Gesamtsituation der Mannschaft

Ich glaube nicht, dass Jupp Heynckes einen bestimmten Spielstil entwickelt oder geprägt hat (im Vergleich zu Peps' TikiTaka oder Klopps' Hardcore Pressing).

Er hat eher den Stil dem Spielmaterial angepasst und die, zu der Zeit aktuellen, Spielsysteme übernommen. Bei seiner ersten Gladbacher & Bayern Zeit mit Loddar als Libero / Vorstopper / def. Mittelfeld oder in seiner zweiten Bayernzeit das beliebte 4-2-3-1. Heynckes Stärke ist aber, wie hier schon geschrieben, dass er unglaublich gut mit Spielern und auch mit den sogenannten Stars / Diven umgehen kann - im Eishockey sagt man "player's coach". :)
 
Ich glaube nicht, dass Jupp Heynckes einen bestimmten Spielstil entwickelt oder geprägt hat (im Vergleich zu Peps' TikiTaka oder Klopps' Hardcore Pressing).

Er hat eher den Stil dem Spielmaterial angepasst und die, zu der Zeit aktuellen, Spielsysteme übernommen. Bei seiner ersten Gladbacher & Bayern Zeit mit Loddar als Libero / Vorstopper / def. Mittelfeld oder in seiner zweiten Bayernzeit das beliebte 4-2-3-1. Heynckes Stärke ist aber, wie hier schon geschrieben, dass er unglaublich gut mit Spielern und auch mit den sogenannten Stars / Diven umgehen kann - im Eishockey sagt man "player's coach". :)

So hab ich das gemeint.
Würde ich auch von Hitzfeld oder Ancelotti behaupten, die mMn "einfach" oft bereits sehr starke Mannschaften nur noch bei Laune gehalten haben.
Ist natürlich auf der Couch mit drei Weizenbier immer leicht gesagt aber wenn wir Mannschaften von Klopp, Guardiola, Wenger oder selbst Mourinho sehen, wissen wir wer da spielt und das finde ich auch bei Kohfeldt momentan um mal wieder die Kurve zum Thread zu kriegen.
 
Ich glaube nicht, dass Jupp Heynckes einen bestimmten Spielstil entwickelt oder geprägt hat (im Vergleich zu Peps' TikiTaka oder Klopps' Hardcore Pressing).

Er hat eher den Stil dem Spielmaterial angepasst und die, zu der Zeit aktuellen, Spielsysteme übernommen. Bei seiner ersten Gladbacher & Bayern Zeit mit Loddar als Libero / Vorstopper / def. Mittelfeld oder in seiner zweiten Bayernzeit das beliebte 4-2-3-1. Heynckes Stärke ist aber, wie hier schon geschrieben, dass er unglaublich gut mit Spielern und auch mit den sogenannten Stars / Diven umgehen kann - im Eishockey sagt man "player's coach". :)

Korrekt, aber "everybody's darling" war er gerade in seiner Anfangszeit auch nicht; u.a. galt er als übertrieben verbissener Disziplinfanaiker (wobei man ihm zu Gute halten muß, daß die Fußstapfen von Weisweiler und Lattek in Mönchengladbach sehr groß waren), und machte Frank Mill nach dem UEFA-Cup-Aus bei Real Madrid (0:4 nach einem 5:1 im Hinspiel) 85/86 öffentlich zum Buhmann, worauf Mill von Mönchengladbach nach Dortmund wechselte. Aber er hat aus diesen Dingen gelernt und war wie bereits erwähnt in der Lage, sich den Veränderungen im Profifußball anzupassen.

Einen Klugschiss muss ich aber trotzdem loswerden: Tiki-Taka wurde nicht von Pep Guardiola entwickelt, sondern vom damaligen Chefcoach der spanischen N11, Luis Aragones. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
So hab ich das gemeint.
Würde ich auch von Hitzfeld oder Ancelotti behaupten, die mMn "einfach" oft bereits sehr starke Mannschaften nur noch bei Laune gehalten haben.
Ist natürlich auf der Couch mit drei Weizenbier immer leicht gesagt aber wenn wir Mannschaften von Klopp, Guardiola, Wenger oder selbst Mourinho sehen, wissen wir wer da spielt und das finde ich auch bei Kohfeldt momentan um mal wieder die Kurve zum Thread zu kriegen.
:tnx:
FK befindet sich jetzt gerade im 2. Amtsjahr, wo sich bekanntermaßen oftmals die Spreu vom Weizen trennt, so daß mit etwaigen Prognosen vorsichtig umgegangen werden sollte. Aber derzeit sind durchaus Anzeichen erkennbar, daß er eines Tages in der Lage sein könnte, eines Tages einen mit vielen Stars gespickten Club zu coachen und dabei auch die Diven im Kader richtig anzufassen.
 
