Frank Baumann (Sportvorstand Schalke 04)

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Frank Baumann hört im Sommer 2024 auf. Diese Entscheidung findet ihr...

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Ich bin nach wie vor überzeugt, dass die Scouts bei JEDEM Transfer einen Anteil haben. Manchen mehr, manchen weniger. Welcher das sein könnte, habe ich gestern abend beschrieben.

Alles gut, das war jetzt nicht auf Dich bezogen. Dass Deine Ansicht da etwas von meiner Ansicht abweicht, damit kann ich leben. Bei Wiese damals war ich recht begeistert, dass man sich da so jemanden angeln konnte, bei Mertesacker dito. Und ich habe da keinen Scoutbericht benötigt für diese Einschätzung. Auch Fritz hat das geliefert, was man bei vorherigen Beobachtungen der Bundesliga erwarten konnte und durfte. Dass der später zum RV mutieren musste, verstehe ich im Übrigen bis heute nicht.
 
Ich halte 3-5 Mio€ nicht für unrealistisch, weil man auch noch sein EK erhöhen will/muss. Bei den derzeitigen Preisen kann man sich an den fünf Fingern abzählen, was da kommen wird? Daher verstehe ich auch nicht, dass man nicht einen Juno und einen Kruse verkauft hat? Es gehört zu Werders Geschäftsmodell jedes Jahr im Transfer ein deutliches Plus zu erzielen und damit die Mannschaft dann personell zu verändern.
Das ist der ureigentliche Werderweg, der auch seine Erfolge gezeitigt hat. Werder sollte sich auf seine Tugenden wie das hanseatische Kaufmannsgen besinnen. Mehrheitlich würden die Werderfans dieses voll unterstützen.
 
Wenn du die gesamte Transferbilanz von Werder mal anguckst, dann kann man schon den Schluß ziehen, dass da nicht mehr viel ausgegeben wird. Jetzt haben wir +/- null an Transferbilanz.

11/12 Ausgaben 8,80 Millionen Einnahmen 20,25 Millionen + 11,45 Millionen
12/13 Ausgaben 14,10 Millionen Einnahmen 13,10 Millionen - 1,00 Millionen
13/14 Ausgaben 10,25 Millionen Einnahmen 13,60 Millionen + 3,25 Millionen
14/15 Ausgaben 4,55 Millionen Einnahmen 3,35 Millionen - 1,20 Millionen
15/16 Ausgaben 12,88 Millionen Einnahmen 19,45 Millionen + 6,57 Millionen
16/17 Ausgaben 23,80 Millionen Einnahmen 27,20 Millionen + 3,40 Millionen

Wir achten immer darauf, dass mehr eingenommen wird wie ausgegeben. 2 mal hat es nicht geklappt und die Ausgaben wurden nur minimal überschritten. Daher glaube ich schon, dass wir keine 5 Millionen mehr zur Verfügung haben. Das wäre nach 6 Jahren ja eine völlige Ausnahme. Mich würde es freuen, aber ich gehe davon aus, dass a) erst Verkäufe noch getätigt werden müssen oder b) es sich nur noch um Leihspieler handeln wird.
Gruß Franky
 
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Ich halte 3-5 Mio€ nicht für unrealistisch, weil man auch noch sein EK erhöhen will/muss. Bei den derzeitigen Preisen kann man sich an den fünf Fingern abzählen, was da kommen wird? Daher verstehe ich auch nicht, dass man nicht einen Juno und einen Kruse verkauft hat? Es gehört zu Werders Geschäftsmodell jedes Jahr im Transfer ein deutliches Plus zu erzielen und damit die Mannschaft dann personell zu verändern.
Das ist der ureigentliche Werderweg, der auch seine Erfolge gezeitigt hat. Werder sollte sich auf seine Tugenden wie das hanseatische Kaufmannsgen besinnen. Mehrheitlich würden die Werderfans dieses voll unterstützen.

Juno okay, aber Kruse ist absoluter Dreh- und Angelpunkt des gesamten Offensivspiels. Das wäre zwar wirtschaftlich gesund gewesen, den für 20 Mio abzugeben, sportlich aber Selbstmord.
 
Wenn du die gesamte Transferbilanz von Werder mal anguckst, dann kann man schon den Schluß ziehen, dass da nicht mehr viel ausgegeben wird. Jetzt haben wir +/- null an Transferbilanz.

