Viel zu wenig, aber ansonsten hat der Friese schon recht mit vielem.Ich habe zwar nur ab der 80. geguckt, aber das war von Mbangula zu wenig.
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Viel zu wenig, aber ansonsten hat der Friese schon recht mit vielem.Ich habe zwar nur ab der 80. geguckt, aber das war von Mbangula zu wenig.
Ja genau, DAS sind diese Kommentare die ich hier so liebe, ich habe ab der 80, geguckt, aber das war viel zu wenig... ALTER was willst du uns damit sagen?!Ich habe zwar nur ab der 80. geguckt, aber das war von Mbangula zu wenig.
Das ich einen anderen Mbangula gesehen habe als du.ALTER was willst du uns damit sagen?!
Das schreibe ich ca. seit 10 Jahren, aber Du bringst es genial auf den Punkt. Warum wird so ein Beitrag nicht medial aufgegriffen? Werder Bremens Versagensmuster sind immer die gleichen, Trainerübergreifend und mittlerweile Vereins DNA. Dieser Verein hat neben den schlechten Transfers und seiner notorischen Geldnot vor allem ein Kompetenzproblem in Sachen Führung? Und warum?Der heutige Auftritt von Werder Bremen gegen den FC Augsburg war nicht nur blamabel – er war fast schon lehrbuchartig. Lehrbuchartig im Sinne eines Vereins, der seit rund 15 Jahren ein und dasselbe Drehbuch abspult und es trotzdem jedes Mal schafft, so zu tun, als wäre die nächste Vorstellung eine Premiere.
Man kennt diesen Plot inzwischen auswendig: Ein paar ordentliche Spiele, gerne garniert mit einem überraschenden Auswärtserfolg oder einem emotionalen (Derby-)Heimsieg , und schon wird aus vorsichtiger Stabilität wieder dieses trügerische Gefühl von „Jetzt sind wir wirklich weiter“. Medien springen drauf, Umfeld lässt sich einlullen, die Mannschaft wirkt plötzlich gefestigt. Und dann kommt ein Gegner wie Augsburg – solide, unangenehm, aber absolut schlagbar – und Werder liefert eine Vorstellung ab, die irgendwo zwischen Arbeitsverweigerung und kompletter geistiger Abwesenheit pendelt.
Das eigentlich Erschreckende ist ja nicht mal die Niederlage an sich. Es ist die Art und Weise, wie sie zustande kommt. Diese Mischung aus Mutlosigkeit, zu vielen individuellen Fehlern - vor allem vom den sog. Führungsspielern, die ihren jungen Kollegen Sicherheit und Stabilität geben sollten - fehlender Struktur und einer beinahe schon beleidigenden Ideenlosigkeit im Spiel nach vorne. Als hätte man die gesamte Woche über konsequent daran gearbeitet, sämtliche funktionierenden Abläufe wieder zu verlernen. Ballverluste ohne Not, Zweikampfführung ohne Überzeugung, Positionsspiel ohne erkennbaren Plan – das ist kein Ausrutscher, das ist ein Zustand.
Und wer jetzt reflexartig auf den Trainer zeigt, macht es sich zu einfach. Dieses Problem hat Trainer überlebt wie andere Vereine Spielzeiten. Es ist völlig egal, wer da an der Linie steht – das Muster bleibt. Warum? Weil es tiefer sitzt als jede taktische Marschroute. Es ist ein strukturelles Versagen, das sich über Jahre hinweg in den Verein eingefressen hat. Eine seltsame Mischung aus fehlender mentaler Reife, inkonsequenter Kaderplanung und einer Kultur, die offenbar keine echte Widerstandsfähigkeit entwickelt.
Werder wirkt in solchen Spielen wie ein Team, das mit der eigenen Erwartungshaltung schlicht nicht umgehen kann. Sobald man in die Rolle kommt, etwas „machen zu müssen“, fällt das ganze Konstrukt in sich zusammen. Und das passiert nicht gelegentlich – das passiert mit einer Regelmäßigkeit, die man fast schon als Markenzeichen bezeichnen muss. Andere Vereine haben eine Spielidee. Werder hat ein Rückfallmuster.
