Gesamtsituation der Mannschaft

Wir haben über 20 Spieler die ausgeliehen oder im Profikader sind, aber nicht Bundesligatauglich sind!
Dafür 2 Spieler mit etwas Qualität verpflichten oder Ausleihen würde Sinn machen.
Stattdessen Redet Baumann davon, dass wir ein Ausbildungsverein sind und nicht Spieler Kaufen!!!!!
Baumann und Fritz können es aber nicht. Wer hat den diese ganzen Leihspieler geholt, die nirgends eine Rolle Spielen??????
Traurig, wie bei Werder Geld verbrannt wird.
 
Man hat viel Geld in Stage investiert, der nicht Mal 2. Wahl aktuell ist..Das schmerzt..Aber davon ab fehlt Qualität im Mf , die mMn unter einer 2 stelligen Millionensumme oder einer enormen Leihgebühr + Gehalt nicht sicher behoben werden kann..Schalke hat so viel neue Spieler geholt..gebracht hat es bislang auch nichts..weil das alles Spieler waren, die wenn alles optimal läuft sicherlich was könnten aber eben keine Spieler sind, die egal wie die Bedingungen aktuell sind , die Qualität mit absoluter Sicherheit anheben..Der Kopf muss frei sein und das Kollektiv funktionieren
 
Was schmerzt ist die Höhe der Niederlage in Köln und die extreme Unsicherheit während des Spiels, die leider auch teilweise gestern zu spüren war.

Die Unsicherheit im Spiel ist unserem Mittelfeld geschuldet, das macht mir keine Sorgen. Was mir aber Sorgen macht, ist, dass wir wieder anfangen uns selbst zu besiegen. Das unterscheidet die erste von der zweiten Hinrundenhälfte. Man konnte auch beim 1:1 sehen wie mega sich Pieper(?) über das Gegentor geärgert hat. Diverse Punkte haben wir nicht etwa verloren weil der Gegner so gut war, sondern weil wir die Tore verschenkt haben. Vielleicht hätten wir auch so gegen Köln verloren, kein Plan. Aber wir schenken ihnen 3 Tore. Vielleicht hätten wir trotz allem gegen Union verloren, aber wir schenken ihnen zwei Tore. Dort, wo sowohl Köln als auch Union ihre Angriffe erspielen müssen, haben wir sie verteidigt oder sie haben in Bedrängnis eben nicht gut abschließen können (sind halt keine Spitzenteams). Sowas wie gestern Pieper und mehrfach Pavlenka muss Sorgen bereiten. Der Rest ist schon ganz ok im Grunde. Vor allem, wenn Werner endlich endlich endlich ein Einsehen hat, dass Groß keine Bundesliga mehr spielen sollte. Wir haben dort mit Gruev, Stark und Stage drei Alternativen und ich lasse mich zu der selten korrekten Aussage hinreißen: Niemand von denen kann es schlechter machen. Also, 21 Punkte war die Pflicht. Für die Kür hat es leider nicht gereicht, aber wollen wir mal nicht maßlos werden. Unser Mitaufsteiger würde eine Party feiern bei 21 Punkten.
 
