Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Zitat von Lothar Matthäus;1010462:
Ich denke aber nicht, dass die Taktik das Problem ist bei den Hamburgern derzeit.

Es ist sicher nicht das Hauptproblem. Aber ich fand, dass Petric und van Nistelrooy zwar beide gute Strafraumspieler sind, aber nicht wirklich miteinander harmonierten. Beide sind eher im Strafraum zu finden, wurden aber zuletzt zu selten bedient, um ihre Fähigkeiten ausspielen zu können. Und dass in Schalke und Köln keine Dreier herausgesprungen sind, lag auch daran, dass man jeweils trotz 3:1 Führung weiterhin zu offensiv gespielt hat.

Aber da gilt; hinterher ist man immer klüger. Dass er von seiner grundsätzlich offensiven Spielweise, die ja besonders zu Beginn seiner Amtszeiten in Hamburg und Leverkusen teilweise hervorragend geklappt hat, fand ich nachvollziehbar.

Zitat von Lothar Matthäus;1010462:
Wäre es dann nicht sinniger gewesen, die Position des Trainers zu stärken, indem man ihn auch und gerade vor der Mannschaft, aus der Schusslinie bringt?

Das wäre sicher eine gute Idee gewesen: vor einigen Wochen, als der Misserfolg im Entstehen begriffen war. Nur hatte er offenbar inzwischen jeden Respekt verspielt, insbesondere bei den Spitzenspielern. Ein Trainer ohne große Verdienste hat es sicher immer besonders schwer, wenn er auf verdiente Spieler oder gar (einstige) Weltstars wie van Nistelrooy trifft. Und gerade mit denen hat er sich dann angelegt. Letzteren hat er ausgewechselt, wenn es nicht lief. Macht der Einwechselspieler dann ein Tor, ist das klasse. Klappt das aber nicht, macht der Trainer sich sehr angreifbar. Und dann auch noch Rost, dem nun wirklich nicht vorgeworfen werden kann, er sei unengagiert über die Medien anzugreifen, weil er (während der Ausgangszeiten) mit Mannschaftskumpels ins Kino gegangen ist, hat dann das Fass zum Überlaufen gebracht.


Zitat von Lothar Matthäus;1010462:
Labbadia war in dieser Saison, Trainer und Manager in Personalunion - aber als Manager mit keinen wirklichen Kompetenzen ausgestattet.

Das war sicher ein Riesenfehler von König Bernd. Bruno war schlicht überfordert. Dass er diesen Posten aber überhaupt bekommen hat, scheint auch damit zu tun zu haben, dass er dem allwissenden Hoffmann nicht all zu oft widersprochen hat.


Zitat von Lothar Matthäus;1010462:
Also: Kontinuität und klare Strukturen sehen wahrlich anders aus. Das alles ist kein fruchtbarer Boden gewesen, um erfolgreich zu arbeiten.

Da stimme ich Dir vollkommen zu. Es ging mir darum, dass ich den Rausschmiss von Bruno heute für den richtigen Schritt halte. Langfristig muss der HSV sich allerdings auch dringend von Hoffmann trennen, wenn man Erfolg haben will. Also hoffen wir, dass es noch möglichst lange dauert.
 
Wen die damit nicht umgehen können sind sie im falschen Beruf, man darf doch nicht seine Entscheidungen von dem aktuellen Fan stimmung abhängig machen aber uns soll es ja nur recht sein.:D

Zitat von Lothar Matthäus;1010553:
Das ist der Punkt. Stell Dir mal vor, Tom, Ihr scheitert sang und klanglos gegen Fulham und spielt auch unterirdische zwei Ligaspiele. Was wird man sich dann anhören müssen? Vielleicht, dass auch mit der Abfindung wieder Geld verpulvert wurde?

