Gesamtsituation der Mannschaft

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Die Mannschaft, der Verein, das alles ist in einem Zustand der totalen Verwahrlosung, was man auch an dem Umgang mit den Fans im hiesigen Forum gut sehen kann.

Ich habe Werder noch nicht aufgegeben, auch wenn die Mannschaft wie ein Häufchen Elend wirkte und resigniert den Weg Richtung Abstieg schon akzeptiert hätte.

Aus einem solchen Haufen den Top Underperformer herausholen zu wollen fällt nicht leicht, Friedl wäre so ein Kandidat oder Lynen, einer der von Woche zu Woche immer mehr zum Hochrisikospieler mutiert ist. Schmid liegt mit Sicherheit ganz weit vorne, wenn es darum ginge, den schwächsten Spieler der Saison küren zu wollen, oder Njinmah, der Chancentod, der trotzdem immer noch der Einäugige unter den Blinden ist.

Nein, für mich stellt Stage mit Abstand die größte Enttäuschung dieser Saison dar. Seine 6 am Anfang der Saison geschossenen Tore täuschen nicht darüber hinweg, dass die Leistung von ihm ständig abwärts zeigt und gestern seinen traurigen Höhepunkt hatte. Wer dachte, so wie ich lange Zeit, Stage wäre ein "Leader", der hat sich vertan. Es gibt keine herausragende Persönlichkeit bei Werder, die strahlten nur dann, wenn es gut lief.

St. Pauli war einerseits der schwächste Gegner seit längerer Zeit, aber die haben gezeigt was es bedeutet, eine Abstiegsgefahr zu erkennen und sich dem entschlossen entgegenzustellen. Laufen, kämpfen und das 90 Minuten lang. Die haben verstanden, Werder nicht.
 
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Die Mannschaft, der Verein, das alles ist in einem Zustand der totalen Verwahrlosung, was man auch an dem Umgang mit den Fans im hiesigen Forum gut sehen kann.

Ich habe Werder noch nicht aufgegeben, auch wenn die Mannschaft wie ein Häufchen Elend wirkte und resigniert den Weg Richtung Abstieg schon akzeptiert hätte.

Aus einem solchen Haufen den Top Underperformer herausholen zu wollen fällt nicht leicht, Friedl wäre so ein Kandidat oder Lynen, einer der von Woche zu Woche immer mehr zum Hochrisikospieler mutiert ist. Schmid liegt mit Sicherheit ganz weit vorne, wenn es darum ginge, den schwächsten Spieler der Saison küren zu wollen, oder Njinmah, der Chancentod, der trotzdem immer noch der Einäugige unter den Blinden ist.

Nein, für mich stellt Stage mit Abstand die größte Enttäuschung dieser Saison dar. Seine 6 am Anfang der Saison geschossenen Tore täuschen nicht darüber hinweg, dass die Leistung von ihm ständig abwärts zeigt und gestern seinen traurigen Höhepunkt hatte. Wer dachte, so wie ich lange Zeit, Stage wäre ein "Leader", der hat sich vertan. Es gibt keine herausragende Persönlichkeit bei Werder, die strahlten nur dann, wenn es gut lief.

St. Pauli war einerseits der schwächste Gegner seit längerer Zeit, aber die haben gezeigt was es bedeutet, eine Abstiegsgefahr zu erkennen und sich dem entschlossen entgegenzustellen. Laufen, kämpfen und das 90 Minuten lang. Die haben verstanden, Werder nicht.

Alles richtig. Letztendlich spiegelt die Mannschaft aber nur den Zustand eines Vereins wider, der nicht gewillt ist, echte Veränderungen zuzulassen. Lieber geht man sehenden Auges in den Untergang und alle Verantwortlichen waschen ihre Hände in Unschuld. Man lebt seine überholten Werder-Werte denn Werder muss Werder bleiben. Einerseits scheuen sie sich nicht den Kritik übenden Fan einer Scheinwelt zuzuordnen, andererseits sind sie sich seiner Treue sicher. Die Eintrittskarten werden teurer, das fußballerische Produkt immer schlechter und Bratwurst samt Bier werden trotz alledem verschlungen. Die Mitgliedertreue wird auch nicht aufgegeben, obwohl man vom Eheparter Werder immer wieder enttäuscht wird. Die Kritik an der Führung prallt ab wie an Teflon, insofern kann es nur einen Weg geben, dieser Führung die Rote Karte zu zeigen.
 
Glaube übrigens mittlerweile nicht mehr an das Potential im Kader. Hoffe nur noch auf ein Wunder ... das wir aus dieser von Fritz völlig verkorksten Saison irgendwie rauskommen ohne abzusteigen ... Heidenheim hat uns damals schon das Jubiläum vermiest ...
 
