Gesamtsituation der Mannschaft

Wie willst du das aufarbeiten?
Die Spieler wissen doch am besten selber, dass das nicht ihr Leistungsoptimum war (zumindest setze ich das mal voraus).
Der taktische Plan, keine Ahnung was der überhaupt gewesen soll ist nicht aufgegangen, es sei denn er wollte halb offensiv spielen, nicht richtig offensiv in letzter Konsequenz dafür aber hoch verteidigen, ohne richtig drauf zu gehen....Ich werde da immer noch nicht schlau draus.
Abhaken, konzentriert in das nächste Spiel gehen und fertig.
Das Spiel sollte man nun auch nicht überbewerten.
Naja, gerade was den taktischen Plan angeht, gibt es ja sicherlich einiges aufzuarbeiten. Denn irgendeinen Plan wird man ja gehabt haben (auch wenn ich ihn nicht erkennen konnte) und dann muss man eben schauen, wieso der so komplett in die Hose gegangen ist. Bei den Spielern wirds da eher darum gehen, das Spiel mental aufzuarbeiten, zu verhindern, dass man jetzt in eine negative Spirale gerät und das erarbeitete Selbstvertrauen wieder komplett verliert.
 
Naja, gerade was den taktischen Plan angeht, gibt es ja sicherlich einiges aufzuarbeiten. Denn irgendeinen Plan wird man ja gehabt haben (auch wenn ich ihn nicht erkennen konnte) und dann muss man eben schauen, wieso der so komplett in die Hose gegangen ist. Bei den Spielern wirds da eher darum gehen, das Spiel mental aufzuarbeiten, zu verhindern, dass man jetzt in eine negative Spirale gerät und das erarbeitete Selbstvertrauen wieder komplett verliert.

Puh, weiß ich nicht, ne offensive Idee sehe ich bei uns nicht erst seit Hoffenheim nicht.
Diesmal kam erschwerend zu einem nicht vorhandenen oder fehlgeschlagenen Offensivkonzept dazu, dass die Defensiven, die normal unser Prunkstück waren offenbar keine Lust hatten, indisponiert waren.
Nee, da muss mental mMn nichts aufgearbeitet werden, du tust ja so als ob die verunsichert gewesen wären.
Die waren nicht verunsichert, waren sie überhaupt ganz selten mal mMn.
Die waren nicht motiviert, nicht bereit an ihre Grenzen zu gehen, so einfach ist das für mich.
 
Die waren nicht motiviert, nicht bereit an ihre Grenzen zu gehen, so einfach ist das für mich.
Ich glaube den fehlte der Kopf bei der Sache. Toprak und Friedl waren erschreckend, aber ME - Rashica und die restlichen Spieler waren immer mehr durch den Wind. Hoffenheimer Spieler waren klar besser, obwohl einige Spieler fehlten, trotzdem waren sie überlegen.
Mal sehen was so passiert, Leo wird wohl nicht wieder S11 spielen...
 
Alles Spekulationen, Vermutungen
die Grundeinstellung der Schreiber wird sichtbar.

Was der Mensch so alles braucht, Nackenschläge,
ach da wühlt man gerne in Altertümlichen, in einfachen Erklärungen,
ich weiß, warum!

Ich nicht,
so ein Absturz ist schon gemein.
Zumal sie es so lange so gut gemeistert haben.
Es geht um Sport sollte man einwenden, um Mannschaftssport,
das kommt häufiger vor,
das Einbrechen, Versagen,
zumal man die Lösung wußte.

Ich glaube, dass es den Betroffenen ähnlich geht,
sie hätten es gerne vermieden,
Puzzlearbeit
warum macht so ein alter, abgezockter Profi zum Beispiel so einfache Fehler.
Für mich unerklärlich,
für mich,
andere wissen natürlich die Antwort (Nackenschläge)

:kaffee:
 
Und das erhöht so ganz nebenbei auch die Chancen für einen besseren Rang in der Abschlusstabelle, wo jeder Platz nach oben ca. 2 - 2,5 Mio. € mehr TV-Einnahmen bringt. Gerade in Zeiten von fehlenden Zuschauereinnahmen sehr viel Geld.