Sehe ich nicht viel anders als ihr.
Wie gesagt: mir wäre am liebsten gewesen, er hätte noch mal den Bogen bekommen und wir würden es mal schaffen, ein wenig Kontinuität auf der Position hin zu bekommen.
Allerdings sitze ich hier in Hannover, bekomme vom Alltagsgeschäft maximal das mit, was in der Presse /in Foren steht.
Und die Entscheidungsträger vor Ort sind wohl der Meinung, ein Bruno L. hat Schwierigkeiten, das Team in problematischen Phasen zu erreichen.
Scheinbar sind sie der Meinung, das von Lothar Matthäus dargestellte Szenario ist mit BL wahrscheinlicher als ohne ihn.
Wie gesagt: Ich bin ganz weit weg und bekomme davon nicht wirklich viel mit. Allerdings sehe ich die Resultate. Und die sind in der Rückrunde nicht ausreichend. Trotz Mehrbelastungen / Verletzte / Prügelbischhöfe / Vulkanasche ... or what ever.

Zum Thema Hoffmann:
Als Mann für die Finanzen finde ich ihn gut.
Allerdings benötigen wir jemanden, der im sportlichen Bereich das Sagen bekommt (obwohl... war Didi B. nicht für fast alle Trainerverpflichtungen unter Hoffmann verantwortlich?).
 
Schade. Ich hatte gehofft, Hamburg würde noch bis zum Saisonende an Labbadia festhalten. So wird die Aufgabe am letzten Spieltag nicht einfacher. Aber wichtiger ist, dass Hoffmann bleibt. Für einen vor dem Rauswurf stehenden Trainer eine Millionenablöse zu zahlen und diesen Wunschtrainer ein Dreivierteljahr später mit einer Millionensumme abzufinden, ist schon eine Meisterleistung.

Hamburg hat zwar ein höheres Budget als Werder und sicher auch einen Standortvorteil, aber so lange Hoffmann und Co. da rumwerkeln, wird sich nichts daran ändern, dass Werder die Nummer 1 im Norden ist.
 
Ich kann mich noch an einen Bremer Trainer erinnern, der nicht nur als Trainer, sondern auch als Manger gescheitert ist und jetzt die Chance hat, mit seinem dritten Verien zum insgesamt vierten Mal Meister zu werden.

Ich sage ja gar nicht, dass Bruno immer der letztlich erfolglose Trainer bleiben wird, der er derzeit ist. (Wobei mal abzuwarten ist, wo er denn das nun Gelernte in die Tat umsetzen kann, in der Bundesliga werden wir ihn wohl vorerst nicht mehr sehen).

Was Magath angeht; ich denke immer noch, dass es eine gute Entscheidung war, ihn die Saison nicht zu Ende machen zu lassen. Denn die nächste hätte dann in Liga Zwei stattgefunden.
 
Vor dem spiel oder nach dem Spiel haben sie Frank Rost interviewt der zum Journalisten sagte (O-Ton/annähernd wortwörtlich): "Wenn ihr wüßtet mit was für Problemchen wir uns hier alles beschäftigen (...)". Rost ist sowieso einer der die Fahne nah am Wind trägt. Der sagt dies und dann das, um dann zu verneinen daß er es je gesagt hat, maximal räumt er ein falsch zitiert worden zu sein.

Nun ja - keine Häme über Ex-Spieler ausschütten.

Ich glaube am Donnerstga wird der HSV ganz anders auftreten als ggen Hoffenheim. Ob es reichen wird fürs Finale sieht man dann, zu gönnen wärs ihm.

Mal sehen wen Hoffes Traningsfindungskommission diesmal als Trainer findet. Veh passt von der Mentalität wohl nicht zu norddeutsche Klubs - sonst würde ich den tatsächlich nennen. Ich tippe deswegen mal auf - Mehmet Scholl! Von allen zur diskussion stehenden noch der am Wenigsten genannte und ich kann mir dann den "Siehst! Hab ich schon im April gesagt!" Schal anziehen.

@Wächter
Danke, daß du meine Worte gut findest.
Wegen Highway To Hell: Ich bin meist immer erst beim Anpfiff im Stadion letztens - warum weiß ich auch nicht. Die Highway To Hell Groupies fragen mich das alle schon desöfteren, hat damit aber nichts zu tun.
Mein Platz ist nach wie vor derselbe.
 
