Frank Baumann (Sportvorstand Schalke 04)

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Frank Baumann hört im Sommer 2024 auf. Diese Entscheidung findet ihr...

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Ich habe aber explizit nach der Verantwortung gefragt. Du hast explizit geantwortet. Du willst sicher nicht, dass ich Dinge in deine Aussagen reininterpretiere die du nicht gesagt hast, noch dir was in den Mund legen ;-)
 
Ich meine immer noch, dass Werder gut beraten wäre, den Irrsinn um die Supertalente nicht mitzumachen und eher auf die Spätentwickler hoffen sollte. Der andere Markt ist viel zu umkämpft.

Und genau das macht Werder die letzten Jahre ziemlich gut. Ich denke mir die meiste Kritik kommt daher, dass man sich als Fan einen Draxler, Sané etc. wünscht, aber nicht bekommt. Das waren aber Ausnahmetalente und häufig liest sich das hier im Forum so, als wenn wir solche Ausnahmetalente längst auch hätten haben können, durch eigene Fehler aber nicht entwickelt haben. Vielmehr sollte aber die Frage sein, weshalb diese wenigen Talente zb häufig bei Schalke oder Stuttgart auftauchen, nicht aber bei uns. Das kann eine Frage des Einzugsgebiets sein, auch natürlich eine der Infrastruktur. Mit Sicherheit aber nicht etwas eindimensionales wie die Annahme, jeder Spieler müsse mit 17 oder 18 bereits eine muskelbepackte Wuchtbrumme sein. Aus dem hier so oft zitierten Bericht zu unserem NLZ ist für mich der wichtigste Punkt, weshalb sich bei uns so häufig viele Talente schwer verletzt haben. Aycicek als Beispiel.
 
Grundsätzlich in erster Linie der/die Jugendtrainer, deren Aufgabe es war/ist, Defizite zu erkennen und zu beheben. Aber auch deren übergeordnete Hierarchie kann hierfür verantwortlich sein, wenn diese z.B. ihrer Aufsichts-/Kontrollpflicht nicht nachkommt oder dem Jugendtrainerstab nicht die richtigen Vorgaben aufgibt.

…. richtig. Im NLZ gab es keine gezielten individuellen Forder- und Fördermaßnahmen bzgl. einer
athletischen Ausbildung. Es gab teilweise individuelle Trainingspläne die allerdings in der Regel
nach Verletzungen speziell erstellt wurden. Die athletische Ausbildung in einer strukturierten individuellen
Förderung fand neben der mannschaftlichen A-Vorbereitung erst unter AN statt. Zunächst bei den Profis
später im NLZ. Noch mehr und spezieller forciert wurde es unter FK.
Vielfach benannt unter Trainings- und/oder Belastungssteuerung.
Übrigens keine neue Methode sondern schon unter JK und JL in der Natio (2006) wurde diese Methode
praktiziert. Eben auch von diesen Dingen spricht ein Jan de Witt "Werder braucht einen Kulturwandel".
An dieser Aussage kann man u. a. sehen wie "wenig" bei Werder zwischen 2006 (Wahrnehmung) und 2018
in diesem Bereich bei Werder umgesetzt wurde. Ach, ein FK hat zu der Zeit, als er seinen Fußballlehrer gebaut
hat stark inhaltlich von der Lehrkonzeption des DFB (zu der Zeit nach der WM noch immer beispielhaft) für sich
umgesetzt.
Wer aufmerksam das Treiben im NLZ beobachtet hat, der wird festgestellt haben, dass nicht nur die Trainerstellen
teilweise neu besetzt wurden sondern auch die Trainerstäbe insgesamt kompetenter besetzt sind.
Der nächste Punkt ist einfach auch der Ausbau des NLZ, dies war zwar schon immer ein Thema, aber nach der letzten Zertifizierung ein must have, denn da gab es nach eigenem Bekunden doch wohl "ernste Worte" seitens des DFB.

Ein weiterer Faktor für den gewaltigen Umbruch des NLZ könnte auch der Fingerzeig des DFB hinsichtlich der
Zertifizierung gewesen sein.
Nun, anscheinend sind wir nun auf einem guten Weg, vielleicht haben wir ja durch gezielte Forder/Förder- Maßnahmen
zukünftig nicht mehr oder weniger das Problem einer allzu langen bis gar nicht stattfindenden Heranführung.
Bin da guter Dinger bei FK und Team.
 
