Gesamtsituation der Mannschaft

HHG und KF werden ihn zu 1000% nicht freistellen.

Vorausgesetzt, Werder steigt nicht ab.

Was will man an einer Niederlage, der 6. im Weserstadion, eigentlich positiv bewerten wenn man sieht, dass die Leipziger sich eigentlich nicht wirklich anstrengen mussten und Werder selbst beste Chancen zum größten Teil kläglich vergibt.

Nun lassen sich die bekannten Probleme diese Saison nicht mehr lösen und es liegt nun fast ausschließlich an dem notwendigen Glück, dass die anderen Abstiegskandidaten möglichst nicht punkten, sich keine weiteren Spieler verletzen und die Spieler unnötige Gelbe Karten vermeiden.

Sportlich ist diese Saison längst eine weitere Werder Katastrophe und wenn ein Spieler der die gesamte Saison nicht gespielt hat Forderungen stellt und öffentlich das gesamte Lügenkonstrukt angreift, dann ist das zwar vermutlich die Wahrheit, aber der angerichtete Schaden ist immens. Weiser hat sich heute selber den Laufpass gegeben, diese Nummer wird sich nicht mehr bereinigen lassen.

Nach der Saison muss sowieso aufgeräumt werden, doch ich befürchte, dass es zunächst in die Relegation gehen wird und das wird dann den Verein stärken oder zerreißen.
 
Wie schon beim letzten Heimspiel gegen Mainz hat sich Werder Bremen sich auch heute gegen Leipzig erneut selbst übertroffen – im Scheitern, versteht sich. Ein weiteres Glanzstück für das inzwischen epische Standardwerk „Unnötige, weil vermeidbare Heimniederlagen am Osterdeich“. Die Sammlung wächst sogar noch schneller als derzeit die Benzinpreise steigen.

Klar, die Dosen sind ein anderes Kaliber als die Mainzelmännchen, aber was Werder heute wieder einmal an Chancen fachgerecht entsorgt hat, verdient eigentlich einen eigenen Recyclinghof. Effizienz? Bei Heimspielen meist ein Fremdwort. Kaltschnäuzigkeit? Offenbar irgendwo wieder einmal aus dem Mannschaftsbus gefallen.

Und selbstverständlich durfte auch das große Finale nicht fehlen: betretene Gesichter, gesenkte Köpfe und die immergleichen Durchhalteparolen aus dem Phrasenbaukasten wie z.B. „Wir haben uns nicht belohnt“ – ja, doch, irgendwie schon. Nur halt wieder mit null Punkten.
 
Werder ist erschreckend lasch. Sportlich auf dem Feld, aber vor allem in der gesamten Vereinsführung. Selbst wenn diese Saison der Klassenerhalt gelingen sollte, wird es ohne große personelle und strukturelle Änderungen immer weiter bergab mit dem Club gehen.

HHG und der Filz am Osterdeich machen diesen schönen Verein kaputt.

Deshalb fand ich die Worte von Weiser heute in der Pause bei Sky sehr gut, weil es zeigt, dass zumindest einzelne noch sportliche Ansprüche und Ambitionen haben und sich trauen das offensichtliche auszusprechen.
 
Deshalb fand ich die Worte von Weiser heute in der Pause bei Sky sehr gut, weil es zeigt, dass zumindest einzelne noch sportliche Ansprüche und Ambitionen haben und sich trauen das offensichtliche auszusprechen.
Na ja. Aber die Mehrheit der Werderfans sieht in CF den richtigen Mann am richtigen Ort. (Ich persönlich halte CF für eine Fehlbesetzung und leider eine schlechtere Fortsetzung dessen, was wir 8 Jahre unter FB erleiden durften). Als Angestellter darf man solche Aussagen über Vorgesetzte nicht in der Öffentlichkeit machen. Betriebsintern und im direkten Gespräch kann er das zu CF sagen. Nun muss (!!!) CF die Verhandlungen mit MW abbrechen und ihn am Saisonende ablösefrei gehen lassen. Er war ja auch ablösefrei gekommen. Er ist nun 1 Jahr verletzt und braucht wahrscheinlich bis zu 6 Monate, um in Form zu kommen. Insofern wäre eine Trennung für beide Seiten das Beste.
Mit diesen Aussagen hat MW CF desavouiert. Es spielt dabei eine untergeordnete Rolle, dass CF in der Öffentlichkeit keine gute Figur abgibt.
 