Ich werf das mal so in die Diskussion.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,691191,00.html

Kennt Ihr jemand mit so einem Profil. Zitat " In ein solches Umfeld passen nur Trainer, die schwach genug sind, ein solches Prinzip der Einmischung zu dulden."

Magath bei Schalke, Van Gaal bei Bayern oder Skibbe in Frankfurt funktionieren doch auch wunderbar, obwohl die Chefetage sich da nicht so zurückhält wie in Bremen - aber halt nur so lange wie sportlicher Erfolg da ist, starker Trainer und aktiver Vorstand geht also.
Die nebulösen Trainerparadiese wie Bremen, Mainz oder Freiburg, in denen man auch bei Krisen nicht aus der Ruhe bringen lässt, funktionieren ja auch nur so, weil die entsprechenden Trainer sich da wieder und wieder bewiesen haben und ein Mann, der im Verein keine Erfolge Vorweisen kann wird da nach einer Krise auch wieder gefeuert. Da braucht man nur an die Zeit zwischen Rehagel und Schaaf erinnern, da gabs auch alle acht Monate einen neuen Übungsleiter.
 
Magath ist schon ein guter, kam aber in Bremen nicht zurecht.

Was ich von Labbadia halten soll, weiß ich noch nicht. Glaube ein schlechter ist er nicht, allerdings hatte er auch komische Entscheidungen. Ich hätte ihn aber nach dem Europa League Spiel entlassen.
 
Es ist sicher nicht das Hauptproblem. Aber ich fand, dass Petric und van Nistelrooy zwar beide gute Strafraumspieler sind, aber nicht wirklich miteinander harmonierten. Beide sind eher im Strafraum zu finden, wurden aber zuletzt zu selten bedient, um ihre Fähigkeiten ausspielen zu können. Und dass in Schalke und Köln keine Dreier herausgesprungen sind, lag auch daran, dass man jeweils trotz 3:1 Führung weiterhin zu offensiv gespielt hat.
Aber da gilt; hinterher ist man immer klüger. Dass er von seiner grundsätzlich offensiven Spielweise, die ja besonders zu Beginn seiner Amtszeiten in Hamburg und Leverkusen teilweise hervorragend geklappt hat, fand ich nachvollziehbar.

Ouzo Lattek sagte dereinst und immer wieder: Mit den Leithammeln in der musst Du als Trainer den Schulterschluss üben. Da hat er uneingeschränkt recht gehabt - diesen Zweikampf/Mehrkampf konnte er gerade als Trainer ohne Meriten nicht gewinnen. Notfalls lassen die Dich vor die Wand laufen und lassen Deine Arbeit bescheiden wirken. Ich denke nicht, dass Labbadia´s Taktik ihm zum Verhängnis wurde. In Hamburg hat man diesen Anspruch ja auch, ein Spiel zu dominieren, offensiv zu spielen. Das entsprach der Philosophie beider Seiten. Da wundere ich mich schlicht, warum ihm das jetzt zum Vorwurf gemacht werden sollte - zumal der Kader diese Spielweise auch nur beschränkt unterstützte. MMn war der HSV in den letzten Dekaden dann gut, wenn sie die Schleusen hinten dicht machten, Nadelstiche setzten und schnell/direkt nach vorne spielten.

Achso: Diese Dominanz steht nur zwei Vereinen in dieser Liga zu. :D

Das war sicher ein Riesenfehler von König Bernd. Bruno war schlicht überfordert. Dass er diesen Posten aber überhaupt bekommen hat, scheint auch damit zu tun zu haben, dass er dem allwissenden Hoffmann nicht all zu oft widersprochen hat.

Jep - Riesenfehler ohne Konsequenz. Auch ohne Lerneffekt?

Da stimme ich Dir vollkommen zu. Es ging mir darum, dass ich den Rausschmiss von Bruno heute für den richtigen Schritt halte. Langfristig muss der HSV sich allerdings auch dringend von Hoffmann trennen, wenn man Erfolg haben will. Also hoffen wir, dass es noch möglichst lange dauert.

