Frauen dieser Welt und die damit verbundenen Probleme

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Im Übrigen sehe ich in dieser Skepsis gegen die Ehe und eigene Kinder, die man heute unter sogenannten Akademikern antrifft, auch eine Folge ihrer Unreife. Sie leben oft noch zuhause, studieren im selben Ort, lassen sich von Mama den Kühlschrank vollstopfen und die Wäsche waschen, leben von Papas Konto, erstreiken Bildung, statt sie sich anzueignen, fordern sie von Institutionen statt von sich selbst. Diese fortgesetzte Kinder- und schulzeit, die das Studium heute meist darstellt, trägt mehr zum Kindermangel bei Akademikern bei als irgendwelche Familienpolitik.

Interessante Ansicht, aber ich stimme da nicht so zu. Mag daran liegen, dass ich noch im Studium bin und selber der Meinung bin, dass ich erst mal reisen und arbeiten muss usw, aber ich finde gerade durch die Uni habe ich einen riesigen Schritt in die Unabhängigkeit gemacht. Wenn ich eine Ausbildung gemacht hätte oder gleich arbeiten gegangen wäre, würde ich vermutlich noch bei meinen Eltern um die Ecke wohnen, während die meisten für das Studium bewusst in eine neue Stadt ziehen. Oft gibt es im eigenen Ort gar keine Uni, oder sie bietet nicht das an, was man studieren möchte, also ist man gezwungen, etwas weiter weg zu ziehen. Und ja, meine Eltern unterstützen mich finanziell, damit ich das Studium schnell durchziehen kann, aber das heißt nicht, dass das Geld unerschöpflich ist. Wenn das Geld am Ende des Monats nicht reicht, kann ich eben nicht mal eben zu Mama fahren und da essen. ;)

Mal abgesehen davon finde ich auch, dass man mit Anfang 20 das Recht hat noch nicht sesshaft werden zu wollen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich mich vor Verantwortung drücke, aber wir leben nicht mehr im 19. Jahrhundert ;)



Aber abseits davon wünsche ich dir natürlich auch alles Gute. :)
 
Verallgemeinern würde ich das nun auch nicht, aber viele Studenten sind tatsächlich in dieser Hinsicht ziemlich unreif, bzw. eingeschränkt eigenständig, gerade wenn sie nicht bei den Eltern wohnen. Ich hab fünf Jahre an der Uni gearbeitet und kenne viele Studenten, inklusive meinem Mitbewohner.
 
Ich finde das eine allgemeine Tendenz.

Und ich meinte damit nicht, dass man mit Anfang 20 (oder überhaupt je) sesshaft werden soll, ich wollte nur sagen, dass insbesondere bei Akademikern heute eine gewisse Unreife vorliegt, eine verzögernde bzw. nicht mehr stattfindende Adoleszenz. Das Leben im Elternhaus als zunehmende Lebensform ist dafür sicherlich das krasseste Symptom. Nur ist es halt so: Wenn die Adoleszenz sich verschiebt oder scheitert, dann wird es auch nichts mit dem Nachwuchs (und mit funktionierenden Beziehungen auch nicht). Und diese Beziehungslosigkeit nennt man dann Freiheit, Ungebundenheit etc.
 
Verallgemeinern würde ich das nun auch nicht, aber viele Studenten sind tatsächlich in dieser Hinsicht ziemlich unreif, bzw. eingeschränkt eigenständig, gerade wenn sie nicht bei den Eltern wohnen. Ich hab fünf Jahre an der Uni gearbeitet und kenne viele Studenten, inklusive meinem Mitbewohner.

Ich finde das eine allgemeine Tendenz.

Und ich meinte damit nicht, dass man mit Anfang 20 (oder überhaupt je) sesshaft werden soll, ich wollte nur sagen, dass insbesondere bei Akademikern heute eine gewisse Unreife vorliegt, eine verzögernde bzw. nicht mehr stattfindende Adoleszenz. Das Leben im Elternhaus als zunehmende Lebensform ist dafür sicherlich das krasseste Symptom. Nur ist es halt so: Wenn die Adoleszenz sich verschiebt oder scheitert, dann wird es auch nichts mit dem Nachwuchs (und mit funktionierenden Beziehungen auch nicht). Und diese Beziehungslosigkeit nennt man dann Freiheit, Ungebundenheit etc.

Ich bin Student, d.h. ich kenne auch viele Studenten ;) Und von denen wohnt tatsächlich niemand mehr zu Hause. Die Leute aus meinen Abiturjahrgang eine Ausbildung angefangen haben wohnen hingegen meistens noch bei den Eltern, weil der Ausbildungsplatz in der Nähe ist...

Ich finde speziell an meiner Uni auch, dass viele Studenten nicht unbedingt selbstständig, in dem Sinne, das leider viele wirklich uneingeschränkten Zugriff auf Papas Konto haben. Allerdings kann man ihnen nicht vorwerfen sie würden nicht kochen/putzen/sich um die Wäsche kümmern.

Ich denke Beziehungen scheitern heutzutage und speziell bei Akademikern daran, dass dort viel Flexibilität verlangt, eben weil man nicht nur bei Mutter im Wohnzimmer hockt, sondern weil es mit Umzügen, Auslandsaufenthalten usw. verbunden ist. Man geht vielleicht nicht so eine tiefe Beziehung ein, wenn man seine Persönliche Zukunft in einer anderen Stadt oder in einem anderen Land sieht.

Sicher gibt es auch Studenten, die zu Hause wohnen, selbstständige und unselbstständige, aber ich finde das ein bisschen schwer zu verallgemeinern. Ich kenne zum Beispiel genügend Leute, die nicht studiert haben und sich trotzdem nicht binden können. ;)
 
2 1/2 Jahre.
Nö drängeln ist das nicht. Nur ab und an mal die Frage, wie, wann und wo ich denn frage.

Dann erlaube mir noch eine Frage:
Was spricht dagegen? ;)

Ist es etwas grundsätzliches, ist vielleicht das perfekte Paar noch nicht gefunden.
Ist es das nicht, was hält dich dann davon ab, wenn sie doch die Richtige ist? ;)

@Schnattchen: sehe ich ähnlich. Mutti-Söhnchen und ihre weiblichen Pendants sind nicht von der Bildung abhängig.
Dass Akademiker Kinder aufschieben, hat ja durchaus andere Gründe.
Ich muss es wissen, ich gehöre dazu.
Aber aufgeschoben, ist nicht aufgehoben.
 
Gibt es den Schal "Danke Papa, dass ich kein Hamburger geworden bin" auch in Baby-Größe bzw. als Strampler?
 
Vor allem wars ein Witz.

Ich hatte bisher nur Frauen, die mit Fußball nix am Hut haben, weswegen sowas ohnehin nicht infrage kommt.
 
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