Ja und da sind wir an dem Punkt, den ich meinte. Die Gesellschaft zeigt mit dieser Debatte ja selbst, dass sie noch nicht bereit ist, Homosexuelle als ganz normale Menschen zu sehen. Man hilft niemandem, in dem man darüber redet. Man muss was tun. Und das können nur die Betroffenen selbst. Mit öffentlichen Diskussionen erhöht man nur den Druck.
ich schließ eher daraus das Gegenteil.
Dann muss man halt reden, bis es vielleicht allen zum Hals raushängt und jeder weiß, egal ob Homo, Hetero, Bi oder Transgender whatever, wir sind alle gleich und haben einander zu respektieren.
Ich versteh ja durchaus deine Argumentation, dass Fußballer, die ja mittlerweile Personen des öffentlichen Lebens sind, den Druck aus der Öffentlichkeit nicht haben wollen, wenn sie sich outen.
Aber sich nur versteckt halten bzw. nur seinem engsten Familien- oder Freundeskreis, kann's einfach nicht sein.
Wenn man vielleicht mal dann endlich einen Partner vielleicht sogar für's Leben gefunden hat, will man sich doch nicht ständig verstecken müssen. Einfach mal sagen können bei Sachen auf Arbeit oder halt hier im Verein, wenn man Familie/partner mitbringen darf, nehm ich meinen Freund mit.
Allein die Kraft die für so ein Versteckspiel draufgeht... die ständige Angst vorm entdeckt werden. Sich vielleicht eine Alibi-Freundin zulegen zu müssen etc. Da hängt ja auch bei diesem Verstecken ein ganzer Rattenschwanz mit dran.
Wenn sich z.B. halt einige ehemalige Profis outen, sieht ja ein schwuler Profi, wie sich seine Kollegen zum Thema positionieren und dann kann er sich nämlich auch überlegen, wenigstens einigen Kollegen von sich zu erzählen. Dann hat derjenige mal ein/zwei Situationen weniger, in denen er sich verstellen muss...