Der Abstieg führt zur Insolvenz und nicht zum Neubeginn.
Werder Bremen wurde von der DFL die Lizenz für die 1. und 2. Liga
ohne Auflagen für die Saison 2026/2027 erteilt.
Im Falle eines Abstieges würden sich natürlich die Einnahmen stark reduzieren, allerdings auch die Gehaltsstruktur.
Im Vergleich zum letzten Abstieg würden uns dieses Mal die meisten Spieler verlassen. Dadurch entstehen Verkaufserlöse, welche zu einer vorerst finanziellen Stabilität führen. Bei den Leihspielern (außer evtl. bei Hein) werden natürlich keine KO gezogen.
Ich könnte mir vorstellen, dass dann Spieler wie Smarkalev, Kolke, Malatini, Schmetgens, Adeh, Covic, Njinmah, Grüll, Topp und Musah zum Zweitligakader gehören. Dazu werden noch 2 - 3 Spieler aus der 2. Mannschaft hochgezogen, sowie ca. 5 Leihspieler und 5 überdurchschnittliche Zweitligakicker verpflichtet.
Ob die Spielweise dann schlechter sein wird als aktuell? Eher unvorstellbar. Und die allseits geforderte Jugendförderung wäre alternativlos.
Zumindest wären dann diverse handelnde Personen und eine große Anzahl an unmotivierten, überbezahlten, nicht kampfbereiten und lernfähigen "Profis" Geschichte.
Lieber
@tzdon, damit wollte ich nur ausdrücken, dass ein Abstieg nicht unser finanzieller Ruin sein würde.
Ich persönlich bin mittlerweile so vieles bei meinem Herzensverein satt, dass ich mir tatsächlich die Frage stelle, ob ich ein "weiter so" noch lange ertragen kann. Aber im Falle eines Klassenerhaltes wird genau dies eintreten.
Somit muss die traurige Frage gestattet sein, ob ein Abstieg tatsächlich die einzige Möglichkeit auf einen Neuanfang darstellt?
Ein "weiter so" darf es einfach nicht mehr geben.