11/12 Ausgaben 8,80 Millionen Einnahmen 20,25 Millionen + 11,45 Millionen
12/13 Ausgaben 14,10 Millionen Einnahmen 13,10 Millionen - 1,00 Millionen
13/14 Ausgaben 10,25 Millionen Einnahmen 13,60 Millionen + 3,25 Millionen
14/15 Ausgaben 4,55 Millionen Einnahmen 3,35 Millionen - 1,20 Millionen
15/16 Ausgaben 12,88 Millionen Einnahmen 19,45 Millionen + 6,57 Millionen
16/17 Ausgaben 23,80 Millionen Einnahmen 27,20 Millionen + 3,40 Millionen

Wir achten immer darauf, dass mehr eingenommen wird wie ausgegeben. 2 mal hat es nicht geklappt und die Ausgaben wurden nur minimal überschritten. Daher glaube ich schon, dass wir keine 5 Millionen mehr zur Verfügung haben. Das wäre nach 6 Jahren ja eine völlige Ausnahme. Mich würde es freuen, aber ich gehe davon aus, dass a) erst Verkäufe noch getätigt werden müssen oder b) es sich nur noch um Leihspieler handeln wird.
Gruß Franky

Dank dir für deine Mühen um mal Licht ins Dunkle zu bekommen!
 
Juno okay, aber Kruse ist absoluter Dreh- und Angelpunkt des gesamten Offensivspiels. Das wäre zwar wirtschaftlich gesund gewesen, den für 20 Mio abzugeben, sportlich aber Selbstmord.
Selbstmord??? Kommt auf die Perspektive an. Die Vereinsoberen suggerieren den Fans, dass sie offensiven Fußball (vgl. MB: lieber ein 3:2 als ein 1:0) sehen wollen und bauen den Kader so auf. Wundern sich seit Jahren, dass sie immer eine der schlechtesten Abwehrreihen stellen. Finden sie zwar störend, aber groß ärgern tut es sie nicht. Denn sonst hätten sie viel Geld für die Defensive in den letzten Jahren in die Hand genommen.
Sie handeln nach der Maxime Einnahmen und Ausgaben in der Waage zu halten. Das ist löblich, begrenzt dich aber immer. Großunternehmen gehen auch Risiken ein, wenn sie in der Analyse überzeugt sind, dass der mittelfristige Mehrwert den kurzfristigen Verlust ausgleicht.
Als Gegenbeispiel wird immer Allofs nach 2008/09 hervorgerufen. Dessen Transfers passten in puncto sportlicher Qualität, Charakter überhaupt nicht zusammen. Daher sind die hier samt und sonders gescheitert, siehe Wesley, CA, Avdic, Akpala usw usf.
Ein positives Beispiel ist für mich zB Gladbach:
- Rüssmann hat einen Effenberg 1995 verpflichtet. Die sind voll ins Risiko gegangen. WL und KDF haben es erfolgreich in Bremen verhindert, so dass OR 1996 tief beleidigt die Segel strich. (1996-99 ist das Paradebeispiel für eine völlig verfehlte Vereinspolitik. Die Älteren erinnern sich.)
- später ist ein Eberl auch Risiken eingegangen und beileibe nicht alle Transfers haben funktioniert, vgl. deJong usw. Aber es war auch ein Xhaka dabei.
- nun haben sie wohl kürzlich fast alle Kredite des Stadionneubaus getilgt? Wir zahlen noch 20 Jahre an einem Umbau!!!

Es haben nicht 11 min letzte Saison an 15 Mio€ gefehlt, sondern es fehlt an unternehmerischem Risiko grundsätzlich. Das Anspruchsdenken in Bremen heißt realitischerweise Klassenerhalt und darf bzw sollte nicht mehr sein. Dazu gehört jedes Jahr seine Leistungsträger zu verkaufen und den zu hohen Personalkostenetat zu subventionieren. Alternativ hätte man nach 2004 die KG nutzen könne, um strategische Partner ins Boot zu holen, um nicht so abhängig vom sportlichen Erfolg zu sein. Hat man abgelehnt. Die jetzige Nummer mit China halte ich persönlich für eine Seifenblase, denn so schlau wie Werder ist der Rest der Fußballwelt auch.
Daher wäre es konsequent gewesen, diesen besagten Weg mit Spielerverkäufen fort zu führen und den Überlebenskampf in der Liga auszurufen. Was wäre denn so verkehrt daran? Ich persönlich würde diesen authentischen Weg auf jeden Fall goutieren.
Und jetzt hofft man, dass man bei einem schweren Anfangsprogramm irgendwie über dem Strich bleibt. Man will lieber in Schönheit sterben als in purer, unattraktiver Fußballarbeit überleben, überspitzt dargestellt.
 
