Gesamtsituation der Mannschaft

Ohne Saisonabbruch und Aufstockung der Liga ist Werder draussen. Was heißt denn das konkret aus finanzieller Sicht? Wir dürfen nicht vergessen, dass wir jetzt schon ein Darlehen von der KfW aufgenommen haben, was auch zins- und tilgungstechnisch bedient werden muss. Wie soll das gehen?
Selke, Voigt, Toprak, Lang und Bittencourt return to sender.
Verkaufen wird man: Pavlas, Ludde, MR, DK, ME. Kommen werden wohl Agu und Schmid sowie Mbom. Man wird sicherlich noch in der IV etwas machen müssen, je nach Langkamp & Veljkovic. Durch die Coronakrise meine ich, dass sicherlich Spieler im unteren und mittleren Marktsegment Bereich MF off wie def. freigesetzt werden, die man zB auf Leihbasis holen könnte. Ob das allerdings FB und CF hinbekommen???
So schwer wird es nicht sein, den Kader für die 2.Liga zusammenstellen zu können. Was aber Allen klar sein sollte, dass man mit dem Kader aus U23, Rückkehrern aus der Leihe plus Leihspielern den Wiederaufstieg als illusorisch ansehen muss. Man muss sich nur mal das Tableau unseres Kaders anschauen und die o.g. Spieler abziehen.
Ich bleibe dabei, dass man das Szenario einer geführten Insolvenz mit Neuanfang ernsthaft ins Auge fassen sollte. Die langfristigen Verbindlichkeiten sind neben dem sportlichen Chaos unser Problem.

Letzteres wäre eine Option, allerdings eine sehr schmerzliche. Würde man in der 2. Liga einen Neuanfang mit komplett neuer sportlicher Führung (Trainer u. Manager) machen, dann wäre ich im Gegensatz zu Dir allerdings deutlich optimistischer. Schauen wir uns doch mal den möglichen Kader an und vergessen wir dabei Neuverpflichtungen, die viel Geld kosten, denn das haben wir nicht:

Tor: Kapino, Plogmann
Abwehr: Selassie, Friedl. Moisander, Veljkovic, Agu, Bejmo, Gross und ein neuer IV
Mittelfeld: Bargfrede, Möhwald, Schmid, Mbom, Philipp und zwei Neue
Sturm: Füllkrug, Sargent, Joh. Eggestein, Woltemade, Goller
ggf. noch ergänzt durch den ein oder anderen U23-Spieler oder zurückgeholten Leihspieler und evtl. Spielern, die wir nicht verkauft bekommen

Offen sind die Personalien Pavlenka, Augustinsson, Osako, M. Eggestein und Klaassen, die hoffentlich Abnehmer finden (allein schon wegen deren Gehalt), was ich aber nicht zu 100 % als sicher ansehe.Wer will z.B. einen M. Eggestein mit seinem absurden (für die Nichtleistung) Gehalt?

Mit so einem Kader wären wir bei der voraussichtlichen Besetzung der 2. Liga in der nächsten Saison absolut konkurrenzfähig und auch ein Aufstiegskandidat. Zudem hätten wir den Vorteil, wahrscheinlich eine Saison ohne Zuschauer spielen zu können, was einer spielerisch starken Mannschaft zugute kommt, da bei den sonst ausverkauften Stadien auswärts das puschen der Zuschauer beim Spiel des Jahres wegfällt. Für mich sogar ein enormer Vorteil.

Wie schon mal geschrieben wäre ich bei so einem Szenario EIGENTLICH sehr positiv eingestellt, WENN, ja WENN da nicht Kohfeldt und Baumann die Hindernisse wären. Mit den beiden (und die werden beide weitermachen!) können wir aber von vorneherein die Saison abhaken! Das kann und wird nichts werden!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wollte Eichin damals nicht auch Labbadia holen statt VS?

Was Labbadia (wieder einmal) bewirkt, sieht man jetzt aktuell bei der Hertha. Für mich ist Labbadia einer der meist unterschätzten Trainer überhaupt. Ich hoffe und wünsche ihm, das er endlich mal über einen längeren Zeitraum arbeiten darf. Aber genau das wird er bei der Hertha wohl nicht dürfen, da die eine utopische Erwartungshaltung für die Zukunft haben, nur weil ein zahlungskräftiger Investor dort mit Geld um sich schmeisst.

