Gesamtsituation der Mannschaft

Ich bin ja noch so ein Kind der Rehhagel Zeit. Gab‘s damals eigentlich auch gleichzeitig einen GFS, einen Kaderplaner und einen Sport Direktor, oder war das etwas kompakter strukturiert?

Verstehe ehrlich gesagt nicht, was so ein Fritz, Jahns und Niemeyer den ganzen Tag machen. Einen zweiten Alvero, Keita, oder Aron Hanson finden?

MMn sollten diese Stellen entweder ganz gestrichen werden, oder mit Personen besetzt werden, die ihr Handwerk verstehen und auch mal einen guten Transfer landen.
 
Es ist doch verblüffend , da wird hier die sportliche Leitung sowie das Sportliche Kapital in Frage gestellt , zum Teil mit voller Berechtigung .
Und dann vermeldet der Verein sein 60 000 tausendes Mitglied und jedes Heimspiel ist die Bude voll .
Also könnte man annehmen , der gemeine Werderfan braucht diese Folter . Nach dem Motto " Lass uns ins Stadion zum Leiden gehen ".
Ich denke , hätten wir nicht die wunderbaren Jahre gehabt , wäre alles in Butter .
Aber wir hoffen weiter auf den Aufschwung , der im Grunde nur durch großes Glück , gelingen wird .
Keine Kohle für Qualität , und dann kommt etwas Qualität , oh passt ja gar nicht zur Mannschaft . Also alles wieder verbuttert .
und schon wird wieder alles in Frage gestellt .
Es ist alles ein schmaler Grad um Erfolg oder Misserfolg zu haben .
Gehen Sie ins Spiel wegen der Folter oder ist das Spiel egal?
Ich glaube Letzteres.
 
Trotzdem schon komisch,als wir in Liga 2 um den Aufstieg gespielt haben war die Stimmung besser als jetzt im grauen Mittelfeld der ersten Liga..
So ist Fussball, beim MSV in der sportlichen Bedeutungslosigkeit, namens Regionalliga ist mehr los als in Liga 3, sogar teils als in Liga 2.
Der sportliche Erfolg bzw. die Bedeutung oder die Qualität des Fussballs spielt da oft gar keine Rolle.
 
Trotzdem schon komisch,als wir in Liga 2 um den Aufstieg gespielt haben war die Stimmung besser als jetzt im grauen Mittelfeld der ersten Liga..
Das liegt wahrscheinlich auf der einen Seite an personellen Veränderungen (neue Leute bringen andere Einstellung bzw. Charakterzüge mit), zum anderen ist das Mittelfeld der ersten Liga offensichtlich weniger begeisternd - auch in die Mannschaft hinein - als die Spitze der zweiten Liga.
Es fehlen (nicht nur den Anhängern) Erfolgserlebnisse, die mehr sind als eine Eintagsfliege (LEV).
 
Ich fühle mich bei Werder in den öffentlichen Aussagen und Nichtaussagen nicht mehr wieder. Ich denke jedesmal, boooooaaaaaah was für eine durchschaubare politische Aussage mit Selbstschutzcharakter oder wenn sie Schweigen, was für ein durchschaubares Schweigen. Das war früher ebenfalls anders. Wenn da Böhmert, Born, Fischer, Willi oder Allofs was zum Sportlichen gesagt haben, dann war ich stolz Fan dieses Vereines zu sein. Die haben vielen aus der Seele gesprochen.
Na ja, in den Zeiten gab es auch Äußerungen, in denen der Fan-Stolz Macken bekam. Vor allem dann, wenn die Herren mal wieder äußert dünnhäutig auf (mediale) Kritik reagieren. Wie z.B. als Jörg Wontorra 1987, damals noch bei Radio Bremen, eine 0:1-Heimniederlage im UEFA-Pokal gegen Mjöndalen IF mit dem Begriff Arbeitsverweigerung kommentierte, worauf Wontorra von Werder - obwohl er zu der Zeit noch Frauen-Handballtrainer bei Werder war - Hausverbot erhielt.
 