..... Die jetzige Nummer mit China halte ich persönlich für eine Seifenblase, denn so schlau wie Werder ist der Rest der Fußballwelt auch.....

Dieser Satz ist entscheidend. Das gilt nicht nur in Sachen Vermarktung, sondern auch bei den Themen Scouting/Jugendarbeit. Um wirkliche Säulen für die Vereinszukunft/-existenz zu haben, sollte in die auch mal investiert werden. Dabei nicht nur in Backsteine, sondern fähiges Personal etc.
 
@syker1983

Ich finde das sehr einseitig betrachtet. Kurz gesagt wäre es: "Defensive garantiert mehr Punkte als Offensive."

Das finde ich nicht ganz richtig, bzw nicht immer zutreffend, und das konnte man in der Saison Dutt besonders gut sehen, als man voll auf Defensive gesetzt hat, was aber nicht funktionierte. Letztlich hatte man beides... wackelige Defensive und schlechte Offenisve.

Was Punkte garantiert ist ein ausgewogenes homogenes System, das ein Tor mehr schiesst, als man bekommt. Bekommt man wenig, braucht man auch nicht viele zu schiessen. Hat man eine schwache Defensive, braucht man eine starke Offensive. Hat man dagegen eine schwache Offensive, braucht man eine starke Defensive. Soweit so gut.

In unserer Situation wissen wir, dass die Offensive mit Kruse funktioniert. Weiß man, ob die Defensive mit 20 Mio (fiktiv) an Einnahmen und Investition in die Defensive funktioniert? Das ist hypothetisch.

Ob nun 3:2 oder 1:0, ob schlechteste Defensive oder beste Offensive... unterm Strich zählt genau eine Zahl. Und das ist die Platzierung am Ende der Saison in der Tabelle.
 
@syker1983

Ich finde das sehr einseitig betrachtet. Kurz gesagt wäre es: "Defensive garantiert mehr Punkte als Offensive."

Das finde ich nicht ganz richtig, bzw nicht immer zutreffend, und das konnte man in der Saison Dutt besonders gut sehen, als man voll auf Defensive gesetzt hat, was aber nicht funktionierte. Letztlich hatte man beides... wackelige Defensive und schlechte Offenisve.

Was Punkte garantiert ist ein ausgewogenes homogenes System, das ein Tor mehr schiesst, als man bekommt. Bekommt man wenig, braucht man auch nicht viele zu schiessen. Hat man eine schwache Defensive, braucht man eine starke Offensive. Hat man dagegen eine schwache Offensive, braucht man eine starke Defensive. Soweit so gut.

In unserer Situation wissen wir, dass die Offensive mit Kruse funktioniert. Weiß man, ob die Defensive mit 20 Mio (fiktiv) an Einnahmen und Investition in die Defensive funktioniert? Das ist hypothetisch.

Ob nun 3:2 oder 1:0, ob schlechteste Defensive oder beste Offensive... unterm Strich zählt genau eine Zahl. Und das ist die Platzierung am Ende der Saison in der Tabelle.
Das ist eine sehr verkürzte Sicht auf meinen Post. Du forderst ein homogenes System ein. Nicht mehr tue ich auch. Ich schreibe auch nicht, dass man 20 Mio€ in die Defensive investieren sollte. Mit 34x 0:0 steigst du auch ab.
Diese Ausgewogenheit des Kaders defensiv wie offensiv geht uns komplett ab, so dass jede Saison wie Roulette ist. Was ich seit Jahren einfordere, ist unternehmerische Weitsicht bei der Kaderplanung, bei Baumassnahmen und bei VVL von Mitarbeitern. Hier werden eher Seilschaften bedient, siehe VS letztes Jahr.
 
