Gesamtsituation der Mannschaft

:tnx:
Das muß neidlos wie sportlich fair anerkannt werden, wobei die Stabilität auf der 6er eine Schlüsselrolle einnimmt.


Das sind nur ein paar Teile des Ganzen. Sicher, die Verletzenmisere hat auch ihren Anteil daran, nur sollte man diesen nicht größer machen, als er tatsächlich ist. Denn wenn von FB/FK in der Hochphase der verletzungsbedingen Ausfälle die Ergebnisse nicht alleine daran festmachen wollten und stattdessen das ambitionierte Ziel Europa unterstreichten sowie nach dem Freiburg-Spiel eine klare Ansprache an die Spieler wegen der gehäuften Fahr-/ Nachlässigkeiten ankündigten, erscheint der Einfluß der Verletzenmisere nicht so groß zu sein, wie er hier gerne dargestellt bzw. zum Kaschieren unserer offensichtlichen Defizite verwendet wird, wie z.B. hiermit (nicht persönlich gemeint):

Daß wir Verstärkungen, besonders im Defensivbereich benötigen, ist unumstritten. Nur selbst wenn wir die v.g. Transfers im Winter tätigen würden - woher das Geld dafür aufgrund der sich bereits auf ca. 25 Mio. € summierenden Vorgriffe (Transfers Sommer 2019, Kaufverpflichtungen 2020) auf die zu erwartenden Transfererlöse kommen möge - werden diese und/oder nur die Rückkehr von Ludde und Moisander nicht alleine eine bessere Rückrunde erwirken können. Denn solange FK und die Mannschaft die Häufung der Defizite, mit denen wir die Gegner zum Toreschießen einladen, nicht signifikant in den Griff bekommen, ist jeder Neuberpflichtung / Rückkehrer nur ein Topfen auf dem heißen Stein.
die werder probleme kennen wir seit ca 10 jahren - der abstieg wird solide vermieden (keine relegation) europa die letzten beiden jahre knapp verpaßt, was nun wohl eher gar kein thema mehr wird - man kann technisch gut spielen, viel spielerisch lösen - vor allem, wenns gut läuft - aber allein schon aufgrund des wettbewerbs muß man sich auch körperlich behaupten und das aber dann auch entschieden und geschickt - eine höher klassige abwehr muß auch in der lage sein, sich auf alle standards einzustellen, um dann richtig zu reagieren - wenn man bei halbzeit führt, muß man das verteidigen können, ohne sich gleich hinten rein zu stellen - wenn man sich regelmäßig gegen fast jeden gegner viele torchancen erspielt, müssen die auch effektiv genutzt werden - werder's profis haben für all das die erforderlichen qualitäten und es ist sache des trainers, das aus ihnen rauszuholen und auf den platz zu bringen, wenn es darauf ankommt - spiele mit ergebnissen wie gegen fortuna, hbsc und freiburg kann sich keine mannschaft leisten, die ambitionen nach oben hat - abschließend zu rashica - unter 30 mio würde ich ihn nicht gehen lassen, aber ich fürchte, daß FB schon bei 20 einknickt!
 
ps: 5:1 bayern putzen - dieser traum wird für werder noch lange ein traum bleiben, weil diese totale entschlossenheit gepaart mit eisernem willen und letztlich dynamischer schnelligkeit zusammen erforderlich sind plus glück beim abschluß - die eintracht hatte das am letzten spieltag, aber eine solche tagesform gibts nicht oft und so schwache bayern kommen so schnell auch nicht wieder - bin ganz sicher, daß der bvb das am wochenende zu spüren bekommt!
 