Man muss heute auch fair sein und feststellen, dass man mit über 10 verletzten Spielern gegen einen CL-Aspiranten keine Chance hat. Dafür sah es noch ganz passabel aus. Wolfsburg hat verloren, Gladbach nur Unentschieden und nun hoffen wir morgen auf Niederlagen oder Unentschieden von St. Pauli und Köln. Dann war dieser Spieltag nicht komplett verloren.
Das Interview von Weiser zur Hz hat mich überrascht, dass ein verdienter Spieler dermaßen die Vereinsführung kritisiert hat. Trotz allem sind ein CF & PN unantastbar. Aber es zeigt, dass zumindest in Teilen des Kaders und wahrscheinlich bei Werder selbst hinter vorgehaltener Hand diese Personalien diskutiert werden. MW sehe ich nicht mehr als einen wesentlichen Baustein des Werderkaders. CF sollte (oder muss evtl. auch) nach diesem Interview die Vertragsgespräche mit ihm beenden. Wenn er konsequent ist, hat CF keine andere Wahl. Was soll ihm denn passieren? HHG und KF werden ihn zu 1000% nicht freistellen.
Die Saat des Misstrauens ist weiterhin gesetzt und der Druck von Außen (nicht von der Werderfamilie) wird wachsen. Und besonders resilient ist CF beileibe nicht. Vor diesem Dilemma steht Werder. CF wird bleiben und an seinem Wie-auch-immer-Konzept festhalten.
Jetzt müssen sie irgendwie noch ein paar Punkte holen und die Liga halten. Wie ein Absteiger mit den ganzen Ausfällen haben sie nicht gespielt.
Weiser hat doch nur die Wahrheit gesagt. Bei seiner letzten Verlängerung hatte man ihn ja schon Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) indem man Verstärkungen versprochen hatte die nicht kamen. Jetzt hat man den Erfolgstrainer freigestellt und Ducksch vom Hof gejagt. Natürlich kann die Geschäftsführung dank des Interviews den Verein weiter schwächen und der gutmütige Fan würde es sogar verstehen . In meinem Fall , habe ich keine Hoffnung mehr auf Besserung , solange die Führung nicht ausgetauscht wird.Wenn Werder die Klasse hält wird es wahrscheinlich nächste oder übernächste Saison soweit sein , das man sich mit Nürnberg und Fürth auseinander setzten muss.
 
Aber die Mehrheit der Werderfans sieht in CF den richtigen Mann am richtigen Ort.
Das denke ich nicht.

Als Angestellter darf man solche Aussagen über Vorgesetzte nicht in der Öffentlichkeit machen. Betriebsintern und im direkten Gespräch kann er das zu CF sagen.
Mit diesen Aussagen hat MW CF desavouiert. Es spielt dabei eine untergeordnete Rolle, dass CF in der Öffentlichkeit keine gute Figur abgab.
100 % Zustimmung. Ein absolutes No-Go.

Nur weil es der Wahrheit entspricht, kann ich mich so in der Öffentlichkeit nicht über meine Vorgesetzten äußern. Es sei denn, mir sind die Konsequenzen absolut egal (kein Interesse mehr an einer Vertragsverlängerung / Vertrag bei neuem Verein bereits unterzeichnet) oder mir fehlt einfach die Intelligenz, die Folgen meines Handelns zu beurteilen.

Es ist für mich nun kaum noch vorstellbar, dass Clemens/Werder sich nach dieser öffentlichen Kritik bei den Fans, den Medien, der Öffentlichkeit lächerlich machen, diese Art der Kritik akzeptieren und ihm ein neues Angebot unterbreiten. Mit dieser Akzeptanz würden sie Tür und Tor für alle Spieler öffnen, jegliche Kritik ins Mikro zu posaunen und niemand müsste mit Konsequenzen rechnen.

Allerdings sollte so ein Verhalten auch von anderen Vereinen registriert worden sein. Und da stellt sich mir dann die Frage, ob ich als Verantwortlicher so einen Spieler in meiner Mannschaft überhaupt sehen möchte?