Die 21 Punkte beruhigen mich nicht, wenn aktuell 4 Spiele in Folge verloren worden sind und das mit 6:1 und 7:1- Klatschen auswärts. Es pendelt sich so langsam alles ein und nicht wenige haben davor gewarnt, mit diesem MF in die Bundesliga zu gehen. Am Anfang gab es die Euphorie des Aufsteigers und den Fakt, dass OW noch ein unbeschriebenes Blatt in der Bundesliga war. Mittlerweile weiß jedes Gurkenteam, dass eine Dreierkette wartet und auch die Aufstellung ist - unabhängig vom Gegner- fast immer identisch. Wechsel erfolgen frühestens in der 2. HZ, der erste meist ab Minute 60. Auf seine Bank scheint Werner kaum etwas zu setzen, Rotation findet so gut wie nicht statt. Insofern hatte Bittencourt durchaus recht, es ist durchschaubar. Die Art der öffentlichen Kritik war natürlich unter aller Sau, Konsequenzen hatte es für ihn dennoch keine. So etwas kann auch schnell die Autorität des Trainers untergraben. Gestern gab es Pausen für Veljkovic (war er verletzt? Unterirdisch gegen Köln war eher Friedl!) und-der Herr sei gepriesen!- Groß, dessen Bundesligatauglichkeit infrage gestellt werden muss. Stage (der Königstransfer!) spielt keine Rolle, Burke darf immer mal ein paar Minuten ran und sonst kommt da gelegentlich mal Buchanan für Jung und das war es. In Köln war derDrops nach einer halben Stunde gelutscht, gegen Union nach dem 1:2. Gegen deren Kompaktheit und Konsequenz in den Zweikämpfen kommt Werder nicht an, es war ziemlich klar, dass Werder dann den Rückstand nicht mehr dreht oder nur durch eine Glücksaktion. Wir brauchen in der RR noch mindestens 15 Punkte und befinden uns in einer totalen Abwärtsspirale. Gegen WOB sehe ich auch nicht viel Sonne. Punkten müssen wir gegen direkte Konkurrenten wie Schalke, Hertha, Stuttgart, Gladbach (in diesem Jahr katastrophal) und eventuell Augsburg, wobei die leider, leider da derzeit gut punkten, obwohl es wirklich due letzte Dreckstruppe der Liga ist. Zwingend notwendig wäre eine wirkliche Verstärkung im MF, aber das wird wohl wieder verschnarcht, sodass ich wirklich nur hoffe, dass irgendwie die nötigen Punkte zusammenkommen. Schauen möchte ich Werder derzeit nicht, ich habe wenig Hoffnung auf Besserung und keine Lust, meine Zeit mit durchschaubarem Rumpelfußball zu vergeuden. Schade, die Saison fing so viel versprechend an.
Ich schaue Fußball auch nur noch aus Gewohnheit, weil der günstige Sky-vertrag noch läuft, richtige Freude oder Spannung kommt nicht mehr auf und auch Niederlagen nehme ich weitestgehend nur zur Kenntnis. Was mir auffällt und mich auch stört, und da gehe ich mit dir konform, ist, das die Mannschaft nahezu immer das gleiche Gesicht zeigt. Wie sollen sich Stage, Burke und die anderen zeigen, wenn sie kaum Einsatzzeiten bekommen. Was ist passiert, das diese Spieler seit dem Sommer, bei 10 Wochen Winterpause, nicht zum Einsatz kommen, weil sie nach Aussage des Trainers die internen Spielabläufe nicht kapieren? Da ist mir zu wenig Bewegung.
 
Das unser Kader BuLi-Tauglich ist mag ich nicht bezweifeln.
Allerdings dürfen sich jetzt keine 2 oder 3 Spieler für mehrere Wochen verletzungsbedingt abmelden, da unser Kader doch eher dünn besetzt ist, was die Qualität angeht.
Die Bankspieler drängen sich eben nicht sonderlich auf, daher besteht für OW kaum Wechselbedarf.
Daher ist ein Systemwechsel auf Raute o.a. nicht zu empfehlen. Es wird weiterhin bei 3-5-2 bleiben.

Und: Besser jetzt ein größeres Tal durchlaufen, aber eben nicht 10 Spieltage vor Ende der Saison.
 
Leider wieder diese Aussetzer, die zu Gegentoren führen, ansonsten fand ich die Leistung gegen den Tabellenzweiten(!) der Hinrunde durchaus okay.

21 Punkte nach der Hinrunde sind gut, auch wenn die letzten Spiele überwiegend enttäuschend waren.

Gegen Wolfsburg in der aktuellen Form wird Samstag wahrscheinlich nichts zu holen sein, aber danach in Stuttgart muss mal wieder gepunktet werden!

17 Punkte aus 17 Spielen müssten zum Klassenerhalt reichen und Stuttgart, Bochum, Hertha und Schalke sollten wir schon hinter uns lassen.
solche aussetzer sind aber leider seit jahren (!!) die regel bei werder, egal wer trainer ist, egal wer spielt - wenn ich dann lese, daß in den letzten 15 minuten geruht und geschlagen wurde - das sind attitüden, die wir von werder auch schon seit jahren hören - obwohl gerade das spiel beim bvb gezeigt hat, daß die mannschaft auch ganz anders kann - ich glaube, ein trainer a la baumgart würde werder gut tuen - werner ist wahrscheinlich auch zu lieb zu seinen "jungs" ebenso wie seine vorgänger - vielleicht ist das das hauptproblem - es nervt ungemein, wenn nach schwachen leistungen der mannschaft der trainer die verantwortung auf sich nimmt - die ganze stimmung im forum erinnert stark an das abstiegsjahr!
 