Wir haben eine Mannschaft in Bremen, die immer an die Leistungsgrenze (körperlich und mental) gehen muss um Spiele zu gewinnen. Ein paar Prozent weniger oder die Meinung etwas verwalten zu können führt direkt zu einem negativen Ergebnis - die paar Prozent entscheiden quasi zwischen einstelligen Tabellenplatz und Abstiegskampf.
Das gilt für alle anderen Mannschaften auch. Sobald ein Bayern Spieler sein Trikot überstreift weiß er, dass an diesem Standort nur 100 % Leistung im Training und in jedem Spiel erwartet wird. Bei Werder ist das anders und das war auch lange Zeit in der Vergangenheit ein wesentlicher Trumpf. Spieler wie Bratseth oder Rufer brauchten ein ruhiges, unaufgeregtes familiäres Umfeld, um Bestleistungen zu bringen.
Die Generation Y und Z sieht das komplett anders und legt ganz andere Schwerpunkte. Das ist gesamtgesellschaftlich jetzt schon ein riesiges Problem, wenn man an die gewaltigen Umwälzungen denkt, die uns in Bälde bevorstehen.
Bei Werder gewinne ich den Eindruck, dass bei Misserfolgen es immer abgetan wird: hat nicht sollen sein. Man versucht das Positive in der Niederlage zu finden. Damit liefert man automatisch Entschuldigungen, warum Dieses oder Jenes nicht funktioniert. Natürlich haben wir nicht Spieler wie die Bayern, die einen ganz anderen Level aufweisen, aber alles mit der grünweißen Werderdecke zudecken, macht dauerhaft keinen Sinn. Immerhin beschreiben wir hier ein Phänomen, was wir nicht allein in dieser Saison mit den vielen Verletzten sehen, sondern schon seit Jahren feststellen. Dann ist die Frage nach einem systematischen Fehler zumindest erlaubt. Nur mit vollmundigen Ankündigungen Richtung Europaqualifikation reicht nicht aus. Im Falle eines weiteren Scheitern werden sie am Saisonende die Quittung von den Spielern bekommen.
 
Keiner hat vollmundig von Europa gesprochen. Man hat sich auch aufgrund der letzte Saison ein mutiges Ziel gesetzt. Keiner hat vollmundige Versprechen oder sonst etwas gegeben. Im Moment redet doch eh nur noch ständig die Fraktion von Europa, welche jede Woche sagen müssen, dass es dafür nicht reicht. Andere sprechen es doch garnicht an. Ich bin froh das es diese Werderdecke gibt, es ist einer der wenigen Punkte welche uns noch von anderen Vereinen unterscheidet.
 
Tja, das ist doch die Gretchenfrage.
Ist die von euch so benannte "Werderdecke" leistungsförderlich oder eben nicht.
Sicherlich ist diese Werderfamilie ja fast schon ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Liga, auch wenn man sich ansieht, wer hier zum Teil auch in Führungspositionen das Sagen hat.
Früher konnte man sich das auch noch erlauben, Nein, gerade das hat uns stark gemacht, weil sich viele Spieler mit diesem unseren Verein identifiziert haben und Alles dafür gegeben haben.
Nun leben wir aber mittlerweile in einer knallharten Leistungsgesellschaft Bundesliga, wo man allein mit dieser Mentalität nicht besonders weit kommt, wie man ja auch an dem letzten Jahrzehnt (sieht).
Da laufen wir der Musik schon ein ganzes Stück hinterher.
Nicht falsch verstehen, ich bin auch deshalb vor Äonen Werderfan geworden, weil mich dieses Besondere angesteckt hat (zumindest glaube ich das, ist lange her).
Die Frage ist einfach nur wo uns dieser Werderweg auf Dauer hinführt?
Im Moment geht es wieder ein wenig bergauf (da klammere ich die aktuelle Tabellensituation mal bewusst aus) aber ich sehe einfach keinen Plan, wie man tatsächlich mal wieder in europäische Sphären vorstoßen will.
Allein mit diesem offensiven Markenkern ist es mMn nicht getan und das erleben wir, aller Widrigkeiten zum Trotz, in dieser Saison schmerzlich.
 
