Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Jepp, die Begriffe "Hamburger SV" und "Kontinuität" lassen sich nicht in einem logischen Syntax zusammenbringen.

Naja, das kommt darauf an, wo man die Kontinuität sucht.
Seit der Saison 2001/2002 schafft es der HSV z.B. jede Saison mindestens einen neuen Trainer zu haben.

Man kann also sagen, daß es der HSV seit acht Jahren kontinuierlich erreicht hat, jeden Trainer höchstens eine komplette Saison im Amt zu haben. :D

Der letzte, der das immerhin 2 Saisons war, war Pagelsdorf.

Aber wir waren Mitte bis Ende der 90er da auch nicht besser!*andieeigenenasefaß* :p
 
Also ist aus dem Projekt Anstoß³ doch recht schnell ein Abpfiff geworden. Die im Vorfeld von vielen geäußerten Bedenken, hinsichtlich des Einflusses solcher Investoren auf die Vereinspolitik, scheinen sich zu bewahrheiten.
 
Also ist aus dem Projekt Anstoß³ doch recht schnell ein Abpfiff geworden. Die im Vorfeld von vielen geäußerten Bedenken, hinsichtlich des Einflusses solcher Investoren auf die Vereinspolitik, scheinen sich zu bewahrheiten.

nein, auch heute nicht.

kühne hat 12,5 mios investiert. er will sich aber nicht an kacar beteiligen und der hsv verpflichtet keinen spieler, nur um dem investor die letzten 2 1/2 aus der tasche zu leiern. deswegen bleibt es bei 12,5 und den kaderplanungen des hsv. iÜ sollen die differenzen ausgeräumt sein.

ich verstehe einfach nicht, wie man den vorgang missverstehen kann. sogar in der sportbild ist es halbwegs richtig dargestellt, nur die schlagzeile ist "reisserisch" etwas tendenziös gehalten. oh mann...
 
Naja, das kommt darauf an, wo man die Kontinuität sucht.
Seit der Saison 2001/2002 schafft es der HSV z.B. jede Saison mindestens einen neuen Trainer zu haben.

Man kann also sagen, daß es der HSV seit acht Jahren kontinuierlich erreicht hat, jeden Trainer höchstens eine komplette Saison im Amt zu haben. :D

Der letzte, der das immerhin 2 Saisons war, war Pagelsdorf.

Von der Seite aus gesehen hast Du recht, ergo ist beim HSV die einzige Beständigkeit die Unbeständigkeit. :p
 
ich verstehe einfach nicht, wie man den vorgang missverstehen kann. sogar in der sportbild ist es halbwegs richtig dargestellt, nur die schlagzeile ist "reisserisch" etwas tendenziös gehalten. oh mann...

So das verstehst du also nicht! Hmm, wenn sich der Sportdirektor des HSV öffentlich die Einmischung von Herrn Kühne verbittet, und dieser wiederum öffentlich die Kaderpolitik des HSV kritisiert, dann siehst du da also kein Problem. Man beendet dann also auf halbem Wege das Geschäft und alle tun so als ob das prima wäre. Also sorry, aber hier hat sich der Verein wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, und alle dürften vor Nachahmungen erst mal gewarnt sein. :(
 
So das verstehst du also nicht! Hmm, wenn sich der Sportdirektor des HSV öffentlich die Einmischung von Herrn Kühne verbittet, und dieser wiederum öffentlich die Kaderpolitik des HSV kritisiert, dann siehst du da also kein Problem. Man beendet dann also auf halbem Wege das Geschäft und alle tun so als ob das prima wäre. Also sorry, aber hier hat sich der Verein wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, und alle dürften vor Nachahmungen erst mal gewarnt sein. :(
Wo ist denn das Problem?

Herr Kühne stellt Geld zur Verfügung, hat aber auch gewisse Erwartungen...
Verständlich soweit.

Der HSV plant für die neue Saison und trifft dabei seine Entscheidungen...
Bis hier hin doch auch rel. klar.

Kühnes Vorstellungen decken sich nicht mit denen des HSV und erbegrenzt/reduziert daher das Engagement... weil er eben nicht sportlich Einfluss nehmen konnte!
Nix verwerfliches und für mich hier alles nachvollziehbar.


Das einzige, was dumm lief war meiner Meinung nach sein Interview im Abendblatt.
Liegt aber evtl. auch daran, dass Basti einem solchen Großsponsor (und genau das ist er in meinen Augen) nicht ausreichend den Bauch gepinselt hat.
 
@Bremen
Einseitige negative Berichterstattung sehe ich nicht mehr als kritischen Journalismus an, sondern als was anderes. Die "Hofberichterstattung" des bekennenden Werderaners Fricke wird durch Bekennde HSVer in den Redaktionen der Nordsee-Zeitung und Kreiszeitung die über Werder regelmäßig schreiben mehr als ausgeglichen.
Wenn da einer Werder künstlich hochjazzt ist das noch in Ordnung. In Hamburg wird aber tendenziell alles von der Journaille niedergeacht und: Die entsprechenden Protagonisten titulieren sich regelmäßig als kritische Journalisten und HSVer.

@69Tom
Wenn Kühne geglaubt hat, mit 15Mio sich auch sportliches Mitspracherecht kaufen zu können wäre es "Hammer" gewesen. Das man ihm Transferrechtbeteiligung gab fand ich schon echt krass. Positiv für euch, daß man sich als HSV nicht für "son büschen Kohle" verkauft hat. Rechtzeitig die richtigen Schlüsse gezogen.
Und warum sollte Basti Kühne den Bauch pinseln, wenn Kühne durch die Blume sagt, Reinhardt njet, Siegenthaler si.
 