Die Unsicherheit im Spiel ist unserem Mittelfeld geschuldet, das macht mir keine Sorgen. Was mir aber Sorgen macht, ist, dass wir wieder anfangen uns selbst zu besiegen. Das unterscheidet die erste von der zweiten Hinrundenhälfte. Man konnte auch beim 1:1 sehen wie mega sich Pieper(?) über das Gegentor geärgert hat. Diverse Punkte haben wir nicht etwa verloren weil der Gegner so gut war, sondern weil wir die Tore verschenkt haben. Vielleicht hätten wir auch so gegen Köln verloren, kein Plan. Aber wir schenken ihnen 3 Tore. Vielleicht hätten wir trotz allem gegen Union verloren, aber wir schenken ihnen zwei Tore. Dort, wo sowohl Köln als auch Union ihre Angriffe erspielen müssen, haben wir sie verteidigt oder sie haben in Bedrängnis eben nicht gut abschließen können (sind halt keine Spitzenteams). Sowas wie gestern Pieper und mehrfach Pavlenka muss Sorgen bereiten. Der Rest ist schon ganz ok im Grunde. Vor allem, wenn Werner endlich endlich endlich ein Einsehen hat, dass Groß keine Bundesliga mehr spielen sollte. Wir haben dort mit Gruev, Stark und Stage drei Alternativen und ich lasse mich zu der selten korrekten Aussage hinreißen: Niemand von denen kann es schlechter machen. Also, 21 Punkte war die Pflicht. Für die Kür hat es leider nicht gereicht, aber wollen wir mal nicht maßlos werden. Unser Mitaufsteiger würde eine Party feiern bei 21 Punkten.

:tnx: Exakt. Nach der ersten HZ darfst Du so ein Spiel eigentlich nicht punktlos abgeben. Aber wir zerstören uns gerade selbst. Leider sind das schon Anzeichen einer aufkommenden Verunsicherung.

Unsere Mittelfeldschwäche macht mir leider doch Sorgen, denn sie war gestern schon sehr frappierend in HZ 2. Mittlerweile sehe ich Grosso auch eher als Einwechselspieler. Die Frage ist nur, wie bekommen wir das hin im Mittelfeld größere Spielanteile und Spielfluß zu generieren? Niklas Stark ist für mich ein Faktor. Er hatte gestern m. E. mutige Vorstöße (besser als Velko und sein "immer nur lang"). Darüber hinaus ist ein weiterer Faktor das Zusammenspiel im MF und in diesem ist Leo vollkommen ein Stand alone. Kombinationen versanden leider bei ihm immer wieder. Direkte Pässe Fehlanzeige. Er trägt zwar die 10 auf dem Rücken, hat aber gar keine Attribute eines 10ers?!?
Wie kriegen wir Romano adäquat ersetzt lautet für mich die aktuelle Frage? Gruev, Stage und Niklas S. auf die 10 wäre eine Variante! Aber mit Ducksch auf der 10 wäre es auch einen Versuch wert. Vielleicht wäre da sogar eine Synergie drin. Ducksch ist als Stürmer in der Buli zu langsam, aber seine Pässe und Ideen wollen alle haben. Warum nicht Ducksch auf die 10 und vorne mit Dinkschi und Lücke. Dinkschi hat für mich klar die Nase vorn vor Burke.
Das könnte ein Dreieck sein was vorne Ideen generiert. OW hat für mich noch nicht das Optimum aus dem Kader gekitzelt. Da geht noch mehr!

Und ganz ehrlich, wer kein Geld hat wie Werder (wird ja häufig genug betont) muß halt doppelt so kreativ und mutig sein. Jammern hilft nix, sondern ausprobieren!
 