Mitch konnte durch das Interview vielleicht Pluspunkte bei einigen Fans sammeln, hat sich allerdings bei Werder (bewusst?) ins Abseits geschossen und der Öffentlichkeit aufgezeigt, wie er mit Kritik umgeht, was ihm meiner Meinung nach keine Pluspunkte bezüglich seines Charakters und seiner Loyalität im Profifußball eingebracht hat.

Denn auch berechtigte Kritik darf in diesem Fall nur direkt und intern an den Adressaten geäußert werden.

Zumindest bei mir hat Mitch mit dieser Aktion keine Pluspunkte gesammelt.
 
Wie schon beim letzten Heimspiel gegen Mainz hat sich Werder Bremen sich auch heute gegen Leipzig erneut selbst übertroffen – im Scheitern, versteht sich. Ein weiteres Glanzstück für das inzwischen epische Standardwerk „Unnötige, weil vermeidbare Heimniederlagen am Osterdeich“. Die Sammlung wächst sogar noch schneller als derzeit die Benzinpreise steigen.

Klar, die Dosen sind ein anderes Kaliber als die Mainzelmännchen, aber was Werder heute wieder einmal an Chancen fachgerecht entsorgt hat, verdient eigentlich einen eigenen Recyclinghof. Effizienz? Bei Heimspielen meist ein Fremdwort. Kaltschnäuzigkeit? Offenbar irgendwo wieder einmal aus dem Mannschaftsbus gefallen.

Und selbstverständlich durfte auch das große Finale nicht fehlen: betretene Gesichter, gesenkte Köpfe und die immergleichen Durchhalteparolen aus dem Phrasenbaukasten wie z.B. „Wir haben uns nicht belohnt“ – ja, doch, irgendwie schon. Nur halt wieder mit null Punkten.
Du sagst es. Dieses Heimspiel ist eine Blaupause für die Heimspielqualität der letzten 15 Jahre von Werder Bremen. Immer die gleichen Muster. Unfähigkeit und geduldete Untermotiviertheit auf dem Platz, trifft am Ende Gleichgültigkeit und Relativierung von Vereinsseite aus.

Dieses Versagen auf dem Platz wird vereinsseitig geduldet ... nicht vergessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weshalb die Aufregung, vor dem Spiel waren sich die meisten Foristen einig es würde eine klare Niederlage geben, herausgekommen ist eine knappe. Man muss einfach einsehen, dass die Leipziger die deutlich bessere Mannschaft hatten, ohne dabei zur Höchstleistung kommen zu müssen.

Die waren einfach besser, schneller, spielerisch klar überlegen und das hat eben für die ersatzgeschwächte Durchschnittsmannschaft von Werder voll ausgereicht. Die Niederlage war niemals in Gefahr und trotz einiger guter Werder Chancen, hätte Leipzig ggfls. jederzeit einen Gang höher schalten können.

Sämtliche Werder Zugänge sind gescheitert, keiner hat den Kader verstärkt sondern viel schlimmer, niemand konnte den Ausfall von Weiser und den Weggang von Ducksch kompensieren. Dass die Fehler im Management zu suchen sind braucht nicht wiederholt zu werden, alles bekannt und diese Saison nicht mehr änderbar.

Trotzdem hat die Mannschaft weiterhin alles selbst in der Hand die Liga halten zu können und solange das rechnerisch möglich ist, interessieren mich absehbare Niederlagen gegen Spitzenmannschaften nicht, solange man nicht untergeht und zumindest den notwendigen Einsatzwillen zeigt.

Es ist auch müßig daran glauben zu wollen, es würde sich im Falle eines Nichtabstieges irgendetwas zum Besseren ändern, dazu sind die Strukturen zu gefestigt (verkrustet) und die Geldtöpfe zu verlockend, als dass man diese freiwillig aufgäbe. Auch ein weiterer Abstieg würde das System "Werderfamilie" nicht ändern, die Gesichter ausgetauscht, der Inhalt hingegen bliebe.
 
