Gleichberechtigung / Genderneutrale Sprache

Ich krame diesen Thread Mal wieder raus. Ich mache mich jetzt mal unbeliebt.
Heute: Zuschauer:innen.
Was soll das? Weibliche Zuschauer sind genau solche Zuschauer wie männliche.
 
Ich krame diesen Thread Mal wieder raus. Ich mache mich jetzt mal unbeliebt.
Heute: Zuschauer:innen.
Was soll das? Weibliche Zuschauer sind genau solche Zuschauer wie männliche.

Für mich ist es ein Grund, mich von diesem Stadion zu verabschieden.
Ich muss mir nicht alles bieten lassen.
War eine schöne Zeit, auch in sportlich nicht mehr so schönen Zeiten, aber so einen Scheiß mache ich nicht mit.
Es geistert ja schon länger der Irrsinn umher. Die Sache mit dem Verbot der Herrenhandtasche war schon megapeinlich.
Die Regenbogeneckfahnen braucht auch kein Mensch.
Und jetzt Gendersprech im Stadion - ohne mich.
 
Für mich ist es ein Grund, mich von diesem Stadion zu verabschieden.
Ich muss mir nicht alles bieten lassen.
War eine schöne Zeit, auch in sportlich nicht mehr so schönen Zeiten, aber so einen Scheiß mache ich nicht mit.
Es geistert ja schon länger der Irrsinn umher. Die Sache mit dem Verbot der Herrenhandtasche war schon megapeinlich.
Die Regenbogeneckfahnen braucht auch kein Mensch.
Und jetzt Gendersprech im Stadion - ohne mich.
Vielleicht solltest du dich mal in Ungarn nach einem neuen Verein umschauen.
 
Ich krame diesen Thread Mal wieder raus. Ich mache mich jetzt mal unbeliebt.
Heute: Zuschauer:innen.
Was soll das? Weibliche Zuschauer sind genau solche Zuschauer wie männliche.
Ich - Frau ;) - brauche keine gendergerechte Sprache auf Teufel komm raus, da es deutlich erheblichere Themen gibt, aus denen sich (fehlende) Gleichberechtigung zeigt. Zuschauer:innen finde ich daher überflüssig. Schlimmer noch, der Fokus auf solche Formalien bindet für mich Kräfte, die besser in Themen wie gleiche Bezahlung, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf etc. gesteckt werden sollten. Denn unter anderem da liegt es im Argen in Sachen Gleichberechtigung.

Deshalb aber nicht mehr ins Stadion zu gehen wie @neuman offenbar erwägt, kann ich nicht nachvollziehen.
 
Um mal etwas Öl ins Feuer zu gießen:
'Zuschauer und Zuschauerinnen' ist, wenn die grammatikalisch weibliche Form gleichberechtigt erwähnt werden soll, einfach zu lang (9 Silben) - Zuschauer:innen (5 Silben) erfüllt die gleiche Funktion, ist aber deutlich kürzer.
Und wer sich (das richtet sich an die Angehörigen des biologisch männlichen Geschlechts) davon in irgendeiner Form 'bedroht' fühlt, kann sich gerne mal in der Innenschau fragen, warum das so ist.
[Wie ich eine Situation bewerte, sagt letztlich mehr über mich selbst aus als über die bewertete Situation.]
 
Eben. Wird hier irgendjemand gezwungen, in seinem eigenen Bereich zu gendern?
Darf irgendjemand, weil er/sie nicht geschlechtergerecht spricht, nicht mehr in den Supermarkt, in den Urlaub oder hier ins Forum?
Na ja, in Lübeck hat die Verwaltung das Gendern beschlossen. Ich weiß nicht was folgt, sollte es jemand verweigern.
Blöd finde ich die Sprechweise mit Sternchenpause. Eng genommen reduziert man die diversen Menschen so auf einen simplen " * " ;)
 
Ich beziehe mich dabei nur auf den Schluss. Sprache ändert sich von unten
Einfach laufen lassen, der eine richtet sich danach, ein anderer nicht.
Die Alten braucht es nicht mehr zu jucken, die Jungen kriegen es in der Schule infiltriert. Die Zeit wird es bringen.

Da ist keine Veränderung von unten. Das entsteht in akademischen Elfentürmen und ist auch hauptsächlich dort und in öffentlich-rechtlichen Institutionen verbreitet. Es scheint den Benutzern dieser Sprache hervorragend geeignet, sich nach "unten" abzugrenzen.

Dass die Jungen es in der Schule infiltriert bekommen, hoffe ich nicht. In SH beispielsweise hat die Ministerin sich deutlich dagegen ausgesprochen.
https://www.rnd.de/politik/schleswi...le-ist-falsch-NLJ3TGNOCJCTPFNR2Y7IYTNB2E.html
 
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