten Laufpensum und verbesserten Zweikampfverhalten widerspiegeln wird. Bei beiden Werten ist Werder fast die gesamte Hinrunde Abstiegskandidat.
Stage weiter vorn bin ich völlig bei dir.
 
Alles richtig. Aber wir haben schon Mist zusammen gespielt als noch alles korrekt aufgestellt wurde. Der einzige Unterschied besteht in der defensiveren Grundordnung. Spielerisch ist das schon die ganze Saison der gleiche Mist, defensiv und offensiv zu viel und zu wenig Platz.
Ja und ich glaube wir stagnierten bzw. haben uns zurückentwickelt weil er einfach nicht das Puzzle lösen konnte. Alles was ich eben aufgezählt habe. Er hat schlicht keine funktionierenden Lösungen gefunden bzw. wenn er richtig aufgestellt hat, hat er es wieder geändert ... Er sieht es nicht klar wer wo hingehört. Zu viel Rotation zu wenig Gerüst.

Für mich ist das ein Indiz dafür das er ganz klar Stelle und Stelleninhaber nicht richtig matched bzw. einlogged. Es sind auch zu viele missmatches in Summe. Friedl links, Puertas außen, Schmid in der Mitte, Mbangula hinten links, Grüll und Njinmah überall. Schmidt auf der Bank. Das ist wie gewürfelt.

Wenn mich einer fragen würde, wer ist Euer linker Außenstürmer könnte ich das bspw. nicht beantworten. Linker Verteidiger ebensowenig, Stürmer? (Haben wir keinen).. er muss jetzt die Stellen richtig und konstant besetzen ....

In den ersten15 Spielen hat er viele Versuche hinterlassen und wenig Struktur geschaffen ...
 
In Konzept ist aber unabhängig vom Spielsystem.

Unabhängig vom Spielsystem glaube ich aber inzwischen auch, dass es tatsächlich relativ egal gewesen wäre. Vielleicht hätten wir 2-3 Punkte mehr, aber das Spielsystem hatte mMn gar nicht soviel Einfluss auf den Verfall. Höchstens bezogen auf weirde Aufstellungsfehler wie Friedl links.

Bin mittlerweile aber eher beim Stellungsspiel. Man erkennt schon was Steffen machen will, nämlich ganz ähnliche Spielzüge wie Werner. Er positioniert seine Spieler aber völlig falsch, sowohl defensiv als auch offensiv.
Der Gegner hat viel zu viel Raum und wir zu wenig, wenn wir den Ball erobern. Das zieht sich komplett durch.
Dazu kommt die viel zu defensive Spielweise.
Es wird viel zu viel zur Seite und nach hinten gespielt.
Bälle hin- und herschieben hat nur bedingt mit Fußball zu tun.
Es fehlen schnelle offensive Aktionen. Wenn ich immer wieder sehe, dass sogar Freistöße nach hinten getreten werden, dann frage ich mich, was das bitte soll.
Auch das Umschalten , beginnend im Torraum, ist kein Umschalten, sondern eher lahmes Warten, dass der Gegner sich endlich hinten positioniert und wieder sicher steht.
Wir brauchen (mindestens) einen Stürmer, ja.
Aber: wir brauchen noch viel wichtiger eine offensivere Spielweise, denn wenn vorn so gut wie keine Bälle ankommen, welche sollen die Stürmer denn dann verwerten?
 
Was kann ich Deinen Beitrag entnehmen?
Dass Du anderer Meinung bist,
super!
Die Laufbereitschaft sieht man auf dem Platz und in den Statistiken, als Werner noch Trainer war.
Die Vermutung, dass nicht trainiert wird, halt ich für überspitzt, sind es doch die Basics, die unter jedem Trainer bzw. Co-Trainer laufen.
Meinungen sind immer Meinungen, das einem vorzuwerfen, ist lächerlich.
Zumal Du dann eine Triade an Behauptungen folgen läßt, die haltlos und unbeweisbar sind.
Eben eine Meinung, die alles dem Trainer anlastet.