Besonders bitter ist, dass diese Zyklen immer gleich verlaufen: Erst baut man sich mühsam etwas auf, stabilisiert sich, sammelt Punkte – nur um dann im entscheidenden Moment wieder alles einzureißen. Es ist, als würde der Verein kollektiv unter einer Art sportlichem Kurzzeitgedächtnis leiden. Erkenntnisse aus guten Phasen? Verschwunden. Selbstvertrauen? Verdampft. Übrig bleibt eine Mannschaft, die wirkt, als hätte sie nie gelernt, Spiele souverän zu kontrollieren, wenn sie es eigentlich müsste.
Das Spiel gegen Augsburg war deshalb keine Enttäuschung im klassischen Sinne – es war eine Bestätigung. Eine Bestätigung dafür, dass sich bei Werder Bremen strukturell genau nichts geändert hat. Dass man weiterhin in denselben Mustern feststeckt, dieselben Fehler reproduziert und nach der nicht lange auf sich warten den Enttäuschung auf altbekannte Phrasen zurückgreift.
Und solange der Verein nicht bereit ist, dieses Problem wirklich an der Wurzel zu packen – und zwar nicht mit kosmetischen Maßnahmen, sondern mit echter, unbequemer Selbstanalyse – wird sich daran auch nichts ändern. Dann bleibt Werder genau das, was es seit Jahren ist: ein in seinem eigenen Saft schmorenden Verein, der es schafft, seine eigenen Fortschritte mit bemerkenswerter Konsequenz selbst zu sabotieren. Und das fast schon bewundernswert zuverlässig.
Das sollte unbedingt an die Mannschaft
MANIFEST EINES KOLLEKTIVS, DAS KEINES IST
Werder Bremen, 2. Mai 2026 — Heimspiel gegen Augsburg, 1:3
Platz 15. 8 Siege. 16 Niederlagen. Und heute, im eigenen Stadion, gegen einen Gegner der bereits gerettet war und ohne Druck anreiste, eine 1:3-Niederlage die so verdient war, dass es wehtut sie aufzuschreiben. Nach 45 Minuten hatte Werder einen xG-Wert von 0,06. Nicht 0,6. Null Komma null sechs. Das ist keine Statistik. Das ist ein Geständnis. Ein Geständnis von elf Männern die auf einem Bundesliga-Rasen standen und kollektiv entschieden haben, dass Gefahr zu erzeugen heute nicht auf dem Plan steht. Augsburg überließ Werder den Ball, stand kompakt, und Werder wurde dabei nie gefährlich — weil Ball haben und Ball nutzen zwei verschiedene Dinge sind, und weil diese Mannschaft seit Monaten nicht weiß wie man das zweite tut. Kade traf zur Führung in der 24. Minute, und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit köpfte er nach einer Flanke von Giannoulis zum 2:0 — Augsburg brauchte keine Magie, keine Überzahl, keine besondere Leistung. Sie brauchten nur eine Mannschaft die funktioniert, und das reichte gegen Werder Bremen vollkommen aus. Dann die Flanken. Die Pässe. Das ist der Teil bei dem man den Blick abwenden möchte. Flanken die niemand bestellt hat. Pässe in den Fuß des Gegners, als wäre man ein Zubringer und kein Gegner. Ein Treffer wurde wegen Abseits aberkannt, weil Deman vor der Flanke auf Musah im Abseits stand — selbst die Momente in denen etwas gelingt, gelingen nicht richtig, weil niemand weiß wo der andere steht, weil niemand denkt bevor er tritt, weil der Pass und die Flanke zwei Zufallsereignisse sind die manchmal zusammenpassen und meistens nicht. Schmid traf zum 1:2, weil Dahmen den unplatzierten Versuch nur ins Tor lenken konnte — nicht weil Werder es erspielt hatte, sondern