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...ohne Garcias Aussetzer hätten wir einen glücklichen Punkt mitgenommen


...gegen frankfurt hat köln alle tore aus kontersituationen erzielt. in führung zu gehen und sich dann gegen konterstarke kölner zurückzuziehen, ist meiner ansicht nach das beste, was man tun kann. ich glaube, man hätte sich andernfalls eher ein gegentor oder mehrere gegentore gefangen, weil ujah und deyverson schnelle leute sind mit denen werders langsame abwehr massiv probleme bekommt, wenn sie tempo aufnehmen können....
auch hier: dass man sich gegen köln zurückzieht in anbetracht dessen, dass deren stärkste waffe die konter sind, ist für mich der vollkommen korrekte taktische gedanke. wäre auch beinahe aufgegangen, wenn nicht diese seltendämliche aktion kurz vor schluss zustande kommt oder man den elfmeter zum 2:0 bekommt. dass man auch die konter besser ausspielen kann, geschenkt. da spielt dann auch die grundsätzlich fehlende spielerische klasse der mannschaft mit rein. so gibts nen punkt auswärts gegen köln, die zuletzt äußerst stabil unterwegs waren, unter stöger taktisch klug agierten und fleißig punkteten. dass das spiel hier wieder auf so weinerliche art und weise schwarzgefärbt wird, dafür hab ich keinerlei verständnis. und das kann ich mir im grunde nur mit vollkommen überzogenen erwartungshaltungen erklären. die anderen mannschaften in der bundesliga können halt auch nen bisschen was. ein punkt gegen formstarke kölner ist eher mehr denn weniger als zu erwarten war.
ich glaube auch, dass hannover die falsche mannschaft ist um sich ein beispiel zu nehmen.
...soviel hat sich bei denen leistungsmäßig nicht geändert.
zum wermutstropfen: hier müsste man für einen vergleich die spiele der mannschaften gegen bremen unberücksichtigt lassen um anschließend die tabelle neu zu berechnen.
man nehme das beispiel "köln". die sind ja nur 11. weil sie gegen das werder unter dutt gewonnen haben. ansonsten wären sie jetzt 16.. hätte stuttgart hingegen gegen das werder unter skripnik gewonnen, wären die jetzt nicht 15. sondern 10.. das heißt bei deinem vergleich der tabellenplätze der gegner spielt dutt die vielen verlorenen spiele unter seiner regie in die karten und für skripnik fallen die gewonnenen spiele negativ ins gewicht.
Wir sind derzeit (noch) nicht in der Lage, gegen jeden Gegner dominant aufzutreten und selbst das Spiel zu gestalten, insbesondere nicht auswärts. Bis vor kurzem waren wir noch das auswärts-schwächste Team.
Man merkt der Mannschaft an, dass sie logischerweise immer noch in der "Findungsphase" ist. Die Erfolge am Ende der Hins- und zu Beginn der Rückserie haben das Team auf einen anderen Entwicklungs-Level gehoben, mit dem sich das Team erst arrangieren muss. Konnte man als zuweilen abgeschlagener Tabellenletzter bis dato häufig noch mit neu hinzugewonnener Struktur, mit Kompaktheit und stetig wachsender Euphorie reüssieren, musste man spätestens seit dem Bielefeld-Aus erkennen, dass fortan andere, zusätzliche Anforderungen vonnöten sein würden: Größere Durchschlagskraft, Konsequenz in Zweikämpfen, Höhere Passsicherheit, noch größere Laufbereitschaft, permanente Konzentration, mentale Vorbereitung usw..!
Einige der Akteure wirken "überspielt" bzw, geraten an ihre derzeitigen natürlichen Grenzen, andere glauben ggf. nach den Erfolgen zuvor mit dem einen oder anderen "Schritt weniger" auszukommen, was sich prompt rächt (siehe Bielefeld). Von einem Selke kann man noch nicht erwarten, dass er dauerhaft auf gleichem Level spielt, Bargfrede und Prödl sind häufig/lange verletzt oder noch nicht 100% fit. Garcia läuft seiner Form der Vorsaison hinterher, ist anderseits ohnehin eher "rustikal" auf dem Fußballplatz unterwegs. Juno wirkt derzeit nicht 100%ig inspiriert, Bartels ein wenig platt, di Santo kann nicht in jedem Spiel als "einzige Speerspitze" die Kastanien aus dem Feuer holen.
Insofern spielen wir imho derzeit genau das, was wir mit diesem vor allem in der Offensive eher dünnen Kader können. Mit der Punktausbeute unter Skripnik können wir mehr als zufrieden sein, mit der Tabellensituation zum derzeitigen Zeitpunkt ohnehin.
Nach der Länderspielpause beginnt für die Mannschaft eine neue Entwicklungsstufe mit neuen Herausforderungen. Ich bin gespannt, wie es uns gelingen wird, den derzeitigen spielerischen "Entwicklungsstau" zu überwinden, wie Mannschaft und Trainerteam die Herausforderungen eines Saisonendspurts angehen, wie die Spannung trotz/wegen eines gefühlt schon sicheren Klassenerhalts bei nebenbei zu beklagendem, vermeidbarem Pokalaus aufrecht erhalten werden kann.

