Frauen dieser Welt und die damit verbundenen Probleme

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Beziehung bedeutet immer, sich auf jemanden anderes einzulassen und damit auch sich zu ändern. Wenn Du sagst Du willst unbedingt so bleiben wie Du bist, dann heißt das übersetzt auch, dass Du alleine bleiben willst.

Auch wenn schon mehrfach draufeingegangen wurde, aber das ist ja völliger Quark!
Klar bedeutet Beziehung auch Kompromisse (sei es Zeit mit Freunden, Hobby, etc.) eingehen, aber keineswegs sich ändern, denn der Partner hat sich ja in die Person verliebt, die ich bin und nicht die er gerne haben möchte. Klar ändert man gewisse Gewohnheiten etc, aber bestimmt nicht den Charakter und wenn doch, dann geht das irgendwann schief, da das "wahre Gesicht" ans Licht kommt. Genausowenig wie ich mich vor Freunden verstelle (und das ist eine Änderung in dem Augenblick), tue ich es vor einem potenziellen Partner.

@Eisbär:
Ich kann dich durchaus verstehen, aber ich glaube du bist derzeit auch einfach zu verbohrt und verkrampft in der Hinsicht. Du gehst von vorneherein in das Date/Treffen was auch immer, mit dem Ziel dich zu verlieben, anstatt es einfach auf dich zukommen zu lassen.
Ich hatte letztes Jahr so eine ähnliche Phase, aber im Endeffekt kannst du es nicht erzwingen und der Spruch, wenn man nicht sucht, passiert es plötzlich, kommt ja auch nicht von ungefähr. :)
 
Ich finde es ein wenig gewagt, Dinge, die man nicht verstanden hat, als Quark zu bezeichnen.

Nach dem einen Zitat dachte ich noch ich hätte es falsch verstanden, aber deine restlichen Aussagen unterstreichen das Ganze ja nur noch mehr. :rolleyes:
Waechter hat das ganz gut zusammengefasst:tnx:
man kann sich natürlich für den anderen verändern, mit sich selbst unzufrieden sein, was sich dann zwangsläufig auf die Beziehung auswirkt und somit selbst für die Trennung verantwortlich sein. Oder man führt einfach eine glückliche Beziehung, weil es genau aus dem Grund passt, weil man sich nicht verstellen muss.
:applaus:
 
Tja, nur habe ich rein gar nichts über verstellen geschrieben. Insofern ist das einfach nur Unfug und keine Aussage zu meinen.


Veränderung, Entwicklung ist etwas Gutes, etwas Positives. Oscar Wilde hat es in Bezug auf die Kunst so formuliert: "Die Kunst darf nie populär sein wollen. Das Publikum muss künstlerischer werden." Veränderung bedeutet nicht Verstellen, sondern Vervollkommnung des Einzelnen. Wenn jeder nur auf seiner eigenen Borniertheit beharrt, kann es nicht nur keine Verbesserungen geben, sondern eine Beziehung auch nie mehr sein als die Summe der beiden Beziehungspartner. Und das endet eben in dem traurigen nebeneinanderherleben, das man überall beobachten muss.

Dagegen gilt es nicht, sich dem Beziehungspartner anzugleichen oder sich so zu stellen, wie es dem Partner gefällt, sondern sich gemeinsam, als Paar, zum Positiven zu entwickeln und eine wirkliche Liebesbeziehung zu führen, die über das, was beide Einzelpersonen auszeichnet, weit hinausgeht. Das ist ohne Veränderung und Weiterentwicklung der jeweils einzelnen Personen vollkommen unmöglich.
 