Man muss einfach festhalten: Die Trainer ändern sich, die Mannschaft ändert sich, die Manager ändern sich. Zwei Dinge bleiben Konstant: Der Mißerfolg und Bernd Hoffmann mit allen Kompetenzen ausgestattet.

Sehe ich nicht viel anders als ihr.
Wie gesagt: mir wäre am liebsten gewesen, er hätte noch mal den Bogen bekommen und wir würden es mal schaffen, ein wenig Kontinuität auf der Position hin zu bekommen.
Allerdings sitze ich hier in Hannover, bekomme vom Alltagsgeschäft maximal das mit, was in der Presse /in Foren steht.
Und die Entscheidungsträger vor Ort sind wohl der Meinung, ein Bruno L. hat Schwierigkeiten, das Team in problematischen Phasen zu erreichen.
Scheinbar sind sie der Meinung, das von Lothar Matthäus dargestellte Szenario ist mit BL wahrscheinlicher als ohne ihn.
Wie gesagt: Ich bin ganz weit weg und bekomme davon nicht wirklich viel mit. Allerdings sehe ich die Resultate. Und die sind in der Rückrunde nicht ausreichend. Trotz Mehrbelastungen / Verletzte / Prügelbischhöfe / Vulkanasche ... or what ever.

Tom, zwei Dinge sind für mich entscheidend und nicht nachvollziehbar:

- Die Entscheidung über das Engagement Labbadia´s
- Das Timing bei seiner Entlassung
- Die ausbleibenden Konsequenzen bereits begangener Fehler (deren Wiederholung)

Wie schon oben geschrieben: Die einzig Konstante ist der Präsi.

Zum Thema Hoffmann:
Als Mann für die Finanzen finde ich ihn gut.
Allerdings benötigen wir jemanden, der im sportlichen Bereich das Sagen bekommt (obwohl... war Didi B. nicht für fast alle Trainerverpflichtungen unter Hoffmann verantwortlich?).

Man bekommt allerdings nicht den Sonnenkönig ohne den Schlüssel zur Schatzkammer. Ich meine damit, dass so lange Hoffmann offenbar nicht bereit ist, Verantwortung abzugeben, bringt einem der Finanz-Hoffmann gar nichts. Der Nutzen verpufft ja, wenn die sportliche Entwicklung nicht einher geht.

Didi fand ich bei Euch gar nicht so übel. Weswegen isser nochmal gegangen worden? Wegen der Trainerentscheidungen? Ich dachte, die trifft auch BH.
 
Ich hätte ihn aber nach dem Europa League Spiel entlassen.

Hmm ne, wenn Hamburg dann ins Finale kommt kannste Bruno nicht entlassen (was aber notwendig ist), und wenn sie ausscheiden, muss man sich erst recht vorwerfen lassen, nicht alles probiert zu haben um das Spiel zu gewinnen.

Ich habe das Gefühl, Labbadias Entlassung kann durchaus für den nötigen kurzfristigen Motivationsschub sorgen, um den Donnerstag erfolgreicher zu gestalten. Die Spieler mit denen er es sich verscherzt hatte können befreiter aufspielen und vielleicht sogar wieder für ihre Ziele kämpfen.
 
Zum Thema Hoffmann:
Als Mann für die Finanzen finde ich ihn gut.
Allerdings benötigen wir jemanden, der im sportlichen Bereich das Sagen bekommt (obwohl... war Didi B. nicht für fast alle Trainerverpflichtungen unter Hoffmann verantwortlich?).

Das Problem dabei: Bernd Hoffmann

Solange er sich in den Kompetenzbereich seiner Leute einmischt, bis sie entnervt das Handtuch werfen (Jol, Beiersdorfer) oder in einer Krise gleich gefeuert werden, werdet Ihr noch lange vergeblich nach der sportlichen Kompetenz suchen und spätestens mit der heutigen Entlassung von Bruno Labbadia dürfte es dem letzten potentiellen Kandidaten bewußt sein, daß ein Vertrag als Trainer o. Sportdirektor beim HSV ein Gang in die Löwengrube ist.
 
