Horst Steffen (z. Zt. vereinslos)

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Wenn ein Trainer die Spieler nicht auf ihren Positionen spielen lässt, nicht erkennt, dass die 3er Kette nicht funktioniert, dann liegt das nicht an der Kaderzusammenstellung. Ich bin kein Freund von Fritzmeyer, aber den Schuh hat Horst sich selbst anzuziehen.

Wir wollten ein neues Spielsystem, junge Spieler entwickeln und FritzMeyer haben den Kader richtig richtig schlecht zusammengestellt. Dazu Verletzungspech bis Meppen-Süd.

Hat Horst seinen Anteil? Ja, klar. Aber für mich ist das größere Problem FritzMeyer
 
Wir wollten ein neues Spielsystem, junge Spieler entwickeln und FritzMeyer haben den Kader richtig richtig schlecht zusammengestellt. Dazu Verletzungspech bis Meppen-Süd.

Hat Horst seinen Anteil? Ja, klar. Aber für mich ist das größere Problem FritzMeyer
Wenn ein System nicht funktioniert, ändert man es. Der Kader gibt das her, aber ja, das Verletzungspech spielt auch eine Rolle.

Vielleicht ist das nun der erste Dominostein, der einiges umstösst.
 
Die hatten Respekt vor ihm, ganz klar.
Auch vor einem Ottmar Hitzfeld, für was für einen Fussball stand der eigentlich?
Erfolgreich.
Bei Otto wusste man, dass die Defensive steht.
Ottmar Hitzfeld galt als Erfinder der "Rotation". Er wirkte zu einer Zeit in der Bayern München und andere Topklubs begannen, ihre Kader, auch die Ersatzspieler, stark aufzurüsten. Sein Spielstil war pragmatisch. Hitzfeld war mir persönlich vom Typus her zu "glatt". Ist aber Geschmacksache.

Otto setzte auf "kontrollierte Offensive", sein Spielstil war klar, vertikal, unkompliziert. Starke Defensive inkl. "Ausputzer" a la Dieter Eilts, Spiel über aussen, viele Flanken auf einen zentralen, koofballstarken Stürmer (Völler, Air Riedle, Neubarth).
Kopfballstärke war für ihn zentral ("Grösse kann man nicht lernen") und Laufbereitschaft.

Entscheidender Unterschied zu Horst Steffen und vielen anderen, so genannten "Systemtrainern": Er setzte die Spieler dort ein, wo sie ihre grössten Stärken hatten und entwickelte daraus ein Spielsystem, nicht umgekehrt.
 
Tja, die Grundidee mit HS war gut,ging jedoch leider in die Hose. Dafür hat HS zu viele Fehler gemacht. Aber den Löwenanteil an diesem gescheiterten Experiment trägt CF mit seiner planlosen Transferpolitik, aufgrund der man auch vom HS-Nachfolger keine Wunderdinge erwarten sollte. Somit bleibt nur die Hoffnung , dass ein Neuer-Besen-Effekt die nötigen Punkte zum Klassenherhalt bringt. Ansonsten betrachten wir bereits in der kommenden Saison wieder einmal die 1. Bundesliga mit dem Fernglas von hinten...
 