Verletzungen treten u. a. auch auf , wenn man keinen bis wenig austarierten Stütz- und Bewegungsapparat
aufweisen kann. Die Schutzfunktion der Muskulatur als aktiven Teil für Gelenke und Bänder beachten,
bitte nicht verwechseln mit Bodybuilding. Dieses Krafttraining ist eher Kräftigung und keine Sorge die entsprechenden
Fachleute sollten schon wissen, wie man eine antrainierte Unbeweglichkeit umgeht.
 
Zuletzt bearbeitet:
bist du vielleicht schon mal auf die idee gekommen, dass es (junge) spieler gibt, bei denen die entwicklung der körperlichen robustheit, um auf bundesliganiveau zu kommen, einfach etwas länger dauern kann als bei anderen spielern?
Nein, es ist mir selbstverständlich nicht entgangen, daß die körperliche Entwicklung - nicht nur bei (angehenden) Profisportlern,sondern generell - sich unterschiedlich entwickelt. Doch wenn wie Fall von Jojo ein Talent zu einem Proficlub wechselt, dann handelt es sich hierbei wohl kaum um einen Hänfling, der in der körperlichen Entwicklung seinen Altersgenossen signifikant hinterherhinkt, sondern der schon ein gewisses Maß an körperlicher Konstitution in Athletik, Robustheit etc. mitbringt - weil sonst hätte er wohl kaum die Chance gehabt, erst U15-Nationalspieler zu werden und sich auch dadurch für einen Proficlub zu empfehlen, oder?


dass es vielleicht sinn machen könnte, nicht auf teufel komm raus dem spieler mit 18 die nötige körperliche robustheit anzutrainieren, sondern den fokus auf das spielerische vermögen zu setzen bzw. dass ein zu starker fokus auf den körperlichen aspekt die spielerische entwicklung vielleicht sogar hindert? warum muss denn ein 18 jähriger zwingend körperlich auf bundesliganiveau sein und wenn er es nicht ist, heißt das dann automatisch, dass in der förderung des spielers etwas falsch gelaufen ist?
Ich habe doch gar nicht behaupt, daß es Sinn macht, auf Teufel komm raus, einem 18jährigen Robustheit anzutrainieren. In diesem Punkt sind wir beide uns sogar ausnahmsweise einig, wenn auch aus anderen Beweggründen, denn ich teile dahingehend die Ansicht aus der Analyse von Jan de Witt, die ich bereits hier und heute um 9:58 h zitierte:
De Witt wünscht sich eine viel individuellere Betrachtung der Spieler – wie beim Tennis. Es müsse einen klaren Plan geben, wo sich der einzelne Spieler verbessern muss. Wenn ein Talent an der Schwelle zu den Profis stehe, dürfe es nicht plötzlich heißen, ihm fehle körperlich noch etwas. Das Problem müssen wir schon viel früher angegangen haben“, findet de Witt.
Dies ist zweifellos ein ziemlich deutlicher Hinweis dafür, daß in der Förderung des Spielers etwas (etwas, nicht alles!) falsch gelaufen ist. Der Fußball hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht nur spielerisch und taktisch, sondern auch körperlich weiterentwickelt, wobei die Komplexität dieser Komponenten untereinander zunahm. Daher ist es wichtig, daß alle dieser Komponenten unter Berücksichtigung auf die Entwicklungen im Profifußball rechtzeitig, d.h. schon in der Nachwuchsförderung individuelle Anwendungen finden, denn nur so lassen sich die unvermeidbaren Schwierigkeiten vom Übergang vom Nachwuchs- in den Profibereich möglichst gering halten.
 
bist du vielleicht schon mal auf die idee gekommen, dass es (junge) spieler gibt, bei denen die entwicklung der körperlichen robustheit, um auf bundesliganiveau zu kommen, einfach etwas länger dauern kann als bei anderen spielern? dass es vielleicht sinn machen könnte, nicht auf teufel komm raus dem spieler mit 18 die nötige körperliche robustheit anzutrainieren, sondern den fokus auf das spielerische vermögen zu setzen bzw. dass ein zu starker fokus auf den körperlichen aspekt die spielerische entwicklung vielleicht sogar hindert? warum muss denn ein 18 jähriger zwingend körperlich auf bundesliganiveau sein und wenn er es nicht ist, heißt das dann automatisch, dass in der förderung des spielers etwas falsch gelaufen ist? ist es zufall, dass sowohl maxi als auch jojo mit 18 körperlich noch nicht auf bundesliganiveau waren, sich dafür aber kontinuierlich weiterentwickelt haben und der eine mit 21 klarer stammspieler war, der anderen mit 20 auf einem sehr guten weg dahin ist? hast du dir schon mal die frage gestellt, ob das vielleicht eben genau daran liegt, dass man beide nicht zwingend mit 18 schon in der bundesliga haben wollte?