Ich werf das mal so in die Diskussion.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,691191,00.html

Kennt Ihr jemand mit so einem Profil. Zitat " In ein solches Umfeld passen nur Trainer, die schwach genug sind, ein solches Prinzip der Einmischung zu dulden."

Tscha Berndi, dann such ma schön.:D:D:D

Gruß
Der Artikel bringt es auf den Punkt, den HSV kann man eben nicht führen wie eine Sportrechteagentur. Das Grundproblem ist zur Zeit das System Hoffmann, daß einen starken Trainer sowie Sportdirektor mit ausreichenden Kompetenzen verhindert.
 
"Wir haben uns über Alternativen Gedanken gemacht. Aber es gibt wohl niemanden, der mehr HSVer ist als Moniz", sagte Hoffmann.

HAHAHA.....der Junge ist soo sehr HSVer, dass er sich schon lange dazu entschieden hat, die drei Red Bull Vereine aus New York, Salzburg und Leipzig ab nächster Saison auszubilden.:lol::lol::svw_applaus:
 
Die nebulösen Trainerparadiese wie Bremen, Mainz oder Freiburg, in denen man auch bei Krisen nicht aus der Ruhe bringen lässt, funktionieren ja auch nur so, weil die entsprechenden Trainer sich da wieder und wieder bewiesen haben und ein Mann, der im Verein keine Erfolge Vorweisen kann wird da nach einer Krise auch wieder gefeuert. Da braucht man nur an die Zeit zwischen Rehagel und Schaaf erinnern, da gabs auch alle acht Monate einen neuen Übungsleiter.

Richtig, und genau deshalb sind im Mai 1999 das komplette Präsidium sowie Manager Willi Lemke von ihren Ämtern zurückgetreten, und haben somit den Weg für eine erfolgreichere Zukunft geebnet.
 
Zitat von Lothar Matthäus;1010728:
Tom, zwei Dinge sind für mich entscheidend und nicht nachvollziehbar:

- Die Entscheidung über das Engagement Labbadia´s
- Das Timing bei seiner Entlassung
- Die ausbleibenden Konsequenzen bereits begangener Fehler (deren Wiederholung)

Wie schon oben geschrieben: Die einzig Konstante ist der Präsi.

Erst mal dazu: Das sind wohl drei Dinge :D

Nun mal Punkt für Punkt:

Zur Trainerverpflichtung:
Scheinbar war der eine oder andere Fachmann in der Vergangenheit doch ziemlich von Bruno angetan (z.B. Didi B/ Rudi V... aber evtl ja als Bremer Ex- Spieler in der Funktion, dem HSV einen rein zu drücken ;)).
Und in der Hinrunde muss man ja auch sagen, hat das Team gut funktioniert.
Im Nachhinein ist es immer recht einfach, eine Trainerverpflichtung dann auch als Fehler abzustempeln. Das war vor laaaanger Zeit auch mal in Bremen bekannt (zwischen Otto und Thomas).

Zur Trainerentlassung:
Meiner Meinung nach gibt´s dabei selten das perfekte Timing. Augenscheinlich hat einiges im sportlichen Bereich die letzten Wochen nicht funktioniert. Soll man wirklich mit dem Schritt warten, bis die letzte Chance weg ist?

Zu den Konsequenzen:
In der Regel war Didi B. für die sportlichen Bereiche zuständig. Das hindert einen Hoffmann natürlich nicht, eine eigene Meinung zu haben und die auch zu äußern. Aber meines Wissens nach hat sich Didi dann doch trotz zT unterschiedlicher Auffassungen durchgesetzt.
Und den können wir jetzt schlecht bestrafen.

Zur Konstanten Hoffmann:
Vergleich doch bitte mal die wirtschaftlichen und die sportlichen Ergebnisse unter Hoffmann mit dem Chaos davor...
Wirtschaftlich stehen wir glaub ich ganz gut dar.
Sportlich stagnieren wir jetzt... trotz EL Halbfinale. Und die Stagnation - gerade in der Rückrunde, hat meiner Meinung nach nix mit Hoffi zu tun.
Ich bin sicher kein Hoffi- Fanboy, und seine Machtpolitik geht mir sicherlich auch auf den Senkel.
Aber ihn als Schuldigen hinzustellen geht mir dann doch zu weit.