Hätten wir Labbadia zur Winterpause geholt, würden wir nie und nimmer absteigen. Es ist geradezu ein (schlechter) Witz, wo wir mit diesem Kader stehen. Ein lächerlichen Punkt vor dem Noname-Team von Paderborn und ansonsten meilenweit hinter allen anderen. Unfassbar...:facepalm:
 
Was Labbadia (wieder einmal) bewirkt, sieht man jetzt aktuell bei der Hertha. Für mich ist Labbadia einer der meist unterschätzten Trainer überhaupt. Ich hoffe und wünsche ihm, das er endlich mal über einen längeren Zeitraum arbeiten darf. Aber genau das wird er bei der Hertha wohl nicht dürfen, da die eine utopische Erwartungshaltung für die Zukunft haben, nur weil ein zahlungskräftiger Investor dort mit Geld um sich schmeisst.
Na ja, nach EINEM Spiel von einer großen Wirkung zu sprechen, finde ich schon sehr an den Haaren herbeigezogen. Dennoch war in der Vergangenheit unübersehbar, daß Labbadia ein guter "Feuerwehrmann" ist, denn mit Ausnahme von seinem 2. Engagement beim HSV hat er die von ihm betreuten Clubs stets in höhere Gefilde geführt. Allerdings erfolgte im 2. bzw. beim VfB Stuttgart im 3.Jahr auch wieder ein jäher Absturz, wie es in den letzten Jahren auch bei Werder mit ihren jeweils neuen Trainern zur Tagesordnung gehörte..

Ob wir mit Labbadia nie und nimmer abgestiegen wären, ist reine Hypothese - erst recht, bei dem äußerst desolaten Zustand dieser Truppe. Doch gerade in dieser Situation in ein Coach mit seinen Qualitäten erforderlich. Und sein Punkteschnitt pro BL-Spiel ist mittlerweile, wenn auch nur geringfügig, höher als der von unserem Trainer des Jahres 2018 (1,39:1,33)


Es ist geradezu ein (schlechter) Witz, wo wir mit diesem Kader stehen. Ein lächerlichen Punkt vor dem Noname-Team von Paderborn und ansonsten meilenweit hinter allen anderen. Unfassbar...:facepalm:
:tnx:
 
Tor: Kapino, Plogmann
Abwehr: Selassie, Friedl. Moisander, Veljkovic, Agu, Bejmo, Gross und ein neuer IV
Mittelfeld: Bargfrede, Möhwald, Schmid, Mbom, Philipp und zwei Neue
Sturm: Füllkrug, Sargent, Joh. Eggestein, Woltemade, Goller
ggf. noch ergänzt durch den ein oder anderen U23-Spieler oder zurückgeholten Leihspieler und evtl. Spielern, die wir nicht verkauft bekommen

Genau. Diesen Kader sehe ich auch. Mit Bargfrede, Möhwald und Füllkrug hat man gleich 3 Spieler auf Schlüsselpositionen, die jeder für sich mind. 6 Monate ausfallen. Pavlas, Osako, Ludde, DK und ME werden definitiv gehen. Diese Transfererlöse werden sie brauchen, um überhaupt Liquidität zu haben. Dazu hat man dann noch FK an der Seitenlinie, von dem FB felsenfest überzeugt ist. Deswegen schrieb ich gestern: Wiederaufstieg mission impossible. Mit diesem Kader ist man in den gleichen Tabellenregionen.
Das Schlimmste aber ist, dass dieser Kader realistisch ist. Sie haben kein Geld und müssen mit solchen Spielern die 2.Liga annehmen, in der abgezockte Profis mit viel Kampfgeist ihnen in jedem Spiel (für die anderen ist Werder dann das Spiel des Jahres) den Schneid abkaufen werden. Mit diesem Kader werden sie Probleme haben, die Klasse in der 2. Liga zu halten. Das ist die düstere Prognose.
 