weil ein Torwart einen Fehler machte. Das ist der Unterschied zwischen einer Mannschaft und einer Ansammlung von Einzelpersonen: eine Mannschaft erzwingt Chancen, die andere wartet darauf dass der Gegner sie verschenkt. Jakic machte mit dem 3:1 den Deckel drauf. Verdient. Vollkommen verdient. Ihr bekommt monatlich mehr als viele Menschen in Jahren verdienen — nicht als Vorwurf, als Kontext — und wer mit diesem Geld auf den Platz tritt, im eigenen Stadion, gegen einen bereits geretteten Gegner, und einen xG-Wert von 0,06 in der ersten Halbzeit produziert, der hat einen stillen Vertrag gebrochen. Nicht den mit dem Verein. Den mit dem Spiel selbst. Eine Mannschaft ist kein Kader. Eine Mannschaft ist ein Organismus der schmerzt wenn ein Glied versagt und sofort reagiert — bei Werder reagiert niemand, jeder verwaltet seinen eigenen Auftritt, seine eigene Flanke ins Nirgendwo, seinen eigenen Pass der rückwärts gespielt wird weil vorwärts Mut erfordert. Das Peinlichste ist nicht das 1:3. Das Peinlichste ist die Flanke die niemand erwartet hat weil niemand gelaufen ist. Das Peinlichste ist der Pass der den Gegner einlädt. Das Peinlichste ist die Körpersprache auf dem Weg in die Kabine nach dem Abpfiff die sagt: nächste Woche wieder. Irgendwo sitzt ein Junge im Weserstadion der spart damit er einmal im Monat zuschauen kann wie seine Spieler kämpfen. Heute hat er sein Geld umsonst ausgegeben. Und das ist das einzige an diesem Nachmittag, das wirklich wehtut. @danke claude
Absolut und auch an die Verantwortlichen wie Fritz Grunewald und Niemeyer. Eine Mannschaft verhält sich so, wie der Verein es Ihr vorlebt....Das sollte unbedingt an die Mannschaft
weitergegeben werden!
Sagen wir mal halbwegs realistisch, ich habe aufgegeben bei Bremen zu träumen...Puh ich weiß nicht, wenn das Deine Wunschträume sind, ich will nix von den düsteren hören.
Nen neuen IV gehe ich mit, aber Lynen als Backup, Gott bewahre. Als Notnagel muss er ja jetzt sxhon ab und an ran. Bei Weiser wäre ich auch skeptisch. Er ist am Ende auch kein RA und kein optimaler Viererketten RV. Kann man schon machen, aber dann lieber als RV Backup und RA Notnagel. Dazu stark leistungsbezogen, bei max 2 Jahren, lieber 1+1 Jahren Vertrag.
Grade mit Puertas könnte man Weisers defensive Anfälligkeit, über das kompakte Mittelfeld kompensieren. Wobei Puertas unrealistisch bleibt. 10 Mio netto Gehalt bekommt er..., zwei Brutto und 5 Mio Ablöse max. würde ich bieten.
Genau wie bei Sugawara ist das unterm Strich viel zu wenig bei den Zahlen. Weiser als RA, dann spielt am Ende eh Schmid mitte und wir haben wieder mindestens zwei, die suboptimal passen. Zudem haben wir mit Njinmah den Schmid Backup schon im Kader. Ich würde zu geringeren Bezügen verlängern. Günstig bekommt man keinen Ersatz und sein Skillset ist als Einwechsler interessant. Konnte man gegen den VFB sehen und in Ansätzen auch heute.
OM, ZM, IV, RV, Klare Nr1 MS, Musah den Milo slot. Wenn möglich einen mit etwas Erfahrung, für Milo. Meinetwegen nen Dzeko mäßigen.
Wieder auf positionsfremde Spieler zu setzen halte ich für keine gute Lösung. Mal nen Plan entwickeln. Was kann der Kader, was wollen wir spielen und dann über Jahre dahinentwickeln.
