G
gelöscht
Guest
Für mich habt Ihr da beide auch Recht: Einerseits kann man dem einzelnen Fußballer nur davon abraten, sich als schwul (oder auch alternativ als depressiv, ohne beides in irgendeiner Weise gleichsetzen zu wollen) zu outen, weil er davon (beruflich) nur Nachteile hätte. Was würdet ihr sagen, wenn Allofs plötzlich 7 Millionen für einen schwulen Fußballer raushaut? Richtig: Das Risiko ist zu groß, dass er dem Druck, dem medialen Interesse, den Beleidigungen einiger, den Witzen der Mitspieler, den Attacken der Gegenspieler etc. pp. nicht standhalten wird. Also wird Klaus Allofs auch keine 7 Millionen für einen schwulen Fußballer hinlegen und also kann man es dem schwulen Fußballer auch in keinster Weise raten, sich zu outen.
Aber es ist natürlich richtig, dass es wünschenswert und für die Akzeptanz von Homosexualität und die Bekämpfung von Homophobie vorteilhaft wäre, wenn sich Spieler outeten, weil man dann die Ratten, die aus ihren Löchern gekrochen kommen, um sich homophob zu äußern, "totschlagen" könnte. Dafür müsste es aber eine größere Gruppe inklusive bekannter "Stars" geben. Und selbst das kann die Bedenken nicht zerstreuen. Ich würde es als Fußballer nicht tun.
Aber es ist natürlich richtig, dass es wünschenswert und für die Akzeptanz von Homosexualität und die Bekämpfung von Homophobie vorteilhaft wäre, wenn sich Spieler outeten, weil man dann die Ratten, die aus ihren Löchern gekrochen kommen, um sich homophob zu äußern, "totschlagen" könnte. Dafür müsste es aber eine größere Gruppe inklusive bekannter "Stars" geben. Und selbst das kann die Bedenken nicht zerstreuen. Ich würde es als Fußballer nicht tun.
