J
James_19
Guest
Gute Besserung wünsche ich dir... Ist übel...Ich habe einen Hexenschuss. Mein Mojito heißt IBU800.
Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.
Gute Besserung wünsche ich dir... Ist übel...Ich habe einen Hexenschuss. Mein Mojito heißt IBU800.
Der natürlich auch. Hab ich noch ergänzt.
Hätte man damals ruhig behalten können, er war sehr jung, gerade mal 20 als er von Спартак Москва geholt wurde....Der natürlich auch. Hab ich noch ergänzt.
Jetzt noch schnell ein Eigentor von Belgien, dann stimmt wenigstens 1 Tipp.

2:0 war mein Tipp..... SchadeJetzt noch schnell ein Eigentor von Belgien, dann stimmt wenigstens 1 Tipp.![]()
Hätte man damals ruhig behalten können, er war sehr jung, gerade mal 20 als er von Спартак Москва geholt wurde....

Bei Twitter häufen sich jetzt Arschlöcher (mit Verlaub) die was von Corona-Impfung faseln. Das ist vermutlich die selbe Klasse Mensch, die Bilder vom bewusstlosen Eriksen als BILD-Meldung exklusiv posten.



Dem widersprach der Medienwissenschaftler Christoph Bertling. „Ich finde, von Voyeurismus kann man da nicht sprechen“, kommentierte der Dozent der Deutschen Sporthochschule Köln. „Das ist ein Schockzustand, auch für die Redaktion, sie muss da aus ihrer Routine raus. Sie muss umschalten vom Unterhaltungsmodus zur Krisenkommunikation.“ Bertling pflichtete dem ZDF-Sportchef bei: „Grundsätzlich hat der Sender auch eine Dokumentationspflicht in der Situation. Man will ja wissen, was da passiert.“ Kritik übte der Medienwissenschaftler nur an einer späteren Zusammenfassung: „Da war eine Kameraeinstellung zu nah dran, das war handwerklich unsensibel.“
https://www.faz.net/aktuell/sport/f...itik-nach-eriksen-drama-zurueck-17386796.htmlÄhnlich kommentierte Jana Wiske, Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin von der Hochschule Ansbach. „Keiner kann sich auf so eine Schock-Situation vorbereiten. Umso bemerkenswerter ist es, wie empathisch und vor allem zurückhaltend das ZDF direkt nach den Geschehnissen berichtet hat“, sagte Wiske der dpa. „Ob nun intuitiv oder gewollt: Das Schweigen von Béla Réthy ist eine große Leistung. Nichts anderes hätte die Betroffenheit mehr zeigen können.“
https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-em-er-lebt-1.5321126Irgendwann beginnen die finnischen Fans zu rufen "CHRISTIAAAN!", und die Dänen antworten im Chor mit "ERIKSEN!" Wieder und wieder. Der DR-Kommentator macht "ein Gefühl der Verbrüderung" aus. Verbrüderung in der Sorge. Das war bei allem Schrecken berührend zu beobachten: Der Teamgeist auf dem Rasen, der Respekt, den die Fans auf den Rängen an den Tag legten, für die Spieler, füreinander. Viel sei zuletzt über die Gier im Fußball geredet worden, über Geld und Kommerz, sagte der dänische Trainer Kasper Hjulmand am Sonntag. "Aber was wir an dem Abend auch gesehen haben, ist, was den Fußball eigentlich ausmacht: Teamgeist und Mitgefühl und Liebe."
Dieses "The show must go on" wäre der UEFA durchaus zuzutrauen. Allerdings ist auch zu lesen:Für einen kurzen Augenblick habe ich doch wirklich gedacht, es sei bei den Spielern gewesen ob sie spielen wollen oder nicht. Wenn ich jetzt allerdings lese, dass sie offenbar vor die Wahl gestellt wurden entweder direkt weiterzuspielen oder eben heute mittag, dann dreht sich mir schon wieder der Magen um.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-em-er-lebt-1.5321126Doch es gibt auch eine andere Darstellung. Am Sonntag heißt es im Uefa-Führungszirkel, die Verbandsspitze habe zunächst die Fortsetzung der Partie am Sonntag vorgeschlagen, nicht: entweder oder. Explizit, um keinen Druck auszuüben. Aber dann seien Uefa-Matchdelegierte und auch Generaldirektor Theodor Theodoridis in persönlichen Gesprächen mit den Spielern überzeugt worden, dass diese lieber direkt weiterspielen wollten. Die finale Entscheidung sei dann telefonisch mit Uefa-Präsident Aleksander Ceferin erfolgt, der beim Spiel in Sankt Petersburg weilte.
Selbstverständlich hätte die TV-Übertragung auch unter- oder gar abgebrochen werden können. Doch dann wären auch die positiven Szenen nicht zu sehen gewesen, die diese fürchterlichen Momente nach sich zogen und von der Süddeutschen Zeitung wie folgt beschrieben wurden:
https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-em-er-lebt-1.5321126
) und über neue, bestätigte Infos zu berichten. Neutral und trocken.Ja, aber auch das ist zweischneidiges Schwert. Denn du hast ja selbst angemerkt, dass es nicht allen Zuschauern darum ging, ihre Sensationsgier zu befriedigen, sondern informiert werden möchten. Die Frage ist jedoch, wo hierbei die Grenze der medialen Berichterstattung gezogen soll? Dass wie im o.a. Zitat beschrieben die Kameraeinstellung zu nah dran war, ist mMn ein No-Go. In wie weit Bilder jedoch von bangenden Menschen gezeigt werden müssen, auch darüber lässt sich sicherlich diskutieren. Doch auch hier stellt sie die Frage nach der Grenze des angemessenen Maßes? Wie du schon konstatiert hast, wann wird man es allen nicht Recht machen können, und deshalb sind die Ansichten über die mediale Berichterstattung beim Drama um Eriksen unterschiedlich.Aber das darf mMn nie und nimmer eine Begründung dafür sein, das man ja wegen "schöner Bilder" das ganze Drama drumherum voll filmen muss um die Sensationsgeilheit der Leute (nicht aller, klar) zu befriedigen.
Es hätte vollkommen ausgereicht, das Stadion von oben / ins Studio zu schalten, Alternative Sendungen zu bringen (keinen Bergdoktor) und über neue, bestätigte Infos zu berichten. Neutral und trocken.
ABER das generiert ja keine Aufmerksamkeit und damit keine Werbung.
Das Verbände mit solchen Geschichten immer nur schwer umgehen können, ist schlicht das Problem von A. zu vielen Leuten die nicht entscheiden können (aber eigentlich müssten) und B. von vielen Variablen.
Ich erinnere mich da an den Bombenschlag auf den Bus vom BVB...
Unterm Strich bin ich verdammt froh, das ich da nix entscheiden müsste - denn ob ich das mit "ruhigem Kopf" könnte weiß ich auch nicht.
Recht machen kann man das nämlich nie allen in einer solchen Situation.
