Einleitung:
Der vorliegende Text des sketch Garderobe (1981) von Loriot thematisiert ein Kommunikationsproblem in einer Alltagssituation zwischen einem Mann und seiner Frau. Ausgangspunkt ist eine Frage über die Kleidung der Frau.
Inhaltsangabe:
Würd ich vielleicht einfach schreiben, was da passiert. Eben das sie da steht, ein Kleid anhat. Sie scheint nicht sicher zu sein, ob es das richtige ist und deswegen ihren Mann um Rat bittet. So entsteht das Gespräch in dem beide Alternativen aufweisen (blaues Kleid, grünes Kleid) und ihre Meinungen zu dem jeweiligen Kleidungsstück äußern. Beendet wird das Gespräch durch die Frau, die durch das Gespräch zu der Erkenntnis kommt, dass sie mit ihrem Mann über nichts wichtiges sprechen kann. Irgendwie so in die Richtung. Soll ja eine inhaltliche Zusammenfassung sein.
Analyse:
Da kann man ja ganz gut dieses 4 Ohren Modell von Schulz von Thun nehmen. Und dann die Ebenen abarbeiten. Sachebene, Emotionale ebene, Appell und noch eine gibt es da... müsstest das mal googlen, ich weiss es auch leider nicht mehr genau.
F: "Warum findest du es dann nicht schöner?"
M: "Ich finde das was du anhast sehr schön und das andere steht dir auch gut."
Die Frage von ihr ist totaler Murks eigentlich und kann auch nicht zufriedenstellend beantwortet werden. Das Problem ist, dass der Mann in erster Linie das Kleid an der Frau bewertet. Quasi: Schöne Frau, Kleid – naja. Die Frau hört das und denkt: Er findet mich naja. Sie kann also nicht differenzieren. Sonst wäre ihr das relativ egal und sie würde einfach irgendein Kleid nehmen. Während er also noch auf der mehr oder weniger rationalen Ebene ist, ist sie längt auf die Emotionale abgedriftet.
"Dann zieh ich das lange blaue mit den Schößchen noch mal über"
M: "Ahja."
F: "Oder gefällt dir das nicht?"
M: "Doch."
F: "Ich denke, es ist dein Lieblingskleid?"
Sie hat die letzte Botschaft als Appell gesehen und kommt nun mit einem neuen Vorschlag.
Er antwortet mit „ahja!“ ist ihr viel zu wenig Begeisterung, deswegen denkt sie wieder, dass es ihm nicht gefällt oder ihm scheiß egal ist. Beides nicht unbedingt aufbauend. Man kann sowas noch ausschmücken mit „Er zeigt keine Begeisterung, macht der nie, der interessiert sich gar nicht für mich, nimmt mich möglicherweise nicht ernst. ( siehe letzter Satz, sie könne mit ihm über nichts wichtiges sprechen.) Sie kommt also von dem Thema Kleid auf grundsätzliches Problem. So würde ich an die ganze Sache rangehen und mir phasenweise Textzeilen raus suchen.
Ist jetzt schlecht formuliert, hoffe es hat dir trotzdem etwas geholfen. Vielleicht weisst du ja noch mehr über das Ehepaar, wenn es ein Sketch war. Möglicherweise kannst du auf die Stimmen oder Mimiken eingehen.
Edith: vielleicht kannst du ja noch rhetorische Stilmittel mit einfließen lassen. Spontan fällt mir jetzt nicht wirklich was ein. Aber ich würde erwähnen, dass sie permanent mit Gegenfragen antwortet und dadurch einen neuen "kriegsschauplatz" eröffnet und somit das Problem nicht gelöst werden kann, weil der Mann nicht zielorientiert antworten kann.
Der vorliegende Text des sketch Garderobe (1981) von Loriot thematisiert ein Kommunikationsproblem in einer Alltagssituation zwischen einem Mann und seiner Frau. Ausgangspunkt ist eine Frage über die Kleidung der Frau.
Inhaltsangabe:
Würd ich vielleicht einfach schreiben, was da passiert. Eben das sie da steht, ein Kleid anhat. Sie scheint nicht sicher zu sein, ob es das richtige ist und deswegen ihren Mann um Rat bittet. So entsteht das Gespräch in dem beide Alternativen aufweisen (blaues Kleid, grünes Kleid) und ihre Meinungen zu dem jeweiligen Kleidungsstück äußern. Beendet wird das Gespräch durch die Frau, die durch das Gespräch zu der Erkenntnis kommt, dass sie mit ihrem Mann über nichts wichtiges sprechen kann. Irgendwie so in die Richtung. Soll ja eine inhaltliche Zusammenfassung sein.
Analyse:
Da kann man ja ganz gut dieses 4 Ohren Modell von Schulz von Thun nehmen. Und dann die Ebenen abarbeiten. Sachebene, Emotionale ebene, Appell und noch eine gibt es da... müsstest das mal googlen, ich weiss es auch leider nicht mehr genau.
F: "Warum findest du es dann nicht schöner?"
M: "Ich finde das was du anhast sehr schön und das andere steht dir auch gut."
Die Frage von ihr ist totaler Murks eigentlich und kann auch nicht zufriedenstellend beantwortet werden. Das Problem ist, dass der Mann in erster Linie das Kleid an der Frau bewertet. Quasi: Schöne Frau, Kleid – naja. Die Frau hört das und denkt: Er findet mich naja. Sie kann also nicht differenzieren. Sonst wäre ihr das relativ egal und sie würde einfach irgendein Kleid nehmen. Während er also noch auf der mehr oder weniger rationalen Ebene ist, ist sie längt auf die Emotionale abgedriftet.
"Dann zieh ich das lange blaue mit den Schößchen noch mal über"
M: "Ahja."
F: "Oder gefällt dir das nicht?"
M: "Doch."
F: "Ich denke, es ist dein Lieblingskleid?"
Sie hat die letzte Botschaft als Appell gesehen und kommt nun mit einem neuen Vorschlag.
Er antwortet mit „ahja!“ ist ihr viel zu wenig Begeisterung, deswegen denkt sie wieder, dass es ihm nicht gefällt oder ihm scheiß egal ist. Beides nicht unbedingt aufbauend. Man kann sowas noch ausschmücken mit „Er zeigt keine Begeisterung, macht der nie, der interessiert sich gar nicht für mich, nimmt mich möglicherweise nicht ernst. ( siehe letzter Satz, sie könne mit ihm über nichts wichtiges sprechen.) Sie kommt also von dem Thema Kleid auf grundsätzliches Problem. So würde ich an die ganze Sache rangehen und mir phasenweise Textzeilen raus suchen.
Ist jetzt schlecht formuliert, hoffe es hat dir trotzdem etwas geholfen. Vielleicht weisst du ja noch mehr über das Ehepaar, wenn es ein Sketch war. Möglicherweise kannst du auf die Stimmen oder Mimiken eingehen.
Edith: vielleicht kannst du ja noch rhetorische Stilmittel mit einfließen lassen. Spontan fällt mir jetzt nicht wirklich was ein. Aber ich würde erwähnen, dass sie permanent mit Gegenfragen antwortet und dadurch einen neuen "kriegsschauplatz" eröffnet und somit das Problem nicht gelöst werden kann, weil der Mann nicht zielorientiert antworten kann.


