Gesamtsituation der Mannschaft

Werder Bremen verliert sein Vorbildfunktion für Leute die strebsam sind. Die Politik des Vereines ist rein konservierend und relativ in sich geschlossen. Das hat noch nie zu irgendetwas geführt und wird es auch nicht. (...) so wissen wir beide, daß diese Konservierungspolitik definitiv durchbrochen werden muß oder Werder daran kaputt gehen wird!

War die Politik vor der erfolgreichen 80er/90er-Zeit und vor 2003 anders?
 
Bei der Performance von Werder muss man sich zunächst einmal die Gesamtlage der Liga vor Augen fürhen:
- Platz 1 ist mit den Bayern über Minimum 10 Jahre zementiert
- Platz 2-7: darum rangeln sich DO, S04, Leipzig, Hoffenheim, die Werksclubs Lev und WOB und Gladbach.
Natürlich hat jeder dieser Clubs (Bayern ausgenommen) hin und wieder seine sportliche Auszeit über eine Saison. Das dies allesamt haben, ist kaum anzunehmen.
Vor diesem Hintergrund ist Platz 8 für Werder außergewöhnlich. Mehr ist für Werders Budget kaum drin. Insofern hat @Rantanplan2.0 schon Recht. Nur muss er sich die Frage gefallen lassen, ob der letztjährige Platz 8 eben einer Overperformance mit gleichzeitiger Schwäche o.g. Vereine geschuldet war und somit nicht relativ leicht erklärbar ist?
Allerdings hat auch @Bremen Recht, in dem er die letzten Jahre mit fortwährenden Negativrekorden, peinlichen Pokalaus etc anführt. Wo soll denn dort eine Weiterentwicklung erkennbar sein, wenn man jetzt schon weiß, dass im nächsten Sommer die einzigen wenigen guten Spieler (sofern man die Klasse hält) den Verein zwecks Verkauf verlassen müssen. Hier greift seit Jahren meine Fundamentalkritik an die finanzielle Ausgestaltung des Vereins und speziell sein Finanzgehabe. Die Mehrerlöse dank der Fernsehgelder werden durch den Profikader aufgefressen. Sponsoring und Merchandising stagniert bzw ist rückläufig. Der Personalkostenetat steigt aber kontinuierlich. Natürlich ist das Gehalt eines TD oder eines Infrastruktur Direktors im Vergleich zum Gesamtetat gering. Dadurch dass Werder aber viele solche Posten wie zB drei GF anstatt deren zwei summiert sich das peu a peu auf.
Ein CF wird auch demnächst in Bremen im Management aufschlagen. Diese Mehrkosten sind nur durch Transfers und sportlichen Erfolg gegenzufinanzieren. Über allem steht das Hanseatische Kaufmannsgebaren: Einnahmen und Ausgaben müssen im Einklang stehen.
In diesem Szenario kommt man zwangsläufig an die Quadratur des Kreises. Man verändert den ASR, man verändert das Personal Trainer und GF Sport regelhaft, aber die Gesamtstrategie bleibt gleich.
Das gleiche Phänomen erlebt man u.a. im Land Bremen, wo man an liebgewonnenen Positionen festhält und darauf vertraut, dass Berlin oder sonst Irgendwer das bezahlt. In einem Fußballclub muss man das aber nun mal selbst erwirtschaften oder sich von bestimmten Dingen aus Kostengründen trennen. Der Werderweg gaukelt den Fans und ihnen selbst vor, dass das sehr wohl geht. Als Argumentationshilfe wird die Vergangenheit bemüht, dabei aber völlig ausgeblendet, dass sich die Rahmenbedingungen komplett verändert haben. Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.

:tnx::tnx::tnx::tnx::tnx:

........... auch hier absolute Zustimmung!!! Besonders bei den Personalkosten!
 
War die Politik vor der erfolgreichen 80er/90er-Zeit und vor 2003 anders?
JA war sie, wahrscheinlich nicht unbedingt finanziell, aber vom Selbstverständnis her. Wir hatten zumindestens ein "wir sind Werder Bremen im Blut" und jetzt sind wir gerade durch FloKo ganz zart in diese Richtung wieder unterwegs. Also ich würde diese kleine zarte Blume gießen und pflegen! Alles andere wäre der herbste Selbstmord! Bloß kein Minimalismus mehr!

