Gesamtsituation der Mannschaft

Natürlich ist es konstruktiv, wenn man den Gegner bewusst, den eigenen Möglichkeiten entsprechend das Feld überlässt, um dann mit
Kontern zum Erfolg zu kommen. Problemlösung positiv abgeschlossen = konstruktiv
Die Spielweise unserer Mannschaft, insbesondere in der 2.Hz zu, inaktiv, verängstigt ...... gleich kein Erfolg. Problemlösung verpasst = destruktiv.
Nochmal, die Wahl der Taktik (i. d. Fall Mainz) ist ein konstruktive Handlung aus Sicht der 05er. Wir dürfen nur nicht Mainz aburteilen
als destruktiv, wenn unsere Mannschaft jegliche konstruktive Haltung vermissen ließ.
Auf deutsch: Bevor man andere "abklatscht " immer schön vor der eigenen Haustür ..
Nicht persönlich nehmen, geht eher in Richtung des FT, aber stellst dich gerade für den in den Wind.
Sympathisch ist eher, dass du zugibst das Spiel nicht gesehen zu haben und jetzt nicht wilde Spielanalysen und Statistiken quälst.:beer::beer:
Nö, ich stelle mich nicht für ihn in den Wind, wir sind auch hier teils konträrer Meinung,
Ich bin kein Statistiker aber ich denke unsere Truppe einschätzen zu können und die ist leider, mit dem richtigen Spielermaterial recht einfach zu lesen und zu schlagen.
 
Ja sicher. Manche Leute würden aber auch sagen, zurecht mMn., das ein guter Trainer das beste aus seinen Spielern heraus holt, wenn er sie das spielen lässt was sie spielen können. Und nicht das, was er sich wünscht das sie können sollten. Siehe zum Beispiel Weiser und Anfang. Du kannst ja beispielsweise gerne versuchen aus Groß einen Spielmacher zu formen, das wird nur nicht besonders erfolgreich sein und vermutlich wird er dabei vergessen sich um die Defensive zu kümmern. Du kannst versuchen, aus Schmid einen Strategen zu machen. Das wird vermutlich ebenfalls wenig erfolgreich sein und Schmid wird seine Fähigkeiten am Ball vergessen. Du kannst aus Schmidt einen 6er machen, vielleicht wird er den ein oder anderen guten Ball aus der Tiefe spielen und damit das 1:4 einläuten. Oder du stellst die Leute dort auf wo und wie sie am besten sind und akzeptierst gewisse Defizite. An guten Tagen klatschen die dann Gladbach weg, an weniger guten Tagen...tja, kommt sowas wie Mainz bei raus. Und am Ende des Tages, ich wiederhole mich, ist es eine Frage der Qualität und die kannst du nicht mal eben so hochtrainieren.

Das eine hat ja nichts mit dem anderen zu tun. Etwas überspitzt formuliert: wenn Ducksch mehr seinen Abschluss per Vollspann trainieren würde und die gesamte Mannschaft das taktische Verhalten gegen tief Stehende Gegner, dann wäre schon viel geholfen, ohne dass jemand eine völlig neue Rolle lernen müsste.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Kann sein, weiß ich nicht. Ich denke mir, dass das Argument "Kopfsache" ja viel zu einfach (oder wenn du so willst "statisch") gedacht ist. Das klingt immer so, als müsste man nur auf einen bestimmten Knopf drücken (oder nen Mentalcoach einstellen) und dann läuft alles viel besser.

da waren wir aber auch effizient, hat wohl auch damit zu tun, dass diese Teams eben nicht körperlich so dazwischenhauen, wie es Augsburg oder Mainz tun.

