Weder Nijnmah noch Woltemade werden sich als back up auf die Bank setzen wollen; sollten Lücke&Ducksch bleiben, werden die sich lieber verleihen lassen, glaube ich.
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Keiner sollte einen Stammplatz für eine Saison haben, es muss nicht DEN Stammspieler geben, es sei denn, er leistet permanent überdurchschnittliche Leistungen. Was spräche dagegen, z.B. Ducksch oder Füllkrug auszuwechseln, weil sie vom Gegner einfach aus dem Spiel genommen werden?Weder Nijnmah noch Woltemade werden sich als back up auf die Bank setzen wollen; sollten Lücke&Ducksch bleiben, werden die sich lieber verleihen lassen, glaube ich.
Von 'Stammplatz-Garantie' habe ich doch gar nichts getippt?Keiner sollte einen Stammplatz für eine Saison haben, es muss nicht DEN Stammspieler geben, es sei denn, er leistet permanent überdurchschnittliche Leistungen. Was spräche dagegen, z.B. Ducksch oder Füllkrug auszuwechseln, weil sie vom Gegner einfach aus dem Spiel genommen werden?
Von 'Stammplatz-Garantie' habe ich doch gar nichts getippt?
Ich habe mir bloß erlaubt, über die Ambitionen zweier (ziemlich erfolgreicher) möglicher Rückkehrer zu spekulieren...
Wir können ja mal schauen. Rückrunde beginnt mit Siegen gegen Wolfsburg und Stuttgart. Dann kommen die Dortmunder, die wir zwar einigermaßen in Schach halten konnten, aber eben auch nur einigermaßen. Geschichte wiederholt sich nicht und Dortmund war und ist einfach besser. Dann die Niederlage gegen Frankfurt. Per Eigentor selber eingeleitet, danach kontrolliert der Gegner das Spiel. Wichtig zu erwähnen, dass hier Weiser erstmals fehlt und Schmid ihn als RV ersetzen muss. Das allein sagt schon etwas über die Bank. Dann ein souveräner Sieg gegen Bochum.etc...
... die sich lieber verleihen lassen würden, anstatt sich hinter Ducksch und Füllkrug auf die Bank zu setzen. Es kristallisieren sich immer Spieler heraus, welche gesetzt sind, der Rest muss kämpfen, das ist der Sinn einer guten Bank.Weder Nijnmah noch Woltemade werden sich als back up auf die Bank setzen wollen; sollten Lücke&Ducksch bleiben, werden die sich lieber verleihen lassen, glaube ich.
Danke für die ausführliche, sachliche Antwort.Wir können ja mal schauen. Rückrunde beginnt mit Siegen gegen Wolfsburg und Stuttgart. Dann kommen die Dortmunder, die wir zwar einigermaßen in Schach halten konnten, aber eben auch nur einigermaßen. Geschichte wiederholt sich nicht und Dortmund war und ist einfach besser. Dann die Niederlage gegen Frankfurt. Per Eigentor selber eingeleitet, danach kontrolliert der Gegner das Spiel. Wichtig zu erwähnen, dass hier Weiser erstmals fehlt und Schmid ihn als RV ersetzen muss. Das allein sagt schon etwas über die Bank. Dann ein souveräner Sieg gegen Bochum.
