Gesamtsituation der Mannschaft

Und wenn gegen HDH auch verloren wird,löst sich die Mannschaft auf.
Die werden sich ( fast ) alle umschauen ob sie woanders einen besseren Job kriegen.
Der eine oder andere hat vielleicht nur einen Vertrag der bei Abstieg zum wechseln berechtigt.
Selbst wenn nicht,bei Abstieg wird Werder Angebote unter Wert für Schmid,Agu,Friedl,Stage,Weiser etc annehmen müssen bzw wird man gar nicht in der Lage sein die Gehälter zu zahlen.Mindestens 40 Millionen alleine an TV Geldern weniger.
 
Gegen HDH wird´s ein 9-Punkte-Spiel, denn wenn wir das verlieren
dann gehen die Lichter in Bremen aus ... für sehr lange Zeit.


Vielleicht holen wir noch irgendeine vereinslose "Kampfsau" zur Verstärkung unserer Kindergartengruppe/Invalidentruppe.
Abstieg bedeutet das Ende - Aus Liga 2 gibt´s keinen direkten Wiederaufstieg mehr.

Vielleicht merken einige jetzt endlich mal wie eng das alles wird - Es geht um´s nackte Überleben.
 
In fast jeder Statistik ist Werder vorne ( außer Tore und minimal geringerer Laufleistung).
Blutleer kann man nicht sagen, aber es geht nix mehr zusammen.

Das ist keine "minimal geringere" Laufleistung. Werder ist 4 km (!) weniger gelaufen. Und das ist in praktisch jedem Spiel seit Saisonbeginn so. Schon im ersten Spiel in Frankfurt konnte man sehen, dass diese Mannschaft nicht konkurrenzfähig ist. Dann muss sie wenigstens mehr machen als talentiertere Mannschaften, stattdessen läuft sie auch noch weniger, teilweise waren es mehr als 10 km! Nach dem Saisonauftakt gab es mit Sugawara und Schmidt noch zwei brauchbare Spieler. Die sogenannten "Königstransfers" waren aber invalide. Das ist kein Vorwurf an die Spieler, sondern an das Management.

Hier liegt in meinen Augen auch der Kern des Problems, der sich diese Saison aber nicht mehr korrigieren lässt. Das beginnt damit, dass CF sich in den "Doppelpass" setzt und erklärt, Werder könne keine Spieler kaufen, bevor sie nicht welche verkauft haben. Aha, denkt sich die Konkurrenz, die müssen verkaufen. Also warten wir doch noch ein bisschen. Dann werden die Spieler billiger. Werder verliert also aufgrund dieser geradezu törichten Aussage Geld. Und in der Zwischenzeit passiert bei Werder - nichts. Die halbe Elversberger Mannschaft, die beinahe in die Bundesliga aufgestiegen ist, war auf dem Markt. Und wir hatten mit Steffen den Trainer, der sie großgemacht hat, ein Riesenvorteil. Als Spieler gehe ich doch gerne zu einem Trainer, der mich schätzt und den ich schätze. Während alle diese Spieler auf dem Markt waren, machte Werder - gar nichts. Plötzlich wurde dann Mbangula für satte 10 Mio. Euro geholt. Warum? Um ein Statement zu setzen, dass es doch geht? Ich finde, Mbangula ist eigentlich ein Guter, aber 10 Mio ist er einfach nicht wert. Und es wäre jetzt auch nicht gerecht, ihm diesen Betrag vorzuwerfen. Aber man hätte für dieses Geld natürlich auch 3 oder 4 Spieler holen und eine Mannschaft zusammenbauen können. Stattdessen holte man auf den letzten Drücker noch Spieler, u.a. einen völlig unfitten Boniface, der uns überhaupt nichts brachte. Bei Werder beginnt die Saison seit Jahren immer erst nach dem Deadline-Day, wenn man aus dem Pokal ausgeschieden ist und die ersten Spiele verloren hat. Die Saison beginnt mit der Vorbereitung! Da möchte ein Trainer den Kern seiner Mannschaft zusammen haben.
In der Winterpause haben alle Mannschaften, bei denen es nicht so lief wie gewünscht, nachgelegt. Das mag schwierig sein, es fragt sich aber, wieso andere Vereine mit wenig Geld das auch hinbekommen und nur Werder immer so klamm ist. Es kann mir doch keiner erzählen, dass Mainz, Augsburg oder Heidenheim mehr Geld haben. Aber CF war der Meinung, dass der aktuelle Kader, der seit Ende Oktober kein Spiel mehr gewonnen hatte, das schon schafft. Das Resultat sehen wir jetzt. Der Kader leidet daran, dass wir keine Führungsspieler haben. Friedl ist der einzige. Die paar Spieler, die gezeigt haben, dass sie es auch besser können (Schmid, Stage, Lynen), sind keine Führungsspieler, völlig verunsichert und komplett außer Form. Die anderen können es wohl nicht besser und man kann nicht von ihnen erwarten, dass sie das Spiel an sich reißen. Deshalb hat es auch keinen Sinn, auf Spieler wie Topp oder Njinmah einzudreschen. Sie brauchen Führung durch die anderen und die fehlt. Das Spiel in Freiburg, praktisch eine Halbzeit in Überzahl, zeigte es ganz deutlich. Einer schob dem anderen die Verantwortung zu und keiner traute sich gegen 10 Freiburger etwas zu. Das war ein komplett erbärmlicher Auftritt. Außerdem zeigt sich jede Woche, dass der Mannschaft jegliche Mittel fehlen, um einen Gegner zu überspielen, um mal ein Tor zu schießen, von dominieren will ich gar nicht reden. Das wird auch gegen Heidenheim nicht gelingen.
2021 mag der Abstieg auch mit den wirtschaftlichen Verlusten durch Corona zu tun gehabt haben. Der Abstieg 2026 wird komplett hausgemacht sein. Und ich möchte nicht, dass Leute wie CF mit dem Neuaufbau betraut werden. Allerdings frage ich mich auch, welche Vorgaben der Verein gemacht hat, die CF die Arbeit noch zusätzlich erschwert haben. Hier muss sich nach der Saison jeder hinterfragen. Wir sind mit einer bundesligauntauglichen Mannschaft an den Start gegangen, haben uns von den Oktober-Spielen blenden lassen und haben die Fehler im Winter nicht einmal korrigiert. Da wird nichts mehr zu retten sein. 13 Spiele ohne Sieg, die meisten davon ohne Tor, sprechen eine eindeutige Sprache.
 
