Das überfordert mich

Also stimmt die Angabe bei wikipedia nicht und die Hertha hat zwar weiterhin 50,1% Stimmrecht aber nur 33,3% Anteile und nicht 50,1%? Das klingt nach einem seriösen und tragfähigen Konzept
ja, da haben sie die 50+1 Regel elegant umschiffen können, aber nicht dagegen verstoßen....
Nur : sie können ja nur noch 33% verkaufen....
So viel ich weiß ist von den Windhorst Millionen schon einiges ausgegeben.
Bevor Windhorst und Tennor einsteigen konnte musste der ehemalige Investor KKR ausgelöst werden. Die knapp 70 Mio € wurden durch Kredite und eine Anleihe (so viel ich weiß) finanziert worden. Die sind bis 2022 oder 24 fällig.... Also haben sie schon 19/20( Minus 87 Mio €) und 20/21(Sommer Minus 23 Mio €) 110 Mio € an Transfers umgesetzt! Bleiben von den 375 Mio Euro noch 265 Mio Euro übrig
In der Infrastruktur soll auch investiert werden. Man will Verbindlichkeiten abbauen.
Hier ein Auszug aus dem Berliner Tagesspiegel( vom 25.10.2020)
"Die Hertha BSC KGaA hat im Geschäftsjahr 2019/20 einen Verlust von 59 Millionen Euro gemacht. Die Verbindlichkeiten sind dadurch auf knapp 142 Millionen Euro angestiegen –
nach 87,4 Millionen Euro vor einem Jahr, was vor allem auf den Rückkauf der Anteile des Finanzinvestors KKR zurückzuführen war. Diesmal spricht Schiller von Einschlägen, die das Coronavirus in Herthas Bilanz hinterlassen habe."
" Dass das Ergebnis so drastisch ausfällt, hängt mit zwei Faktoren zusammen: zum einen mit den Einnahmeverlusten durch die Pandemie; zum anderen mit den Investitionen des Klubs in die Mannschaft. Deswegen hatte Hertha für das Geschäftsjahr ohnehin einen Verlust einkalkuliert, durch Corona fiel er noch einmal deutlich höher aus. „Bei uns kumulieren sich beide Effekte“, sagte Schiller in einem Mediengespräch zur Vorstellung der Bilanz."
" Auf knapp 36 Millionen Euro bezifferte Herthas Geschäftsführer die Mindereinnahmen im Vergleich zu den ursprünglichen Planungen, und bis zum Ende der laufenden Saison, für die Hertha jetzt ohne Zuschauer plant, käme noch einmal ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag hinzu. Damit bewegt sich der Klub nach Schillers Einschätzung im Ligavergleich am oberen Rand.
Auch die Mannschaft ist durch die Transfers im vergangenen Sommer (Dodi Lukebakio) und vor allem im Winter (Matheus Cunha, Santiago Ascacibar und Krzysztof Piatek) deutlich teurer geworden. Der Lizenspieleretat stieg auf jetzt 70 Millionen Euro. Trotzdem glaubt Schiller, „dass wir einer der Vereine mit der höchsten Cash-Position sind und einer sehr guten Eigenkapitalausstattung, die sich auch noch einmal verbessern wird“. Das Eigenkapital der Kommanditgesellschaft auf Aktien ist von 123 auf 146 Millionen Euro gestiegen"