Ganz ehrlich, den Anspruch runterfahren klingt wie "Aufgeben" oder wie "Setzt uns nicht unter Druck" oder wie "Wir können nicht anders". Wäre das eine Aussage vom Management MUß man das als Arbeitsverweigerung betrachten! Der Manager, sagt schon der Name, sollte das managen, sprich nach Lösungen suchen. Vor allem sollte er aber nicht erzählen was nicht geht, sondern anspruchsvolle Ziele ausgeben und Strategien entwickeln wie man diese dann auch erreicht.

Ich bin der absoluten ÜBERZEUGUNG das unsere Heimschwäche dadurch mit verursacht wurde. Wir reden uns klein und haben das den Spielern indirekt suggeriert. Wie gesagt Floko ist gerade dabei das wieder zu richten. Ich sagte es schon DABEI BRAUCHT ER VOLLE RÜCKENDECKUNG d. h. Ansprüche formulieren durch den Verein, in der Winterpause auf dem TM aktiv werden, die unterirdische Leistung von Sane gestern nicht dulden und und und. NICHT DAS BAUMI WIEDER ANFÄNGT SEINEM TRAINER RÜCKENDECKUNG ZU GEBEN, WENN DIESER PRAKTISCH SCHON ENTLASSEN IST WIE BEI VS UND AN. Jetzt braucht Floko Hilfe ............. JETZT!

Der Verein muß als ganzes harmonieren, es gibt keine klaren Kompetenzgrenzen mehr. Die Zeiten wie unter Otto oder Thomas, wo der Verein dem Trainer alle Macht gegeben hat und die Funktionäre (Manager, Präsident, GF und und) dann 14 Jahre Ihre Ruhe hatten und ins operative Geschäft oder die Motivation der Mannschaft nicht eingreifen mußten sind vorbei!

Werder Bremen muß flexibel und anmutig werden wie ein junger bunter Fischschwarm und nicht rumsumfen wie n 100 Jahre altes Nilpferd!
 
JA war sie, wahrscheinlich nicht unbedingt finanziell, aber vom Selbstverständnis her. Wir hatten zumindestens ein "wir sind Werder Bremen im Blut"

Und man war in sich genauso geschlossen, hat nichts in der Öffentlichkeit diskutiert und sich immer als kleines gallisches Dorf gegen übermächtige Gegner gesehen.

Zugegeben, die 80er/90er habe ich nicht mitbekommen, aber zu 2003 sehe ich keinen großen Unterschied im Auftreten bzw in der Sichtweise des Vereins. Nur wars damals gut, weil man Erfolg hatte und jetzt ist es schlecht, weil man Misserfolg hat. So einfach ist es halt manchmal oberflächlich.
 
Nein eben nicht, denn diese SIchtweise würde implizieren, dass man mit vielen Gegentoren zwingend nicht gewinnt..
Von "zwingend" war doch auch gar nicht die Rede,nicht umsonst habe ich "wiederholt" und nicht "nie" oder "dauerhaft" geschrieben.

Unsere Saison letztes Jahr ist doch das beste Beispiel dafür, dass am Ende nicht die Gegentore entscheidend sind, sondern die Platzierung.
Nochmals: es geht nicht um einzelne hohe Niederlagen, sondern darum, wenn zu viele Gegentore in den mehreren Spielen zu vielen Punktverlusten führen und dadurch sich die Platzierung verschlechtert, was die finale Phase der letzten Saison doch eindrucksvoll zeigte. In den letzten Partien 16/17 fielen aus Werder-Sicht 9:13 Tore; wären dieseTreffer so veteilt gewesen, daß wir z.B. Köln und die Hopps mit jeweils 3:1 geschlagen hätten, wäre wir mit diesen 6 Punkten trotz eines 3:11 in Dortmund am letzten Spieltag in der EL dabei gewesen, jedoch verloren wir diese Partien 1x 3:5 und 2x 3:4, so daß daraus 0 Punkte und in der Endabrechnung der 8. Platz standen.
 
Das ist, genau wie mein extremes Beispiel, eine Theorie. Natürlich können viele Gegentore zu Niederlagen führen, müssen aber nicht.