In fast jeder Statistik ist Werder vorne ( außer Tore und minimal geringerer Laufleistung).
Blutleer kann man nicht sagen, aber es geht nix mehr zusammen.
Scheiß Statistik, mit blutleer meine ich, dass es heute mal wieder ideenlos war, die Spieler hätten gereicht um Pauli zu schlagen, das ist peinlich.
Dazu zwei Kacktore.
Ich habe auch keine Lust auf Analysen.
 
Scheiß Statistik, mit blutleer meine ich, dass es heute mal wieder ideenlos war, die Spieler hätten gereicht um Pauli zu schlagen, das ist peinlich.
Dazu zwei Kacktore.
Ich habe auch keine Lust auf Analysen.
Gerade die Zusammenfassung gesehen.
Oha, was für Kullertore.

Erinnern mich irgendwie an die "Jeder-Ball-ist-drin-Phase von Zetterer". Pauli mit 3 Torannäherungen und 2 davon sind drin.
Kann man sich nicht ansehen.


Aber noch schlimmer sind die "unzähligen 2 auf-das-Tor-Schüsse" von Werder im gesamten Spiel.
 
Und was ebenfalls nervt:
6 gelbe Karten
und gefühlte 12 Verletzte.

Diese ständigen Ausfälle zeugen nicht von Fitness.

Ein Opa Dzeko strahlt mehr Torgefahr und Abschlußstärke aus als unsere gesamte Offensivreihe. Das sollte so eigentlich unmöglich sein.



Bin gespannt, ob unser einziger Torschütze nächste Woche wieder auf der Bank sitzt. Der wollte diesen Ball wenigstens unbedingt ins Netz bringen.
 
Wundert dich das? Mich nicht. Nach dem 0:3 gegen die FC Bayern München herrschte am Weserstadion ja beinahe schon Festtagsstimmung – schließlich hatte man „so viele positive Ansätze“ entdeckt. Dass diese angeblich so ermutigenden Ansätze auch deshalb sichtbar wurden, weil die Bayern dank der großzügig eingestreuten Fehler nicht einmal in den zweiten Gang schalten mussten, wurde vorsorglich als unwichtige Randnotiz verbucht. Warum auch darüber sprechen, dass der Gegner sich den Schweiß sparen konnte? Somit entlarvte, wie bereits in den Spielen der letzten Wochen und Monate, auch die heute Partie, die am Osterdeich geäußerten Hoffnungsschimmer und Durchhalteparolen als Augenwischerei. Mit einem zweiklassigen Management ist es schwer, auf Dauer erstklassig zu bleiben. Das hatten wir bereits von 2016 bis 2021 gesehen, und dieser Untergang scheint sich gerade zu wiederholen,.
Die Verleugnung der Realität und das nicht klare Ansprechen von Missständen ist die Wurzel allen übels bei Werder seit Jahrzehnten. Dieser Verein lügt sich schwer in die eigene Tasche.
Das wird immer schlimmer. Ich schrieb es schon nach dem Bayern Spiel, wer eine 0 zu 3 Niederlage damit kommentiert das die Spieler eine gute "Haltung" gezeigt haben hat von Führung gar keine Ahnung. Eine 0 zu 3 Niederlage gehört auch als das kommentiert was es ist .... EINE SCHLECHTLEISTUNG ....wenn man für so eine schlechte Leistung Lob bekommt gewöhnt man sich daran ... Ich würde sagen heute hat die Mannschaft auch Lob verdient.