Im Moment hängen einige in einem kleinen Leistungsloch (vorallem Bartels, Juno, Di Santo, weshalb wir auch nach vorne nicht die Sicherheit haben wie noch vor ein paar Wochen), hinten sind Sternberg und Garcia leider beide nicht gerade in Topform,...egal wer spielt, sie kommen an die Leistung von TGS auf rechts nicht ran.
Aber wir waren vor ein paar Monaten noch 18. und haben richtig schlechten Fussball gespielt,....das hat sich geändert und dafür muss man der Mannschaft und vorallem dem Trainerteam doch mal ein Lob aussprechen. Weiter so,...
Sehe ich anders. TGS und Fritz funktionieren als Gespann sehr gut. Das haben wir am Ende der letzten Saison schon sehen dürfen als Fritz RV machte und TGS im Mittelfeld agierte.
Und das sehe ich wiederum anders. Denn CF hat mir in den letzten 1-2 Jahren als RV gar nicht mehr gefallen, weil er zu langsam geworden ist und dieses (auch wenn es despektierlich klingt) altersbedingte Defizit mit einem guten Stellungsspiel kaum kompensieren konnte. Jetzt, wo er im MF spielt, ist er für Werder so wertvoll wie seit Jahren nicht mehr.

Mal eine Frage an die Spezialisten hier: könnte es nicht eine Idee sein, es in der nächsten Saison bei der großen Anzahl an IV und den Problemen HL mal mit Dreierkette zu probieren? In der Defensivausrichtung würde man dann eine Fünferkette haben, was den Außenverteidigern in der Raumaufteilung sicher helfen würde. Allerdings passt das natürlich nicht mehr mit der von Skripnik präferierten Raute zusammen und ich weiß auch nicht, welche andere Formation wir mit unseren Spielern vorne sinnvollerweise spielen könnten.
Sagt ruhig, wenn das eine blöde Idee ist![]()

Ich würde es immer vom jeweiligen Kader abhängig machen. Derzeit würde sich solch eine, von Norge angedachte, Formation evtl. sogar anbieten, weil wir derzeit ja viele Innenverteidiger im Kader haben. Eine mögliche Formation könnte so aussehen:
------------------------Wiedwald---------------------
----------Lukimya------Vestergaard------Galvez-------
------------------------Bargfrede---------------------
Selassie--------------------------------------Sternberg
-------------Bartels----------------Junuzovic----------
--------------------Di Santo-------Selke--------------
Imho würde das besonders den Fähigkeiten von Junuovic und Bartels entgegenkommen, die beide keine Spielmacher im klassischen Sinn sind. Bartels gefällt mir auf Rechts/halbrechts wesentlich besser als im Zentrum.
Es würde natürlich einen npch höheren Laufaufwand der Außenspieler (Selassie, Sternberg?) erfordern, was ich insbesondere bei unserer linken Seite derzeit noch kritisch sehe.
Der 6er Position würde bei der Formation, die ich insbesondere zuhause bevorzugen würde (mit 2 Stürmern), natürlich eine noch bedeutendere Rolle zukommen als schon jetzt. Bargfrede würde ich, sofern er fit ist, diesen sehr laufaufwändigen Job aber durchaus zutrauen. Über eine gesamte Saison hinweg wird es für ihn aber sicher kritisch.
Stattdessen könnte man, insbesondere in Auswärtsspielen, wo man kompakter stehen sollte, auf einen der Stürmer verzichten und stattdessen eine Doppel-6 aufbieten, derzeit wären das also Bargfrede und Kroos.
Ja, ich bin zwar ein Fan der klassischen Raute, würde es derzeit aber tatsächlich mal auf einen Versuch ankommen lassen. Am Samstag sprach auch der Bundesjogi im "ass" des ZDF davon, dass er eine solche Abwehrformation für die Zukunft plane, angelehnt an ein vom Nationateam Chiles in Perfektion gezeigten Spiels.
Schaun`mer mal, was Viktor Skripnik, Lutschr und Co. vorhaben.
PS: Ich bin allerdings kein Spezialist....!![]()