Mein Verweis auf die asozialen Medien bezog sich auf die leichtfertige Hetze gegen den Trainer.
Wenn ich mir die Trainerwechsel in Augsburg und Mainz ansehe, sind doch die ersten Aussagen, wir brauchen Zeit.
Danach folgte eine defensivere Ausrichtung unter dem Motto Stabilisierung der Defensive.

Aber unsere Defensive ist stabil, was uns fehlt, ist ein Stürmer (besser wären zwei), der (die) Torgefahr ausstrahlt (ausstrahlen) und mehr als 0 Tore schießt (schießen).

Wenn man dies dem Trainer anlastet, erinnert es mich an schulische Nichtleistungen, die dem Lehrer angelastet werden.
Warum hast Du in Deutsch eine 5? Der Lehrer hat Schuld und war schlecht.

Wie gehen sie mit Stresssituationen um?
Dass sie kicken können und es im Training zeigen und Tore machen, unbestritten.
Habe ich aber das Quäntchen mehr, wenn mir ein Abwehrspieler der ersten auf den Füßen steht oder seh ich kein Land.
Wie ist meine Mentalität mich zu behaupten und dennoch Tore zu machen.
Mir kommt es so vor als ob ich erklären müßte, warum ein Pizzarro ein Pizzarro ist?

Guckst Du Dir auch unsere Spiele mal an? Dann würdest Du evtl. erkennen können, dass es schon im Spielaufbau bzw. dem Inszenesetzen der Stürmer immens hapert! Wie soll ein Stürmer Tore schießen, wenn keine vernünftigen Zuspiele kommen. Diese können auch nicht kommen, wenn die offensiven Spieler (MG, SM, RS, CP) positionsfremd aufgestellt werden. Das sind Dinge, die ganz klar dem Trainer angelastet werden müssen, denn er ist für die Mannschaftsaufstellung/Systemausrichtung verantwortlich!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man dies dem Trainer anlastet, erinnert es mich an schulische Nichtleistungen, die dem Lehrer angelastet werden.
Warum hast Du in Deutsch eine 5? Der Lehrer hat Schuld und war schlecht.
Es ist tatsächlich so, dass Schüler in einem Fach bei Lehrer X nicht mitkommen und schlecht bewertet werden, dann bei Lehrer Y durchstarten und super Bewertungen bekommen.

Deine Argumentation pro HS ist somit eher eine Argumentation gegen HS!
 
Was kann ich Deinen Beitrag entnehmen?
Dass Du anderer Meinung bist,
super!
Die Laufbereitschaft sieht man auf dem Platz und in den Statistiken, als Werner noch Trainer war.
Die Vermutung, dass nicht trainiert wird, halt ich für überspitzt, sind es doch die Basics, die unter jedem Trainer bzw. Co-Trainer laufen.
Meinungen sind immer Meinungen, das einem vorzuwerfen, ist lächerlich.
Zumal Du dann eine Triade an Behauptungen folgen läßt, die haltlos und unbeweisbar sind.
Eben eine Meinung, die alles dem Trainer anlastet.

Mein Verweis auf die asozialen Medien bezog sich auf die leichtfertige Hetze gegen den Trainer.
Wenn ich mir die Trainerwechsel in Augsburg und Mainz ansehe, sind doch die ersten Aussagen, wir brauchen Zeit.
Danach folgte eine defensivere Ausrichtung unter dem Motto Stabilisierung der Defensive.

Aber unsere Defensive ist stabil, was uns fehlt, ist ein Stürmer (besser wären zwei), der (die) Torgefahr ausstrahlt (ausstrahlen) und mehr als 0 Tore schießt (schießen).

Wenn man dies dem Trainer anlastet, erinnert es mich an schulische Nichtleistungen, die dem Lehrer angelastet werden.
Warum hast Du in Deutsch eine 5? Der Lehrer hat Schuld und war schlecht.