Im WK ist eine ordentliche Zusammenfassung (leider Zahlschranke) Es ist erschreckend: Werder tritt schon wie ein Zweitligist auf.

Neben diversen richtigen Punkten, finde ich diese Erkenntnis entscheidend:
Große Worte, keine Taten: Der Trainer sagt, die Jungs hätten im Training bewiesen, dass sie Bundesliga spielen können. Aber da spielen sie ja nur gegen sich selbst. Geht es gegen echte Gegner von Bundesliga-Format, gelingt wenig. Bei Werder reden sie vor den Spielen immer wie die Weltmeister und kündigen die Wende an. Die Kluft zwischen Worten und Ergebnissen ist für viele Fans längst unerträglich.
Der Verweis auf die mentale Schwäche der Spieler dient immer nur wieder als Ausrede dafür, es müsse nur ein Erfolgserlebni her und schon würde der Schalter umgelegt. Hat man doch gestern gesehen, keine 7 Minuten nachdem Backhaus der Patzer unterlief und Milosevic den Ausgleich schaffte, hat sich gar nichts geändert. Weder der Trainer blies zur Attacke, noch wurde das Werderspiel besser, im Gegenteil, von Minute zu Minute wurde es schlimmer und man hatte zu keiner Zeit mehr das Gefühl, hier würde man etwas retten können.

Bezeichnend ist auch folgendes:

Der wirkungslose Trainerwechsel: Daniel Thioune sagte nun: Ja, ihm fehle die Erfahrung auf Erstliganiveau, und das werde jetzt sicher wieder zum Thema gemacht – er müsse die Erfahrung dann eben noch sammeln.

Hätte man doch besser einen Funkel geholt, denn nun sieht man nur das was viele vermuteten, Thioune ist überfordert.

Die Rückschau bringt nichts, das stimmt zu diesem Zeitpunkt, aber der Niedergang ist genauso wie der vor einigen Jahren kein zufälliges Ereignis, es wurde zugelassen und von Mitläufern abgenickt.

Ganz ehrlich, am Ende der Saison, gleich wie es ausgehen mag, möchte ich mindestens die Hälfte der Mannschaft und niemanden mehr aus dem Vorstand im Verein übrigsehen, die können alle gehen. Werder wird einen Neustart durchführen müssen, vermutlich in Liga 2 oder 3, aber die Nieten müssen weg.
 
Tja, wenn das mal Alles so einfach wäre.
Ich befürchte und bin mir auch ziemlich sicher, dass sich hier nichts ändern wird, egal wie die Saison endet.
Bleiben wir drin, heißt es, es wurde der Turnaround geschafft und das wäre auch Fritz´s Verdienst.
Steigen wir ab, wird Fritz die Chance gegeben, die selbst eingebrockte Suppe auszulöffeln, hat ja auch schon bei Baumann wunderbar funktioniert.
 
Ich verstehe was du meinst, es liegt natürlich nicht nur an Backhaus und für den Jungen tut es mir auch extrem leid...

Wenn ein Thioune lieber auf Krampf eine Dreierkette spielen lassen will und lieber ZDM's als IV und Flügelspieler als Außenverteidiger aufstellt, anstatt aus Verletzungsgründen im Defensivbereich auf eine positionsgetreue Viererkette umstellen will, dann hat das natürlich nichts mit dem Torhüter zu tun.

Jetzt kommt das große ABER...
Karl Hein ist nach meinem Empfinden und nachdem was ich von ihm gesehen habe jetzt der Torhüter, der für die aktuelle Situation am ehesten passt.
Er strahlt Ruhe aus und kann einer verunsicherten Mannschaft im Abstiegskampf von hinten heraus Stabilität verleihen.
Er ist nach meiner Einschätzung auch der komplettere Torhüter und hat trotz seines jungen Alters schon einiges an Erfahrung in höheren Ligen sammeln dürfen.
Der Wechsel wäre keine Entscheidung gegen Backhaus, sondern nur der aktuellen Situation geschuldet...die ein Hein mMn mit seiner Spielweise positiv beeinflussen könnte.
Auch wenn es nach Aktionismus aussieht, sollte man jetzt keine Gedanken ausschließen um der Mannschaft zu helfen.
In anderen Vereinen ist man auf der Torwartposition konsequenter und der Verein steht dort im absoluten Vordergrund.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen einen Torhüterwechsel – aber nur dann, wenn er wirklich zwingend notwendig ist, etwa bei einer klaren Häufung spielentscheidender Fehler. Diese Notwendigkeit erkenne ich aktuell nicht. Ja, Backhaus hatte einen rabenschwarzen Tag. Das darf man benennen. Gleichzeitig hat er uns in dieser Saison auch schon Punkte festgehalten, die sonst nicht auf unserem Konto gelandet wären. Und man sollte nicht ausblenden, dass es sein erstes Profijahr ist. Fehler gehören in dieser Phase leider dazu – so bitter sie unserer momentanen Situation auch sind.