Auf Mbangula kann man nicht bauen, wird er nicht wechseln, muss man trotzdem irgendwie versuchen, einen Neustart für ihn zu ermöglichen. Grüll ist auch noch da, am Ende auch fast egal, wo der rummläuft, der Einsatz stimmt ja halbwegs. Universalnotnagel.
Auc bei optimalen Verkäufen Coulibaly >25 Mio, Mio vor Juni 20 Mio, werden wir nichjt in Geld schwimmen. Wir werden wieder Leihspieler verpflichten müssen, und auch "Dellenspieler".
Nur bitte nicht wieder der bequeme CF Weg. Irgendwelche Spieler verpflichten, die schon halbwegs passen, oder auch nicht.
Oder überteuert die Leihspieler verpflichten, von denen keiner wirklich eingeschlagen ist.
Da erwarte ich wirklich mehr und auch eine Trennung vor dem Winter, wenn CF die Sommertransferphase ver*ackt.
Ich denke Stark wird gehen. tut mir leid für ihn. Ich fände es gut, wir könnten es uns leisten ihn für 20 Spiele a 60min einzuplanen, damit der Körper mitmacht. Können wir nicht und er tut sich und seiner Gesundheit subjektiv so gar keinen Gefallen grade.
Edit: Gegen Weiser spricht noch....Entweder das Team kompensiert Mbangulas(LA) oder Weisers (RV) Defensivschwächen. Beide zusammen halte ich auch für schwierig.
Am Ende aber zeigt er wohl neben dem Platz und in seinen Kurzeinsätzen viel zu wenig. Ich sehe keinen Spieler, der vollen Einsatz zeigt, und das seit locker nem halben Jahr.
Wenn sich ein Spieler bei unserer Kaderqualität kaum bis gar nicht nachhaltig empfehlen kann, dann liegt ein Teil der Wahrheit fast zwangsläufig auch beim Spieler.
Ich kenne da einen sehr guten Optiker...Das ich einen anderen Mbangula gesehen habe als du.
;-)
Hinzu kam einen unserer Topsorer aus bekannten Gründen abzugeben, aber wie in den Letzten Jahren nicht adäquaten Ersatz geholt zu haben, wobei Mbangula zu Beginn sehr gut in die Saison gestartet ist
und damit auhc ein Njinmah wieder auf die Bank, der sich gerade vorne rechts mit seinem Tempo stark gezeigt
Ein König Otto, ein Thomas Schaaf, haben Kader zusammen gestellt
Ich erinnere gerne an Woltemade
haben aber einen Musah im Kader.
Zu Mbangula, ja, kein Stürmer, aber er kann zu einem adäquaten "Scorer" Ersatz werden, auf "seiner" Position.Mbangula ist kein Stürmer. Also kann er schon vom Grundsatz her kein Ersatz für Ducksch sein.
Auf der Bank ist auch genau der Platz wo er gut aufgehoben ist. Er hat jetzt lange genug bewiesen, dass er außer schnell laufen nix kann.
Die hatten auch nicht 50% Söldner im Kader.
Und was macht der Wunderkicker zur Zeit so? Der neue Kane ist er offensichtlich nicht geworden.
Und der muss jetzt alles richten und in seinem Alter den Druck aushalten, weil Milosevic, Topp, Njinmah einfach unfähig sind? Nein, nein. Das würde den Jungen kaputt machen.
Woltemade steht wohl kurz vorm Rückflug von der Insel.Und was macht der Wunderkicker zur Zeit so? Der neue Kane ist er offensichtlich nicht geworden.