Seine Idee vom Fussball, den wir ein Jahr in Elversberg sehen konnten, haben wir leider viel zu selten gesehen.
Natürlich kam das mit den mehr und mehr werdenden Verletzten zusammen, aber irgendwo hat er die Mannschaft scheinbar verloren. Grade in der Serie, wo wir nicht mehr gewinnen konnten, hat man leider auf dem Platz gesehen, dass es keine Einheit ist, die da auf dem Platz steht. Daher wenige hochgradige Torchancen. Oder es wurde nicht im ganzen verteidigt. So kam dann die Erfolglos-Zeit zustande.
Mir fehlte es auch teilweise am Coaching im Spiel. Ich brauche keinen Trainer der außen den Hampelmann oder das Rumpelstielßchen macht. Aber ich meine auch da hat er es einfach zu oft laufen lassen. er hat so gut wie gar nichts reingerufen oder sich mal einen Spieler zur Seite genommen. Etwas motivierendes im Spiel gemacht. Das schien mir manchmal wenig lebhaft. Klar ist immer auch eine Typenfrage, aber so gar nichts?
Weiß nicht ob ich der einzige bin, der diesen Eindruck hatte. Was in der Kabine und außerhalb der Kameras abging weiß ich natürlich nicht. Außenwirkung ist aber leider auch ein Thema. Wirkst du als Trainer verunsichert, kann das schon auch auf die Mannschaft abfärben.
Er wollte halt das Spiel ganz anders aufbauen als bisher. Positionsveränderungen haben nicht gepasst und kamen bei den Profis nicht gut an. Dadurch kam aber keine Stabilität rein. Ein Urs Fischer z.b. lässt Mainz jetzt sehr kompakt spielen und schaut genau wie es optimiert werden kann. Setzt bei den Problemstellen an. Da hat man leider keine Entwicklung gesehen.
Er allein ist nicht das Problem gewesen, weshalb es mir nach wie vor Angst und Bange um Werder wird. Da wir wohl nichts mehr auf dem Markt machen können, brauchen wir jetzt einen Stabilisator, mit klaren Plan und der die Mannschaft mitnimmt. Alles Gute Horst Steffen
 
Leider sehr spät ist die Entscheidung gefallen, Horst Steffen freizustellen. Hoffentlich nicht zu spät.
Ihm persönlich wünsche ich alles Gute.
Als Mensch war er mir durchaus sympathisch.
Sehe ich genauso.
Noch gestern Abend war er sich sicher, den Job zu behalten, sprach eher über spielerische Fortschritte.

Ich glaube, er hat den Erfolgsdruck und die sportliche Dynamik in der 1 Liga unterschätzt. So viel Zeit, einen Spielstil zu entwickeln, wie in Elversberg, wo es egal war, wann und wie schnell Du damit erfolgreich warst, hast Du in der Bundesliga nicht, nicht mal im unaufgeregten Bremen.

Die Entlasdung von HS kann und darf aber nur der 1. Schritt sein. CF und PN sollten auch gehen, möglichst schnell.
 
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Yesss, yesss, yesss….einer der größten Fehler in der Vereinsgeschichte wurde nach einem dreiviertel Jahr korrigiert.

„Die Freistellung ein natürlicher Bestandteil des Lebens ist. Frohlocke und jauchze für diejenigen in deiner Nähe, welche zur Vereinslosigkeit übergehen. Sie betrauern, tue nicht. Sie vermissen, tue nicht. Enge Bindung führt zu Eifersucht. Der Schatten der Raffgier.“
 
Leider sehr spät ist die Entscheidung gefallen, Horst Steffen freizustellen. Hoffentlich nicht zu spät.
Ihm persönlich wünsche ich alles Gute.
Als Mensch war er mir durchaus sympathisch.
Immerhin ist die Entscheidung deutlich früher gefallen als in der Abstiegsaison. Von daher bin ich zuversichtlich, dass der Klassenerhalt noch realistisch ist. Ich wünsche mir allerdings, dass Werder weiter denkt - die Probleme sind längst nicht gelöst, nur weil Steffen jetzt weg ist. Die Transfers im Sommer, aber besonders jetzt im Winter, waren zumindest für mich als Außenstehende planlos, und dies lag nicht in der Hand von Steffen.
 
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Yesss, yesss, yesss….einer der größten Fehler in der Vereinsgeschichte wurde nach einem dreiviertel Jahr korrigiert.

„Die Freistellung ein natürlicher Bestandteil des Lebens ist. Frohlocke und jauchze für diejenigen in deiner Nähe, welche zur Vereinslosigkeit übergehen. Sie betrauern, tue nicht. Sie vermissen, tue nicht. Enge Bindung führt zu Eifersucht. Der Schatten der Raffgier.“

Das Like gibt's für Meister Yoda.... Der größte Fehler ist nämlich noch da
 
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