Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Ach, das hat der doch schon 5mal angekündigt. Je öfter desto tiefer bückt sich die GF beim nächsten Mal.

Frei nach Ex-HSV-Trainer Doll: "Alles blabla... alles blabla."
 
So! Nun steht heute im Internet, dass KMK sich zurückzieht, weil man ihm die versprochene Mehrbeteiligung nicht bewilligt hat! Rumms! Nun haben sie ihren Gönner verärgert. Wenn mich nicht alles täuscht, haben sie sehr wohl Geldprobleme. Insofern macht es extrem viel Sinn seinen Mäzen vor den Kopf zu stoßen.
Oberflächlich betrachtet mag es in Anbetracht der wirtschaftlichen Lage des HSV kein geschickter Schachzug von Bernd Hoffmann gewesen zu sein, KMK erst gegen das Schienbein zu treten und dann auch noch dagegen zu pinkeln. Aber Hoffmann ist ein Machtmensch sowie gewiefter Taktiker und daher weiß er natürlich auch, daß er mit der Absicht, die von Kühne geforderte Auftsockung seiner Anteile um 8-10% zu fördern, wohlmöglich seinen Stuhl als Vorstandsvorsitzenden zum Wackeln, wenn nicht sogar zum Kippen bringen würde. Denn dem HSV stehen nur noch 1,09% Anteile (Notgroschen, wenn das Wasser über Oberkante Unterlippe steigt?) zur Verfügung, die ohne Zustimmung der Mitgliederversammlung des e.V. veräußert werden können, so daß Hoffmann mit einem solchen Vorstoß sehr wahrscheinlich viele Mitglieder verprellt, die ihm bei der Präsidentenwahl noch zum dem knappen Sieg (585:560 Stimmen) verholfen haben.

Abgesehen davon hat der Sugardaddy Kühne schon öfters Drohgebärden zur Durchsetzung seiner Vorstellungen angewendet, um später dann doch seine Bonboniere zu öffnen.


Anscheinend glauben Hoffman, Titz & Co von der 2. Liga direkt in die CL an ihren Durchmarsch. Warten wir mal gediegen ab, was in Liga 2 passiert.
Auch ein AN hat geglaubt, dass nach seiner RR die kommende Saison ebenfalls so verläuft. Würde mich nicht wundern, wenn Titz das gleiche Schicksal ereilt?
Aufgrund des Abstiegs würde ich hier eher ein Parallele zu Daniel Stendel ziehen, der 2016 nach der grandiosen 1-0-9-Serie seines unmittelbaren Vorgängers mit 10 Punkten Rückstand auf den Releagtionsplatz in den letzten 8 Spielen das Fußballspielen und Siegen beibrachte, aber nach einem enttäuschenden Rückrundenauftakt im März 2017 gehen musste.
 
Naja, das Ziel ist doch: Direkter Wiederaufstieg und anschließend das Kunststück von K´lautern wiederholen und als Aufsteiger direkt Meister werden. :XD:

Wenn die HSV-Führung Titz machen lässt (was ich nicht wirklich glaube), sehe ich die Möglichkeit, mit Augenmaß etwas aufzubauen, was nicht nur eine Halbserie hält.
 
Zumindest kannst du noch darüber lachen, @Brummsel. Ich weiß nicht, ob ich das könnte, wären die Rollen von Werder und euch vertauscht. (Mir mich als HsV-Fan vorzustellen, das wage ich nicht mal in meinen schlimmsten Albträumen)
 
Kühne weitet sein Engagement nicht aus. Das ist doch das, was der HSV wollte, auf eigenen Beinen stehen, die Zukunft und damit wirtschaftliches Handeln selbst gestalten und sich nicht weiter in Abhängigkeit begeben. Ob das so gelingt, will die Zukunft zeigen.
 