Nun muss (!!!) CF die Verhandlungen mit MW abbrechen und ihn am Saisonende ablösefrei gehen lassen.
Aus disziplinarischer Sicht mag es ggf. vertretbar erscheinen, die Gespräche mit MW abzubrechen, auch wenn er in der Sache Recht hat. Zum Gesamtbild gehört jedoch auch, dass Werder aktuell deutlich abhängiger von Weiser ist als umgekehrt. Sportlich wie auch innerhalb der mannschaftsinternen Hierarchie zählt MW zu den tragenden Säulen des Kaders. Ohne adäquaten Ersatz in der Hinterhand wäre ein Abbruch der Verhandlungen daher weniger ein Zeichen von Konsequenz als vielmehr ein riskantes Spiel mit der eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Ganz zu schweigen davon, dass sich Vereine wie z.B. Köln oder Union kaum eine bessere Gelegenheit wünschen dürften, einen Spieler dieses Kalibers ablösefrei verpflichten zu können.

Die Credos „No one's bigger than the club“ und "Onde you bid farewell to discipline you say goodbye to success" von Alex Ferguson verfügen
nach wie vor über ihre grundsätzliche Legitimation. Allerdings kann ein Club diese Härte gerade bei wichtigen Spielern nur dann durchziehen,
wenn dieser strukturell wie personell in der Lage ist, diesen Verzicht aufzufangen. In dieser Position befindet sich Werder in Persona mit CF mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit jedoch nicht.

Und damit landet man zwangsläufig wieder bei der Transferpolitik. MW ist schließlich nicht der Erste, der intern die Kaderqualität infrage stellt. Auch Spieler wie MF oder der vor-vorherige Trainer OW haben, wenn auch diplomatischer formuliert, ähnliche Defizite angedeutet. Dass solche Stimmen überhaupt entstehen, ist nicht ungewöhnlich. Die auffällige Häufung in jüngerer Zeit hingegen schon. Sie wirkt weniger wie vereinzelte Kritik als vielmehr wie ein strukturelles Symptom – und genau das sollte den Verantwortlichen zu denken geben.
 
Aus disziplinarischer Sicht mag es ggf. vertretbar erscheinen, die Gespräche mit MW abzubrechen, auch wenn er in der Sache Recht hat. Zum Gesamtbild gehört jedoch auch, dass Werder aktuell deutlich abhängiger von Weiser ist als umgekehrt. Sportlich wie auch innerhalb der mannschaftsinternen Hierarchie zählt MW zu den tragenden Säulen des Kaders. Ohne adäquaten Ersatz in der Hinterhand wäre ein Abbruch der Verhandlungen daher weniger ein Zeichen von Konsequenz als vielmehr ein riskantes Spiel mit der eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Ganz zu schweigen davon, dass sich Vereine wie z.B. Köln oder Union kaum eine bessere Gelegenheit wünschen dürften, einen Spieler dieses Kalibers ablösefrei verpflichten zu können.

Die Credos „No one's bigger than the club“ und "Onde you bid farewell to discipline you say goodbye to success" von Alex Ferguson verfügen
nach wie vor über ihre grundsätzliche Legitimation. Allerdings kann ein Club diese Härte gerade bei wichtigen Spielern nur dann durchziehen,
wenn dieser strukturell wie personell in der Lage ist, diesen Verzicht aufzufangen. In dieser Position befindet sich Werder in Persona mit CF mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit jedoch nicht.