Korrekt, aber "everybody's darling" war er gerade in seiner Anfangszeit auch nicht; u.a. galt er als übertrieben verbissener Disziplinfanaiker (wobei man ihm zu Gute halten muß, daß die Fußstapfen von Weisweiler und Lattek in Mönchengladbach sehr groß waren), und machte Frank Mill nach dem UEFA-Cup-Aus bei Real Madrid (0:4 nach einem 5:1 im Hinspiel) 85/86 öffentlich zum Buhmann, worauf Mill von Mönchengladbach nach Dortmund wechselte. Aber er hat aus diesen Dingen gelernt und war wie bereits erwähnt in der Lage, sich den Veränderungen im Profifußball anzupassen.
Danke für den Rückblick zu Jupp, auch wenn es O-Ton war. :top:
Ich bin immer wieder erstaunt wie viel sich doch hier einige merken können, obwohl das schon Jahrzehnte zurückliegt. Und so alt warst du ja da auch noch nicht ;)
 
Korrekt, aber "everybody's darling" war er gerade in seiner Anfangszeit auch nicht; u.a. galt er als übertrieben verbissener Disziplinfanaiker (wobei man ihm zu Gute halten muß, daß die Fußstapfen von Weisweiler und Lattek in Mönchengladbach sehr groß waren), und machte Frank Mill nach dem UEFA-Cup-Aus bei Real Madrid (0:4 nach einem 5:1 im Hinspiel) 85/86 öffentlich zum Buhmann, worauf Mill von Mönchengladbach nach Dortmund wechselte. Aber er hat aus diesen Dingen gelernt und war wie bereits erwähnt in der Lage, sich den Veränderungen im Profifußball anzupassen.

Einen Klugschiss muss ich aber trotzdem loswerden: Tiki-Taka wurde nicht von Pep Guardiola entwickelt, sondern vom damaligen Chefcoach der spanischen N11, Luis Aragones. ;)
:tnx::top:
 
:tnx:
FK befindet sich jetzt gerade im 2. Amtsjahr, wo sich bekanntermaßen oftmals die Spreu vom Weizen trennt, so daß mit etwaigen Prognosen vorsichtig umgegangen werden sollte. Aber derzeit sind durchaus Anzeichen erkennbar, daß er eines Tages in der Lage sein könnte, eines Tages einen mit vielen Stars gespickten Club zu coachen und dabei auch die Diven im Kader richtig anzufassen.


Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich seine Stärken eher bei der Entwicklung junger Spieler oder aber eben auch
einer Mannschaft ein Profil zu geben. Sollte es ihm
gelingen diese Mannschaft zu positionieren und die Entwicklung der Spieler und seiner Spielphilosophie
zu steigern, zu stabilisieren und ihr praktisch seine Handschrift zu verpassen, dann kann es durchaus dazu
kommen.
Für die ganz großen Mannschaften sehe ich allerdings noch nicht die Zeit , da bedarf es noch einer Reife oder
aber Erfolge, um sich eben auch gegenüber "Stars" durchsetzen zu können.
 
Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich seine Stärken eher bei der Entwicklung junger Spieler oder aber eben auch
einer Mannschaft ein Profil zu geben. Sollte es ihm
gelingen diese Mannschaft zu positionieren und die Entwicklung der Spieler und seiner Spielphilosophie
zu steigern, zu stabilisieren und ihr praktisch seine Handschrift zu verpassen, dann kann es durchaus dazu
kommen.
Für die ganz großen Mannschaften sehe ich allerdings noch nicht die Zeit , da bedarf es noch einer Reife oder
aber Erfolge, um sich eben auch gegenüber "Stars" durchsetzen zu können.
:tnx:
Deswegen habe ich ja auch von Anzeichen geschrieben. FK ist noch fast ein Rookie als Profi-Chefcoach und wird noch eine Menge lernen (müssen) - auch im Umgang mit Starspielern, denn im Gegensatz z,B. zu Ancelotti, Guardiola, oder Heynckes hat er nicht regelmäßig mit ihnen gespielt bzw. war selbst keiner; aber auch das ist alles erlernbar, wie das Beispiel Klopp zeigt.
 
https://www.deichstube.de/news/werd...bremer-schwaeche-nach-standards-11625218.html

...man muss aber auch sagen, dass wir keinen richtigen Neubarth, Riedle, Klose, Naldo, Prödler, Weserguard, Delaney mehr und wie sie alle heissen im Team haben, ausser Yuya Osako, der sich eben auch einfach mal hochschraubt und sich durchsetzt im Luftkampf in der Box und das Ding dann einfach mit dem Kopf in die Maschen donnert, dieser Spieler tut sich bis jetzt eben ausser Yuya, der ja auch nicht der größte Spieler ist und noch beim Asiencup verweilt im Team nicht hervor.
Den braucht es aber vorne, der diese Flanken und Standards eben auch gnadenlos für uns mal verwertet.
 