Bis hierhin steht Werder einen Punkt besser da als in der Hinrunde. Und jetzt beginnt das eigentliche "Drama" im letzten Saisondrittel ab Spieltag 23:
Mit dem Spiel gegen Augsburg kann man den Klassenerhalt im Grunde schon perfekt machen. Aber eben nur im Grunde...zum Augsburger Spiel muss man wohl nicht mehr besonders viel sagen, aber hier ist unsere Defensive schon dezimiert, Groß muss IV spielen, Bittencourt RV, nur noch Friedl und Milos sind übrig. Es wird personell besser und wir spielen gegen Leverkusener im Höhenflug unter Alonso, und doch müssen wir unglücklich und unverdient die Punkte nach Leverkusen schicken. Wir punkten dann mal wieder, diesmal gegen Gladbach, aber unser Kader ist weiter ausgedünnt, einige Spieler sind krank und fehlen kurzfristig. Die nächsten Big Points vergeben wir gegen Hoffenheim. Erneut ein Spiel zum irre werden weil wir es in wenigen Minuten selbst herschenken. Chancen über Chancen werden vergeben und am Ende fährt Hoffenheim glücklich aber nicht ganz unverdient (nutzen halt die beiden Fehler) die Punkte ein. Eine Woche später punktet dann Werder verdient aber glücklich gegen Mainz. Es folgt Freiburg, ein Spiel in dem sich beide Seiten neutralisieren und dann Werder in Führung geht...wir wissen was dann passiert: Zwei komplett identische Gegentore weil am 5er niemand zuständig ist. Eines dieser Spiele, wo Stark auf dem Platz aber nicht zentral spielen darf. 29. Spieltag, souveräner Sieg gegen Hertha. Dann Schalke...was ein Spiel. Werder muss den Sack in der ersten Halbzeit zu machen, verhält sich dann zu passiv, verpasst dann den Sieg in der Nachspielzeit um selber noch den Knockout zu kassieren. Die Passivität der 2. Halbzeit war das erste richtig ärgerliche Spiel seit Augsburg. Was folgt ist eine unglückliche Niederlage gegen Bayern, eine unglückliche Niederlage gegen Leipzig, ein etwas glücklicher aber nicht unverdienter Punkt gegen Köln und eine etwas unglückliche aber nicht unverdiente Niederlage gegen Union.
Unterm Strich hat Werder in fast allen diesen Spielen mehr als ordentlich mitgehalten und hier und da auch wirklich wenig Spielglück gehabt, hier und da im Kopf vielleicht nicht gierig genug (Schalke und Hoffenheim seien hier explizit erwähnt). Überdeutlich gezeigt hat sich, dass wir Ausfälle nicht kompensieren können und insgesamt gab es zum Glück auch nur eine Phase in der wir ein paar Spiele wirklich umbauen mussten. Was man dann natürlich auch direkt gemerkt hat. Die Gründe dafür sind mMn. so schwierig nicht zu finden. Einen Teil trägt natürlich der Trainer im ein oder anderen Spiel bei. Ein Teil liegt im Kader begründet bzw. in dessen Breite. Ein Teil ist schlicht die Qualität der Spieler. Der Trainer hat hoffentlich aus diesen Dingen gelernt und der Kader wird hoffentlich entsprechend verstärkt. Aber insgesamt ist das eine stabile Truppe, wie man insbesondere nach der Klatsche gegen Köln gesehen hat, der zwar eine weitere Niederlage folgte, aber wieder mal eine couragierte Leistung (und das obligatorische Gegentor auf dem Serviertablett, hier durch Pieper).
tl;dr: Trotz der schlechten Ergebnisse im letzten Drittel der Saison (1-3-8) lässt sich auf diese Saison gut aufbauen, es wurde stellenweise guter Fußball gespielt, kein Antifußball, es gab eine klare Handschrift, klare Hierarchien. Was fehlt(e) ist eine gewisse Dynamik auf Spielstände zu reagieren und auch ein klein wenig Mut auf der Trainerbank. Aber das ist hoffentlich eben auch ein Lernprozess.
Es gibt noch etwas zwischen "keine Hoffnung auf Einsätze" und "unumstrittener Stammspieler". Ich finde die beiden sehr spannend, aber als ob die aus der dritten Liga hochkommen und sich nicht mehr auf die Bank setzen würden.Weder Nijnmah noch Woltemade werden sich als back up auf die Bank setzen wollen; sollten Lücke&Ducksch bleiben, werden die sich lieber verleihen lassen, glaube ich.
Und aus dem Nachwuchs-Bereich kommt wohl gar nichts mehr.
Ich setze an, dass z.B Füllkrug & Klaassen für zusammen 20 Mio € geholt wurden, und wir haben 2019/20 trotzdem bis zum 34. Spieltag um den Abstieg gekämpft. Absteigen könnten wir im Zweifel auch mit Kownacki & Co.
Naja, seit wann kommt der Chef zum Angestellten, um ihn eine Gehaltserhöhung zu geben? Alles muss erkämpft werden. Ansonsten gebe es auch keine Gewerkschaften, wenn die Konzerne alles freiwillig servieren.
Du misst mit zweierlei Maß. Wenn wir mit Füllkrug & Ducksch konkurrenzfähige Spieler haben, dann kriegen wir sie mit laufenden Vertrag auch gut verkauft, bzw. sie verkaufen sich von alleine.
Wenn sie nicht konkurrenzfähig sind, dann ist auch keine Erhöhung der Bezüge nötig.