Zuletzt bearbeitet:
Jünger und Eigengewächs, keine Ahnung ob das ne Rolle spielt, sollte eigentlich nicht aber wir sind Werder....Ist aber auch nur ein Nebenkriegsschauplatz.
Gestern wurden uns die Grenzen aufgezeigt, gegen eine kompakt auftretende Truppe sind wir zu wenig zielstrebig, zu langsam und zu fehlerbehaftet.
Es gab eine kurze Phase, glaube nach dem 0:1 oder 1:1 wo wir das Spiel ganz gut im Griff hatten und auch was nach vorne ging aber die war nur sehr kurz ca. 10 Minuten glaube ich.
Ansonsten wenig Bewegung und Ideen gegen, wie geschrieben, kompakt verteidigende Unioner, die auch nicht überragend waren aber das sind die nie.
Die spielen keinen schönen Ball, müssen sie aber auch nicht.
Ich vermute in Bremen würde es Pfiffe geben, wenn wir so spielen würden, nicht schön anzusehen.
Ist aber auch egal.
Wir haben eine Reaktion gezeigt, die Mannschaft lebt, kämpferisch war das absolut in Ordnung mMn aber diese F-Jugendfehler müssen wir dringend abstellen.
 

Ich finde Dinkci einfach "williger" bzw. "motivierter", aber auch "unbefangener". Burke finde ich momentan eher teilnahmslos. Er scheint mir gar nicht gut mit kollektiver Verunsicherung klar zu kommen bzw. abfallenden Mannschaftsleistungen klar zu kommen. Ist jetzt nicht nur der Eindruck vom letzten Spiel. Ist mir schon häufiger aufgefallen. Irgendwie versteckt er sich. Ich glaube zudem Dinkci ist ein Stammspieler, der von Anfang an einem Spiel seinen Stempel aufdrücken kann und Burke eben nicht. Als Burke gestern noch noch nicht mal einen Dreimeterpass mit Außenmauke zum Mitspieler gebracht hat, wollte ich auf den Platz rennen und ihn fragen "welche Farbe hat Dein Trikot?" .... hätte er "grün" geantwortet hätte ich ihm ganz bestimmt gesagt "na dann spiel doch auch die Grünen an"..... war gestern wieder mal unterirdisch. Deshalb finde ich Dinkci zudem auch noch technisch um Längen besser. Ist nur so ein Gefühl, aber ich glaube Dinkcis Zeit ist gekommen. Im Duett mit Lücke und einem Duckschi (oder Romano wenn fit) dahinter. Da kriege ich Fantasie. ....außerdem Versuch macht kluch ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie einige hier schon angemerkt haben, an sich kann man mit der Punktausbeute nach der HR zufrieden sein. Natürlich ist die derzeitige Niederlagenserie nicht gut. Zumal dadurch das Selbstbewusstsein nicht das größte sein dürfte. Was mir aber etwas Sorgen macht, ich weiß es sind noch einige Spiele bis dahin, gegen die selben Mannschaften spielen wir auch zur RR. Und da dürfte es für einige um viel gehen. Hoffen wir das Werder schnellstens wieder die Kurve bekommt und sich ein Polster an Punkten anschafft. Um nicht komplett mit dem Rücken zur Wand zu stehen. Dies ging vor zwei Jahren schon nicht gut. Und der Kader ist seitdem kaum groß verändert.
 
Wie einige hier schon angemerkt haben, an sich kann man mit der Punktausbeute nach der HR zufrieden sein. Natürlich ist die derzeitige Niederlagenserie nicht gut. Zumal dadurch das Selbstbewusstsein nicht das größte sein dürfte. Was mir aber etwas Sorgen macht, ich weiß es sind noch einige Spiele bis dahin, gegen die selben Mannschaften spielen wir auch zur RR. Und da dürfte es für einige um viel gehen. Hoffen wir das Werder schnellstens wieder die Kurve bekommt und sich ein Polster an Punkten anschafft. Um nicht komplett mit dem Rücken zur Wand zu stehen. Dies ging vor zwei Jahren schon nicht gut. Und der Kader ist seitdem kaum groß verändert.
na ja, also den kader sehe ich schon einiges besser - spieler wie füllkrug, duksch und vor allem weiser gab es in der qualität nicht, aber natürlich brauchen wir das polster, denn am ende stehen eben bayern, köln und am ende bei union und darauf sollte keiner hoffen - auf jeden fall wirds erheblich schwerer für werder, die klasse zu halten als ich vor einigen wochen noch dachte und gerade das angeknackste selbstvertrauen ist extrem wichtig für die kommenden aufgaben, denn keine einzige wird einfacher!
 
Diese Slapstickeinlagen entstehen, da wir definitv entschlüsselt sind mit unserer Dreierkette.