...man muss aber auch sagen, dass wir keinen richtigen Neubarth, Riedle, Klose, Naldo, Prödler, Weserguard, Delaney mehr und wie sie alle heissen im Team haben, ausser Yuya Osako [...]
1899% Zustimmung :tnx: Das bedeutet aber auch, daß das hier
...warum alles gut, er hat seine Hausaufgaben im Sommer gemacht und [...]. Der Kader ist ja homogen und soweit gut abgestimmt, auch für die Rückrunde.
wohl nur mit zumindest kleiner Einschränkung gilt, oder?
;)

Es ist jedenfalls richtig, daß FK weiter an den Standards arbeiten lässt, denn spätestens seit der WM 2014 ist es offensichtlich, daß Tore aus Standards eine größere Bedeutung haben als in den Jahren zuvor.
 
1899% Zustimmung :tnx: Das bedeutet aber auch, daß das hier

wohl nur mit zumindest kleiner Einschränkung gilt, oder?
;)

Es ist jedenfalls richtig, daß FK weiter an den Standards arbeiten lässt, denn spätestens seit der WM 2014 ist es offensichtlich, daß Tore aus Standards eine größere Bedeutung haben als in den Jahren zuvor.
...finde es schon mal sehr gut dass Kruse die Dinger nicht mehr schiesst bei Ecken, Ludde Sahin Möhwald sind da schon gute Schützen.
Verstehe auch nicht warum ein Veljkovic sich da mal bei einer Ecke hochschraubt und sich vorne durchsetzt mit der Frisur ist er doch mindestens 5cm grösser.

bzgl. Transfer muss es ja auch passen, nur nach Kopfballstärke brauchen wir da nicht zwingend gucken, viel wichtiger bei uns die sichere Konterabsicherung nach Standards, da sind wir viel zu anfällig gewesen in der Vergangenheit.
 
Verstehe auch nicht warum ein Veljkovic sich da mal bei einer Ecke hochschraubt und sich vorne durchsetzt mit der Frisur ist er doch mindestens 5cm grösser.
Trotzdem wird die Frisur beim Kopfball plattgedrückt. Die Matte hätte dabei nur Halt, wenn MV seinen Kopf so wie einst Tim Wiese in den Bottich mit Haargel stecken würde.
:vertrag:

bzgl. Transfer muss es ja auch passen, nur nach Kopfballstärke brauchen wir da nicht zwingend gucken [...]
Kopfballstärke ist ohnehin "nur" eine Zusatzeigenschaft, die ein Spieler mitgringen sollte, kein hauptsächliches Einstellungskriterium.

[...] viel wichtiger bei uns die sichere Konterabsicherung nach Standards, da sind wir viel zu anfällig gewesen in der Vergangenheit.
:tnx: wobei das nur einer, wenn auch ein größerer Teil unser oftmals mangelnder defensiver Stabilität ist - 31 Gegentore, mehr haben nur die Teams auf den Plätzen 13-18 kassiert.
 
https://www.deichstube.de/news/werd...bremer-schwaeche-nach-standards-11625218.html

...man muss aber auch sagen, dass wir keinen richtigen Neubarth, Riedle, Klose, Naldo, Prödler, Weserguard, Delaney mehr und wie sie alle heissen im Team haben, ausser Yuya Osako, der sich eben auch einfach mal hochschraubt und sich durchsetzt im Luftkampf in der Box und das Ding dann einfach mit dem Kopf in die Maschen donnert, dieser Spieler tut sich bis jetzt eben ausser Yuya, der ja auch nicht der größte Spieler ist und noch beim Asiencup verweilt im Team nicht hervor.
Den braucht es aber vorne, der diese Flanken und Standards eben auch gnadenlos für uns mal verwertet.

Unser mit Abstand kopfballstärkster Mann ist doch immer noch Theo.
Nicht der Größte aber mit unfassbarer Sprungkraft ausgestattet.
Langkamp ist halt auch groß und relativ kopfballstark, sehe aber Theo gerade offensiv gefährlicher.
 
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