Danke dafür. Mabangula ist der 10er den wir haben aber nicht nutzen. Ich brauch keinen wuselnden Schmid der alle 2 sec den Ball zum Gegner spielt, sind wir dumm. Raffen wir nichts? Sowas muss doch ein Trainer Team sehen das der mehr kann als alle auf dem Platz zusammen. Wenn ich Spieler dort wäre und mir dieses rumgestammel anschauenuss was ein Romano da das ganze Jahr schon versuchs zu spielen oder ein Bittencourt, die dann trotzdem ihre Einsätze bekommen. Dann darf man auch sagen, die die zwei Trainer in diesem Jahr einfach grottig schlecht sind.Ja genau, DAS sind diese Kommentare die ich hier so liebe, ich habe ab der 80, geguckt, aber das war viel zu wenig... ALTER was willst du uns damit sagen?!
Wir haben 10 Millionen für Mbangula bezahlt, er hat hier zu Beginn richtig stark aufgespielt und ist ein Spieler dem du als erfahrener Trainer ganz gezielt mental immer wieder den Rücken stärken musst und ihn ganz gezielt seine offensiven Stärken einfach für dein Spiel kreativ und frei zugestehen musst, Mbangula ist ein kompletter offensiver Unterschiedspieler einer der uns defensiv durch seine permanenten Offensivaktionen entlastet und Wege geht und immer wieder 1:1 Situationen sucht und immer den Weg in die Box erzwingen möchte, mit Njinmah wäre er eine extrem schnelle Flügelzange und Mbagula sucht nicht nur den Weg über die linke Seite er versucht auch immer wieder in den Zwischenraum Zentral zu bespielen, weil er diesen Raum ebenfalls gerne nutzt für seine Stärken und von dort zentral hat er in dieser Saison auch seine Tore eingeleitet, für mich ist er eventuell sogar ein starker 10er, nur leider haben wir diese Position in unserem System nicht wirklich, aber er versucht diesen 10er Zwischenraum immer wieder zu bespielen durch seine Einläufe von links und das haben wir so im Kader auch garnicht, diese offensiven Stärken gehören bei uns auf den Platz, aber eben permanent mit ganz viel Zuspruch und mentalem Zureden vom Trainergespann.
Und dann wird der Moment kommen, wo er wieder trifft und dann wird der offensiv explodieren.
Der heutige Auftritt von Werder Bremen gegen den FC Augsburg war nicht nur blamabel – er war fast schon lehrbuchartig. Lehrbuchartig im Sinne eines Vereins, der seit rund 15 Jahren ein und dasselbe Drehbuch abspult und es trotzdem jedes Mal schafft, so zu tun, als wäre die nächste Vorstellung eine Premiere.
Man kennt diesen Plot inzwischen auswendig: Ein paar ordentliche Spiele, gerne garniert mit einem überraschenden Auswärtserfolg oder einem emotionalen (Derby-)Heimsieg , und schon wird aus vorsichtiger Stabilität wieder dieses trügerische Gefühl von „Jetzt sind wir wirklich weiter“. Medien springen drauf, Umfeld lässt sich einlullen, die Mannschaft wirkt plötzlich gefestigt. Und dann kommt ein Gegner wie Augsburg – solide, unangenehm, aber absolut schlagbar – und Werder liefert eine Vorstellung ab, die irgendwo zwischen Arbeitsverweigerung und kompletter geistiger Abwesenheit pendelt.
Das eigentlich Erschreckende ist ja nicht mal die Niederlage an sich. Es ist die Art und Weise, wie sie zustande kommt. Diese Mischung aus Mutlosigkeit, zu vielen individuellen Fehlern - vor allem vom den sog. Führungsspielern, die ihren jungen Kollegen Sicherheit und Stabilität geben sollten - fehlender Struktur und einer beinahe schon beleidigenden Ideenlosigkeit im Spiel nach vorne. Als hätte man die gesamte Woche über konsequent daran gearbeitet, sämtliche funktionierenden Abläufe wieder zu verlernen. Ballverluste ohne Not, Zweikampfführung ohne Überzeugung, Positionsspiel ohne erkennbaren Plan – das ist kein Ausrutscher, das ist ein Zustand.