Gestern bei Rashica hatte ich das erste mal den Eindruck, dass ihm diese Dinge gepflegt am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorbei gehen. Dass ein Toprak und Friedl quasi im Alleingang die Partie verschenken ist ärgerlich aber irgendwie noch hinzunehmen wenn man bedenkt wie sie sonst so drauf sind. Aber über Rashica und Möhwald rege ich mich heute noch auf, so kann man kein Spiel angehen. Wenn sogar schon ein TGS auf dem Platz laut wird, dann will das schon was heißen...der englische Kommentar war ziemlich bezeichnend, die meinten Eggestein würde ihnen leid tun weil er überall auf dem Platz versucht Feuer zu löschen, er aber nicht überall gleichzeitig sein könne. Gut, das war natürlich auch nach dem 0:3 und da war Feierabend mit jeder Struktur.
 
Das 4:0 Debakel gestern hat mich an die 0:5 Niederlage letzte Saison gegen Mainz erinnert. Wir sind genau wieder dort, nur 6 Spieltage weiter als damals. Aber Baumann sieht keine Parallelen zum Beinaheabstieg.
https://www.sport.de/news/ne4360936...n-sieht-keine-parallelen-zum-beinahe-abstieg/

"Es gibt große Unterschiede zur vergangenen Saison", betonte Baumann. "Wir sind damals mit ganz anderen Zielen gestartet und dann in eine Abwärtsspirale geraten. Vor dieser Saison war das einzige Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen. Wir wissen jetzt einfach, dass es immer auch mal schwierige Phasen gibt, die es zu überstehen gilt. Wir sind als Mannschaft deutlich stabiler als noch in der vergangenen Saison."

Da weiß man wirklich nicht mehr was man sagen soll...

Ein guter GF Sport würde so eine Stellungnahme auch dazu nutzen, mit ein paar wohlwollend verpackten Worten die Mannschaft in die Pflicht zu nehmen. Denn jeder nicht geholte Punkt lässt die Chancen auf höhere Tabellenplatz-Prämien - nur mal so zu Erinnerung: bei der JHV 2018 verkündete die Geschäftsführung, dass bei den Einnahmen der Fokus künftig verstärkt auf TV-Prämien gelegt werden soll - schwinden. In Zeiten von Corona bedingten Einnahmeausfällen ein nicht ganz unwesentlicher Faktor.
 
Es war zu erwarten, dass wir irgendwann mal wieder einen Rückschlag kassieren, bei einem Kader wie dem unseren kannst du nicht durchgehend stabil spielen.
Das hat auch niemand gefordert.

Dass es so krass ausfällt wie gestern, hätte ich auch nicht erwartet, aber grundsätzlich ist ein Rückschlag nach 7 Wochen durchgehend akzeptabler Leistungen imo keinesfalls "etwas sehr viel".
Oberflächlich betrachtet mögen 7 Wochen ggf. nicht viel sein bzw. sind sie es auch nicht, sofern ein Rückschlag sich im "normalen" Rahmen bewegt, d.h. zwar nicht gut aber auch nicht unterirdisch schlecht gespielt. Solch "halber Kram" ist jedoch oft nicht unser Ding, denn wenn wir einen Rückschlag fabrizieren, dann wird dieser mit großer Kelle angerührt, d.h. es fehlt der Truppe nahezu an Aufbäumen, an Leidenschaft, an Trotzreaktion etc. - und somit häuften sich auch die Fehler. Oder um es mit den gestrigen Worten von FK auszudrücken: "Das war kollektiv gar nichts." Wie es schon 7 Wochen zuvor gegen Union kollektiv gar nichts gewesen ist.