EDIT
Da Hoffmann eindeutig polarisiert, gibt´s aber sicher genügend, die eine andere Meinung haben.
 
Es ist schon seltsam, auch wenn bei Hamburg in den letzten Jahren immer wieder irgendwann der Einbruch kam, ist die Mannschaft qualitativ von Jahr zu Jahr besser geworden. Spätestens seit dem letzten Jahr auch besser als Werder, aber eben nur in der Theorie.

Die Mannschaft wird auf dem Papier stärker und stärker, aber die tatsächliche Leistung des Teams stagniert maximal um Platz 5 herum. Und jedes Jahr ist Werder am Ende wieder die erfolgreichere Mannschaft, auch ohne Mega-Finanzen und spektakuläre Transfers.

Das zeigt Hoffmanns gesammelte Stärken und Schwächen. Brillant, wenn es darum geht, den Verein finanziell nach vorne zu bringen und eine tolle Mannschaft zusammenzustellen; unfähig, wenn es darum geht diese Mannschaft vernünftig zu leiten (bzw.vernünftig leiten zu lassen).

Er kommt mir vor wie ein Kind, das Fussball-Manager spielt, sich sein Traumteam zusammenstellt und ungeduldig darauf wartet, dass es ganz nach vorne kommt. So ungeduldig, dass es (zu) viele Kompetenzen auf einmal übernimmt und hektisch jedes Jahr wieder nach einem neuen idealen Trainer und neuen Spielern sucht, so dass das eigentliche Team gar nicht zu einem echten "Team" werden kann.

Solange der HSV Hoffmann weiter sein kleines (großes) Spiel spielen lässt, wird es in Hamburg keine Mannschaft geben, der die Fans dauerhaft gerne zuschauen.
 

Was genau ist deine Anmerkung ? :D

Es ist jetzt wieder so, dass die HSV-Fans euphorisch in die Saison starten und gegen Ende der Saison nichts als Hohn und Spott fürs eigene Team übrig bleibt, weil die Mannschaft ihr Potenzial mal wieder nicht abrufen konnte.

Natürlich ist das keineswegs allein Hoffmans Schuld, aber er ist die Große Konstante hinter Jahren des gleichen Dilemmas.
 
Es ist schon seltsam, auch wenn bei Hamburg in den letzten Jahren immer wieder irgendwann der Einbruch kam, ist die Mannschaft qualitativ von Jahr zu Jahr besser geworden. Spätestens seit dem letzten Jahr auch besser als Werder, aber eben nur in der Theorie.

Kannst du das irgendwie empirisch begründen oder ist das nur deine Meinung? Das Einzige, was sich meines Erachtens zu einer objektiven Einschätzung eignet, ist da nämlich der sportliche Erfolg. Der spricht aber sicherlich keine so eindeutige Sprache.
 
Zitat von bild.de:
Tolgay Arslan vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ist nach seiner Roten Karte im Spiel bei 1899 Hoffenheim für ein Spiel gesperrt worden. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wertete das Foul des Hamburgers gegen Tobias Weis lediglich als unsportliches Verhalten. Arslan steht dem HSV damit im letzten Saisonspiel bei Werder Bremen wieder zur Verfügung.

Hat der DFB jetzt die Ein-Spiel-Sperre für sich entdeckt oder wie? :rolleyes:
 
Was genau ist deine Anmerkung ? :D

Es ist jetzt wieder so, dass die HSV-Fans euphorisch in die Saison starten und gegen Ende der Saison nichts als Hohn und Spott fürs eigene Team übrig bleibt, weil die Mannschaft ihr Potenzial mal wieder nicht abrufen konnte.

Natürlich ist das keineswegs allein Hoffmans Schuld, aber er ist die Große Konstante hinter Jahren des gleichen Dilemmas.
Nee. :lol: Is schon ok. Ich dachte nur an die Pauli-Fans in Hamburg ... :beer:
 
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