Ich bin ja noch so ein Kind der Rehhagel Zeit. Gab‘s damals eigentlich auch gleichzeitig einen GFS, einen Kaderplaner und einen Sport Direktor, oder war das etwas kompakter strukturiert?
Die Strukturen waren wesentlich übersichtlicher: Böhmert Präsident, Fischer Vize, Müller (der kam erst später dazu) Schatzmeister, Lemke Manager, Rehhagel Chef-Trainer und Co.-Trainer Kamp, der parallel dazu sehr erfolgreich (!) die Werder-Amateure (heute U23) trainierte.

Ein Netz an Scouts in der heutigen Form gab es nicht. Um Talente zu finden, war man u.a. auf ein gutes persönliches Netzwerk sowie auf eigene Nachwuchs-Trainer angewiesen. Oder Chef-Trainer guckte höchstpersönlich vorbei. Entweder unter dem "offiziellen" Vorwand, einen kommenden Gegner zu beobachten, oder inkognito z.B. mit aufgeklebten Bärten.
 
So ist Fussball, beim MSV in der sportlichen Bedeutungslosigkeit, namens Regionalliga ist mehr los als in Liga 3, sogar teils als in Liga 2.
Der sportliche Erfolg bzw. die Bedeutung oder die Qualität des Fussballs spielt da oft gar keine Rolle.
So ist es...
Gewinnst du in Liga 2 gegen Elversberg oder Fürth gehen die Leute zufrieden nach Hause..Nach einer Niederlage in Liga 1 gegen Augsburg sind sie gefrustet..
Man lebt ja auch von den Erfolgserlebnissen egal in welcher Liga..

Und wenn man Liga 2 von den Namen und auch vollen Stadien, Atmosphäre anschaut..Hamburg,Schalke,Kaiserslautern,Köln,Düsseldorf,Nürnberg,Magdeburg,Hertha...das wirkt dann gar nicht so unterklassig..Dazu kommt noch die viel größere Spannung..
 
So ist es...
Gewinnst du in Liga 2 gegen Elversberg oder Fürth gehen die Leute zufrieden nach Hause..Nach einer Niederlage in Liga 1 gegen Augsburg sind sie gefrustet..
Man lebt ja auch von den Erfolgserlebnissen egal in welcher Liga..

Und wenn man Liga 2 von den Namen und auch vollen Stadien, Atmosphäre anschaut..Hamburg,Schalke,Kaiserslautern,Köln,Düsseldorf,Nürnberg,Magdeburg,Hertha...das wirkt dann gar nicht so unterklassig..Dazu kommt noch die viel größere Spannung..
Das ist es ja, rein von den Namen und der Strahlkraft ist die zweite Liga fast schon attraktiver als die Erste und das ist für die Auslandsvermarktung sicher auch ein Problem...Wer will schon Augsburg, Freiburg, Wolfsburg, Heidenheim, Hoffenheim oder Kiel sehen? Selbst Mainz als Überraschungsdritter zieht doch nicht, die kommen ja selbst in einem relativ kleinen und eher bevölkerungsarmen Bundesland nicht annähernd an einem Verein vorbei der seit 2012 nicht erstklassig ist, zwischenzeitlich sogar Drittligist, gut, der Vergleich ist wohl auch etwas unfair.:)
 
Na ja, in den Zeiten gab es auch Äußerungen, in denen der Fan-Stolz Macken bekam. Vor allem dann, wenn die Herren mal wieder äußert dünnhäutig auf (mediale) Kritik reagieren. Wie z.B. als Jörg Wontorra 1987, damals noch bei Radio Bremen, eine 0:1-Heimniederlage im UEFA-Pokal gegen Mjöndalen IF mit dem Begriff Arbeitsverweigerung kommentierte, worauf Wontorra von Werder - obwohl er zu der Zeit noch Frauen-Handballtrainer bei Werder war - Hausverbot erhielt.

