Bremen
Moderator
Das stimmt natürlich und ist, nach meiner Beobachtung, eher die Regel denn die Ausnahme.

Das sehe ich auch so. Wenn sich pro Jahr ein Talent im Profikader etablieren kann, dann ist dies schon eine gute Quote.
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Das stimmt natürlich und ist, nach meiner Beobachtung, eher die Regel denn die Ausnahme.

Ich meine immer noch, dass Werder gut beraten wäre, den Irrsinn um die Supertalente nicht mitzumachen und eher auf die Spätentwickler hoffen sollte. Der andere Markt ist viel zu umkämpft.
Grundsätzlich in erster Linie der/die Jugendtrainer, deren Aufgabe es war/ist, Defizite zu erkennen und zu beheben. Aber auch deren übergeordnete Hierarchie kann hierfür verantwortlich sein, wenn diese z.B. ihrer Aufsichts-/Kontrollpflicht nicht nachkommt oder dem Jugendtrainerstab nicht die richtigen Vorgaben aufgibt.
Nein, es ist mir selbstverständlich nicht entgangen, daß die körperliche Entwicklung - nicht nur bei (angehenden) Profisportlern,sondern generell - sich unterschiedlich entwickelt. Doch wenn wie Fall von Jojo ein Talent zu einem Proficlub wechselt, dann handelt es sich hierbei wohl kaum um einen Hänfling, der in der körperlichen Entwicklung seinen Altersgenossen signifikant hinterherhinkt, sondern der schon ein gewisses Maß an körperlicher Konstitution in Athletik, Robustheit etc. mitbringt - weil sonst hätte er wohl kaum die Chance gehabt, erst U15-Nationalspieler zu werden und sich auch dadurch für einen Proficlub zu empfehlen, oder?bist du vielleicht schon mal auf die idee gekommen, dass es (junge) spieler gibt, bei denen die entwicklung der körperlichen robustheit, um auf bundesliganiveau zu kommen, einfach etwas länger dauern kann als bei anderen spielern?
Ich habe doch gar nicht behaupt, daß es Sinn macht, auf Teufel komm raus, einem 18jährigen Robustheit anzutrainieren. In diesem Punkt sind wir beide uns sogar ausnahmsweise einig, wenn auch aus anderen Beweggründen, denn ich teile dahingehend die Ansicht aus der Analyse von Jan de Witt, die ich bereits hier und heute um 9:58 h zitierte:dass es vielleicht sinn machen könnte, nicht auf teufel komm raus dem spieler mit 18 die nötige körperliche robustheit anzutrainieren, sondern den fokus auf das spielerische vermögen zu setzen bzw. dass ein zu starker fokus auf den körperlichen aspekt die spielerische entwicklung vielleicht sogar hindert? warum muss denn ein 18 jähriger zwingend körperlich auf bundesliganiveau sein und wenn er es nicht ist, heißt das dann automatisch, dass in der förderung des spielers etwas falsch gelaufen ist?
Dies ist zweifellos ein ziemlich deutlicher Hinweis dafür, daß in der Förderung des Spielers etwas (etwas, nicht alles!) falsch gelaufen ist. Der Fußball hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht nur spielerisch und taktisch, sondern auch körperlich weiterentwickelt, wobei die Komplexität dieser Komponenten untereinander zunahm. Daher ist es wichtig, daß alle dieser Komponenten unter Berücksichtigung auf die Entwicklungen im Profifußball rechtzeitig, d.h. schon in der Nachwuchsförderung individuelle Anwendungen finden, denn nur so lassen sich die unvermeidbaren Schwierigkeiten vom Übergang vom Nachwuchs- in den Profibereich möglichst gering halten.De Witt wünscht sich eine viel individuellere Betrachtung der Spieler – wie beim Tennis. Es müsse einen klaren Plan geben, wo sich der einzelne Spieler verbessern muss. Wenn ein Talent an der Schwelle zu den Profis stehe, dürfe es nicht plötzlich heißen, ihm fehle körperlich noch etwas. „Das Problem müssen wir schon viel früher angegangen haben“, findet de Witt.
bist du vielleicht schon mal auf die idee gekommen, dass es (junge) spieler gibt, bei denen die entwicklung der körperlichen robustheit, um auf bundesliganiveau zu kommen, einfach etwas länger dauern kann als bei anderen spielern? dass es vielleicht sinn machen könnte, nicht auf teufel komm raus dem spieler mit 18 die nötige körperliche robustheit anzutrainieren, sondern den fokus auf das spielerische vermögen zu setzen bzw. dass ein zu starker fokus auf den körperlichen aspekt die spielerische entwicklung vielleicht sogar hindert? warum muss denn ein 18 jähriger zwingend körperlich auf bundesliganiveau sein und wenn er es nicht ist, heißt das dann automatisch, dass in der förderung des spielers etwas falsch gelaufen ist? ist es zufall, dass sowohl maxi als auch jojo mit 18 körperlich noch nicht auf bundesliganiveau waren, sich dafür aber kontinuierlich weiterentwickelt haben und der eine mit 21 klarer stammspieler war, der anderen mit 20 auf einem sehr guten weg dahin ist? hast du dir schon mal die frage gestellt, ob das vielleicht eben genau daran liegt, dass man beide nicht zwingend mit 18 schon in der bundesliga haben wollte?
nein, du gehst hin und stellst es als fakt dar, man hätte bei jojo etwas verpasst, da sei defintiv etwas nicht richtig gelaufen. widerspricht man dem, steht man dann einer objektiven betrachtungsweise im weg. das ist doch der größte witz daran, dass du deine behauptungen, für die du keinen beleg hast, als objektive betrachtungsweise anführst. was du nicht verstehst (und angesichts der vergangenen diskussionen offenbar nie verstanden hast) ist, dass du und jeder andere user aspekte bei werder selbstverständlich kritisch betrachten dürfen. solange ein raum für diskussionen darüber offen bleibt. den gibts bei dir nicht, du stellst dinge als fakten hin, widersprüche sind subjektiv. kein mensch hätte etwas dagegen, wenn du die frage in den raum stellst, ob man bei jojo nicht vielleicht den fokus mehr auf das körperliche hätte legen sollen. aber den unterschied zwischen deinen substanzlosen behauptungen und einer tatsächlich kritischen betrachtungsweise wirst du wohl nicht mehr verstehen.