Tja, das ist doch die Gretchenfrage.
Ist die von euch so benannte "Werderdecke" leistungsförderlich oder eben nicht.
Sicherlich ist diese Werderfamilie ja fast schon ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Liga, auch wenn man sich ansieht, wer hier zum Teil auch in Führungspositionen das Sagen hat.
Früher konnte man sich das auch noch erlauben, Nein, gerade das hat uns stark gemacht, weil sich viele Spieler mit diesem unseren Verein identifiziert haben und Alles dafür gegeben haben.
Nun leben wir aber mittlerweile in einer knallharten Leistungsgesellschaft Bundesliga, wo man allein mit dieser Mentalität nicht besonders weit kommt, wie man ja auch an dem letzten Jahrzehnt (sieht).
Da laufen wir der Musik schon ein ganzes Stück hinterher.
Nicht falsch verstehen, ich bin auch deshalb vor Äonen Werderfan geworden, weil mich dieses Besondere angesteckt hat (zumindest glaube ich das, ist lange her).
Die Frage ist einfach nur wo uns dieser Werderweg auf Dauer hinführt?
Im Moment geht es wieder ein wenig bergauf (da klammere ich die aktuelle Tabellensituation mal bewusst aus) aber ich sehe einfach keinen Plan, wie man tatsächlich mal wieder in europäische Sphären vorstoßen will.
Allein mit diesem offensiven Markenkern ist es mMn nicht getan und das erleben wir, aller Widrigkeiten zum Trotz, in dieser Saison schmerzlich.

ich muss Dir in vielem leider zustimmen. Die Frage nach der Zukunft des "Werder Weges" sehe ich jedoch etwas gelassener als Du. GERADE die derzeitige Situation in der Bundesliga zeigt doch das es trotz zum Teil krasser Wettbewerbsnachteile möglich ist da oben mitzuspielen (siehe SC Freiburg). Dort wird ebenfalls aus wenig viel gemacht und sich ständig neu erfunden. Man sieht also: Es geht!
Darauf verlassen kann und sollte man sich freilich nicht. Vielmehr sollte es ein Ansporn sein, diese Wiedrigkeiten als Anlass zu nehmen es den vermeintlich "besseren" (weil mehr Geld vorhanden) zu zeigen.
 
Freiburg ist doch auch nur eine Momentaufnahme da oben, ja die spielen seit Jahren in der Bundesliga und machen dort auch gute Arbeit in deren Rahmen, schön und gut.
Auf Dauer sehe ich die auf Platz 9 oder sowas wenn die Vereine die wirklich aufgrund ihrer Möglichkeiten mMn oben stehen sollten patzen kann auch mehr drin sein.
Wollen wir uns aber denn mit Freiburg auf eine Stufe stellen? Ich jedenfalls sehe das nicht ein, soweit geht mein Selbstverständnis dann doch dass es uns als Fans nicht egal ist ob wir absteigen oder nicht.
Freiburg ist doch eine Oase, die lassen den Streich dort auch arbeiten wenn die in der Kreisliga spielen, übertrieben gesagt.
Bin kein Freiburginsider aber die haben doch Ruhe da ohne Ende.
Ich finde nicht, dass wir uns an denen ein Beispiel nehmen können oder sollten, die haben doch sehr wenig Ansprüche da im Breisgau.

Was ich als eine Ursache sehes was uns seit Jahren irgendwo im Niemandsland stehen lässt;
wir ordnen (so scheint es mir) Alles diesem offensiven Markenkern unter, holen keine schlechten Spieler aber zuletzt eben auch ohne wirkliche Fantasie oft.
Mir fehlt einfach so diese Idee hinter dem Ganzen, es wirkt beinahe wie Flickschusterei, vor allem defensiv.
Verletzungspech spielt da natürlich auch eine Rolle, klar.
Ich hatte ja bereits zuvor schon dafür plädiert sich Externe ins Boot zu holen.
Beim Souting wäre z.B. so eine Möglichkeit aber da steht ein ehemaliger Werderaner ohne jegliche Erfahrung offenbar wieder hoch im Kurs.
 
Die Frage ist einfach nur wo uns dieser Werderweg auf Dauer hinführt?

Es ist wie bei den meisten anderen Vereinen auch. Man versucht Spieler besser zu machen um erfolgreich spielen zu können (für Erfolge/Geld) und Umsätze zu generieren um Handlungsfähig zu sein. Den einzigen Unterschied zu einigen anderen Teams ist der, dass wir stärker Personen mit einer Werder-Vergangenheit setzen und uns nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen. Beides sind für mich keine Faktoren welche uns zwingend einen Nachteil bringen. Eher Vorteile.
 