Ändert aber nichts daran, dass ein Gegentorrekord letztendlich zweitrangig ist, wenn die Endplatzierung hinsichtlich der Punkte passt, weswegen ich das Abqualifizieren des reinen Endergebnisses ala "aaaaaaaaaaber die Gegentore" eben nicht verstehe.

Umgekehrt wirst du am Ende dieser Saison, wenn wir absteigen aber dafür die 5beste Defensive haben, zu Recht argumentieren, dass uns diese Defensive auch nix gebracht hat.
 
Vollkommen falsch! Das ist Minimalismus pur. WIR SOLLTEN UNS LIEBER KLAR DARÜBER WERDEN, DAß WIR WIEDER EINER WERDEN WOLLEN

Werder Bremen verliert sein Vorbildfunktion für Leute die strebsam sind. Die Politik des Vereines ist rein konservierend und relativ in sich geschlossen. Das hat noch nie zu irgendetwas geführt und wird es auch nicht. Wenn man diesen Anspruch auf Forschung und Entwicklung übertragen würde hätte man wohl 400x das Rad neu erfunden, aber nicht die ganzen angenehmen und teils Lebensrettenden Erfindungen, die wir heutzutage haben. Wer keine Ziele hat ist schon so gut wie erledigt. WERDER BREMEN WEIGERT SICH EINFACH SICH NEU ZU ERFINDEN!
100% Zustimmung von mir dazu. Nun das Große ABER. Bremen ist eine einzige Förderstufe, fordern wird hier schlichtweg abgelehnt. Was DU hier forderst, ist eine innovative, auf die Zukunft ausgerichtete Vision.
Das ist aber nicht Werder Bremen. Der Werderweg ist nichts anderes als aufgrund einer höheren CI mit Ex-Spielern Schlüsselpositionen zu besetzen, dabei deren Qualifikation und Kompetenz nachrangig zu betrachten und alles unter Bewahrung des Vermächtnis der letzten 30 Jahre unter dem alternativlosen Diktat eines ausgeglichenen Haushalts. Der Rest mit Nachwuchsförderung findet man in anderen Vereinen ebenso.
Was Du einforderst, hat ein Allofs anfangs gegen einen WL zB (vgl. Klose-Transfer) gemacht. Und es war richtig. Aber als KA völlig die Orientierung verloren hat, kippte dieses Konstrukt und unsere Aufsichtsräte sahen sich in ihren Bedenken zu 100% bestätigt, obgleich sie höchstselbst als Aufsichtsorgan korrigierend hätten eingreifen können wenn nicht müssen. Das will man aber hier in Bremen nicht hören. Man kippt leiber den Unrat vor andere Türen.
In so einer Atmosphäre macht man keine Schritte sondern man trippelt herum.
 
Der Werderweg ist nichts anderes als aufgrund einer höheren CI mit Ex-Spielern Schlüsselpositionen zu besetzen, dabei deren Qualifikation und Kompetenz nachrangig zu betrachten und alles unter Bewahrung des Vermächtnis der letzten 30 Jahre unter dem alternativlosen Diktat eines ausgeglichenen Haushalts.

Und ich wiederhole: Wäre das wirklich der Fall, wäre Werder längst abgestiegen, denn kein Verein würde sich mit Menschen ohne Kompetenz in Schlüsselpositionen auch nur eine Saison in der Liga halten.
 
Und man war in sich genauso geschlossen, hat nichts in der Öffentlichkeit diskutiert und sich immer als kleines gallisches Dorf gegen übermächtige Gegner gesehen.

Zugegeben, die 80er/90er habe ich nicht mitbekommen, aber zu 2003 sehe ich keinen großen Unterschied im Auftreten bzw in der Sichtweise des Vereins. Nur wars damals gut, weil man Erfolg hatte und jetzt ist es schlecht, weil man Misserfolg hat. So einfach ist es halt manchmal oberflächlich.

Nur mal so um das zu konkretisieren......... Ich finde die größten Teile der Presse heutzutage, oberflächlich, reisserisch, nur auf Gefühle abzielend und schlicht viel zu anmaßend. Sie machens halt so weil se die Kohlen genauso brauchen wie wir und gemerkt haben was in der lesenden Gesellschaft ankommt und was nicht. Mit anderen Worten ich finde Presse weitgehend Mist!