Das hat zur Folge, das die Truppe mit dem einen Spiel gestern sich vieles von dem kaputtmachte, was sie sich in den 7 Wochen nach dem Union-Spiel mühselig aufbaute. Somit steht sie vor einem ähnlich großen Scherbenhaufen wie nach dem ähnlich blutleeren Auftritt gegen Union. Wie soll bitte eine nachhaltige Weiterentwicklung möglich sein, wenn man wegen ähnlichem Mist wiederholt von vorne anfangen muss? Die Zeit bzw. die Saison nimmt keine Rücksicht auf sich wiederholende Resets, sondern sie laufen gnadenlos weiter. Und je häufiger / heftiger so etwas passiert, desto größer wird die Gefahr, den Anschluss zu verlieren.
 
das richtige ärgern überlasse ich den mitleidenden fans - diese zeiten habe ich hinter mir - außerdem habe ich zu werder alles gesagt und bleibe dabei: kein abstieg, höchstens relegation - da alle gegen frankfurt nur das schlimmste erwarten, kommt vielleicht wenigstens 1 punkt um die ecke - danach dann köln (3 P pflicht) und von bayern und den wölfen (tatsächlich!) ist wohl kaum was zu holen!
 
. Dass ein Toprak und Friedl quasi im Alleingang die Partie verschenken ist ärgerlich aber irgendwie noch hinzunehmen wenn man bedenkt wie sie sonst so drauf sind.
Einerseits richtig. Anderseits sind die beiden a) erfahren genug und b) sollten auch sie aufgrund der letzten Saison gebrandmarkt sein, dass konsequentes Verteidigung unerlässlich ist und sich somit darauf zu fokussieren statt den Manuel-Neuer-Reklamier-Arm zu heben oder darauf zu hoffen, dass der VAR ggf. eingreift. Zumal FK ja schon seit der letzten Saison gebetsmühlenartig predigt, dass Kleinigkeiten oft spielentscheidend sind. Was muss passieren, damit das noch mehr verinnerlicht wird? Muss etwa jeder in der Kabine 100x auf dem Flipchart schreiben "Ich muss konsequenter verteidigen"? :D
 
Hier wird viel geschrieben, die Mannschaft hätte es in den letzten 7 Wochen gut gemacht. Wer gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten mit Ach und Krach einen Punkt holt. Wer gegen Freiburg, bei allem Respekt vor dieser Mannschaft, zu Hause auch nur einen Punkt holt. Und dies weil in der Offensive mal wieder die Flaute herrscht, es herrschte fast Angst vor Fehlern im Vorwärtsgang. Werder hat es akzeptabel gemacht, wichtig für den Klassenerhalt. Nicht mehr und weniger. Die Mannschaft die gegen Hoffenheim gnadenlos versagt hat, die ist doch keine komplett unerfahrene Truppe. Es sind Nationalspieler, ehemalig Nationalspieler der verschiedenen Länder dabei. Erfahrene BL Spieler sind auch vorhanden. Es sind nicht die Creme der Creme dabei, aber die haben andere Mannschaften auch nicht. Aber bei Werder gibt es dann leider zu oft diese Ausfälle. Und die Aussage des Trainers, er hätte der Mannschaft vor dem Freiburgspiel die Direktive mitgegeben, erstmals von hinten herauszuspielen. Und dies am 21. Spieltag. Nach knapp zwei Drittel der Saison, da fragt man sich was passiert da beim Training.
 
Mein chinesicher TV-Kommentator :tnx: hatte bei ME zwar bemühen gesehen indem er versucht hat die Räume zuzustellen, aber eben auch die altbekannten Verhaltensweisen, keine aktiven Zweikämpfe und Gegenspieler passieren lassen. Solche Dinge die wir öfters sehen bei
dem besten Stammspieler. Ja, so hinterläßt er wahrlich große Fußabdrücke.:D
 
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