nein, du gehst hin und stellst es als fakt dar, man hätte bei jojo etwas verpasst, da sei defintiv etwas nicht richtig gelaufen. widerspricht man dem, steht man dann einer objektiven betrachtungsweise im weg. das ist doch der größte witz daran, dass du deine behauptungen, für die du keinen beleg hast, als objektive betrachtungsweise anführst. was du nicht verstehst (und angesichts der vergangenen diskussionen offenbar nie verstanden hast) ist, dass du und jeder andere user aspekte bei werder selbstverständlich kritisch betrachten dürfen. solange ein raum für diskussionen darüber offen bleibt. den gibts bei dir nicht, du stellst dinge als fakten hin, widersprüche sind subjektiv. kein mensch hätte etwas dagegen, wenn du die frage in den raum stellst, ob man bei jojo nicht vielleicht den fokus mehr auf das körperliche hätte legen sollen. aber den unterschied zwischen deinen substanzlosen behauptungen und einer tatsächlich kritischen betrachtungsweise wirst du wohl nicht mehr verstehen.

:tnx:
 
Ich zitiere mal aus dem worum blog vor drei Jahren:

Im körperlichen Bereich verfügt er über eine gute Grundschnelligkeit samt Antritt und macht überhaupt den Eindruck, dass bei ihm alles nach und nach kommt. Seine Physis verbessert sich langsam, aber stetig. Er ist weder sonderlich frühreif noch ein Spätentwickler. Keiner, der plötzlich einen großen Wachstumsschub oder übertriebene Robustheit entwickelt. Sein Schuss ist stramm, jedoch entfernt von einem Huf der Marke Hilßner. Tore aus der zweiten Reihe erzielt Eggestein selten bis nie.

Spannend wird sein, wie er in der A-Jugend und später vor allem gegen körperlich starke Spieler im Herrenbereich zurechtkommen wird. Man wird ihn nach und nach immer wieder neu fordern müssen – gerade, weil er gezeigt hat, dass er mit den Aufgaben wächst und sein Spiel an neue Anforderungen anpassen kann. Das Halten und Verteidigen von Bällen ist jedoch im Herrenbereich nochmals eine andere Geschichte, auch das Kopfballspiel ist im Bereich der Jugendmannschaften, unterhalb der U19, bei weitem nicht so ausgeprägt wie im Herrenbereich. In den Kopfballduellen wirkt Eggestein gut, aber er hat noch ab und zu Probleme, wenn es um direkte Luftduelle geht und er sich gegen physisch starke Verteidiger durchsetzen muss. Noch löst er sich mit seinem Gespür aus solchen Situationen und meidet auch einmal das Kopfballduel
l

Passt doch soweit.
 
Nein, es ist mir selbstverständlich nicht entgangen, daß die körperliche Entwicklung - nicht nur bei (angehenden) Profisportlern,sondern generell - sich unterschiedlich entwickelt. Doch wenn wie Fall von Jojo ein Talent zu einem Proficlub wechselt, dann handelt es sich hierbei wohl kaum um einen Hänfling, der in der körperlichen Entwicklung seinen Altersgenossen signifikant hinterherhinkt, sondern der schon ein gewisses Maß an körperlicher Konstitution in Athletik, Robustheit etc. mitbringt - weil sonst hätte er wohl kaum die Chance gehabt, erst U15-Nationalspieler zu werden und sich auch dadurch für einen Proficlub zu empfehlen, oder?

doch, das geht auch, wenn er spielerisch sehr stark ist. das kommt dann auch immer auf das scouting an, ob da neben den typen, die aufgrund ihrer starken körper den anderen überlegen sind, auch der spieler erkannt wird, der auf sich aufmerksam macht, weil er spielerisch/taktisch überzeugt. und es kommt auf die philsophie der vereine an, wie stark die bereits im jugendalter auf das ergebnis fixiert sind oder ob das ergebnis im vergleich zur spielerischen entwicklung ihrer spieler eher nebensächlich ist.