Ob Hain der Defensive mehr Sicherheit geben könnte? Möglich. Aber ich halte es für gewagt, das als wahrscheinliche Lösung darzustellen. Seine Erstliga-Erfahrung beläuft sich auf 33 Einsätze – 31 für Real Valladolid und 2 für Werder Bremen. Das sind zwölf Spiele mehr als bei Backhaus. Prozentual klingt das deutlich, in absoluten Zahlen ist der Vorsprung jedoch überschaubar. Zudem relativieren 68 Gegentore in 31 La-Liga-Partien die Hoffnung auf einen automatischen Stabilisierungseffekt.

Natürlich wird in anderen Vereinen auf der Torwartposition schneller reagiert. Aber Konsequenz bedeutet nicht automatisch Verbesserung. Bei Eintracht Frankfurt hat die Rochade zwischen Zetterer und Santos die Gegentorproblematik ebenfalls nicht nachhaltig gelöst. Der Kern des Problems liegt dort – wie auch bei uns – weniger im Tor als in den strukturellen Defensivmängeln davor.

Ein Wechsel kann ein Impuls sein. Er ist aber kein Allheilmittel. Und solange das Grundproblem nicht klar im Tor zu verorten ist, sollte man sehr genau abwägen, ob man aktuell an der wohl sensibelsten Position unnötig Verunsicherung und Unruhe mit der Gefahr hineinbringt, dass diese sich
negativ auf Vorderleute auswirken könnte.
 
Tja, wenn das mal Alles so einfach wäre.
Ich befürchte und bin mir auch ziemlich sicher, dass sich hier nichts ändern wird, egal wie die Saison endet.
Bleiben wir drin, heißt es, es wurde der Turnaround geschafft und das wäre auch Fritz´s Verdienst.
Steigen wir ab, wird Fritz die Chance gegeben, die selbst eingebrockte Suppe auszulöffeln, hat ja auch schon bei Baumann wunderbar funktioniert.

Kann so passieren wie Du schreibst.

Im Falle des Abstiegs wird man in erhebliche finanzielle Probleme geraten und sich vollkommen neu aufstellen müssen.

Ein Minus von ca. 45 Millionen würden verloren gehen, der Mannschaftsetat müsste um 45 % sinken und das wäre erst der Anfang einer Schrumpfung die deutlicher ausfiele, als zu Corona-Zeiten.

Wer will das als Fan nochmals im selben Jahrzehnt erleben, denn so ein verfilmtes Aufstiegswunder dürfte sich nicht wiederholen.
 
Wir haben 20 überwiegend einsetzbare Spieler, die bereits ein Nationaltrikot in einer A- oder einer U-Mannschaft getragen haben:

Backhaus: 18 U
Hein: 45 A / 19 U
Coulibaly: 13 U
Friedl: 8 A / 48 U
Pieper: 15 U
Stark: 2 A / 45 U
Agu: 1 A / 2 U
Deman: 3 A / 8 U
Schmidt: 5 A / 2 U
Sugawara: 18 A / 31 U
Lynen: 29 U
Adeh: 11 U
Stage: 2 A / 8 U
Bittencourt: 43 U
Schmid: 31 A / U 57
Covic: 25 U
Mbangula: 36 U
Grüll: 8 A / 9 U
Milosevic: 1 A / 31 U
Topp: 19 U

Insgesamt können wir somit ohne die Dauerverletzten 124 A und 369 U aufweisen.

Ja, es handelt sich nicht um (für uns unbezahlbare) Nationen wie Spanien, Italien und Frankreich, aber halt auch nicht Luxemburg, Monaco und Färoer.

Es sieht auf dem Papier definitiv nicht danach aus, alsob kein Potenzial für die 1. Liga vorhanden ist.

Aber was läuft bei all diesen Spielern seit Monaten falsch?

Historisch betrachtet sind es somit alles keine Flachpfeifen.

Ich verstehe es einfach nicht.
 
In der Niederlage zeigt sich die Größe.

Ich kann ja verstehen, dass man aus

Emotionalem Hedging (Emotionale Absicherung)
Defensiven Pessimismus
und aus
Selbstwertmanagement (HAFFing)

auf alles einschlägt
zumal es in den asozialen Medien Routine und Alltag ist.