Nein. ;)

Wenn Gegner unser Defensivspiel entschlüsselt haben, fällt es ihnen selbstverständlich leichter, dass diese eher Tore gegen uns erzielen können. Doch das impliziert nicht den Automatismus, dass wir wegen der Entschlüsselung unserer Dreikette gehäuft Slapstickeinlagen produzieren. Denn trotz dieser Entschlüsselung ist es unseren Spielern weiterhin möglich, die richtigen "Werkzeuge" anzuwenden, um Gegentore zu verhindern, d.h. entweder klappen diese Versuche, oder sie scheitern, so dass es im eigenen Kasten klingelt. In solchen Fällen ist kein Slapstick, weil die Spieler sich zwar für die richtige Vorgehensweise entschieden, die Umsetzung jedoch daran scheiterte, dass der Gegner in der Situation besser war oder bei Umsetzung der richtigen Vorgehensweise mindestens ein entscheidender Fehler gemacht wurde.

Slapstick entsteht i.d.R. durch kapitale Fehlentscheidungen von Spielern. Oder wenn bei leichten Fehlern falsch bzw. gar nicht reagiert wird; hiermit befasste sich das Fazit von Eschers Taktik-Analyse in der Kreiszeitung nach dem 1:7 in Köln, wo unser Slapstickeinlagen Hochkonjunktur hatten:
Fehler können passieren. Das viel größere Problem war Werders Reaktion auf diese Fehler – oder besser gesagt: die kaum vorhandene Reaktion. Während beim 1. FC Köln nach Ballgewinnen vier oder fünf Spieler beherzt nach vorne sprinteten, blieben die Bremer stehen – und mussten dann hinterherhetzen. Gleich mehrfach lud Werder mit einfachen Fehlern Köln zu ebensolchen Kontern ein, um anschließend die entscheidenden zwei Schritte zu spät zu kommen.
https://www.deichstube.de/news/takt...liga-debakel-fehler-festival-zr-92041710.html
Das hat rein gar nichts zu tun, dass die Gegner unsere Dreierkette entschlüsselten.
 
Die 21 Punkte beruhigen mich nicht, wenn aktuell 4 Spiele in Folge verloren worden sind und das mit 6:1 und 7:1- Klatschen auswärts. Es pendelt sich so langsam alles ein und nicht wenige haben davor gewarnt, mit diesem MF in die Bundesliga zu gehen. Am Anfang gab es die Euphorie des Aufsteigers und den Fakt, dass OW noch ein unbeschriebenes Blatt in der Bundesliga war. Mittlerweile weiß jedes Gurkenteam, dass eine Dreierkette wartet und auch die Aufstellung ist - unabhängig vom Gegner- fast immer identisch. Wechsel erfolgen frühestens in der 2. HZ, der erste meist ab Minute 60. Auf seine Bank scheint Werner kaum etwas zu setzen, Rotation findet so gut wie nicht statt. Insofern hatte Bittencourt durchaus recht, es ist durchschaubar. Die Art der öffentlichen Kritik war natürlich unter aller Sau, Konsequenzen hatte es für ihn dennoch keine. So etwas kann auch schnell die Autorität des Trainers untergraben. Gestern gab es Pausen für Veljkovic (war er verletzt? Unterirdisch gegen Köln war eher Friedl!) und-der Herr sei gepriesen!- Groß, dessen Bundesligatauglichkeit infrage gestellt werden muss. Stage (der Königstransfer!) spielt keine Rolle, Burke darf immer mal ein paar Minuten ran und sonst kommt da gelegentlich mal Buchanan für Jung und das war es. In Köln war derDrops nach einer halben Stunde gelutscht, gegen Union nach dem 1:2. Gegen deren Kompaktheit und Konsequenz in den Zweikämpfen kommt Werder nicht an, es war ziemlich klar, dass Werder dann den Rückstand nicht mehr dreht oder nur durch eine Glücksaktion. Wir brauchen in der RR noch mindestens 15 Punkte und befinden uns in einer totalen Abwärtsspirale. Gegen WOB sehe ich auch nicht viel Sonne. Punkten müssen wir gegen direkte Konkurrenten wie Schalke, Hertha, Bochum, Stuttgart, Gladbach (in diesem Jahr katastrophal) und eventuell Augsburg, wobei die leider, leider da derzeit gut punkten, obwohl es wirklich due letzte Dreckstruppe der Liga ist. Zwingend notwendig wäre eine wirkliche Verstärkung im MF, aber das wird wohl wieder verschnarcht, sodass ich wirklich nur hoffe, dass irgendwie die nötigen Punkte zusammenkommen. Schauen möchte ich Werder derzeit nicht, ich habe wenig Hoffnung auf Besserung und keine Lust, meine Zeit mit durchschaubarem Rumpelfußball zu vergeuden. Schade, die Saison fing so viel versprechend an.
:tnx::tnx::tnx:
 
