Bezugsperson männlich/weiblich:
Und schon wieder keine Antwort auf die Frage nach dem Warum. Nur weil man etwas versucht in Kitas einzurichten, beantwortet das nicht die Frage mit Argumenten! Die Frage war warum und nicht was man macht, damit es so sein könnte... Warum Mann/Frau?
Es ist doch ganz einfach: Die Natur hat es so eingerichtet, dass ein Mann mit einer Frau ein Kind zeugen kann. Jedes Kind hat biologische Eltern, einen Mann und eine Frau. Wenn zwei Männer oder zwei Frauen ein Kind haben, kann höchstens eine der Person etwas mit der Geburt zu tun haben. Statt dem anderen Elternteil wird dem Kind ungefragt eine Person vorgesetzt, mit der es nichts zu tun hat.
Wo haben denn Kinder Probleme dadurch, dass sie nur Bezugspersonen einen Geschlechts haben? Was sollen die Probleme/Nachteile sein? Sind es überhaupt Probleme/Nachteile oder macht da was, wo nichts ist? Warum soll ein Geschlecht nicht Ansprechs- und Bezugspartner für beide Seiten sein?
Du erwartest jetzt ausführliche Antworten auf Deine Fragen? Die werde ich Dir aber nicht liefern. Es ist einfach zu fragen, wo soll denn das Problem sein. Eine ausführliche Erforschung der psychologischen Folgen, die das Aufwachsen bei gleichgeschlechtlichen Paaren haben kann, gibt es noch nicht.
Man unterstellt einfach, dass es für die Kinder total toll ist, weil die beiden "Väter" oder "Mütter" ja so gerne ein Kind wollen und dem ja auch die ganze Liebe entegegen bringen. Woher weiß man, dass es keine negativen Folgen für das Kind gibt?
Tatsache ist, dass so etwas nichts weiter als Experimente an Kindern sind.
Zu Risiken und Nebenwirkungen..., ach ne, da gibt es noch gar keine Packungsbeilage. Erst muss man die Experimente durchführen und dann schauen wir später mal, wie wir das alles schönlügen.
Und andersrum: was ist dann bei Kindern aus Mann/Frau-Beziehungen, wo ein Elternteil stirbt, abhaut oder sonst was macht und nicht fürs Kind da ist. Sollten diese alleinerziehenden Leute dann die eigenen Kinder von anderen Paaren aufziehen lassen, weil da die Mann/Frau-Voraussetzung stimmt?
Nein, das sollen sie natürlich nicht. Schau mal, das ist einfach Schicksal. Es kommt im Leben vor, dass Menschen sterben oder betrogen werden. Dann muss das verbliebene Elternteil das beste aus der Situation machen.
Aber das ist doch kein Argument dafür, von vornherein eine schlechte Ausgangssituation für das Kind zu schaffen.
Zum Thema Recht auf Kinder:
Du sprichst mit Deiner Aussage gleichgeschlechtlichen Paaren das Recht ab Kinder zu haben. Welches Recht bringt Dich dazu, solche Aussagen zu treffen? In der heutigen Zeit werden Kinder von Ihren Eltern in Heime abgeschoben. Sie wollten das Kind nicht, es war ein Unfall, es hat nicht in das eigene Leben gepasst, es ist dumm gelaufen. Das kommt leider immer wieder vor. Dann gibt es Menschen, die auf natürlichem Wege keine Kinder zeugen können. Das kann krankheitsbedingt sein, das kann unfallbedingt sein, das kann viele Gründe haben. Ein Grund ist auch, dass ein gleichgeschlechtliches Paar auf natürlichem Wege keine Kinder zeugen kann. Der natürliche Weg bestimmt somit noch lange kein Recht auf Kinder. Denn die Paare (Mann/Frau), die eben krankheitsbedingt keine Kinder zeugen können, hätten somit ja auch kein Recht auf Kinder, wenn man Deine Gedanken zu Ende denkt... Passt auch nicht oder? Und nur weil etwas von der Natur anders vorgesehen ist, schließt es keine Rechte aus!
Jeder Mensch, der sich Kinder wünscht, soll auch das Recht auf Kinder haben. Aber ich würde es mit meinen Worten formulieren, denn das Wort Recht passt einfach nicht! Jeder MENSCH, der Kinder will, gut und liebevoll sowie verantwortungsvoll für sie sorgt, sollte Kinder haben (dürfen).
Meiner Meinung nach gibt es kein Recht auf Kinder.
Und da sind wir wieder beim Thema alle Menschen sind gleich! (...) Es sind doch alle Menschen gleich oder nicht? Und darum sollte man auch alle gleich behandeln!
Natürlich sind nicht alle Menschen gleich. Sie sind gleich an Rechten und Würde. Das heißt aber nicht, dass jeder alles darf, was andere dürfen.
Und Sexualität ist keine Sache, die es einem verbieten sollte, Kinder zu haben und sie liebend auszuziehen. Denn wenn dem so ist, sind wir ja doch nicht alle gleich. Und das passt nicht zu dem, was mir beigebracht wurde und das wäre traurig!
Ein Beispiel dafür, dass eben nicht alle gleich sind: Ein Mann kann mit seiner Frau Sex haben und dann kann sie schwanger werden und ein Kind zur Welt bringen.
Zwei Männer können auch Sex miteinander haben, zwei Frauen auch. Vorstellen mag ich mir das zwar nicht, aber eines ist klar: Dabei wird niemand schwanger und es wird kein Kind geben. Obwohl vor dem Gesetz alle die gleichen Rechte haben, gibt es hier eben Unterschiede.
Es kann sein, dass Dich das traurig macht und das tut mir leid. Aber ich kann nichts dafür, was man Dir beigebracht hat.
Und nur mal so allgemein:
Ich denke, wenn ein Kind von Anfang an in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung aufwächst, wird es ihm nie an was fehlen. Schließlich kennt es das nicht anders. Es ist doch im üblichen Fall einfach selbstverständlich. Ist zwar ein komisches Beispiel, jedoch kenne ich wen, der vermisst seinen linken Arm nicht, weil er ihn nie hatte. Er kennt es ja nur so... Oder um es mit Deinen Worten zu sagen, es ist für ihn NORMAL.
Mit dem Argument konnte es einem Kaspar Hauser auch an nichts fehlen, denn er kannte ja nicht anders als sein Leben im Keller.
Den Nordkoreanern dürfte es auch an nichts fehlen, schließlich kennen sie es ja nicht anders.
Aber sollen wir diese Lebensmodelle deswegen befürworten?
Schlimm wird es nur dann, wenn Toleranz und Akzeptanz fehlen.
Das stimmt. Ich bin ja auch für Akzeptanz oder Toleranz.
Aber keine Experimente mit Kindern!