Zutreffender Kommentar im Weser-Kurier:

Ernüchternd

[...]Diese Fehler, die zu den Gegentoren führten, sind nur ein Aspekt, der ernüchtert. Dass diese Gegentore zu keiner veränderten Mentalität führten, ist noch viel bedenklicher. Die Spieler, die auf dem Feld standen, erweckten nicht den Eindruck, alles in die Waagschale zu werfen, um die 15. Niederlage im 25. Spiel zu verhindern. Sich wirklich zu wehren sieht anders aus. In einer leblosen Art und Weise wurde die Partie heruntergespielt, die aufgrund der Tabellensituation eigentlich unzulässig ist. Ganz so wie vor der Unterbrechung der Saison.

Dass sich nichts verändert hat wurde auch deutlich, wenn man Frank Baumann am Tag nach dem 1:4 zuhörte. In einem Gespräch, zu dem Journalisten Fragen einreichen durften, die dann aber von einem Mitarbeiter Werders gestellt wurden, sagte Baumann: „Man hat eine klare Handschrift auch gegen Leverkusen gesehen." Eine hohe Laufleistung betonte er, gute Zweikämpfe und eine kompakte Verteidigung. Sätze, die den Schluss zulassen, man selbst habe ein anderes Spiel gesehen. Und die die Frage aufwerfen, was die sportliche Leitung den Spielern nach der Niederlage gesagt hat.

Die neun verbleibenden Partien werden ausreichen, die Klasse zu sichern, auch das hat Baumann betont. Er betont schon seit langer Zeit, dass es am Ende reichen soll, ohne dass sich abzeichnet, wie. Das ist das ernüchternde Fazit des Spiels: Alles wie gehabt bei Werder.
 
:crazy::facepalm2:
In einem Gespräch, zu dem Journalisten Fragen einreichen durften, die dann aber von einem Mitarbeiter Werders gestellt wurden, sagte Baumann: …….. !!!!!!!!!
Den Rest kann man sich wie gehabt schenken.
In Köln, Hamburg, München etc. hätte die Medienlandschaft denen schon die Karten gelegt. Vielleicht wären die Dinge gar nicht
so weit gekommen.
Die Presse in Hamburg ist aber meisten pro HSV, da muss schon viel passieren, wenn es anders kommen sollte, aber das die Fragen eingereicht werden mussten und dann verlesen wurden, sagt alles.
 
Die Werder sehr wohlgesonnene Süddeutsche Zeitung hat den Grün-Weißen wieder einmal einen ausführlichen und sehr gut geschriebenen Artikel gewidmet:

[...] Kohfeldt, 37, Trainer des SV Werder Bremen, beherrscht den Umgang mit Worten besser als seine Mannschaft derzeit den Umgang mit dem Ball. Deshalb versuchte er, was er immer versucht nach solchen Spielen, er arbeitete rhetorisch nach, wo seine Spieler taktisch, technisch und strategisch Lücken gelassen hatten beim 1:4 gegen Bayern Leverkusen - und nicht nur da. Sie sind nun zehn Spiele ohne Sieg, stehen auf Platz 17 der Tabelle, mit fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz. "Die Basics" seien es, an denen gearbeitet werden müsse, sagte Kohfeldt von der Videowand herunter.[...]

[...] Er vermisste die Basics bei Flanken des Gegners und Kopfbällen, weil drei davon gegen überlegene Leverkusener im Montagsspiel der Bundesliga zu Gegentoren geführt hatten, und wer solche Tore kassiert, immer wieder, der steigt am Ende sehr sicher ab. Damit das nicht passiert, müsse man an diesen Schwächen arbeiten, sagte Kohfeldt, erwähnte den fehlenden, aber sich sicher bald einstellenden Rhythmus, und dass seine Spieler "dieses Vertrauen in die Offensivkraft" behalten müssten. Spätestens da wurde es rätselhaft. Man konnte sich schon während des Vortrags fragen, wann genau in dieser komprimierten Rest-Corona-Saison, nach zehn Wochen Pause, die Zeit noch kommen soll, um das kleine Einmaleins des Abstiegskampfs nachzuholen. Aber jetzt: Offensivkraft? Welche Offensivkraft? [...]