Werder verdeutlicht ja immer das öffentlich am besten nichts kommentiert wird ... klappt hervorragend
 
torwartfehler, überlegen aber ungefährlich, dann pech bei den paar möglichkeiten - das ist werder aktuell - wenn heidenheim auch nicht geschlagen wird, können sie nur noch hoffen, wenigstens relegation zu spielen, aber da muß sich dann erstmal jemand finden, der noch schlechter ist - keine guten aussichten für werder!
 
Die Mannschaft ist tot. Jeder ist mit sich selber beschäftigt. Ich sehe da kein Zusammenspiel. Kein Doppelpass. Die wichtigen Säulen Lynen und Stage sind nur noch ein Schatten ihrer selbst. Emotionalität nach dem Tor für uns Fehlanzeige. Es war keiner am Zaun bei uns. Es ist wohl vorbei mit der 1. Liga, wenn nicht noch ein Wunder geschieht.
 
Es ist eigentlich immer das Gleiche ... wir spielen einigermaßen mit, sind vorne aber weder in der Lage klare Chancen rauszuholen, noch mal in Führung zu gehen. Dann macht der Gegner aus ner halben Chance ein Tor und wir verlieren das Ding. Hinterher sind sich alle einig "es war eigentlich ein ordentlicher Auftritt" ...

... und das nicht seit einem, zwei oder drei Spielen ohne Sieg. Nein ... seit 13 ... Werder Lachnumner!
 
Was genau soll dieser Torwart-Aktionismus bringen? Glaubt ernsthaft jemand, ein Hein würde in diesem Konstrukt plötzlich zur unüberwindbaren Wand? Wenn die Vorderleute in den entscheidenden Momenten regelmäßig im Energiesparmodus verteidigen, färbt das früher oder später auf jeden Keeper ab. Du kannst hinten reinstellen, wen du willst – wenn davor nur begleitet statt konsequent statt attackiert wird, sieht jeder Torwart irgendwann alt aus.

Erinnern wir uns doch an Tim Wiese: In seinen letzten beiden Jahren griff er deutlich öfter daneben als zuvor – war er plötzlich schlechter? Oder war das Gesamtgefüge einfach löchriger? Oder der die Saison 2002/03: Nach Patzern von Pascal Borel wurden schnell Rufe nach Jakub Wierzchowski laut. Das Ergebnis des Torwartwechsels in der Rückrunde? Drei Spiele später war klar: Der Ersatz war keine Lösung, sondern maximal ein Perspektivwechsel auf dasselbe Problem.

Natürlich heißt das nicht, dass sich Geschichte zwangsläufig wiederholt. Aber wenn man sich die aktuellen Kicker-Notenschnitte (Stand heutiger Sonntagabend 21 Uhr) anschaut, drängt sich eine unbequeme Wahrheit auf: Die Torhüterposition ist offensichtlich nicht das Kernproblem. 2,95 für Backaus, 2,50 für Hein – während neun Feldspieler eine 3 vor dem Komma tragen (die „Besten“ bei 3,14, 3,33, 3,43) und gleich zwölf (!) eine 4.

Wenn zwei Keeper solide bis gut bewertet werden, während ein Großteil der Feldspieler im grauen bis dunklen Mittelmaß unterwegs ist, dann wirkt die Torwartdebatte eher wie ein Ventil für Frust als wie eine strukturelle Analyse. Kurz gesagt: Wer ständig den Torwart austauschen will, behandelt in diesem Fall die Symptome. Die eigentliche Baustelle beginnt bis zu ca. 80 Meter davor.
Ich verstehe was du meinst, es liegt natürlich nicht nur an Backhaus und für den Jungen tut es mir auch extrem leid...

Wenn ein Thioune lieber auf Krampf eine Dreierkette spielen lassen will und lieber ZDM's als IV und Flügelspieler als Außenverteidiger aufstellt, anstatt aus Verletzungsgründen im Defensivbereich auf eine positionsgetreue Viererkette umstellen will, dann hat das natürlich nichts mit dem Torhüter zu tun.