Dieser Satz ist entscheidend. Das gilt nicht nur in Sachen Vermarktung, sondern auch bei den Themen Scouting/Jugendarbeit. Um wirkliche Säulen für die Vereinszukunft/-existenz zu haben, sollte in die auch mal investiert werden. Dabei nicht nur in Backsteine, sondern fähiges Personal etc.
Ich denke, da ist Werder auf einem guten Weg. Das Werder als einzige Buli-Mannschaft die 2. Mannschaft in der 3. Liga etablieren will, zeigt doch, das man Talenten den Weg nach oben leichter ebnen will. Die U-17 hat es bis ins Endspiel um die DeutscheMeisterschaft gebracht, ein 16 jähriger hat in einem Testspiel seine Duftmarke gesetzt. Das sind alles Zeichen dafür, aufzuzeigen, wie der weitere Weg gestaltet werden soll. Wenn jetzt noch der Campus modernisiert/gebaut wird, hat Werder beste Vorraussetzungen.
Das Scouting hat Steidten in einem Interview sehr gut beschrieben und heute braucht man nicht mehr dutzende mal in der Welt umherreisen, um einen Spieler zu scouten. Dafür, da bin ich mir sicher, hat Werder internationale Kontakte und nur final wird sich persönlich ein Bild gemacht. Im Zeitalter von Web-Konferenzen etc. kann man sich wunderbar austauschen.
 
Das ist eine sehr verkürzte Sicht auf meinen Post. Du forderst ein homogenes System ein. Nicht mehr tue ich auch. Ich schreibe auch nicht, dass man 20 Mio€ in die Defensive investieren sollte. Mit 34x 0:0 steigst du auch ab.
Diese Ausgewogenheit des Kaders defensiv wie offensiv geht uns komplett ab, so dass jede Saison wie Roulette ist. Was ich seit Jahren einfordere, ist unternehmerische Weitsicht bei der Kaderplanung, bei Baumassnahmen und bei VVL von Mitarbeitern. Hier werden eher Seilschaften bedient, siehe VS letztes Jahr.
Eine Bundesligamannschaft am Laufen zu halten, ist ja nicht wie Brötchen backen (sorry, ihr Bäckerburschen). Wenn z.B. die Offensive läuft, wie letztes Jahr mit Kruse/Bartels und es in der Defensive hakt, versucht man die Defensive zu stärken. Das es bis heute noch nicht geklappt hat, steht auf einem anderen Blatt. Man stelle sich vor, kurz vor Ladenschluß geht ein unmoralisch hohes Angebot für Kruse ein und er wird verkauft, dann bricht ein Stück raus aus dem Konstrukt und man hat ein neues Ungleichgewicht. Da nützt dann auch keine unternehmerische Weitsicht mehr. Eine mittelfristige Kaderplanung (3-5 Jahre, länger halte ich für nicht möglich) ist nur dann möglich,wenn man das nötige Geld in der Kasse hat um Spieler auch mal halten zu können.
 
Da lässt sich wieder trefflich diskutieren......ein neues NLZ ist zwar schön, aber bringen bessere Infrastrukturmöglichkeiten bessere Spieler?! Ich glaube nicht, dass das die Hauptsache ist. Es liegt am Personal, dass Rantanplan2.0 als fähig bezeichnet. Da habe ich eine etwas andere Meinung. IMO ist es nicht ausreichend, auf Turniere zu gehen, einen an dem Tag gut aufspielenden Jugendlichen zum Training einzuladen und dann festzustellen, dass man sich getäuscht hat. So ist die Scouting-Abteilung im eigenen Bundesland eingeschätzt. Ich weiß es aus eigener Erfahrung auch und frage mich, warum die Scouts nicht vorwiegend den Regelbetrieb beobachten.
Davon abgesehen sind die Bedingungen im Land Bremen quasi nicht konkurrenzfähig. Man merkt es am Bremer SV, der in seiner Liga dominiert, aber im Vergleich mit anderen Ligen nicht mal über die Gruppenphase der Qualifikation hinauskommt. Was ist in Bremen also zu tun? Im Amateurbereich muss über das Niveau diskutiert werden (nicht Werders Aufgabe), und Werder sollte sich umorientieren, weil offenbar nur wenig Potential im eigenen Land da ist. Komischerweise sind es dann Vereine wie Braunschweig, Hannover etc., bei denen Talente aus dem Bremer Umland ankommen und sich von dort weiterentwickeln (z.B. André Hahn etc.). Werder findet die nicht. Aber das ist OT, sorry.
 