[...]Die Wahrheit ist, dass diese Pandemie dem trostlosen Bremer Spiel nun die Kulisse verschafft hat, die dazu passt: gähnende Leere.[...]Das Spiel der Bremer wirkt, wenn man es nicht nur sieht, sondern auch hört, wie die Fortsetzung des Unterrichts, nicht wie die Abschlussprüfung. Ein ewiger Lernprozess ohne Ergebnis.[...]

[...]Und Werder ist noch immer eine Mannschaft, die nach und nach alle Ziele aufgeben musste. Erst den Europapokal. Dann den einstelligen Tabellenplatz. Wenigstens eine sorgenfreie Saison. Den direkten Klassenerhalt. Irgendwann ist eine Mannschaft, die sich mal für besser hielt, nicht mehr in der Lage, der Verzwergung der eigenen Ziele noch Widerstand zu leisten. [...] Auf diese Weise sind leider schon ganz andere Qualitätsmannschaften abgestiegen, unter wesentlich einfacheren Umständen als einer Pandemie. Zumal auch Werders jüngste Hoffnungen auf einen Neustart nach der erzwungenen Pause zerstoben ist. "Wir sind auf einem ganz anderen Level", hatte Kohfeldt vor dem Montagsspiel noch gesagt. "Das war noch nicht der K.-o.-Schlag", sagte er hinterher. Fallhöhe, gemessen in zwei Sätzen [...]

[...] Gerade an einem Standort wie Bremen, der kühlen Stadt mit ihren warmherzigen, gelegentlich heißblütigen Fans, wird bewusst, wie trostlos diese Art von Aufführung ohne Publikum ist. [...]Und wer sich anschaut, wie Werder am letzten Spieltag 2016 mit einem späten Tor gegen Eintracht Frankfurt die Klasse rettete, die Explosion der Freude, der friedliche Platzsturm, bekommt eine böse Ahnung, was den Bremern in den restlichen Spielen der Saison noch fehlen wird: die Irrationalität des Augenblicks, der Moment kollektiver Kraft. Gehört auch zu den Basics.

Traurig, aber leider wahr.
 
Das Problem ist doch relativ einfach.
MMn macht einen guten Trainer aus, dass er sein Spielsystem dem vorhandenen Spielermaterial anpasst.
Magath hat das meine ich mal so beschrieben, klar hat der auch teilweise Murks gemacht aber ausgesprochen unerfolgreich war der in der Retrospektive auch nicht überall.
Ich sehe das genauso, das Problem ist, dass Kohfeldt mit aller Gewalt seine Spielidee durchdrücken wollte und nicht oder unzureichend auf veränderte Situationen im Kader reagiert.
Generell fand ich seine Spielidee auch zum Anfang der Saison gar nicht so schlecht.
Man hat sich offensiv einiges rausgespielt auch verballert, klar und defensiv die bekannten Schwächen offenbart.
Vor Allem bei Standards, die sich durch die gesamte Saison ziehen.
Irgendwann ist er von diesem Offensivkonzept jedoch abgerückt und seitdem ist Offensiv total tote Hose ohne allerdings die Defensivschwäche abzustellen und ich sehe auch nicht wie der Turnaround geschafft werden sollen.
Das Offensivspiel gegen Leverkusen basierte auf Zufall, da war nichts strukturiert, zudem spürte man die Verunsicherung und Bocklosigkeit.
Es fehlt einfach an den Grundtugenden, die du im Abstiegskampf brauchst aber wenn man die Interviews hört, hat hier niemand den Ernst der Lage begriffen.
Die Coronapause hat Null Komma gar nichts verändert.

Der hat fertig hier.
 
Dass sie den Ernst der Lage erkannt haben, den Eindruck habe ich auch nicht
Wie denn auch, wenn die komplette Führungsriege samt Trainer sich im schönreden der Situation übertrumpfen...der Trainer in einer Tour die Spieler pampert und nach außen hin noch genug Zeit sieht, ohne mal die Faust auf den Tisch zu hauen?
Der Sportdirektor nach unterirdischer Leistung Freifahrtscheine ausruft und eine Handschrift des Trainers erkennt?
Kuschelfraktion der übelsten Sorte ...auf kosten des Vereins, der Fans und Mitarbeiter ...ekelhaft !
 