Und wer jetzt reflexartig auf den Trainer zeigt, macht es sich zu einfach. Dieses Problem hat Trainer überlebt wie andere Vereine Spielzeiten. Es ist völlig egal, wer da an der Linie steht – das Muster bleibt. Warum? Weil es tiefer sitzt als jede taktische Marschroute. Es ist ein strukturelles Versagen, das sich über Jahre hinweg in den Verein eingefressen hat. Eine seltsame Mischung aus fehlender mentaler Reife, inkonsequenter Kaderplanung und einer Kultur, die offenbar keine echte Widerstandsfähigkeit entwickelt.
Werder wirkt in solchen Spielen wie ein Team, das mit der eigenen Erwartungshaltung schlicht nicht umgehen kann. Sobald man in die Rolle kommt, etwas „machen zu müssen“, fällt das ganze Konstrukt in sich zusammen. Und das passiert nicht gelegentlich – das passiert mit einer Regelmäßigkeit, die man fast schon als Markenzeichen bezeichnen muss. Andere Vereine haben eine Spielidee. Werder hat ein Rückfallmuster.
Besonders bitter ist, dass diese Zyklen immer gleich verlaufen: Erst baut man sich mühsam etwas auf, stabilisiert sich, sammelt Punkte – nur um dann im entscheidenden Moment wieder alles einzureißen. Es ist, als würde der Verein kollektiv unter einer Art sportlichem Kurzzeitgedächtnis leiden. Erkenntnisse aus guten Phasen? Verschwunden. Selbstvertrauen? Verdampft. Übrig bleibt eine Mannschaft, die wirkt, als hätte sie nie gelernt, Spiele souverän zu kontrollieren, wenn sie es eigentlich müsste.
Das Spiel gegen Augsburg war deshalb keine Enttäuschung im klassischen Sinne – es war eine Bestätigung. Eine Bestätigung dafür, dass sich bei Werder Bremen strukturell genau nichts geändert hat. Dass man weiterhin in denselben Mustern feststeckt, dieselben Fehler reproduziert und nach der nicht lange auf sich warten den Enttäuschung auf altbekannte Phrasen zurückgreift.
Und solange der Verein nicht bereit ist, dieses Problem wirklich an der Wurzel zu packen – und zwar nicht mit kosmetischen Maßnahmen, sondern mit echter, unbequemer Selbstanalyse – wird sich daran auch nichts ändern. Dann bleibt Werder genau das, was es seit Jahren ist: ein in seinem eigenen Saft schmorenden Verein, der es schafft, seine eigenen Fortschritte mit bemerkenswerter Konsequenz selbst zu sabotieren. Und das fast schon bewundernswert zuverlässig.
Moin Exil-Ostfriese ... Ich halte es mal kurz. Ich sehe es auch hier sehr ähnlich. Ich habe schon an verschiedenen Stellen geschrieben, vielleicht waren Steffens Diziplinierungsmaßnahmen in dem Fall kontraproduktiv. Endlich mal einer neben Stage, der eine Idee im Kopf hat wo der Ball im Tor hin soll, seinem Fuß den Befehl gibt "schlenz mal geil ins Eck zwishcen den beiden Vereidigern durch" und der macht auch noch mit. Bei gefühlt allen anderen, macht da Fuß oder Gehirn i.d.R. nicht mit.Moin @suppenschlund ich zitiere dich mal ganz gezielt hier in der Gesamtsituation aus dem Mbangula Fred, genau das sind für mich die "hausgemachten" Probleme.
Es fängt ja damit an, für welches System dieser mal wieder viel zu spät zusammengestellte Kader in der kurzen Vorbereitung geplant war und das war endlich weg von der 3er Kette, aus bekannten Gründen und dafür wurde Steffen mit seiner Spielidee aus Elversberg geholt.