Ich habe doch gar nicht behaupt, daß es Sinn macht, auf Teufel komm raus, einem 18jährigen Robustheit anzutrainieren. In diesem Punkt sind wir beide uns sogar ausnahmsweise einig, wenn auch aus anderen Beweggründen, denn ich teile dahingehend die Ansicht aus der Analyse von Jan de Witt, die ich bereits hier und heute um 9:58 h zitierte:

wieso genau darf es denn bei einem talent an der schwelle zu den profis nicht heißen, es fehle ihm noch an körperlicher robustheit? muss jedes talent nun mit 18 in der bundesliga spielen? oder ist der weg, den die eggesteins gegangen sind nicht vielleicht sogar nachhaltiger, weil man ihnen zeit gibt, sich zu entwickeln? gerade wenn man jeden spieler individuell betrachten möchte, ist doch so eine pauschale aussage zu hinterfragen.
und bevor jetzt wieder vorwürfe in richtung schönrednerei kommen: das heißt nicht, dass ich der ansicht bin, werder hätte bei jojo keine fehler gemacht. kann durchaus sein, dass man bei ihm eher die robustheit hätte fördern können. über sowas kann man ja von mir aus gerne diskutieren. was mich aber stört ist eben, wenn hier so getan wird, als hätte werder bei jojo definitiv fehler gemacht, als wäre das für jeden klar ersichtlich und es könne keine zwei meinungen darüber geben. denn dem ist für uns außenstehende nunmal nicht so.
 
wieso genau darf es denn bei einem talent an der schwelle zu den profis nicht heißen, es fehle ihm noch an körperlicher robustheit?

Man sollte sollte sich vielleicht nicht ständig an der Formulierung von de Witt aufhängen.

Was ist denn eigentlich diese ominöse Schwelle? Wenn der Spieler einen Profivertrag bekommt? Könnte ja auch sein, dass ein Spieler vor allem deswegen einen Vertrag bekommt weil man ihn binden möchte damit ein anderer Verein ihn nicht als Wette auf die Zukunft "einfach so" unter Vertrag nimmt. Und man hinterher dumm aus der Wäsche guckt. Wenn also die Trainer der Meinung sind, das man den Spieler, trotz Profivertrag, noch 1~2 Jahre entwickeln will und muss, dann mag das zwar ein paar Fans nicht passen, steht aber trotzdem für eine nachhaltige Entwicklung.

Die Erkenntnis bei Jojo ist, dass es eigentlich fast so läuft, wie es zu erwarten war. Ich sage fast, weil er schon mal ganz nah an der Mannschaft war, dann aber zur Unzeit eine komplette Halbserie ausgefallen ist. Und wenn ich mich nicht täusche, war es ein Foul das dazu geführt hat.

Es geschah gerade in einer Phase, in der sich der junge Stürmer anschickte, in seiner Entwicklung den nächsten Schritt zu machen. Die Anpassung an die Anforderungen im Herrenbereich sei abgeschlossen gewesen, hatte U23-Trainer Florian Kohfeldt gesagt. Die nächste logische Stufe wäre es für Eggestein gewesen, in den 18er-Kader für ein Bundesliga-Spiel zu schlüpfen. Und wer weiß, ob gegen Eintracht Frankfurt nicht Johannes Eggestein statt Justin Eilers zum Bremer Team gehört hätte, wenn es anders gelaufen wäre
Jojo war zu dem Zeitpunkt 18 Jahre als, muss aber offenbar laut Meinung mancher trotzdem funktionieren. Rückschläge hin oder her.
 
wieso genau darf es denn bei einem talent an der schwelle zu den profis nicht heißen, es fehle ihm noch an körperlicher robustheit?
Wieso nicht dürfen? Darum geht es doch gar nicht. Daß es einem Talent an der Schwelle zu den Profis (von mir auch aus zur U23) an körperlicher Roubustheit fehlt, ist an sich kein "Drama"; wenn dieses Defitzt aber so hoch ist, daß dieses Talent wie im Fall Jojo einige Sonderschichten einlegen muß, dann ist im Nachwuchsbereich offensichtlich etwas versäumt worden.
 