Jetzt kommt das große ABER...
Karl Hein ist nach meinem Empfinden und nachdem was ich von ihm gesehen habe jetzt der Torhüter, der für die aktuelle Situation am ehesten passt.
Er strahlt Ruhe aus und kann einer verunsicherten Mannschaft im Abstiegskampf von hinten heraus Stabilität verleihen.
Er ist nach meiner Einschätzung auch der komplettere Torhüter und hat trotz seines jungen Alters schon einiges an Erfahrung in höheren Ligen sammeln dürfen.
Der Wechsel wäre keine Entscheidung gegen Backhaus, sondern nur der aktuellen Situation geschuldet...die ein Hein mMn mit seiner Spielweise positiv beeinflussen könnte.
Auch wenn es nach Aktionismus aussieht, sollte man jetzt keine Gedanken ausschließen um der Mannschaft zu helfen.
In anderen Vereinen ist man auf der Torwartposition konsequenter und der Verein steht dort im absoluten Vordergrund.
 
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Gegen HDH wird´s ein 9-Punkte-Spiel, denn wenn wir das verlieren
dann gehen die Lichter in Bremen aus ... für sehr lange Zeit.

Sehe ich nicht so. Mal ehrlich, gegen wen soll St. Pauli denn gewinnen (außer uns natürlich), so wie die spielen. Denke eher, dass irgendwann der Abstand zu Platz 15 so groß sein wird, das wir, Pauli und Heidenheim um den Relegationsplatz bis zum Ende kämpfen werden.
 
Das gestrige Spiel war der Wendepunkt in dieser Saison. Die Mannschaft zerfällt in ihre Einzelteile. Am WE werden sie gegen Heidenheim verlieren. Was mich viel mehr umtreibt, sind sie Aussagen nach dem Spiel. Da will man unisono ein gutes Spiel in der 1.Hz gemacht haben. Sie kreieren seit Monaten ca. 2 Chancen/Spiel. In der Abwehr fehlerhaft ohne Ende. Die Kommentare von DT nach diesem Desaster? Puh! Das geht von Realitätsverweigerung bis Verblendung.
Ich kann mir seit gestern nicht vorstellen, dass sie mit ihm noch ein Spiel gewinnen werden. Da ist ja nicht nur der Rucksack leer bei ihm. Kein Konzept erkennbar. Kein Kampf, kein gar Nichts.
 
Absolut!

Diese Aussagen bzw. Bewertungen von Spielen, bei denen die komplette Fussballwelt mitleidig schmunzelnd nur noch den Kopf schüttelt, sehen die Werderverantwortlichen als teils gut und mit Fortschritten behaftet.

Wie weltfremd muss man eigentlich sein?

Der größte Optimist kommt auf den Boden der Tatsachen zurück wenn er die Spiele von Werder bewerten müsste. Nicht aber unsere Vereins-Nulpen. Da wird fleißig weiter Zweckoptimismus bishin zur Lächerlichkeit betrieben.

Und das nach einem verlorenen Spiel gegen St. Pauli!

Was für eine Farce!
 
Tja - da sieht man jetzt auch, wie viel OW dann tatsächlich aus dem Kader herausgeholt hat - denn bis auf wenige Ausnahmen ist das ja die gleiche Truppe, die da auf dem Platz steht. Der dürfte letzten Sommer massiv den Finger in die Wunde gelegt haben - aber da das mit der Kritik bei uns ja schon seit Jahren ein Problem ist hat man dann lieber den Neuanfang propagiert....
Ehrlicherweise fand ich die 1. HZ gestern auch gar nicht so schlecht für unsere Verhältnisse. Ok - wieder mal zu harmlos vor dem Tor, aber grundsätzlich hatten wir STP im Griff und haben eigentlich gar nichts zugelassen.
Wenn Du dann aber so ein billiges Gegentor kriegst, zieht Dir das in der jetzigen Situation einfach den Stecker.
Die Fehler, die uns in diese Lage gebracht haben, sind aber nicht in dieser Saison begangen worden - im Grunde genommen zieht sich das
doch seit dem Wiederaufstieg durch. Wenn ich noch an die Analyse nach dem Abstieg denke - da sind ja damals schon kaum Köpfe gerollt.
Und der direkte Wiederaufstieg hat vermutlich auch nur die Haltung verstärkt, dass man ja eigentlich nicht viel falsch gemacht hat - Stichwort "Betriebsunfall" usw....
De facto hat man weder aus dem sportlichen Niedergang VOR dem Abstieg, noch danach irgendwelche Konsequenzen gezogen - und ich glaube das ist das, was uns alle viel mehr frustriert, als die sportliche Situation als solches. Mich zumindest nervt weniger das Sportliche an sich, als viel
mehr diese seit Jahren anhaltende, komplette Lernresistenz. Und gerade das entfremdet mich immer mehr von dem Verein, dem ich seit Jahrzehnten die Treue halte. So schlimm das ist, aber ein weiterer Abstieg ist mir mittlerweile zunehmend egal - einfach weil man hier nie nachhaltig das Gefühl hat, dass sich "die Dinge" mal ändern könnten...
 
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