Oberflächlich betrachtet mag es in Anbetracht der wirtschaftlichen Lage des HSV kein geschickter Schachzug von Bernd Hoffmann gewesen zu sein, KMK erst gegen das Schienbein zu treten und dann auch noch dagegen zu pinkeln. Aber Hoffmann ist ein Machtmensch sowie gewiefter Taktiker und daher weiß er natürlich auch, daß er mit der Absicht, die von Kühne geforderte Auftsockung seiner Anteile um 8-10% zu fördern, wohlmöglich seinen Stuhl als Vorstandsvorsitzenden zum Wackeln, wenn nicht sogar zum Kippen bringen würde. Denn dem HSV stehen nur noch 1,09% Anteile (Notgroschen, wenn das Wasser über Oberkante Unterlippe steigt?) zur Verfügung, die ohne Zustimmung der Mitgliederversammlung des e.V. veräußert werden können, so daß Hoffmann mit einem solchen Vorstoß sehr wahrscheinlich viele Mitglieder verprellt, die ihm bei der Präsidentenwahl noch zum dem knappen Sieg (585:560 Stimmen) verholfen haben.
Vordergründig mag das so sein. Nur halte ich dem entgegen, dass Hoffmann noch vor Wochen in seinen Interviews the day after (=Abstieg) KMK als den entscheidenden Faktor im weiteren Konzept des HSV bezeichnet hat. Ein KMK ist ein patriarchischer Milliardär, der sein milliardenschweres Unternehmen aufgebaut und geleitet hat. In all seinen Auftritten vermittelt er immer den Eindruck, dass eine Meinung zählt, nämlich seine. Wenn man sich mit so einem Mann einlässt, dann weiß man, dass es ein quid pro quo geben wird. Ein KMK erwartet schlicht und ergreifend von Hoffmann, dass er die Mitglieder zu einer Satzungsänderung überredet bzw von ihr überzeugt. Am Ende des Tages wird der HSV Geld brauchen. Es ist doch beileibe nicht so, dass die Millionäre in Hamburg und Umgebung Schlange stehen, um ihr Geld dem maroden HSV anzuvertrauen.
Einen Tod wird ein Bernd Hoffmann sterben müssen, denn alles auf die Karte Titz zu setzen, kann ganz schnell in Rauch aufgehen.
Ich halte das ganze Konstrukt um KMK für hochfragwürdig. Wenn man KMK mit einem Ismaik vergleicht, sind die Unterschiede denn so gravierend, zumal hier noch die jordanische, orientalische Mentalität mit eingepreist werden muss???
 
Nur halte ich dem entgegen, dass Hoffmann noch vor Wochen in seinen Interviews the day after (=Abstieg) KMK als den entscheidenden Faktor im weiteren Konzept des HSV bezeichnet hat.
Oberflächlich betrachtet richtig, aber in der Situation hätte ein Vorstandsvorsitzender aus eigener Initiative heraus sich wohl kaum die öffentliche Verlautbarung erlauben können, daß der Mäzen mit einem 20,57% Anteilen in der Finanzplanung keine Rolle mehr spielen würde. Und vor allem war es eine eine unverbindliche Äußerung ohne konkrete Erwähnung von Finanzierungsarten oder gar Zahlen.

Der Vorstoß von KMK veränderte die Situation erheblich: er nannte seine Vorstellung von der Art seines neuerlichen Engagements (Kauf von Anteilen) und Zahlen (8-10%), dessen Umsetzung eine Mitgliederversammlung vorausgesetzt hätte. Nun konnte Hoffmann sich mit seinem Nein dazu als derjenige profilieren, der von vorn herein einen größeren Einfluß von KMK auf die Geschicke des HSV abwehrte, was bei den Fan-Seelen mehrheitlich wohl Zustimmung fand. Vielleicht war dieses Nein auch ein taktisches Mittel, sei es zum Gewinn von Zeit, als Hinweis an Kühne, daß andere Finanzierungsmöglichkeiten als ein Verkauf von weiteren Anteilen gewünscht sind oder auch nur als Signal, daß beim Alphatier Hoffmann Vorstellungen nicht so leicht durchzusetzen sind, wie es das Alphatier Kühne es gerne. Es ist gänzlich nicht auszuschließen, daß wenn dem HSV finanziell das Wasser oberhalb Oberkante Unterlippe steht, Hoffmann (sofern er dann noch im Amt ist) einknicken muß, aber es wäre trotzdem unklug, deswegen voreilig die Hosen runterzulassen.
 
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