Dies ist zweifellos ein ziemlich deutlicher Hinweis dafür, daß in der Förderung des Spielers etwas (etwas, nicht alles!) falsch gelaufen ist.
Nein, es ist mir selbstverständlich nicht entgangen, daß die körperliche Entwicklung - nicht nur bei (angehenden) Profisportlern,sondern generell - sich unterschiedlich entwickelt. Doch wenn wie Fall von Jojo ein Talent zu einem Proficlub wechselt, dann handelt es sich hierbei wohl kaum um einen Hänfling, der in der körperlichen Entwicklung seinen Altersgenossen signifikant hinterherhinkt, sondern der schon ein gewisses Maß an körperlicher Konstitution in Athletik, Robustheit etc. mitbringt - weil sonst hätte er wohl kaum die Chance gehabt, erst U15-Nationalspieler zu werden und sich auch dadurch für einen Proficlub zu empfehlen, oder?
Ich habe doch gar nicht behaupt, daß es Sinn macht, auf Teufel komm raus, einem 18jährigen Robustheit anzutrainieren. In diesem Punkt sind wir beide uns sogar ausnahmsweise einig, wenn auch aus anderen Beweggründen, denn ich teile dahingehend die Ansicht aus der Analyse von Jan de Witt, die ich bereits hier und heute um 9:58 h zitierte:
wieso genau darf es denn bei einem talent an der schwelle zu den profis nicht heißen, es fehle ihm noch an körperlicher robustheit?
Wieso nicht dürfen? Darum geht es doch gar nicht. Daß es einem Talent an der Schwelle zu den Profis (von mir auch aus zur U23) an körperlicher Roubustheit fehlt, ist an sich kein "Drama"; wenn dieses Defitzt aber so hoch ist, daß dieses Talent wie im Fall Jojo einige Sonderschichten einlegen muß, dann ist im Nachwuchsbereich offensichtlich etwas versäumt worden.wieso genau darf es denn bei einem talent an der schwelle zu den profis nicht heißen, es fehle ihm noch an körperlicher robustheit?
das sagt doch de witt:Wieso nicht dürfen? Darum geht es doch gar nicht. Daß es einem Talent an der Schwelle zu den Profis (von mir auch aus zur U23) an körperlicher Roubustheit fehlt, ist an sich kein "Drama"; wenn dieses Defitzt aber so hoch ist, daß dieses Talent wie im Fall Jojo einige Sonderschichten einlegen muß, dann ist im Nachwuchsbereich offensichtlich etwas versäumt worden.
Wenn ein Talent an der Schwelle zu den Profis stehe, dürfe es nicht plötzlich heißen, ihm fehle körperlich noch etwas. „Das Problem müssen wir schon viel früher angegangen haben“, findet de Witt.
Warum nicht? Weil er damit auf die unbequeme Wahrheit von Fehlern hingewiesen hat? FK und FB haben de Witt engagiert, damit dieser die Strukuren und Abläufe mit dem Ziel durchleuchtet, um die Arbeit bei Werder zu verbessern. Daß dabei Fehler, Versäumnisse etc. wie z.B. in der besagten Forumlierung über die körperlichen Defizite zu Tage kommen, ist elementar wichtig, denn ohne Erkennung und Behebung solcher Irrtümer wird eine Verbesserung schwierig bis unmöglich. Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler, auch bei Werder; und somit war es im Sinne von Werder, daß diese Dinge von de Witt beim Namen genannt wurden - und diese Fehler lassen sich auch nicht wegdiskutieren, so groß der dahingehende Impetus auch sein möge.Man sollte sollte sich vielleicht nicht ständig an der Formulierung von de Witt aufhängen.
Wenn ein Talent an der Schwelle zu den Profis stehe, dürfe es nicht plötzlich heißen, ihm fehle körperlich noch etwas. „Das Problem müssen wir schon viel früher angegangen haben“, findet de Witt.
und wenn jojo sonderschichten einlegt, dann heißt das nicht zwingend, dass vorher etwas versäumt wurde, sondern kann auch bedeuten, dass man eben jetzt zu diesem zeitpunkt der ansicht ist, es mache sinn, den fokus bei jojo nun mehr aufs körperliche zu legen.

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Vielleicht war er mit 18 Jahren fußballerisch nahezu fertig, körperlich und mental eben noch noch nicht