Nein. ;)

Wenn Gegner unser Defensivspiel entschlüsselt haben, fällt es ihnen selbstverständlich leichter, dass diese eher Tore gegen uns erzielen können. Doch das impliziert nicht den Automatismus, dass wir wegen der Entschlüsselung unserer Dreikette gehäuft Slapstickeinlagen produzieren. Denn trotz dieser Entschlüsselung ist es unseren Spielern weiterhin möglich, die richtigen "Werkzeuge" anzuwenden, um Gegentore zu verhindern, d.h. entweder klappen diese Versuche, oder sie scheitern, so dass es im eigenen Kasten klingelt. In solchen Fällen ist kein Slapstick, weil die Spieler sich zwar für die richtige Vorgehensweise entschieden, die Umsetzung jedoch daran scheiterte, dass der Gegner in der Situation besser war oder bei Umsetzung der richtigen Vorgehensweise mindestens ein entscheidender Fehler gemacht wurde.

Slapstick entsteht i.d.R. durch kapitale Fehlentscheidungen von Spielern. Oder wenn bei leichten Fehlern falsch bzw. gar nicht reagiert wird; hiermit befasste sich das Fazit von Eschers Taktik-Analyse in der Kreiszeitung nach dem 1:7 in Köln, wo unser Slapstickeinlagen Hochkonjunktur hatten:

https://www.deichstube.de/news/takt...liga-debakel-fehler-festival-zr-92041710.html
Das hat rein gar nichts zu tun, dass die Gegner unsere Dreierkette entschlüsselten.

Guck dir hier die ersten 20 Sekunden an, da siehst du das Anlaufen von 3 Unionern, bis hin zu Pavlenka, die Slapstickszene Szene mit Behrens, wenn man sich da die Abstände von unseren Abwehrspielern zum Mittelfeld anguckt wie leer das Mittelfeld von Bremer Spielern ist in dieser Situation.:ugly:
 

Guck dir hier die ersten 20 Sekunden an, da siehst du das Anlaufen von 3 Unionern, bis hin zu Pavlenka, die Slapstickszene Szene mit Behrens, wenn man sich da die Abstände von unseren Abwehrspielern zum Mittelfeld anguckt wie leer das Mittelfeld von Bremer Spielern ist in dieser Situation.:ugly:
Und was hat bitte die Slapstick-Einlage von Pavlas direkt mit der entschlüsselten Dreierkette zu tun? Die Ursache von Pavlas Slapstick war ein stinknormaler Rückpass, wie er auch in einer Vierer- oder Fünfkette vorkommt. Oder auch nur mit einem Mitspieler im Spielaufbau. Für solche Einlagen ist Pavlas leider bekannt. Wie z.B. in 19/20 bei der 1:2-Heimniederlage gegen Stuttgart, wo er zusammen mit Toprak den Ball gegen den angelaufenen Silas verlor, der zum 0:2 ennetzte (90+1). Oder ein Jahr zuvor beim 2:2 gegen Freiburg, wo er mit Ball am Fuß vom angelaufenen Petersen übertölpen ließ, so dass das zwischenzeitliche 1:1 fiel (28.).
 
In der genannten Szene spielt das Anlaufen der Unioner eine untergeordnete Rolle. Mit der Vorlage des Balles in Richtung Pieper wählt er die schlechtere Variante. Die Bessere wäre die Ballmitnahme zur linken Seite oder direkt auf Friedl. Dadurch das er den Ball mit der Seite zur
rechten Seite mitnimmt gewinnt Behrens Zeit für das erfolgreiche Blocktackling. Außerdem, in der Situation sich in den anlaufenden Gegen-
spieler zu drehen, ist schlichtweg amateurhaft. Pavlenka leitet mit seiner Aktion die Gefährlichkeit ein. Die anderen beiden Unioner verzögerten
ihre Anläufe und beide IV waren durchaus anspielbar. ...... und er macht das was er nicht kann und was man grundsätzlich nicht macht,mit offener
Spielstellung in den Mann drehen.
 
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