Gesamtsituation der Mannschaft

Das Zitat finde ich persönlich überhaupt nicht schön, denn es wird unterschlagen, dass Köln durchaus hätte in Führung gehen können und das unsere Tore relativ dicht aufeinander folgten. Danach war Köln durch und hat brav geliefert, keine Frage. Vorher haben die aber mitgespielt! Meine Meinung!

Ich bin in der ganzen Debatte ohnehin mehr bei Watzke (auch wenn mich das schüttelt), denn wer seine Hausaufgaben nicht erledigt, der braucht nicht zu schimpfen. Sagte dies ja schon bei der BVB-Niederlage gegen Mainz. Die Kicker haben im Unterbewusstsein das Wissen, dass es für sie um nichts mehr geht, sind von ihrer eigenen Saison ggf. enttäuscht und der Trainer schafft es nicht einen Reizpunkt zu setzen.
Wieso sich manche Mannschaften dennoch reingehängt haben, lässt sich aus deren Situation auch ganz simpel erklären.

Finde diese Debatte überflüssig wie ein Kropf. Wir haben Köln recht schnell den Zahn gezogen und dann hatten die eben kein Bock mehr, das hast du vollkommen richtig analysiert. Wenn Modest Köln in Führung geschossen hätte, dann wäre das ein ganz anderer Kick geworden.
 
Was bestimmt kein Nachteil für uns war ist die Tatsache, dass bei Union zwei Ex Werderaner spielten und im Verein große Sympathien für Werder Bremen vorhanden sind.
Sähe anders aus, wenn es nicht so wäre.
 
Nach dem Wochenende mit dem Erreichen der Relegation, ist es positiv das Werder es jetzt wieder in der eigenen Hand hat in der Liga zu bleiben. Es gibt überhaupt keinen Grund sich zurückzulehnen. Und genau dies wird die Aufgabe des Trainers sein, der Mannschaft eindringlich klar zumachen worum es geht. Heidenheim hat zwar heute verloren, aber der Druck liegt eindeutig auf Werder. Heidenheim hat schon viel mehr erreicht als eigentlich zu erwarten war. Sie möchten natürlich die Krönung, sprich Aufstieg. Aber deswegen geht dort nicht die Welt unter, falls es nicht klappt. Für Werder wäre ein Scheitern dagegen ein tiefer Einschnitt.
Das Spiel gegen Köln war kein Maßstab, nach den schnellen drei Toren war der Drops gelutscht und Köln im Urlaubsmodus. Dies soll den Sieg von Werder in keinster Weise schmälern, er gibt aber auch kein Anlass zur Überheblichkeit und zum Unterschätzen des Gegners.
Nach der hoffentlich erfolgreichen Rettung müsste es aber ein knallharte Analyse der Saison geben. Denn die Rettung wäre nur die Vermeidung des sportlichen und wahrscheinlich auch finaziellen Supergaus. Wobei ich dann daran so meine großen Zweifel habe das sich dann etwas ändert.
wissen wir, weiß der trainer, die mannschaft und ganz bremen - werder hat auch gar keinen grund sich bei irgendjemandem zb bvb oder leipzig zu beschweren, denn daß sie überhaupt in diese prekäre lage gekommen sind, haben sie sich selbst zu verdanken und egal wie heidenheim motiviert ist und egal, was die alles anstellen werden - a) haben die nun wirklich kein 1st liga format und b) ist es werders verdammte pflicht, das zu bestätigen und dieses mal bin ich davon überzeugt, daß sie das auch genau so machen werden - bzgl deiner abwertung des sieges über köln: die kölner wollten das schon auch gewinnen, aber werder hat ihnen eben von anfang an den zahn gezogen und die frühen tore hat ja nicht köln sich selbst reingehauen, sondern sind von werder ganz sauber erzielt worden und wenn ein gegner dann einknickt, hat werder eben einen (von wenigen) guten job gemacht!
 