Aber nach 10 Jahren "Ruhe" würde ich gerne mal etwas mehr sehen als Platz 7...
Klar ist man als Fan schonmal ungeduldig, ich zumindest aber diese (sorry) Durchschnittskacke seit Jahren nervt mich tierisch.

Frankfurt oder Gladbach stehen richtig am Abgrund, lernen und spielen plötzlich um die Champions League mit und jetzt erzählt mir nichts von Standortvorteil.
Bei Frankfurt, okay, das ist ne Metropole, in unmittelbarer Nähe haben die keine große Konkurrenz.
Gladbach hat mit Dortmund und Schalke sowie Köln und zum Teil auch Leverkusen Schwergewichte im Kampf um Sponsoren um die Ecke und die kriegen das auch hin.
 
Aber nach 10 Jahren "Ruhe" würde ich gerne mal etwas mehr sehen als Platz 7...
Klar ist man als Fan schonmal ungeduldig, ich zumindest aber diese (sorry) Durchschnittskacke seit Jahren nervt mich tierisch.

Frankfurt oder Gladbach stehen richtig am Abgrund, lernen und spielen plötzlich um die Champions League mit und jetzt erzählt mir nichts von Standortvorteil.
Bei Frankfurt, okay, das ist ne Metropole, in unmittelbarer Nähe haben die keine große Konkurrenz.
Gladbach hat mit Dortmund und Schalke sowie Köln und zum Teil auch Leverkusen Schwergewichte im Kampf um Sponsoren um die Ecke und die kriegen das auch hin.

Kannst Werder ja die 100 Mio Euro geben um mit Mönchengladbach aufzuschließen (Kadermarktwert).
Gerade jetzt wo eine gute Entwicklung zu erkennen ist (anders wie noch vor einigen Jahren) verlierst du die Geduld? Schlechter Zeitpunkt würde ich meinen.
 
Kannst Werder ja die 100 Mio Euro geben um mit Mönchengladbach aufzuschließen (Kadermarktwert).
Gerade jetzt wo eine gute Entwicklung zu erkennen ist (anders wie noch vor einigen Jahren) verlierst du die Geduld? Schlechter Zeitpunkt würde ich meinen.

Das Lustige ist ja, daß Eberl damals immer Werder als Vorbild genannt hat. Wenn Gladbach also, wie @Cyril Sneer sagt, gelernt hat und wir diesem Weg folgen sollen, dann kann das wohl nur bedeuten er wünscht sich, Klaus Allofs und Thomas Schaaf wieder zu installieren. Und die sog. Altvorderen :kaffee:
 
Das Lustige ist ja, daß Eberl damals immer Werder als Vorbild genannt hat. Wenn Gladbach also, wie @Cyril Sneer sagt, gelernt hat und wir diesem Weg folgen sollen, dann kann das wohl nur bedeuten er wünscht sich, Klaus Allofs und Thomas Schaaf wieder zu installieren. Und die sog. Altvorderen :kaffee:
Vermutlich hat er das Werder gemeint,wo wir noch Erfolge feierten und regelmäßig Perlen gefunden haben und nicht die letzte Zeit.
Ist aber nur eine Idee.
 
Bedeutungslos und stolz darauf :) Nicht so wie die beiden Lachnummern mit H oder Städte durch die ICEs gerne mal ungebremst durchbrettern obwohl sie halten müssten :D Die Nummer 1 im Norden sind wir, DAS hat Bedeutung ;)
 