Also, hier diskutieren zwar zwei Blinde über Farben (denn wir haben beide nur Zusammenfassungen gesehen), aber Körperlichkeit hat nun wirklich nichts damit zu tun, dass Ducksch in der ersten Minute nicht völlig freistehend das Tor macht. Und auch der Dropkick von Schmid kann mit ein wenig Glück rein gehen. Der Spielverlauf hat Mainz komplett in die Karten gespielt und wir konnten damit offenkundig nicht umgehen. Trifft Ducksch in der ersten Minute, könnten wir mit Mainz machen was die mit uns gemacht haben. Aber so...

wenn Ducksch mehr seinen Abschluss per Vollspann trainieren würde

Es hätte ja schon gereicht, dem Torwart den Ball nicht in die Arme zurück zu spielen. Dass Ducksch das kann, wissen wir alle. Leider wissen wir aber auch, dass Ducksch immer wieder auch Rückpässe drin hat. Wo er ja selber sagte nicht zu wissen, warum das so regelmäßig passiert. Ist am Ende wohl auch der Grund, warum er bei uns spielt.

P.S.: @Cyril Sneer

es ist zwar lustig deine Selbstgespräche zu lesen, aber möglicherweise solltest du @beckstown in deine Diskussion mit einbeziehen ;)
 
Kann sein, weiß ich nicht. Ich denke mir, dass das Argument "Kopfsache" ja viel zu einfach (oder wenn du so willst "statisch") gedacht ist. Das klingt immer so, als müsste man nur auf einen bestimmten Knopf drücken (oder nen Mentalcoach einstellen) und dann läuft alles viel besser.



Also, hier diskutieren zwar zwei Blinde über Farben (denn wir haben beide nur Zusammenfassungen gesehen), aber Körperlichkeit hat nun wirklich nichts damit zu tun, dass Ducksch in der ersten Minute nicht völlig freistehend das Tor macht. Und auch der Dropkick von Schmid kann mit ein wenig Glück rein gehen. Der Spielverlauf hat Mainz komplett in die Karten gespielt und wir konnten damit offenkundig nicht umgehen. Trifft Ducksch in der ersten Minute, könnten wir mit Mainz machen was die mit uns gemacht haben. Aber so...



Es hätte ja schon gereicht, dem Torwart den Ball nicht in die Arme zurück zu spielen. Dass Ducksch das kann, wissen wir alle. Leider wissen wir aber auch, dass Ducksch immer wieder auch Rückpässe drin hat. Wo er ja selber sagte nicht zu wissen, warum das so regelmäßig passiert. Ist am Ende wohl auch der Grund, warum er bei uns spielt.

P.S.: @Cyril Sneer

es ist zwar lustig deine Selbstgespräche zu lesen, aber möglicherweise solltest du @beckstown in deine Diskussion mit einbeziehen ;)
Es sind keine Selbstgespräche.;)

Natürlich ist Fussball auch Kopfsache.
Wir haben in Dortmund auch einiges liegenlassen und doch haben wir selbst nach dem 0:2 noch an uns geglaubt, das haben wir gegen Mainz ja offenbar nicht.
Woran liegt das?
Weil Dortmund etwas angeboten hat und Mainz eben nachher nicht, da muss man es auch mal zwingen und das war uns, warum auch immer offenbar nicht möglich.
 
Nö, ich stelle mich nicht für ihn in den Wind, wir sind auch hier teils konträrer Meinung,
Ich bin kein Statistiker aber ich denke unsere Truppe einschätzen zu können und die ist leider, mit dem richtigen Spielermaterial recht einfach zu lesen und zu schlagen.

Weiß ich!
Ich schrieb ja auch gerade, s. h. für den Moment und war auch nicht böse gemeint. Du hast mir allerdings vorhin nicht nur seine etwaige Sichtweise versucht zu erklären (#40652) sondern deine gleich mitgeliefert(#40656).
Mir ging es um die Betitelung destruktive Mannschaften, ausgehend von Fat Tony.
Ende
Zustimmung zu #40673
Zum Thema Kopfsache:
Da gehe ich mit dir. Außerdem geht es hier eben nicht darum irgendeinen Knopf zu drücken. Eine Mannschaft spielt nicht willentlich
ohne Herzblut, da kommt es viele Elemente die zu einer solchen "Lähmung führen können.
Wie will man das denn sonst beschreiben, wenn das Team 15 Min. Druck macht kombinationssicher, kreativ, selbstbewusst etc. auftritt
und nach der Kontergelegenheit immer inaktiver wird, mehr verunsichert wird und dann so ein Tor kassiert wie das 0:1. Die Mannschaft
agierte ja nur nicht zwingend und kreativ genug. Dies lag auch an der Kompaktheit/Staffelung der Mainzer. Diese Nadelstiche tun weh,
was folgt ist, bekannt, man spielt vorsichtiger und verhaltender, weil man ja nicht noch so ein Ding kassieren will.
Daher ist es sehr wohl Kopfsache und das weiß jeder der Fußball spielen kann.
 