Wieso nicht dürfen? Darum geht es doch gar nicht. Daß es einem Talent an der Schwelle zu den Profis (von mir auch aus zur U23) an körperlicher Roubustheit fehlt, ist an sich kein "Drama"; wenn dieses Defitzt aber so hoch ist, daß dieses Talent wie im Fall Jojo einige Sonderschichten einlegen muß, dann ist im Nachwuchsbereich offensichtlich etwas versäumt worden.
das sagt doch de witt:
Wenn ein Talent an der Schwelle zu den Profis stehe, dürfe es nicht plötzlich heißen, ihm fehle körperlich noch etwas. „Das Problem müssen wir schon viel früher angegangen haben“, findet de Witt.

und wenn jojo sonderschichten einlegt, dann heißt das nicht zwingend, dass vorher etwas versäumt wurde, sondern kann auch bedeuten, dass man eben jetzt zu diesem zeitpunkt der ansicht ist, es mache sinn, den fokus bei jojo nun mehr aufs körperliche zu legen.
 
Man sollte sollte sich vielleicht nicht ständig an der Formulierung von de Witt aufhängen.
Warum nicht? Weil er damit auf die unbequeme Wahrheit von Fehlern hingewiesen hat? FK und FB haben de Witt engagiert, damit dieser die Strukuren und Abläufe mit dem Ziel durchleuchtet, um die Arbeit bei Werder zu verbessern. Daß dabei Fehler, Versäumnisse etc. wie z.B. in der besagten Forumlierung über die körperlichen Defizite zu Tage kommen, ist elementar wichtig, denn ohne Erkennung und Behebung solcher Irrtümer wird eine Verbesserung schwierig bis unmöglich. Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler, auch bei Werder; und somit war es im Sinne von Werder, daß diese Dinge von de Witt beim Namen genannt wurden - und diese Fehler lassen sich auch nicht wegdiskutieren, so groß der dahingehende Impetus auch sein möge.
 
Wenn ein Talent an der Schwelle zu den Profis stehe, dürfe es nicht plötzlich heißen, ihm fehle körperlich noch etwas. „Das Problem müssen wir schon viel früher angegangen haben“, findet de Witt.
und wenn jojo sonderschichten einlegt, dann heißt das nicht zwingend, dass vorher etwas versäumt wurde, sondern kann auch bedeuten, dass man eben jetzt zu diesem zeitpunkt der ansicht ist, es mache sinn, den fokus bei jojo nun mehr aufs körperliche zu legen.

Finde den Fehler ;)
 
An der Schwelle zum Profi stehen, heißt ja nicht von jetzt auf gleich. Das kann auch einen etwas längeren Prozess bedeuten. Vielleicht war er mit 18 Jahren fußballerisch nahezu fertig, körperlich und mental eben noch noch nicht. D.h., das die Schwerpunkte ab da anders gesetzt werden mussten. Ich sehe da in den Aussagen von de Witt und @dieeeter keinen Widerspruch. Bei einer Entwicklung kann die Schwelle auch ein wenig breiter ausfallen.
 
Nur um die Wogen etwas zu glätten: auch ein Jan de Witt ist nicht im Besitz des heiligen Grals der Nachwuchsförderung im Besonderen. Augenscheinlich Fakt ist (?), dass in D generell die Förderung der Talente als verbesserungswürdig angesehen wird. Das kommt vom DFB höchstselbst und diverse Trainer aus diesem Bereich bestätigen das. Die Entwicklung eines JE gehört dazu. Da sind sicherlich auch Fehler gemacht worden.
Zu Werder flash back:
- unter Harttgen als Schnittstelle zwischen A-Jugend und den Profis sowie Wolter ist hier jahrelang gar nichts passiert. Da war Bargfrede noch einer der Letzen und gewisser Hunt, der mittlerweile seine Brötchen beim HSV verdient. Ein Eichin hat hier dazwischengehauen und so manchen entsorgt. Das war zu dem Zeitpunkt gut und richtig.
Nun gewinnt man den Eindruck, dass man neue Wege geht und versucht aus dem schlechten der Vergangenheit zu lernen. Das macht Sinn.
Es gab auch mal einen Spieler (Namen vergessen) Yesil oder so, der in den U-Mannschaften des DFB alles zusammengeschossen hat. Der ist gescheitert. So kann es auch gehen. Der war meines Wissens nach bei Lev initial?
 
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