Na ja, nach EINEM Spiel von einer großen Wirkung zu sprechen, finde ich schon sehr an den Haaren herbeigezogen. Dennoch war in der Vergangenheit unübersehbar, daß Labbadia ein guter "Feuerwehrmann" ist, denn mit Ausnahme von seinem 2. Engagement beim HSV hat er die von ihm betreuten Clubs stets in höhere Gefilde geführt. Allerdings erfolgte im 2. bzw. beim VfB Stuttgart im 3.Jahr auch wieder ein jäher Absturz, wie es in den letzten Jahren auch bei Werder mit ihren jeweils neuen Trainern zur Tagesordnung gehörte..

Ob wir mit Labbadia nie und nimmer abgestiegen wären, ist reine Hypothese - erst recht, bei dem äußerst desolaten Zustand dieser Truppe. Doch gerade in dieser Situation in ein Coach mit seinen Qualitäten erforderlich. Und sein Punkteschnitt pro BL-Spiel ist mittlerweile, wenn auch nur geringfügig, höher als die von unserem Trainer des Jahres 2018 (1,39:1,33)



:tnx:

Labbadia hatte mit dem HSV aber auch ein denkbar schlechtes Umfeld für nachhaltige Arbeit. Es wäre schon mal interessant zu sehen wie er bei so einem ruhigen Umfeld wie hier agiert.

Aber das Thema ist eh durch.... Mit Kohfeldt in die zweite Liga... :schal::klatsch::schal:
 
eigentlich gibts zu werder, kohfeld u.a. nichts mehr zu sagen, weil alle schon alles gesagt haben, aber immer wieder interessant die analysen von FK und FB nach jeder neuen pleite - viel gutes gesehen (was allen anderen nicht so geht) wenige fehler klar erkannt (die man abstellen müsse) die felsenfeste überzeugung, da bald rauszukommen - das hören wir nun spätestens seit dem 1:5 in bremen gegen mainz - außer der mir mittlerweile unbegreiflichen leistung im pokal gegen bvb passierte weder das eine (abstellen) noch das andere (rauskommen) - es ist wohl einmalig in der geschichte des profifußballs, daß eine komplette vereinsführung völlig tatenlos dem untergang eines einst erfolgreichen BL vereins zusieht und dem verursacher (trainer) auch noch das händchen hält - trainerwechsel zur winterpause (labbadia, korkut o.a.) hätten stadt und fans dieses FIASKO mit sicherheit erspart - ich habe fertig!
 
Genau. Diesen Kader sehe ich auch. Mit Bargfrede, Möhwald und Füllkrug hat man gleich 3 Spieler auf Schlüsselpositionen, die jeder für sich mind. 6 Monate ausfallen. Pavlas, Osako, Ludde, DK und ME werden definitiv gehen. Diese Transfererlöse werden sie brauchen, um überhaupt Liquidität zu haben. Dazu hat man dann noch FK an der Seitenlinie, von dem FB felsenfest überzeugt ist. Deswegen schrieb ich gestern: Wiederaufstieg mission impossible. Mit diesem Kader ist man in den gleichen Tabellenregionen.
Das Schlimmste aber ist, dass dieser Kader realistisch ist. Sie haben kein Geld und müssen mit solchen Spielern die 2.Liga annehmen, in der abgezockte Profis mit viel Kampfgeist ihnen in jedem Spiel (für die anderen ist Werder dann das Spiel des Jahres) den Schneid abkaufen werden. Mit diesem Kader werden sie Probleme haben, die Klasse in der 2. Liga zu halten. Das ist die düstere Prognose.

Wie geschrieben sehe ich das Problem nicht in diesem Kader (der kann um den Aufstieg spielen), sondern einzig und allein am Trainer Nur deshalb ist ein Wiederaufstieg auch für mich eine "Mission impossible". Ein Spiel des Jahres ohne Zuschauer gibt es nicht, das ist unser großer Vorteil.