Das erklärt aber nicht, warum wir trotz neuem Trainer und Team z.Zt. wieder eine schlechte Heimbilanz haben.

Das stimmt. Man könnte auf die Idee kommen, das die Effekte jeweils unterschiedlicher Art sind und es keinen gemeinsamen quasi überirdischen Nenner gibt ;)

Für mich persönlich ist es nicht verwunderlich, dass ein spielschwacher Aufsteiger, der zu Hause das Spiel machen muss, eher weniger erfolgreich ist. Die Moral aus der Geschicht wäre vermutlich den Tatsachen Rechnung zu tragen und zu Hause stumpf auf ein 0:0 zu gehen, wenn nicht gerade ein Team wie Gladbach des Weges kommt. Wir hätten auch gegen Frankfurt nicht die Offensive suchen sollen, aber da muss man dann auch sehen, dass wir einen Trainer-Novizen haben (was BL angeht), der gegen Frankfurt ordentlich Lehrgeld zahlen musste.

Sei es wie es sei, für mich liest sich das Problem wesentlich mehr in der Erwartungshaltung von Fans und weniger in echten Problemen der Mannschaft. Also, es gibt natürlich Probleme, aber die sind nicht mal eben so zu beheben. Außer, unser Trainer gibt sich einen Ruck und traut sich mal was. Davon ist aber nicht auszugehen, also werden wir mit Auf- und Abs durch die Saison gehen.

P.S.: Weißt du eigentlich, wer in der Heimtabelle HINTER und in der Auswärtstabelle VOR uns steht? Na? Irgendeine Idee ohne nachzugucken? ;)
 
Das stimmt. Man könnte auf die Idee kommen, das die Effekte jeweils unterschiedlicher Art sind und es keinen gemeinsamen quasi überirdischen Nenner gibt ;)

Für mich persönlich ist es nicht verwunderlich, dass ein spielschwacher Aufsteiger, der zu Hause das Spiel machen muss, eher weniger erfolgreich ist. Die Moral aus der Geschicht wäre vermutlich den Tatsachen Rechnung zu tragen und zu Hause stumpf auf ein 0:0 zu gehen, wenn nicht gerade ein Team wie Gladbach des Weges kommt. Wir hätten auch gegen Frankfurt nicht die Offensive suchen sollen, aber da muss man dann auch sehen, dass wir einen Trainer-Novizen haben (was BL angeht), der gegen Frankfurt ordentlich Lehrgeld zahlen musste.

Sei es wie es sei, für mich liest sich das Problem wesentlich mehr in der Erwartungshaltung von Fans und weniger in echten Problemen der Mannschaft. Also, es gibt natürlich Probleme, aber die sind nicht mal eben so zu beheben. Außer, unser Trainer gibt sich einen Ruck und traut sich mal was. Davon ist aber nicht auszugehen, also werden wir mit Auf- und Abs durch die Saison gehen.

P.S.: Weißt du eigentlich, wer in der Heimtabelle HINTER und in der Auswärtstabelle VOR uns steht? Na? Irgendeine Idee ohne nachzugucken? ;)
Uns als spielschwach zu bezeichnen halte ich nicht nur für gewagt, sondern sogar für falsch.
Ja, wir tun uns gegen kompakte Mannschaften schwer aber gegen spielstarke Teams sehen wir Alles andere als schlecht aus, nachweislich.
 
Jedenfalls sollte man gegen die körperlich dagegen halten.

53% gewonnene Zweikämpfe ist ja erst mal ein Wert der nicht andeutet, wir hätten nicht dagegen gehalten ;) Ist natürlich für sich allein ein idiotischer Wert, ist mir auch klar. Groß zum Beispiel war unser zweikampfstärkster Spieler. Hat er dagegen gehalten? Er hat 5(!) Zweikämpfe geführt. Friedl dagegen 25.
 