Hinzu kam einen unserer Topsorer aus bekannten Gründen abzugeben, aber wie in den Letzten Jahren nicht adäquaten Ersatz geholt zu haben, wobei Mbangula zu Beginn sehr gut in die Saison gestartet ist, auch er ist ein Mensch und es gab wohl Heimweh auch bezüglich seiner Familie, alles nachvollziehbar, wenn ich diese Summen bezahle ist das aber ein Spieler den ich ja gezielt soweit sehe, dass er vor dem Sprung steht ein Top Spieler zu sein und dann muss ich diesen Unterschiedspieler auch komplett den Rücken stärken, auch mental zu jeder Zeit Lösungen finden.
Verletzungssorgen durch ein hohes Risiko von Dellenspielern, unnötiger Systemwechsel zur falschen Zeit, falsche Positionswahl von Spielern (Friedl),
fehlende Kenntnis in der Winterpause noch einen Spieler zu leihen für den Mittelsturm, Rückkehr zum eigentlichen Kadersystem, jetzt wieder komplett unnötiger Wechsel im Heimspiel zur 3er Kette und damit auch ein Njinmah wieder auf die Bank, der sich gerade vorne rechts mit seinem Tempo stark gezeigt hat und dann lese ich in der Deichstube Kommentare von Friedl und Schmid, dass anscheinend der Athletiktrainerbereich hinterfragt wird, weil die Spieler sich nicht fit genug fühlen.
Alles das und noch viel mehr sind "hausgemachte" Probleme. Punkt.
Ein König Otto, ein Thomas Schaaf, haben Kader zusammen gestellt und haben in diesem Kader Spieler in ihren individuellen Stärken gezielt auf ihren stärksten Positionen als Trainer im Gesamtkonstrukt besser gemacht, so dass jeder Spieler am Ende wusste, was er genau zu tun hat in dieser Mannschaft und welche Stärken er komplett ausfüllen muss und auch darf aus einem hohen Vertrauen des Trainers, sie hatten die Fähigkeit jeden Spieler menschlich voll abzuholen und zu fördern und das auch gezielt vom Kopf, mentale Stärke im Gesamtgefüge einer Mannschaft, die so jeden Tag eine geschlossene Leistung abrufen konnte aus reiner Überzeugung.
Ich erinnere gerne an Woltemade den ich bereits in Elversberger Zeiten stark beobachtet habe, wie er ganz gezielt gefördert und eingebaut wurde und das auch danach in Stuttgart, bei uns wurde genau das nicht vollzogen und ich sehe hier jetzt einen Musah, der genau diese ganzen Grundfähigkeiten auch hat und "abliefert" das ist der Zeitpunkt ihn aufs Spielfeld zu bringen auf einer Position die unsere Dauerbaustelle ist.
Wir versteifen uns auf Milosevic, haben aber einen Musah im Kader.
Ich bin gespannt wenn der Klassenerhalt endlich feststeht, was hier wirklich passiert im sportlichen Bereich, ich erwarte nicht viel, dann kann ich auch nicht enttäuscht werden. Diese "hausgemachten" Probleme im sportlichen Bereich müssen abgestellt werden, von oben nach unten!
Schwache Führungskräfte hinterlassen schwache Teams. Punkt.
Da spielt auch viel falsche Kaderpolitik mit rein. Auch der Mbangula Transfer war eher einer "oh Gelegenheit", als ein "was kann der Kader", "was wollen wir mit dem Kader" und in der Konsequenz "wen holen wir der dazu passt".Danke dafür. Mabangula ist der 10er den wir haben aber nicht nutzen. Ich brauch keinen wuselnden Schmid der alle 2 sec den Ball zum Gegner spielt, sind wir dumm. Raffen wir nichts? Sowas muss doch ein Trainer Team sehen das der mehr kann als alle auf dem Platz zusammen. Wenn ich Spieler dort wäre und mir dieses rumgestammel anschauenuss was ein Romano da das ganze Jahr schon versuchs zu spielen oder ein Bittencourt, die dann trotzdem ihre Einsätze bekommen. Dann darf man auch sagen, die die zwei Trainer in diesem Jahr einfach grottig schlecht sind.