Was wollen wir mit Kohfeldt in der 2. Liga? Der kennt die Liga nicht, sorgt für einen miserablen, geradezu unfassbaren Fitnesszustand, sorgt mit seiner Kumpelmentalität für Kuschelatmospäre ohne Leistungsanreiz, setzt die meisten Spieler völlig positionsfremd ein, bekommt das Defensiv- und Standardproblem nicht in den Griff, kann seine Ideen und Taktik nicht in die Köpfe der Spieler bekommen (weil zu kompliziert?) und hat in seiner eh schon katastrophalen Trainervita jetzt auch noch einen Abstieg stehen, der mit solch einem Kader nie und nimmer hätte passieren dürfen. Dieser Trainer wird Werder in den totalen Abgrund führen. Bin mal gespannt, wann die verschlafene und realitätsfremde Führung das endlich bemerkt (oder bemerken will?)...
 
Na ja, nach EINEM Spiel von einer großen Wirkung zu sprechen, finde ich schon sehr an den Haaren herbeigezogen. Dennoch war in der Vergangenheit unübersehbar, daß Labbadia ein guter "Feuerwehrmann" ist, denn mit Ausnahme von seinem 2. Engagement beim HSV hat er die von ihm betreuten Clubs stets in höhere Gefilde geführt. Allerdings erfolgte im 2. bzw. beim VfB Stuttgart im 3.Jahr auch wieder ein jäher Absturz, wie es in den letzten Jahren auch bei Werder mit ihren jeweils neuen Trainern zur Tagesordnung gehörte..
Ob wir mit Labbadia nie und nimmer abgestiegen wären, ist reine Hypothese - erst recht, bei dem äußerst desolaten Zustand dieser Truppe. Doch gerade in dieser Situation in ein Coach mit seinen Qualitäten erforderlich. Und sein Punkteschnitt pro BL-Spiel ist mittlerweile, wenn auch nur geringfügig, höher als der von unserem Trainer des Jahres 2018 (1,39:1,33)

Auch beim HSV hat Labbadia viel bewirkt (wenn auch nicht langfristig), indem er den Club vor dem eigentlich schon sicheren Abstieg bewahrte.

Labbadia bei uns hätte nur zu Beginn der Winterpause noch Sinn gemacht. Nur dann hätte er noch ein wenig Zeit gehabt, den katastrophalen, unterirdischen Fitnesszustand unseres Teams zumindest einigermaßen zu beheben. Diesen Zustand gab es schon einmal bei Werder, in der Endphase von VS mit...Kohfeldt als Co-Trainer. Umso unverständlicher, das dieser nichts, absolut nichts dazugelernt hat. Das Trainingslager auf Mallorca war der größte Vorbereitungswitz den ich je im Fußball erlebt habe. Einfach nur unfassbar :facepalm::wall:
 
Wie geschrieben sehe ich das Problem nicht in diesem Kader (der kann um den Aufstieg spielen), sondern einzig und allein am Trainer Nur deshalb ist ein Wiederaufstieg auch für mich eine "Mission impossible". Ein Spiel des Jahres ohne Zuschauer gibt es nicht, das ist unser großer Vorteil.

Was wollen wir mit Kohfeldt in der 2. Liga? Der kennt die Liga nicht, sorgt für einen miserablen, geradezu unfassbaren Fitnesszustand, sorgt mit seiner Kumpelmentalität für Kuschelatmospäre ohne Leistungsanreiz, setzt die meisten Spieler völlig positionsfremd ein, bekommt das Defensiv- und Standardproblem nicht in den Griff, kann seine Ideen und Taktik nicht in die Köpfe der Spieler bekommen (weil zu kompliziert?) und hat in seiner eh schon katastrophalen Trainervita jetzt auch noch einen Abstieg stehen, der mit solch einem Kader nie und nimmer hätte passieren dürfen. Dieser Trainer wird Werder in den totalen Abgrund führen. Bin mal gespannt, wann die verschlafene und realitätsfremde Führung das endlich bemerkt (oder bemerken will?)...
Die Spieler sind komplett unschuldig an den Saisonverlauf:lol: Weil die Spieler zu Blöd sind :denk:
Wie kann man sich so auf einer Person stürzen, wo die Hauptschuldigen, teile der Mannschaft mit ihrer Einstellung sind.
 
