Gleichberechtigung / Genderneutrale Sprache

Eng genommen reduziert man die diversen Menschen so auf einen simplen " * "
Es gibt keine perfekte Lösung, sonst gäbe es keine Kritisierenden. ;)
Die Zeit wird zeigen, und einige von uns dürften das nicht mehr erleben, ob die Sprachgemeinschaft diese Bemǘhungen ins Leere laufen lässt oder in 30, 40 oder 50 Jahren eine andere, vielleicht bessere Lösung gefunden hat.
Mir persönlich schwebt da etwas vor wie z.B. im Englischen: 1 Artikel für alle (das), Wegfall des grammatikalischen Genus - aber Sprachpuritaner und selbsternannte 'Sprachwächter' würden mich dafür vermutlich steinigen wollen.
 
Ich beziehe mich dabei nur auf den Schluss. Sprache ändert sich von unten
Einfach laufen lassen, der eine richtet sich danach, ein anderer nicht.
Die Alten braucht es nicht mehr zu jucken, die Jungen kriegen es in der Schule infiltriert. Die Zeit wird es bringen.

Obacht:
Die Rechtschreibrefom unterstützte auch nur eine Minderheit und gekommen ist sie dennoch und zwar von oben.
Hiermit ist die vorher über Jahrzehnte und Jahrhunderte sukzessiv sich wandelnde Sprache mehr oder weniger gewaltsam in kürzester Zeit verändert worden.
Statt einzelne neue Regeln zu formulieren, die ja durchaus sinnvoll sein können, wurde massiv - nach dem Motto "wo wir gerade dabei sind" machen wir es mal richtig grausam - und sehr viel umgekrempelt.

Die Gendersternchensch...e braucht und will die klare Mehrheit eben nicht wirklich (sorry, wenn ich hier deutlich bin) und sie führt eher verstärkt dazu,
dass sehr viele Menschen (also die klare Mehrheit) einfach keine Lust mehr auf korrekte (in diesem Fall wieder von oben herab aufgezwungende) neue deutsche Duden-Sprache haben.

Beides (also Rechtschreibreform und Gendersternchen, -doppelpunkt oder was auch immer) führt zur unnötigen Verkomplizierung der ohnehin nicht einfachen deutschen Sprache.
Das flüssige Lesen, Sprechen und Verstehen der Sprache wird dadurch massiv erschwert. Sprache macht so auch deutlich weniger Spaß, dies wäre allerdings eine gute Grundlage eine Sprache gerne zu erlernen und korrekt anzuwenden.
So schafft sich eine einheitliche, verständliche, nachvollziehbare und akzeptierte deutsche Muttersprache allmählich selbst ab.

Wie muss das erst Zugewanderten vorkommen, wenn selbst gebildete Deutsche ihre eigene Sprache nicht mehr verstehen, verstehen wollen oder per Reaktanz gar nicht mehr akzeptieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ist keine Veränderung von unten. Das entsteht in akademischen Elfentürmen und ist auch hauptsächlich dort und in öffentlich-rechtlichen Institutionen verbreitet. Es scheint den Benutzern dieser Sprache hervorragend geeignet, sich nach "unten" abzugrenzen.
Einige wenige finden eben Gehör für ihr Anliegen, und leider springen viele auf den fahrenden Zug. Wenn aber die breite Masse nicht mitmacht, verläuft das Ganze im Sande.
Dass die Jungen es in der Schule infiltriert bekommen, hoffe ich nicht. In SH beispielsweise hat die Ministerin sich deutlich dagegen ausgesprochen.
Ich bekomme gleich Besuch von einem Grundschüler (4. Klasse). Mal fragen, was diesbezüglich Sache ist.
 
Obacht:
Die Rechtschreibrefom unterstützte auch nur eine Minderheit und gekommen ist sie dennoch und zwar von oben.
Hiermit ist die vorher über Jahrzehnte und Jahrhunderte sukzessiv sich wandelnde Sprache mehr oder weniger gewaltsam in kürzester Zeit verändert worden.
Statt einzelne neue Regeln zu formulieren, die ja durchaus sinnvoll sein können, wurde massiv - nach dem Motto "wo wir gerade dabei sind" machen wir es mal richtig grausam - und sehr viel umgekrempelt.

Die Gendersternchensch...e braucht und will die klare Mehrheit eben nicht wirklich (sorry, wenn ich hier deutlich bin) und sie führt eher verstärkt dazu,
dass sehr viele (also die klare Mehrheit) einfach keine Lust mehr auf korrekte (in diesem Fall wieder von oben herab aufgezwungende) neue deutsche Duden-Sprache haben.

Beides (also Rechtschreibreform und Gendersternchen, -doppelpunkt oder was auch immer) führt zur unnötigen Verkomplizierung der ohnehin nicht einfachen deutschen Sprache.
Das flüssige Lesen, Sprechen und Verstehen der Sprache wird dadurch massiv erschwert. Sprache macht so auch deutlich weniger Spaß, dies wäre allerdings eine gute Grundlage eine Sprache gerne zu erlernen und korrekt anzuwenden.
So schafft sich eine einheitliche, verständliche, nachvollziehbare und akzeptierte deutsche Muttersprache allmählich selbst ab.

Wie muss das erst Zugewanderten vorkommen, wenn selbst gebildete Deutsche ihre eigene Sprache nicht mehr verstehen, verstehen wollen oder per Reaktanz gar nicht mehr akzeptieren.
Aber auch in der Rechtschreibreform war/ist es so, dass vieles nicht angewendet wird, wider besseren Wissens oder weil es dem Einzelnen zu blöd erscheint. So wird es auch mit dem Pausensternchen werden
 
Aber auch in der Rechtschreibreform war/ist es so, dass vieles nicht angewendet wird, wider besseren Wissens oder weil es dem Einzelnen zu blöd erscheint. So wird es auch mit dem Pausensternchen werden

Ideal wären doch aber sinnvolle und von der Mehrheit akzeptierte sowie anwendbare und folglich auch tatsächlich einheitlich angewendete Regeln.

Sonst macht es irgendwann (Tendenz geht ja in die Richtung) jeder wie er es will und kaum jemand weiß noch wie es eigentlich richtig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
https://www.mdr.de/nachrichten/deut...eutliche-ablehnung-von-gendersprache-100.html

Aktuelle Umfrage in Mitteldeutschland. 86% der Menschen lehnen die Gendersprache ab.

Manche fühlen sich halt in Quarksblase wohl...sozusagen Quark(s)denker.
Wenn man schon Umfragen anführt, dann bitte das Ergebnis bewerten was dort angeführt wird.

unwichtig. 86 Prozent haben dies angegeben.

Unwichtig ungleich Ablehnen!
 
Da ist er wieder, der Wortakrobat. :D Du bekommst aber wieder Futter von mir. :popcorn:.... sag das dem MDR, der hat die Umfrage so ausgelegt in seiner Überschrift :kaffee:
 
Lies mal lieber den gesamten Artikel. Die Überschrift bezieht sich vermutlich auf die Auswertung weiter unten wo es wirklich um Ablehnung geht (und dort ist der höchste %-Satz der einzelnen Bereiche bei 80%).
 
Dann nimm den Teilbreich von 80%, und ich berichtigte mich, das 86% das gendern unwichtig finden. Das ändert natürlich den Kontext :D
 
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