Dafür gibt es eine Bilanz, wo u.a. der Personalaufwand, die Transfer-Ausgaben/Einnahmen und die TV-Gelder gelistet sind.Du sprachst von Kosten/Nutzen und da fehlt mir der Quotient der mir sagt, das lohnt sich oder eben nicht.
Dafür gibt es eine Bilanz, wo u.a. der Personalaufwand, die Transfer-Ausgaben/Einnahmen und die TV-Gelder gelistet sind.
Am Ende sind es für mich meist unbegründete Ängste auf sportlichen Abstieg. Für mich ist eher das Gegenteil der Fall.
Damals hieß es auch, dass wir ohne Pizarro absteigen. Dann klappte es doch mit di Santo, dann Ujah...mit dem Klassenerhalt.
Wir hätten vielleicht auch zwischen 2010 bis 2020 mit Pizarro, Hunt, Naldo, Mertesacker durchspielen können. Dann hätten wir auch keine Transfereinnahmen von di Santo, Ujah, Vestergaard.
MMn wären wir so aber noch früher abgestiegen.
Wir können ja mal schauen. Rückrunde beginnt mit Siegen gegen Wolfsburg und Stuttgart. Dann kommen die Dortmunder, die wir zwar einigermaßen in Schach halten konnten, aber eben auch nur einigermaßen. Geschichte wiederholt sich nicht und Dortmund war und ist einfach besser. Dann die Niederlage gegen Frankfurt. Per Eigentor selber eingeleitet, danach kontrolliert der Gegner das Spiel. Wichtig zu erwähnen, dass hier Weiser erstmals fehlt und Schmid ihn als RV ersetzen muss. Das allein sagt schon etwas über die Bank. Dann ein souveräner Sieg gegen Bochum.
Bis hierhin steht Werder einen Punkt besser da als in der Hinrunde. Und jetzt beginnt das eigentliche "Drama" im letzten Saisondrittel ab Spieltag 23:
Mit dem Spiel gegen Augsburg kann man den Klassenerhalt im Grunde schon perfekt machen. Aber eben nur im Grunde...zum Augsburger Spiel muss man wohl nicht mehr besonders viel sagen, aber hier ist unsere Defensive schon dezimiert, Groß muss IV spielen, Bittencourt RV, nur noch Friedl und Milos sind übrig. Es wird personell besser und wir spielen gegen Leverkusener im Höhenflug unter Alonso, und doch müssen wir unglücklich und unverdient die Punkte nach Leverkusen schicken. Wir punkten dann mal wieder, diesmal gegen Gladbach, aber unser Kader ist weiter ausgedünnt, einige Spieler sind krank und fehlen kurzfristig. Die nächsten Big Points vergeben wir gegen Hoffenheim. Erneut ein Spiel zum irre werden weil wir es in wenigen Minuten selbst herschenken. Chancen über Chancen werden vergeben und am Ende fährt Hoffenheim glücklich aber nicht ganz unverdient (nutzen halt die beiden Fehler) die Punkte ein. Eine Woche später punktet dann Werder verdient aber glücklich gegen Mainz. Es folgt Freiburg, ein Spiel in dem sich beide Seiten neutralisieren und dann Werder in Führung geht...wir wissen was dann passiert: Zwei komplett identische Gegentore weil am 5er niemand zuständig ist. Eines dieser Spiele, wo Stark auf dem Platz aber nicht zentral spielen darf. 29. Spieltag, souveräner Sieg gegen Hertha. Dann Schalke...was ein Spiel. Werder muss den Sack in der ersten Halbzeit zu machen, verhält sich dann zu passiv, verpasst dann den Sieg in der Nachspielzeit um selber noch den Knockout zu kassieren. Die Passivität der 2. Halbzeit war das erste richtig ärgerliche Spiel seit Augsburg. Was folgt ist eine unglückliche Niederlage gegen Bayern, eine unglückliche Niederlage gegen Leipzig, ein etwas glücklicher aber nicht unverdienter Punkt gegen Köln und eine etwas unglückliche aber nicht unverdiente Niederlage gegen Union.