Wie erzwingt man denn eigentlich gegen Mainz? Ich meine die Frage ernst. Langer Hafer?

Gute Frage. Den Druck hochhalten, viel verlagern und deren Defensive ins laufen bringen, damit Lücken entstehen, die man dann nutzen kann, wäre ein Ansatz. Das erfordert aber eine Ballsicherheit, Geschwindigkeit und körperliche Robustheit in den direkten Duellen, die wir nicht haben.

interessanterweise hätten wir in Mainz am Samstag wahrscheinlich wesentlich besser ausgesehen und ich halte es für nicht unwahrscheinlich, dass wir dort selber 2:0 gewonnen hätten.
 
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Für mich persönlich ist es nicht verwunderlich, dass ein spielschwacher Aufsteiger, der zu Hause das Spiel machen muss, eher weniger erfolgreich ist. Die Moral aus der Geschicht wäre vermutlich den Tatsachen Rechnung zu tragen und zu Hause stumpf auf ein 0:0 zu gehen, wenn nicht gerade ein Team wie Gladbach des Weges kommt. Wir hätten auch gegen Frankfurt nicht die Offensive suchen sollen, aber da muss man dann auch sehen, dass wir einen Trainer-Novizen haben (was BL angeht), der gegen Frankfurt ordentlich Lehrgeld zahlen musste.
Du definierst eine Mannschaft, die die drittmeisten Tore in der laufenden Bundsligasaison hinter dem amtierenden deutschen Meister sowie dem amtierenden EL-Sieger die meisten Tore geschossen hat und dabei beim amtierenden Vizemeister nach der 89. Minute einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg drehte als spielschwachen Aufsteiger? Finde den Fehler ;)

Was uns fehlt, ist eine vernünftige Balance zwischen Offensive und Defensive (ist wahrlich keine eine neue Erkenntnis, sondern war schon seit Mitte der Ära Schaaf sehr häufig zu beobachten). Wobei sich hier mehrere Schwächen aneinanderreihen: unzureichendes Umschalten von Offensive in Defensive, große Lücken im zentralen MF, Geschwindigkeitsdefizite und auch, dass individuelle Leistungen in der Abwehrreihe starke Schwankungen unterliegen.


Sei es wie es sei, für mich liest sich das Problem wesentlich mehr in der Erwartungshaltung von Fans und weniger in echten Problemen der Mannschaft. Also, es gibt natürlich Probleme, aber die sind nicht mal eben so zu beheben. Außer, unser Trainer gibt sich einen Ruck und traut sich mal was. Davon ist aber nicht auszugehen, also werden wir mit Auf- und Abs durch die Saison gehen.
Warum wundert mich das jetzt nicht, dass wieder einmal Erwartungshaltung in den virtuellen Diskussionsraum geworfen wird? Kam ja schon öfters vor, wenn hier Kritik geäußert wurde... gähn.


P.S.: Weißt du eigentlich, wer in der Heimtabelle HINTER und in der Auswärtstabelle VOR uns steht? Na? Irgendeine Idee ohne nachzugucken? ;)
Ja, das weiß ich, denn ich habe ja heute morgen die Heim-/Auswärtstabellen hier gepostet. Und daher weiß ich auch, dass der Verein vor uns in der Auswärtstabelle auch wegen unserer gütiger Mithilfe am Samstag dort auf Platz 1 steht. ;)
 
53% gewonnene Zweikämpfe ist ja erst mal ein Wert der nicht andeutet, wir hätten nicht dagegen gehalten ;) Ist natürlich für sich allein ein idiotischer Wert, ist mir auch klar. Groß zum Beispiel war unser zweikampfstärkster Spieler. Hat er dagegen gehalten? Er hat 5(!) Zweikämpfe geführt. Friedl dagegen 25.
Immer schwierig Statistiken zu bemühen, wenn man das Spiel nicht gesehen hat. Mein Eindruck aus dem Gelesenen ist, dass wir in den entscheidenden Momenten eben nicht körperlich da waren, da hilft so eine Statistik wenig.
Statistiken täuschen oft.
 
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