Die Spieler sind komplett unschuldig an den Saisonverlauf:lol: Weil die Spieler zu Blöd sind :denk:
Wie kann man sich so auf einer Person stürzen, wo die Hauptschuldigen, teile der Mannschaft mit ihrer Einstellung sind.

Und wer ist für deren Einstellung, Motivation UND körperlichen Fitnesszustand verantwortlich??? Da Du nicht drauf kommst hier die Antwort: Der TRAINER!
 
https://www.kicker.de/775799/artikel#washare

...wenigstens redet Vogt mal einwenig Tacheles, kann ja aber auch jeder Sehen, der die Spiele verfolgt, der Kader ist zu schwach und keine Spielertypen die dagegen halten.
Hinzu der Kuschelkurs der Verantwortlichen.

Professionell geht leider anders.

Mit Plüschi, Plüschi auf dem Platz geht's direkt bergab und das zu Recht.
Was für ein Mimimi Haufen da zusammen gestellt wurde.
 
https://www.kicker.de/775799/artikel#washare

...wenigstens redet Vogt mal einwenig Tacheles, kann ja aber auch jeder Sehen, der die Spiele verfolgt, der Kader ist zu schwach und keine Spielertypen die dagegen halten.
Hinzu der Kuschelkurs der Verantwortlichen.
Professionell geht leider anders.
Mit Plüschi, Plüschi auf dem Platz geht's direkt bergab und das zu Recht.
Was für ein Mimimi Haufen da zusammen gestellt wurde.

Mit "Belastungssteuerung" und viel "Regeneration" für unseren Mimimi Haufen. Für was eigentlich: Für das bißchen körperlose Nebenherjoggen in den Spielen?
 
Es geht doch nicht darum einen Schuldigen zu finden!
Den einen Schuldigen gibt es doch auch gar nicht, wie oft denn noch?

Was/Wer ist Schuld an der Misere :

der Trainer weil er nicht in der Lage bzw. nicht Willens ist Spieler aus der Stammelf zu werfen obwohl sie seit Monaten unterirdische Leistungen bringen. Desweiteren nicht auf die Defizite in puncto Fitness, Standards etc. reagiert und abstellt. Er lebt anscheinend in einer Parallelwelt und sieht bei jeder neuen Niederlage das Fortschritte gemacht werden was die Verringerung der Defizite anbetrifft und das muss man ihm lassen sehr gut nach außen kommuniziert

Geschäftsführung (Baumann, Filbry, Hess-Grunewald) weil sie an einem Trainer festhalten der nachweislich in dieser Saison nicht in der Lage ist die Mannschaft so zu führen das es an seine Leistungsgrenzen kommt, nicht mal annähernd. Sie verteidigen ihn 'bis auf Blut' und beharren darauf das er der Richtige ist als wenn ihr 'Leben' davon abhängt. Von der Kaderplanung möchte ich gar nicht erst anfangen.

Aufsichtsrat (Marco Bode und Andere) der seiner Aufgabe nicht mal annähernd nachkommt und der Geschäftsführung ordentlich auf die Füsse tritt und damit den Verein vor einem sportlichen und wirtschaftlichen Schaden bewahrt.

Und alle Zusammen glauben das es nur funktioniert wenn es alles aus der 'Werder-Familie' kommt wobei die erste 'große Zeit' (Rehagel) von jemanden geprägt worden ist der damals vor seiner Zeit keine große 'Werdervergangenheit' hatte (mal abgesehen von dem kurzen Zeitraum Feb -Juni 1976)

Und dann kommt noch hinzu der fehlende mediale Druck und der fehlende Unmut vieler Fans, die größtenteils immer noch an die heile Welt der 'Werder-Familie' glauben, der den Druck auf die Verantwortlichen nochmals zusätzlich erhöht
 
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