Und damit landet man zwangsläufig wieder bei der Transferpolitik. MW ist schließlich nicht der Erste, der intern die Kaderqualität infrage stellt. Auch Spieler wie MF oder der vor-vorherige Trainer OW haben, wenn auch diplomatischer formuliert, ähnliche Defizite angedeutet. Dass solche Stimmen überhaupt entstehen, ist nicht ungewöhnlich. Die auffällige Häufung in jüngerer Zeit hingegen schon. Sie wirkt weniger wie vereinzelte Kritik als vielmehr wie ein strukturelles Symptom – und genau das sollte den Verantwortlichen zu denken geben.
Hätte Weiser sich nicht schwer verletzt, würde ich zustimmen. So schreibst Du jedoch vom "Vergangenheits-Weiser" Der "Gegenwarts-Weiser" spielt sportlich seit bald einem Jahr keine Rolle mehr und ob und wie der "Zukunfts-Weiser" (sollte er bleiben) sich einfügt ist völlig ungewiss.
Mag unmenschlich klingen, aber so ist das Geschäft.
Wenn Mitch die Kritik nutzen wollte, um einen besseren Vertrag oder "bessere" Mitspieler "erpressen" zu wollen, ist es indiskutabel, wenn er damit seinen Abgang vorbereiten möchte, ist es maximal unnötig.
So oder so war das imho kein smarter Move von ihm. Es ist nicht besonders schwer die Transferpolitik zu kritisieren, da ist im letzten Jahr einiges schief gelaufen, also was ne krasse Erkenntniss, die er da gewonnen hat. Es als Profifußballer zu tun ist dumm oder geschiet aus Eigeninteresse und tendenziell bewusst, um dem Verein oder den Verantwortlichen zu schaden. Positives für den Verein, kann er damit nicht erreichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht hat man sich auch gedacht, wenn wir intern nichts erreichen, müssen wir mal etwas öffentlich wirksames unternehmen. Und Mitch hat sich angeboten, weil er nix zu verlieren hat.
Ach der Revoluzzer, der ohne goldene Rüstung für die Belange des Pöbels kämpft...is klar und ich war nüchtern, als mir gestern um 3 Uhr Nachts ein vier Meter großer Osternhase begegnet ist. Mitch hat da keine große Verschwörung, ja noch nicht einmal was strittiges aufgedeckt oder angesprochen.
 
Hätte Weiser sich nicht schwer verletzt, würde ich zustimmen. So schreibst Du jedoch vom "Vergangenheits-Weiser" Der "Gegenwarts-Weiser" spielt sportlich seit bald einem Jahr keine Rolle mehr und ob und wie der "Zukunfts-Weiser" (sollte er bleiben) sich einfügt ist völlig ungewiss.
Mag unmenschlich klingen, aber so ist das Geschäft.
Wenn Mitch die Kritik nutzen wollte, um einen besseren Vertrag oder "bessere" Mitspieler "erpressen" zu wollen, ist es indiskutabel, wenn er damit seinen Abgang vorbereiten möchte, ist es maximal unnötig.
So oder so war das imho kein smarter Move von ihm. Es ist nicht besonders schwer die Transferpolitik zu kritisieren, da ist im letzten Jahr einiges schief gelaufen, also was ne krasse Erkenntniss, die er da gewonnen hat. Es als Profifußballer zu tun ist dumm oder geschiet aus Eigeninteresse und tendenziell bewusst, um dem Verein oder den Verantwortlichen zu schaden. Positives für den Verein, kann er damit nicht erreichen.
Wie kommst du bitte zu der Annahme, ich würde von einem „Vergangenheits-Weiser“ schreiben, wenn – wie du selbst einräumst – völlig unklar ist, wie sich ein „Zukunfts-Weiser“ nach seiner Verletzung entwickeln wird? ;)
 
Weshalb die Aufregung, vor dem Spiel waren sich die meisten Foristen einig es würde eine klare Niederlage geben, herausgekommen ist eine knappe. Man muss einfach einsehen, dass die Leipziger die deutlich bessere Mannschaft hatten, ohne dabei zur Höchstleistung kommen zu müssen.

Die waren einfach besser, schneller, spielerisch klar überlegen und das hat eben für die ersatzgeschwächte Durchschnittsmannschaft von Werder voll ausgereicht. Die Niederlage war niemals in Gefahr und trotz einiger guter Werder Chancen, hätte Leipzig ggfls. jederzeit einen Gang höher schalten können.

Sämtliche Werder Zugänge sind gescheitert, keiner hat den Kader verstärkt sondern viel schlimmer, niemand konnte den Ausfall von Weiser und den Weggang von Ducksch kompensieren. Dass die Fehler im Management zu suchen sind braucht nicht wiederholt zu werden, alles bekannt und diese Saison nicht mehr änderbar.

Trotzdem hat die Mannschaft weiterhin alles selbst in der Hand die Liga halten zu können und solange das rechnerisch möglich ist, interessieren mich absehbare Niederlagen gegen Spitzenmannschaften nicht, solange man nicht untergeht und zumindest den notwendigen Einsatzwillen zeigt.

