Oder eine auf Erfahrungen beruhende Annahme, die auf sicherer Basis steht als so manche Haushaltsplanung.
Die Erfahrung eines Fans und dessen Behauptung ist eine sicherere Basis als eine, von ausgebildeten Fachkräften erstellte Haushaltsplanung?
Und wenn ich von Werder immer lese "kein Geld", dann ist es eben die Frage, ob man so vorgehen muss, wie Werder es tut.
Den Satz "Werder hat kein Geld" hat kein Verantwortlicher getroffen, der zur Zeit noch im Verein beschäftigt ist. Und wenn man einen 12 Mio-Transfer mit Mio-Gehalt von Selke nicht wuppen kann, heißt das nicht dass ein Betrag für einen Direktor, weiß der Geier, was der verdient, nicht übrig ist. Vor allem wenn er nötig ist.
2009 (oder wann es war) wurde allerseits kritisiert, dass man zuviele Ämter auf eine Person KA zusammenlegte. Jetzt geht man den umgekehrten Weg.
Ich habe zur Zeit das Gefühl (und das ist in der Tat keine Behauptung, sondern reines Empfinden) dass es zur Zeit "in" ist über wirklich jeden Schritt der Werder-Führung zu meckern. Es gibt sicherlich genug Kritik an der jetzigen Situation, was Kader angeht, Umgang mit dem Trainer und der Aussendarstellung.
Aber es werden jetzt völlig normale Vorgänge, die mit der sportlichen Seite gar nichts zu tun haben, sondern mit der administrativen Seite, hier auf "Grundlagen" kritisiert, das empfinde ich als ziemlich konstruiert und anstrengend. Vor allem, weil vieles was nicht zusammen gehört vermischt wird, nur um heute ein neues "Thema" zu haben, auf das man draufhauen kann.
Dann reden wir heute lieber nochmal über den Kader und Nouri...

über die wirklichen Probleme.