Die letzten Spiele sind häufig urig: am Samstag standen wir jedoch mit Glück auf der Sonnenseite.
Aber es gibt ja noch 33 andere Spieltage, an denen man spielt: und 30 oder 31 Punkte bedeutet eigentlich direkter Abstieg - zu recht.
 
Finde diese Debatte überflüssig wie ein Kropf. Wir haben Köln recht schnell den Zahn gezogen und dann hatten die eben kein Bock mehr, das hast du vollkommen richtig analysiert. Wenn Modest Köln in Führung geschossen hätte, dann wäre das ein ganz anderer Kick geworden.
Zumal aktuell Kleinigkeiten über unseren Saisonausgang entscheiden. Die Mannschaft will und kann, lässt sich aber auch schnell von der Linie abbringen.

Alleine in den letzten 3 Spielen (Bayern ausgenommen)... Gegen Paderborn und Köln hatte man in den ersten 30 Minuten das Momentum auf seiner Seite und kam auf die Siegerstraße. Das hätte aber auch anders ausgehen können.
In Mainz war es umgekehrt, der Schuss von Sargent wurde super gehalten und Bittencourt muss nur das Tor treffen. Plötzlich macht Mainz 2 Tore und das Kartenhaus fällt in sich zusammen.

Genau da muss das Trainerteam ansetzen. Werder hat gegenüber Heidenheim die bessere Mannschaft und ist Favorit. Die dürfen sich nicht vom Weg abbringen lassen. Es sind 180 Minuten oder mehr.
 
Ehrenpräsident kritisiert Werder-Führung: Haben Kokon gebaut
"Die Verantwortlichen haben einen Kokon gebaut, der sie schützt oder vielleicht schützt", sagte der 79-Jährige in einem Interview des Bremer "Weser-Kuriers" (Dienstag). "Filbry ist bereit, sich beraten zu lassen. Entscheidend ist aber, zu wissen, wer sie beraten kann. Die, die ihnen nach dem Mund reden? Die können es nicht sein. Man muss bereit sein, sachlich zu diskutieren. Genau das ist es, was fehlt."
Quelle:web.de
 
Ehrenpräsident kritisiert Werder-Führung: Haben Kokon gebaut
"Die Verantwortlichen haben einen Kokon gebaut, der sie schützt oder vielleicht schützt", sagte der 79-Jährige in einem Interview des Bremer "Weser-Kuriers" (Dienstag). "Filbry ist bereit, sich beraten zu lassen. Entscheidend ist aber, zu wissen, wer sie beraten kann. Die, die ihnen nach dem Mund reden? Die können es nicht sein. Man muss bereit sein, sachlich zu diskutieren. Genau das ist es, was fehlt."
Quelle:web.de
Überraschend, dass er das sagt.... Dachte er wolle Baumann einen Vertrag auf Lebenszeit anbieten. Wo er laut seinen Worten im Frühjahr" ein Glücksfall für Werder wäre "....
 
Und weiter geht der Artikel übrigens wie folgt:
Obwohl diese Saison selbst im Falle des Nichtabstiegs aus der Fußball-Bundesliga eine sportliche Enttäuschung wäre, plädiert der Ehrenpräsident für eine langfristige Zusammenarbeit mit der aktuellen sportlichen Leitung. "Das Paar Kohfeldt und Baumann verspricht Zukunft für Werder. Beide haben so viel Potenzial, unterstützt von Marco Bode, dass sie Werder aus dieser Misere herausführen können", sagte er. "Baumann muss energischer werden, Kohfeldt seinen Abstand zur Mannschaft erhöhen. Und Bode muss nach außen kommunikativer werden. Dann bin ich optimistisch für Werders Zukunft."
;)
 
Schlimm dass der Herr auch noch immer seine Weisheiten loswerden muss und dafür immer jedesmal einen Reporter oder Journalisten dafür findet, der das publik macht ....
Soll sein Rentendasein genießen.
 
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