Es ist auch müßig daran glauben zu wollen, es würde sich im Falle eines Nichtabstieges irgendetwas zum Besseren ändern, dazu sind die Strukturen zu gefestigt (verkrustet) und die Geldtöpfe zu verlockend, als dass man diese freiwillig aufgäbe. Auch ein weiterer Abstieg würde das System "Werderfamilie" nicht ändern, die Gesichter ausgetauscht, der Inhalt hingegen bliebe.
Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Sich künstlich über die Umstände aufzuregen, obwohl augenscheinlich ist, dass sich daran nichts ändert, ist vergebene Liebesmühe. Auch Hinweise auf eine glorreiche Vergangenheit sind befremdlich. Werder wurde abgewirtschaftet, weil man die Zeichen der Zeit nicht erkannte oder besser gesagt, nicht erkennen wollte. Man erntet, was man sät und solange keine klaren Signale eines Erkennens und einem Veränderungswille zu sehen sind, bleibt Werder eben Werder. Sporadische Flickschusterei wird nichts Grundlegendes ändern.
 
Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Sich künstlich über die Umstände aufzuregen, obwohl augenscheinlich ist, dass sich daran nichts ändert, ist vergebene Liebesmühe. Auch Hinweise auf eine glorreiche Vergangenheit sind befremdlich. Werder wurde abgewirtschaftet, weil man die Zeichen der Zeit nicht erkannte oder besser gesagt, nicht erkennen wollte. Man erntet, was man sät und solange keine klaren Signale eines Erkennens und einem Veränderungswille zu sehen sind, bleibt Werder eben Werder. Sporadische Flickschusterei wird nichts Grundlegendes ändern.
Wenn alles so bleibt bin ich für noch lautere und gewichtigere Kritik ... Ole, Mitch und die Petition die läuft zeigt eindeutig das viele ange.pisst sind vom abverwalten des Vereines. Das muss noch lauter werden ... bis es angekommen ist ...
 
Na ja. Aber die Mehrheit der Werderfans sieht in CF den richtigen Mann am richtigen Ort. (Ich persönlich halte CF für eine Fehlbesetzung und leider eine schlechtere Fortsetzung dessen, was wir 8 Jahre unter FB erleiden durften). Als Angestellter darf man solche Aussagen über Vorgesetzte nicht in der Öffentlichkeit machen. Betriebsintern und im direkten Gespräch kann er das zu CF sagen. Nun muss (!!!) CF die Verhandlungen mit MW abbrechen und ihn am Saisonende ablösefrei gehen lassen. Er war ja auch ablösefrei gekommen. Er ist nun 1 Jahr verletzt und braucht wahrscheinlich bis zu 6 Monate, um in Form zu kommen. Insofern wäre eine Trennung für beide Seiten das Beste.
Mit diesen Aussagen hat MW CF desavouiert. Es spielt dabei eine untergeordnete Rolle, dass CF in der Öffentlichkeit keine gute Figur abgibt.
So ein Schwachsinn von Anfang bis Ende im Quadrat!
Die Mehrheit der Fans hält Fritz für den richtigen Mann auf dem Posten? LOL

Das einzige was Fritz desavouiert ist seine offenkundige und nun mehrfach unter Beweis gestellte Unfähigkeit auf diesem Posten! Und nicht, weil ein Spieler das Offensichtliche öffentlich ausspricht!
 
Wie kommst du bitte zu der Annahme, ich würde von einem „Vergangenheits-Weiser“ schreiben, wenn – wie du selbst einräumst – völlig unklar ist, wie sich ein „Zukunfts-Weiser“ nach seiner Verletzung entwickeln wird? ;)
Weil Du davon gesprochen hast, er wäre eine tragende Säule sportlich sowie teamintern. Sportlich war halt mal und k.A. ob er in der Kabine so wichtig ist. Habe das nie verfolgt und wenn dann eher im Hinterkopf, dass er Teil ein Clique ist, die man auch durchaus kritisch sehen könnte. Für smart habe ich ihn dazu auch nie wirklich gehalten.
 
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