Wie gehen sie mit Stresssituationen um?
Dass sie kicken können und es im Training zeigen und Tore machen, unbestritten.
Habe ich aber das Quäntchen mehr, wenn mir ein Abwehrspieler der ersten auf den Füßen steht oder seh ich kein Land.
Wie ist meine Mentalität mich zu behaupten und dennoch Tore zu machen.
Mir kommt es so vor als ob ich erklären müßte, warum ein Pizzarro ein Pizzarro ist?
Also wer der Meinung ist, dass eine Defensive mit 28 Gegentoren in 15 Spielen stabil ist und uns lediglich ein bzw. 2 Stürmer à la Pizarro fehlen (was auch immer dann das Spielsysteme sein soll...), der macht es sich doch irgendwie ein bisschen einfach und geht von sehr "interessanten" Standards aus (2 Gegentoren pro Spiel sind OK!?!), oder findest du nicht?
Desweiteren ist Fußball ein Mannschaftssport, deswegen ist der Vergleich mit der Schulnote EINES Schülers nicht zutreffend. Richtig wäre die Beurteilung unter der Annahme, dass alle Schüler die Note 5 bzw. eine ähnlich schlechte Note hätten, bzw. im Durchschnitt eine 5. Und wenn man dann zu dem Schulterschluss kommen möchte, dass alle Schüler zu dumm sind und nicht verstanden haben was der Lehrer ihnen versucht zu vermitteln, kann kann man das gerne so sehen. Allerdings fehlen mir dafür komplett die Argumente, erst Recht weil viele der Spieler schon nachgewiesen haben, dass sie es deutlich besser können.
 
Vielleicht hat Coulibaly gespielt, weil er gut gespielt hat. Hier wird die Reihenfolge missachtet, erst wenn ich gut spiele, kann ich für viel Geld verkauft werden.
Und vielleicht hat Friedl außen gespielt, weil er einfach der Erfahrener ist, der mit ungewohnten, aber notwendigen Umstellungen besser umgehen kann.
Ebenso kann ich nicht sehen, dass Friedl verunsichert und schlechter wurde,
etwas an den Haaren herbeigezogen.
Genauso dass die Defens schlechter geworden ist.
Haarsträubend.
Wenn ich die Spieler von Augsburg und St. Pauli mit den unseren vergleiche,
was fällt dann auf?
Im Spiel wohl gemerkt, nicht an sich.

Genau die Trainer an der Seitenlinie agieren mehr,
es sind die Trainer,.
Gut das wir mit Trainer spielen,
gut dass wir einen Trainer haben,
das ist halt das Geschäft.
Bei Misserfolg hat er Schuld,
er trainiert zu wenig und das Falsche, er kann die Spieler nicht motivieren, sie zeigen keinen Biss,
mit dem Neuen wird alles gut
dafür verdienen sie ja auch viel.
Schau dir bitte mal die Statistiken zu den Leistungen von Friedl als LV, dazu gibt es mehrere fundierte Analysen.
Es ist vollkommen ok, dass man hier seine Meinung postet, aber die Aussage eines anderen Users als "an den Haaren herbeigezogen" abzuwerten, weil man es selber nicht sieht und ohne sich selber auch nur ansatzweise vernünftig informiert zu haben, finde ich persönlich nicht OK.

Mal eine ernst gemeinte Frage. Informierst du dich im Vorfeld eigentlich in irgendeiner Form über gewisse Themen zu denen du hier deine Meinung kund tust?

Was bitte möchtest du mit den zusammenhanglosen Sätzen/Fragen auszudrücken/erfahren??? Wo ist der Kontext???
"Wenn ich die Spieler von Augsburg und St. Pauli mit den unseren vergleiche,
was fällt dann auf?
Im Spiel wohl gemerkt, nicht an sich."
 
Back
Top