Ich würde denen freiwillig gar nix sagen, sollen se doch verhungern! Klaro jetzt wie ich dazu stehe? NUR Angst vor der Presse zu haben und deshalb, die Ansprüchen nach unten zu fahren ist Unfug. Das hat ne Megawirkung auf den Verein. Desweiteren würde ich die Presse nutzen, um ggf. meine teuer bezahlten Angestellten zu motivieren. Es geht nur um diese beiden Aspekte bei der Presse. Kein Mensch will hier alles öffentlich diskutieren. NUTZEN ist das Stichwort! .............NUTZEN

Und keiner will die Verantwortungsträger entzweien, ...... auch das hast Du falsch verstanden. Die können meinetwegen in einer ideologischen und gedanklichen Phalanx zusammenstehen, daß noch nicht mal der Pirelli Kalender dazwischen paßt. Aber zusammen stehen heißt nicht UNTERTAUCHEN, INAKTIV SEIN, EINHEITSBREI, KONSERVIERUNG und und und. Ich habe die 80er und 90er mitbekommen. Da war das so! Man stand zusammen und trotzdem gab es mehrere treibende Kräfte und man hat sich auch mal gefetzt! Und wehe Werder hat Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;), dann hatten schon einige was zu sagen.
Und auch ab 2000 (Deine Zeit)! Da hattest Du TS, KA und JB (Minimum) von Fischer und Lemke und Müller mal ganz zu schweigen. Die haben sich auch mal ordentlich gefetzt. Und ich sach nochmal ....... spätestens bei drei Niederlagen in Folge wäre Jürgen L. Born zweimal mit nen Tornado durch die Mannschaftskabine gefegt. MAN HATTE ANSPRÜCHE!
Heute gleicht das eher ner Kommune! Ne ne ne mein lieber, das hat schon auch mentale und organisatorische Gründe warum wir vom Dauer CL-Teilnehmer zum Dauer Abstiegsaspiranten mutiert sind!
 
Deinen Beitrag kann ich gut nachvollziehen und gibt mir etwas mehr Einblick, als ich vorher hatte. Ohne ihm in Gänze zuzustimmen gebe ich ihm einen :top: und bedanke mich mal generell für den guten Austausch. :beer:
 
Deinen Beitrag kann ich gut nachvollziehen und gibt mir etwas mehr Einblick, als ich vorher hatte. Ohne ihm in Gänze zuzustimmen gebe ich ihm einen :top: und bedanke mich mal generell für den guten Austausch. :beer:

Und ich kann nur bewundern wie Du hier simultan die Fahnen hoch hältst .... Respekt! Aber bevor wir uns nun gleich nen Zimmer zusammen nehmen :D ..... hoffen wir doch einfach mal das uns vor allem das spielende Personal gg. Mainz etwas Luft verschafft. Ich glaube das die meisten Teams im Abstiegskampf die Klasse vor allem in den Heimspielen sichern. Von daher waren die 3 Punkte gg. Dortmund sehr nice. Das war die Kür. Mainz ist Pflicht.
 
Und ich wiederhole: Wäre das wirklich der Fall, wäre Werder längst abgestiegen, denn kein Verein würde sich mit Menschen ohne Kompetenz in Schlüsselpositionen auch nur eine Saison in der Liga halten.
Ich habe geschrieben nachrangig und nicht ohne Kompetenz!!! Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Bei Auswahl von Kandidaten werden Punkte gewissen Anforderungsprofilen zugeordnet. Je nach Gewichtung bekommt das Ergebnis A oder B. Bei Werder ist die CI extrem bewertet.
 
Auch bei nachrangiger Kompetenz würde ich gleiche "Behauptung" aufstellen.

Wobei es nicht selten ist, dass hier (nicht von dir) u.a. Baumann oder dem jeweiligen Trainer jegliche Kompetenz abgesprochen wird.
 
Auch bei nachrangiger Kompetenz würde ich gleiche "Behauptung" aufstellen.