Interessant, für mich eine interessante Neuigkeit, was mich bei Wontorra aber auch nicht wundert, war er doch schnell dabei, irgendwo auf irgendwen drauf zu hauen. ich mag ja kritische und unbequeme Typen, die sich nicht beirren lassen, aber er war mir oft zu drüber...ich fand das damals sogar bösartig, als er Rudi Assauer öffentlich in die Pfanne gehauen hat. Er gab sich ja immer als unbescholten...aber die Anderen!!
 
Interessant, für mich eine interessante Neuigkeit, was mich bei Wontorra aber auch nicht wundert, war er doch schnell dabei, irgendwo auf irgendwen drauf zu hauen.
Japp, Wontorra verstand es schon damals, Salz in Wunden zu streuen. Dennoch reagierten die Werder-Verantwortlichen damals generell sehr empfindlich auch mediale Kritik, vor allem in der Person Otto Rehhagel begründet, der der hinter 99,9% der Journalisten einen Meuchelmörder vermutete. Lediglich gegenüber Rolf Töpperwien vom ZDF, "Hofberichterstatter" Heinz Fricke vom Weser-Kurier und Karl-Heinz Cahlenberg (Moderator eines Samatags-Vormittagsmagazins im Hörfunk von Radio Bremen, dessen Interview "4 Stunden vor dem Spiel" mit OR völlig unkritische Fragen enthielt...) war Otto I. wohlgesonnen. Erst mit der Ernennung von Tino Polster zum Mediendirektor Anfang der 2000er Jahre verbesserte sich das mediale Auftreten der Protagonisten von Werder.
 
Und wenn man Liga 2 von den Namen und auch vollen Stadien, Atmosphäre anschaut..Hamburg,Schalke,Kaiserslautern,Köln,Düsseldorf,Nürnberg,Magdeburg,Hertha...das wirkt dann gar nicht so unterklassig..Dazu kommt noch die viel größere Spannung..
Japp, dennoch ist es 2. Liga und fühlt mies an. Auch wegen der Anstoßzeit 13:30 h. Selbst wenn man relativ dicht am Stadion wohnt, muss man, um mit seinen Leuten vorher noch ein oder mehrere Bierchen zu zischen, spätestens um 11 h aus dem Haus.

Um zum Thema zurückzukehren: nie mehr 2. Liga!
 
Na ja, in den Zeiten gab es auch Äußerungen, in denen der Fan-Stolz Macken bekam. Vor allem dann, wenn die Herren mal wieder äußert dünnhäutig auf (mediale) Kritik reagieren. Wie z.B. als Jörg Wontorra 1987, damals noch bei Radio Bremen, eine 0:1-Heimniederlage im UEFA-Pokal gegen Mjöndalen IF mit dem Begriff Arbeitsverweigerung kommentierte, worauf Wontorra von Werder - obwohl er zu der Zeit noch Frauen-Handballtrainer bei Werder war - Hausverbot erhielt.

Nicht nur in der damaligen Zeit, auch in der jüngeren Geschichte (2020), als Burdenski es wagte, , neben anderen "Werder-Größen", Kritik
an Werder/Baumann zu üben. Ja, wenn die Argumente ausfallen, dann zeigen sie ihr wahres Gesicht.
 
Finde dies hier noch interessanter,
insbesondere 1 Wort von Niemeyer (fängt mit "m" an und hört mit "ittelfristig" auf).

https://www.bild.de/sport/fussball/...erner-werder-juenger-67dbb8eca7ec4b4b053049f6

... weiter unten im Text steht noch:
Zitat:
"Einen radikalen Kurswechsel soll und wird es bei Werner auch nach den bevorstehenden Abschieden von Jung und Milos Veljkovic (29) aber nicht geben."

Zitat:
"Für den Durchbruch muss aber auch ein Chef-Trainer her, der jungen Spielern Chancen gibt. Das ist Werner bislang nicht."
 
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