Unterm Strich hat Werder in fast allen diesen Spielen mehr als ordentlich mitgehalten und hier und da auch wirklich wenig Spielglück gehabt, hier und da im Kopf vielleicht nicht gierig genug (Schalke und Hoffenheim seien hier explizit erwähnt). Überdeutlich gezeigt hat sich, dass wir Ausfälle nicht kompensieren können und insgesamt gab es zum Glück auch nur eine Phase in der wir ein paar Spiele wirklich umbauen mussten. Was man dann natürlich auch direkt gemerkt hat. Die Gründe dafür sind mMn. so schwierig nicht zu finden. Einen Teil trägt natürlich der Trainer im ein oder anderen Spiel bei. Ein Teil liegt im Kader begründet bzw. in dessen Breite. Ein Teil ist schlicht die Qualität der Spieler. Der Trainer hat hoffentlich aus diesen Dingen gelernt und der Kader wird hoffentlich entsprechend verstärkt. Aber insgesamt ist das eine stabile Truppe, wie man insbesondere nach der Klatsche gegen Köln gesehen hat, der zwar eine weitere Niederlage folgte, aber wieder mal eine couragierte Leistung (und das obligatorische Gegentor auf dem Serviertablett, hier durch Pieper).
tl;dr: Trotz der schlechten Ergebnisse im letzten Drittel der Saison (1-3-8) lässt sich auf diese Saison gut aufbauen, es wurde stellenweise guter Fußball gespielt, kein Antifußball, es gab eine klare Handschrift, klare Hierarchien. Was fehlt(e) ist eine gewisse Dynamik auf Spielstände zu reagieren und auch ein klein wenig Mut auf der Trainerbank. Aber das ist hoffentlich eben auch ein Lernprozess.
... pack´s mal bewußt hier rein:
https://www.weser-kurier.de/werder/...-nach-abstieg-der-u23-doc7qfj4om2pyx139lo88fo
"Natürlich ist der Abstieg ein großer Imageschaden für Werder Bremen."
Björn Schierenbeck
"Wie Werder Bremen in Zukunft mit seinen Talenten umgeht
Dabei sind mehrere Wege angedacht. Spieler wie der bereits verpflichtete Ethan Kohler aus den USA sollen zum Beispiel in der U19 beheimatet werden und/oder schon früher bei den Profis mittrainieren."
ich muss gestehen, dass ich unsere U23 nicht verfolge und mich immer nur wundere, dass wir junge Talente holen und diese gleich weiterverleihen, oder verkaufen. Beste, Goller und Njinmah zum Beispiel wurden ja gut und früh gescoutet, aber haben bei Werder nie eine Rolle gespielt. Schmidt wurde hier nur zum Bundesligaspieler, weil kein anderer ihn haben wollte.
das wirft für mich die Frage nach dem Konzept unserer 2. Mannschaft auf.

genau und das beanstande ich schon lange - dieser umgang mit talenten fand schon vor und nach rehagel statt - otto hat als einziger talente eingesetzt ohne rücksicht auf etablierte, weil er aber auch wohl als einziger dafür die nase und den blick hatte - wenn ich bedenke, daß ein herr fünfstück hier jahrelang völlig unbehelligt trainer spielen durfte, die ihm anvertrauten mannschaften offenbar schlechter machte, sagt das im prinzip alles über werder's nachwuchsarbeit aus - viele gute bis sehr gute jugend- und juniorenspieler, nur macht der verein bzw die verantwortlichen leute nichts daraus - auch ein grund, warum werder so sehr auf finanzkraft angewiesen ist - immerhin kann man hoffen, daß mit heidenheim, darmstadt und wohl auch bochum schon die vorprogrammierten abstiegskandidaten bereit stehen!ich muss gestehen, dass ich unsere U23 nicht verfolge und mich immer nur wundere, dass wir junge Talente holen und diese gleich weiterverleihen, oder verkaufen. Beste, Goller und Njinmah zum Beispiel wurden ja gut und früh gescoutet, aber haben bei Werder nie eine Rolle gespielt. Schmidt wurde hier nur zum Bundesligaspieler, weil kein anderer ihn haben wollte. Chiarodia füllt 33 Spieltage den Kader auf und trainiert immerhin bei den Profis, aber hat jetzt 1 Jahr keine Spielpraxis.
das wirft für mich die Frage nach dem Konzept unserer 2. Mannschaft und dem Umgang mit unseren Talenten auf. Da gibt es in Zukunft sicherlich Steigerungspotential. Das Scouting machen wir offensichtlich ganz gut, aber am Rest muss noch gefeilt werden.