@ 69Tom


Daß beide Partner ihre Erwartungen/Vorstellungen haben und es dabei ggf. Differenzen gibt, ist vollkommen nachvollziehbar. Aber weil diese Differenzen nach nur wenigen Wochen zu einer Trennung führten, entsteht zwangläufig der Eindruck, daß beide Seiten diese Ungereimtheiten im Vorfeld offensichtlich nicht ausreichend miteinander besprochen haben.

Dumm gelaufen...
 
...zu einer Trennung führten...Dumm gelaufen...

meine fresse. es gibt keine trennung! er wollte 15 investieren und jetzt sind es 12,5. natürlich hat er ein mitspracherecht. bei kacar wollte er nicht mitmachen, das ist auch völlig in ordnung. er hätte es nur nicht dem abendblatt so erzählen sollen.

@ schmolle: yo, allerdings ist die methode nicht, alles niederzumachen, sondern schlagzeilen-geilheit. wenn der hsv ein titel eingefahren hätte, würden sie wahrscheinlich von sowas wie "die neuen legenden" oder so quasseln. genauso wie jedes talent, das in den kader berufen wird gleich ein supertalent ist. wenn min son dann nicht 10 treffer in der hinrunde erzielt, wird dann was vom absturz oder so geschrieben. ist genauso schwachsinnig wie jetzt etwas von trennung zu schreiben, nur weil das geplante volumen von kühne nicht komplett umgesetzt wurde. und das man davon schreibt, dies sei der komplette abschied vom modell ist mE völlig an den haaren herbeigezogen. es nervt einfach. vor allem deswegen, weil, wie man ja auch hier sieht, die leute offenbar nicht in der lage sind, mehr als die schlagzeile geistig zu verarbeiten. zwei zeilen mehr, führen so manchen an die kapazitätsgrenze.

ok, ist auch irgendwo lustig. man fasst sich halt nur manchmal an den kopf.
 
@69Tom
Ja genau. Auch wenn er das via Medien durchzog, ist es verständlich. Weniger als das er sich profilieren müßte hat Bastian Reinhardt bestimmt ein Interesse daran, daß seine Person nicht in einem Wort mit "Billigheimer" und "Dauerpraktikant" genannt wird und dann auch noch von dem Verein Außenstehenden Personen (Investoren hin oder her). Absolut nachvollziehbar.
Das alles - auch dies - mal wieder durchs Mediendorf Hamburg wie die sprichwörtliche Sau getrieben wird ist bezeichnend. Aber da kann Bastian nichts dafür.

@flashman
Schlagzeilenjournalismus - genau das ist das Stichwort. Und als HSVer in Hamburg kann man froh sein, daß man nicht in Berlin oder Köln wohnt, da solls noch n Tacken schärfer sein!
 
meine fresse. es gibt keine trennung! er wollte 15 investieren und jetzt sind es 12,5. natürlich hat er ein mitspracherecht. bei kacar wollte er nicht mitmachen, das ist auch völlig in ordnung. er hätte es nur nicht dem abendblatt so erzählen sollen.


Man kann es formulieren wie man will, von mir aus auch mit den blumigen Worten von Horst Becker ("Der Vertrag mit Herrn Kühne ist damit erfüllt und abgearbeitet"), aber wenn dem Vertragsende ein Streit vorausgeht, kann man nicht wirklich von einer harmonischen Geschäftsbasis sprechen, auf der man länger hätte zusammenarbeiten können.

Jedenfalls sucht der HSV vorerst keinen neuen Geldgeber für Anstoß³ , so daß das es nach nur wenigen Monaten vorübergehend auf Eis gelegt wurde. Ziemlich schnell für ein Projekt, welches bei seiner Vorstellung von Bernd Hoffmann als Zukunftsmodell gepriesen wurde; die Ursache hierfür ist sicherlich nicht allein beim HSV zu suchen, aber es unterstreicht einmal mehr, daß ein langfristiges und damit erfolgreiches Arbeiten beim HSV offensichtlich nicht möglich ist.
 
... aber es unterstreicht einmal mehr, daß ein langfristiges und damit erfolgreiches Arbeiten beim HSV offensichtlich nicht möglich ist.
Warum?
Weil ein reicher 70jähriger vdV- Fanboy beleidigt ist, dass der HSV ihm nicht den Wunschspieler einkauft?

Richtig ist - Trainer hatten wir die letzten Jahre mehr als genug. Allerdings könnten die beiden Holländer immer noch im Amt sein. Allerdings hatten die scheinbar andere Ziele.
Zudem hab ich das Gefühl, dass dieser Missstand im Präsidium durchaus erkannt wurde.

Müsste man mal Collo oder Jaro fragen, was die von deiner These halten.
Hermann Rieger könnte man auch mal fragen.
Und letztlich ist auch B. Hoffmann schon rel. lange und konstant im Amt.

Im Sponsoring passen sicherlich die Stadionsponsoren zu deiner These... allerdings doch ein wenig einseitig, das Missmansgement bei HSH (oder gar die Wirtschaftskrise) dem HSV anzulasten (obwohl... gibt hier sicher User, die da nen Zusammenhang sehen ;)
Als Gegenbeispiel fallen mir da spontan Holsten oder Emirates ein...

Auf jeden Fall ist mir deine These/Schlussfolgerung doch ein wenig undifferenziert.
 
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