Die Frage bleibt aber, ist es hilfreich?
Teilweise auf einer halben Seite werden wieder Anschuldigungen, Vermutungen und Gründe aufgezählt,
die endlos wiederholt werden und wurden
und allen bekannt sind.

Was soll das mir als Leser bringen, halten mich die Schreiber für debil, den man das 100 fach vorkauen muss,
wird es dadurch besser?

Natürlich schlechter,
warum soll es einen bei schlechten Sachen besser gehen,

aber darum geht es den Schreibern aus den oben genannten psychologischen Gründen ja auch gar nicht.

Jeder geht mit Spannungen anders um,
was schert mich da der andere (Leser).
Dann mach ich halt meine Frustbewältigung auf Kosten anderer.

Ich kann jedem versichern, jeder Werder Fan ist sauer
und jeder kennt die Gründe dafür.

Jeder

Jeder unserer Spieler wollte gewinnen, keiner wollte verlieren.

Da hilft es wenig, wenn einem die Unterstützung verweigert wird.
Sozial mitfühlend wäre es, den anderen aus dem Tal herausholen zu wollen.

Einen draufsetzen, wollen nur diejenige, die absteigen wollen.

Diese Gäste sind dann auch bald wieder verschwunden.

In der Niederlage zeigt sich die Größe.
 
Richtig wir sind noch nicht abgestiegen!! Aber wie ich Werder bis jetzt wahrgenommen habe, fängt man mit der Planung der nächsten Saison (ob 1. oder 2. Liga) erst im August mit an. Immer diese halben Sachen bringen uns nicht weiter. Darum denke ich das ein geordneter Abstieg und ein richtiger Neuanfang (Geschäftsführung wie Mannschaft) uns weiterhelfen könnte. Nach dem Motto: lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
 
Alles richtig. Letztendlich spiegelt die Mannschaft aber nur den Zustand eines Vereins wider, der nicht gewillt ist, echte Veränderungen zuzulassen. Lieber geht man sehenden Auges in den Untergang und alle Verantwortlichen waschen ihre Hände in Unschuld. Man lebt seine überholten Werder-Werte denn Werder muss Werder bleiben. Einerseits scheuen sie sich nicht den Kritik übenden Fan einer Scheinwelt zuzuordnen, andererseits sind sie sich seiner Treue sicher. Die Eintrittskarten werden teurer, das fußballerische Produkt immer schlechter und Bratwurst samt Bier werden trotz alledem verschlungen. Die Mitgliedertreue wird auch nicht aufgegeben, obwohl man vom Eheparter Werder immer wieder enttäuscht wird. Die Kritik an der Führung prallt ab wie an Teflon, insofern kann es nur einen Weg geben, dieser Führung die Rote Karte zu zeigen.
ja aber wer macht das und was kommt dann - und bei aller rivalität - die ja werder in der vergangenheit immer im vorteil sah - sollte man jetzt auch mal sehen, daß der hsv (endlich - nach fast 20 jahren) momentan vieles richtig und gut macht und die mannschaft einen ganz anderen biss als werder hat - der claus costa hat im dopa einen sehr guten eindruck gemacht - alles das hat damals auch eichin mitgebracht, der erkannte, daß bei werder drastische reformen notwendig sind - die führung wollte das partout nicht und das weitere kennen wir - wenn sich bei werder nichts um 180 grad ändert, sehe ich langfristig sogar 3. liga!
 
um nicht in das ganz tiefe und schwarze loch zu fallen, habe ich mal wieder den kicker rechner konsultiert und siehe da - auch ohne grün-weiße brille kam dabei raus, daß werder am ende noch mit 31 punkten sich retten kann vor st.pauli (29) wolfsburg (28) und heidenheim (20) - also darf man trotz alledem optimist bleiben - sieg gegen heidenheim ist natürlich pflicht!
 
um nicht in das ganz tiefe und schwarze loch zu fallen, habe ich mal wieder den kicker rechner konsultiert und siehe da - auch ohne grün-weiße brille kam dabei raus, daß werder am ende noch mit 31 punkten sich retten kann vor st.pauli (29) wolfsburg (28) und heidenheim (20) - also darf man trotz alledem optimist bleiben - sieg gegen heidenheim ist natürlich pflicht!
...und mit dem letzten Satz ist jede Rechnerei hinfällig.
Ich sehe im Moment kein schlechteres Team als Werder und selbst ein Sieg gegen Heidenheim ist leider für mich mit dieser Truppe illusorisch.
 
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