ein neues NLZ ist zwar schön, aber bringen bessere Infrastrukturmöglichkeiten bessere Spieler?!
Ich glaube ja, denn je besser die Rahmenbedingungen (Räumlichkeiten, Plätze, schulische Betreuung, med. Betreuung usw.), desto eher sind Spieler und deren Eltern (und von diesem Nachwuchs sprechen wir!) bereit, zu Werder zu wechseln. Und ja, Bremen ist zu klein, um seinen Nachwuchs im eigenen Ländle zu rekrutieren, da sind Länder wie NRW besser dran (hatten wir aber schon in einem anderen Thread). Und das nicht alle Talente im Umkreis bei Werder landen, finde ich normal. Es gibt bestimmt Beispiele, wo es auch anders herum zu betrachten ist.
 
Ich glaube ja, denn je besser die Rahmenbedingungen (Räumlichkeiten, Plätze, schulische Betreuung, med. Betreuung usw.), desto eher sind Spieler und deren Eltern (und von diesem Nachwuchs sprechen wir!) bereit, zu Werder zu wechseln. Und ja, Bremen ist zu klein, um seinen Nachwuchs im eigenen Ländle zu rekrutieren, da sind Länder wie NRW besser dran (hatten wir aber schon in einem anderen Thread). Und das nicht alle Talente im Umkreis bei Werder landen, finde ich normal. Es gibt bestimmt Beispiele, wo es auch anders herum zu betrachten ist.

Richtig! Ich finde auch das junge Spieler dadurch mehr Möglichkeiten haben. Die Frage ist: Was genau hat Werder letzendlich davon ausser Kosten? In heutigen Zeiten des Transfer Wahnsinns bilden wir dann mühsam Spieler für andere Vereine aus. Sehr sozial ... und aus anderer Sicht sehr dämlich. Ausbildungskosten, know how/ Insiderwissen, alles wandert zum aufnehmenden Verein. Das ist übrigens auch der Hauptgrund warum sich viele Vereine eine "ausgeprägte Nachwuchsarbeit" sparen
 
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Hier werden eher Seilschaften bedient, siehe VS letztes Jahr.

Ach, der Vorwurf des Werder-Filz ist doch mittlerweile auch ausgelutscht. Man hat mit Dutt und Eichin zwei sogenannte "Externe" geholt, und sie sind beide mehr oder weniger gescheitert. Man hat sowohl fremde als auch Ex-Spieler geholt, und auf beiden Seiten gabs Tops und Flops.

ist gerade ein Ex-Werderaner erfolgreich, jubeln alle über das Werder-Gen, hat er Misserfolg ist der Filz schuld. Das hört man leider genauso und zu oft. Für mich ist das kein Qualitätsmerkmal, weder negativ noch positiv.

Es liegt am Personal, dass Rantanplan2.0 als fähig bezeichnet. Da habe ich eine etwas andere Meinung.

Wir haben als einziger Profiverein in Deutschland eine U23 in der dritten Liga. Davon träumen andere Vereine. Wir haben eine der erfolgreichsten U17-Mannschaften, wir haben eine nicht unerfolgreiche U19.

Das ganze ist mit unfähigem Personal im Nachwuchsbereich nicht machbar.
 
Richtig! Ich finde auch das junge Spieler dadurch mehr Möglichkeiten haben. Die Frage ist: Was genau hat Werder letzendlich davon ausser Kosten? In heutigen Zeiten des Transfer Wahnsinns bilden wir dann mühsam Spieler für andere Vereine aus. Sehr sozial ... und aus anderer Sicht sehr dämlich. Das ist übrigens auch der Hauptgrund warum sich viele Vereine eine "ausgeprägte Nachwuchsarbeit" sparen
Das würde Werders Weg begünstigen. Junge Spieler ausbilden, bis in den Herrenbereich bringen (U23, Buli) und ggf. gut verkaufen. Ich gehe davon aus, das mehr Vereine diesen Weg beschreiten. HSV hat seinen neuen Campus in Betrieb genommen, Bayern will den Bereich stärken, Hoffenheim ist gut dabei, Schalke und Dortmund sowieso. In Punkto Ablösesummen kann Werder niemals mit den goßen mithalten.
 
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