Ein gemeinsames Ändern, was oftmals auch automatisch geschieht, ist ja auch richtig und meist sogar notwendig. Jedoch behauptest du, wenn er sich nicht ändert, bleibt er alleine. Und das ist für mich Quatsch, denn es gibt auch jmd, der ihn nimmt ohne,dass er sich dafür ändert. Was wiederrum keine Änderung beim gemeinsamen Leben ausschließt! Jedoch muss er sich deswegen doch jetzt noch nicht ändern, und ja in diesem Fall ist es für mich ein verstellen, da er ja noch nicht einmal auf Beziehungsebene ist,wo man sich auf den Anderen einlässt und sich dadurch auch teilweise gemeinsam ändert
 
Das war in Bezug auf die konkrete Aussage gemeint, dass er sich einerseits nicht ändern will, andererseits so auch keine abkriegt. Da nehme ich mal ein anderes Beispiel: Mein Ziel ist es, in den nächsten 2 Jahren, möglichst 2012, wenn ich gesund bleibe, einen Marathon zu laufen. Dafür muss ich mich aber verändern. Ich muss trainieren, ich muss auch ein paar Kilo Gewicht reduzieren, Fitness und Kondition aufbauen, mich gesunder ernähren, weniger Alkohol trinken.

Genauso findet man aber eben auch nicht dadurch eine Frau, dass man weiterhin trübsinnig zu Hause sitzt, Feiern doof findet, keine will, die auch mal beschwipst ist und auch (zunächst) rein sexuelle Kontakte abschlägt. Da kann es durchaus hilfreich sein, zu trainieren. Mit attraktiven Verkäuferinnen oder Sitznachbarinnen in der Bahn zu flirten zum Beispiel, ganz ohne Hintergedanken, mal zu versuchen, eine, die einem schöne Augen macht, mit nach Hause zu nehmen. Warum denn nicht? Was vergibt man damit? Ich meine nichts. Man gewinnt nur Sicherheit für den Fall, dass man mal jemanden trifft, den man total super findet. Aber ich halte es für eine etwas naive Vorstellung, dass Liebe einfach mal vom Himmel fällt oder immer so auf den ersten Blick passiert. Man muss der Liebe doch auch mal ein wenig auf die Sprünge helfen oder ihr zumindest mal eine Chance geben, wenn man sie so dringend möchte.

Um zum Ausgangsbeispiel zurückzukommen: Man kann natürlich auch sagen, dass man weiter säuft, sich schlecht ernährt und nur wenig trainiert. Dann wird es aber wahrscheinlich nichts mit dem Marathon oder wenn dann nur mit Hängen und Würgen und ohne den Kick. Das ist natürlich vollkommen in Ordnung, wenn man es für sich so entscheidet. Aber dann darf man sich, Stichwort Kuchen, auch nicht darüber beklagen, dass es nicht funktioniert. Wenn ich etwas unbedingt will, muss ich dem andere Dinge unterordnen. Aus mir wird sicherlich nie ein Paul Tergat, um mal forumsintern zu bleiben, und aus Eisbaer wird kein Don Juan. Aber wenn ich mich nur hinsetze und sage "ich bin nun einmal kein Paul Tergat", dann kann aus mir auch nie der Marathonläufer werden, der ich vielleicht sein kann. Es geht nicht darum, sich umzukrempeln, sondern mehr aus den eigenen Möglichkeiten herauszuholen.

Genauso sollte man Frauen lieber fragen, was an einem gut oder attraktiv ist. Der Ausbau der eigenen Stärken fällt oft leichter und macht auch mehr Spaß, als nur immer an den Dingen herumzuwerkeln, die man eh nicht gut kann. Dann doch lieber Stärken ausbauen, betonen und nutzen.
 
Sitze leider grad im Seminar- aber grundsätzlich stimme ich dir da auch so gut wie komplett zu. Habe ja selbst geschrieben,dass er da offener und unverkrampfter werden muss. Wobei das ja auch nicht unbedingt ein ändern des Charakters ist, sondern halt ein Stärken hervorheben, Schwächen verbessern etc., aber vielleicht haben wir da auch aneinander vorbeigeredet. Für mich klang da vor allem das Ändern in einer Beziehung an und das sehe ich nicht so. Dass man Kompromisse, gerade auch vorher, eingeht, gehört dazu gerade wenn man neue Dinge bzw Menschen kennenlernen will.
 
In solchen Fällen, wie den von Eisbär, kann ich wundervolle Segelreisen mit eine Gruppe von guten Kumpels empfehlen! :-) Urlaub wirkt immer wahre Wunder.
 
Erwähnte ich eigentlich schon, dass mir die Sonne aus dem Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) scheint? ;)
 
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