Baumi hat ja vor der Saison von "Kreativen Transfers" gesprochen, wenn er damit aber ,im Unterhalt teure ältere damalige Top-Spieler mit kaum Wiederverkaufswert und teilweise über dem Zenit meint, dann machen wir momentan in Sachen Scouting und Transfers einen bomben Job. Nur leider helfen diese Spieler uns nur bedingt weiter und lassen uns tabellarisch keinen Deut nach vorne kommen, nicht selten sind diese ach so erfahrenen und guten Spieler mit ihren individuellen Fehlern ein Hauptgrund für unsere Stagnation.
Hier wurde zum Vergleich Freiburg genannt, dieser Verein schafft es jedes Jahr aufs neue, aus jungen aufstrebenden Spielern oder No-name Spielern aus aller Herren Länder und Ligen Leistungsträger zu machen, diese dann Gewinnbringend an den Mann zu bringen und wieder eine Bundesligataugliche Mannschaft zu formen...Werder schafft dies auch aber mit den falschen Maßstäben und Maßnahmen. Da wird ein Beijmo für 3 Mio verpflichtet und nie eingesetzt jetzt soll er sehr warscheinlich unter MW verkauft werden, Leistungsträger wie Kruse oder aufstrebende Talente wie Grillitsch können Ablösefrei gehen, Harnik ( den ich jetzt gerne als Alternative noch hätte) wird verschenkt ...und dann immer diese jämmerliche Außendarstellung bzgl. des armen mittellosen Vereins Werder Bremen ...momentan seh ich in jeglichen Bereichen leider nur Flickschusterei.
 
ich muss Dir in vielem leider zustimmen. Die Frage nach der Zukunft des "Werder Weges" sehe ich jedoch etwas gelassener als Du. GERADE die derzeitige Situation in der Bundesliga zeigt doch das es trotz zum Teil krasser Wettbewerbsnachteile möglich ist da oben mitzuspielen (siehe SC Freiburg). Dort wird ebenfalls aus wenig viel gemacht und sich ständig neu erfunden. Man sieht also: Es geht!
Darauf verlassen kann und sollte man sich freilich nicht. Vielmehr sollte es ein Ansporn sein, diese Wiedrigkeiten als Anlass zu nehmen es den vermeintlich "besseren" (weil mehr Geld vorhanden) zu zeigen.

Der Ansporn, es den vermögenderen Clubs zu zeigen, ist sehr wahrscheinlich vorhanden. Doch das alleine reicht nicht aus, denn zur erfolgreichen Umsetzung eines solchen Impetus müssen die personellen, strategischen, wirtschaftlichen, sportlichen sowie noch weitere Zahnräder ineinander greifen. Doch hier standen wir uns in den letzten Jahren auch deshalb nicht selten im Wege, weil die Entscheider ganz nach dem Motto "Was gestern richtig war, kann heute nicht verkehrt sein" handelten, obwohl der Fußball bzw. das Fußballgeschäft sich in anderen, ja sogar gänzlich gegensätzlichen Richtungen entwickelt(e).

Ähnlich wie @syker1983 bin ich der Ansicht, daß die Verantwortlichen ihre Strategen, Handlungsweisen etc. nicht so an den Begebenheiten des Fußballgeschäftes anpassen, wie es für einen größeren Erfolg erforderlich wäre, weil sie noch zu sehr in der erfolgreichen Vergangenheit behaftet sind. Tradition ist ein wichtiges Element im Fußballsport, auch im Fußballgeschäft, weil Traditionen eng mit Emotionen verbandelt sind und Emotionen lösen bekanntermaßen die meisten Impulse zum Geld ausgeben aus. Doch wenn man sportlich und somit auch wirtschaftlich möglichst erfolgreich sein will, darf die Tradition / Vergangenheitsromantik nicht über erforderliche unternehmerische Entscheidungen gestellt werden. Und genau das ist bei Werder ein selbst geschaffenes Problem zu noch größerem Erfolg. Exemplarisches Beispiel ist das geplante NLZ, welches nach den Wünschen von Werder unbedingt im Blickfeld des Weserstadions hochgezogen werden soll, obwohl die Baumaßen für den Hochwasserschutz bei dem ohnehin schon kostenintensiven, jedoch zwingend erforderlichen Projekts mindestens 8 Mio. € mehr verschlingen - 8 Mio. €, die aufgrund der hier vorherrschenden Vergangensheitsromatik für den Erhalt bzw. Ausbau der sportlichen und somit wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit fehlen würden.
 
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