Wobei es nicht selten ist, dass hier (nicht von dir) u.a. Baumann oder dem jeweiligen Trainer jegliche Kompetenz abgesprochen wird.
Na ja. Dann schaue doch mal auf so manche Personalie der Vergangenheit. Ich nenne hier zB Harttgen oder Th. Wolter, der heute noch in Amt und Würden ist. Dr Dimanski usw usf., bei der dem Sohn von KDF mitgearbeitet hat. Aber reiner Zufall das alles.
 
Ändert aber nichts daran, dass ein Gegentorrekord letztendlich zweitrangig ist, wenn die Endplatzierung hinsichtlich der Punkte passt, weswegen ich das Abqualifizieren des reinen Endergebnisses ala "aaaaaaaaaaber die Gegentore" eben nicht verstehe.
Eben, wenn die Endplatzierung passt. Dennoch sind viele Gegentore ein nicht wegzuredendes Zeichen von Schwächen in der Defensivarbeit und vierhindern letztlich bei knappen Ergebnissen bessere Platzierungen. Nicht umsonst ist eine Redewendung des Fussballs, daß die Offensive Spiele, die Defensive jedoch Meisterschaften gewinnt, was sich durchaus auch auf andere Ziele (z.B: EL-Quali) herunterbrechen lässt.
 
Na ja. Dann schaue doch mal auf so manche Personalie der Vergangenheit. Ich nenne hier zB Harttgen oder Th. Wolter, der heute noch in Amt und Würden ist. Dr Dimanski usw usf., bei der dem Sohn von KDF mitgearbeitet hat. Aber reiner Zufall das alles.

Ich wiederhole mich jetzt nicht zigfach ;) und verstehe deine Intention.

Eben, wenn die Endplatzierung passt. Dennoch sind viele Gegentore ein nicht wegzuredendes Zeichen von Schwächen in der Defensivarbeit und vierhindern letztlich bei knappen Ergebnissen bessere Platzierungen. Nicht umsonst ist eine Redewendung des Fussballs, daß die Offensive Spiele, die Defensive jedoch Meisterschaften gewinnt, was sich durchaus auch auf andere Ziele (z.B: EL-Quali) herunterbrechen lässt.

Das ist eine Phrase. Wäre es eine Redewendung, wären die 10 Mannschaften mitt besserer Defensive nicht hinter uns in der Tabelle gewesen. Viele Tore sind übrigens ein Zeichen von Stärken in der Offensivarbeit und ermöglichken letztlich bei knappen Ergebnissen bessere Platzierung.

Man dreht sich also einmal im Kreis und guckt am Ende doch wieder auf die Endplatzierung.
 
Vielleicht sollte man einfach mal den Bremer Weg des Stadtstaates Bremen die letzten Jahrzehnte den Auswärtigen darstellen, damit sie auch besser den Werderweg einordnen können. Wie laufen denn die Entscheidungsprozesse im Land Bremen? Warum sind wir immer mehr in einen Abwärtsstrudel geraten? Warum schaut der Bremer Senat so gerne auf den Länderfinanzausgleich? Wie wird hier Politik gemacht usw usf.?
Denn aus diesem Selbstverständnis rekrutiert sich die Werderriege und geht dementsprechend vor. Warum akzeptiert der Werderfan massenhaft dürftige Darbietungen, ohne aufzubegehren?
Als gebürtiger Bremer kennt man die Mechanismen, als Auswärtiger aufgrund der Entfernung nicht. Deswegen redet der Einheimische beispielsweise vom Bremer Klüngel, was der Auswärtige als eine Desavauierung empfindet. Nur so ein paar Gedanken von mir.

Da bin ich mir auch ganz sicher, dass hier von einigen solcher Frust und derartige Kritik auf Werder projiziert wird, der/die eigentlich der Bremer Politik gilt. Anders sind Vergleiche mit dem Nordkorea-Regime, mit dem SED-poliburo, und dergleichen mehr kaum zu erklären. Nicht, dass diese eher angemessen wären. :ugly:

Persönlich erlebter Frust als Auslöser, das Forum des Heimatvereuns (der ja häufig offenbar gar nicht der Lueblingsklub ist) als Ventil.

Das war wohl mal ein authentisch, selbstbeschreibender Beitrag. Danke dafür. :tnx:
 
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