Frank Baumann (Sportvorstand Schalke 04)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Rudi64
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

Frank Baumann hört im Sommer 2024 auf. Diese Entscheidung findet ihr...

  • .... richtig

    Votes: 55 74,3%
  • ... egal

    Votes: 8 10,8%
  • ... falsch

    Votes: 11 14,9%

  • Total voters
    74
Also ich glaube ja das die schwierigste Aufgabe für Baumi erst noch kommt; und zwar Skripnik "einzunorden". Ich traue Baumi definitiv zu eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen. Ich glaube auch das er dabei zwar "leise" agiert, aber er vertritt wohl ein gesundes selbstbewußtes WERDER Bild nach außen hin. Das kann auch "Stärke" vermitteln...... we will see

Gestern sagte mir ein Kumpel, .............. "..........dem Skripnik gebe ich drei Spiele, dann isser wech.....". Ich habe da mal gegen gehalten. Allerdings sind meine Aussagen ebenso spekulativ wie die seinen. Meine Argumentationslinie war, daß ich glaube das Skripnik schon die Schlagader angeschwollen ist, sobald Eichin auch nur den Raum betreten hat. Ich glaube das Skripnik, die "Bremer Werte" in sich trägt und von daher Eichin nie wirklich akzeptiert hat. Das war wohl auch andersrum so, wie bekannt. Ich glaube ferner, daß der "sensible" Skripnik aufgrund dieser Situation (mangelnde Rückendeckung) erstens verunsichert war und zweitens dicht gemacht hat. UND GENAU DARAUS ziehe ich die Hoffnung. Ich habe bei Baumann aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit die Hoffnung, daß Skripnik ein "Oh Käptn, mein Käptn" Verhältnis zu Baumi hat. UND DADURCH einfach wieder selbstbewußter wird und Dinge auch annimmt und verändert. Ich glaube, daß das nach der Transferperiode die wesentliche Aufgabe für Baumi ist ..... DER NEUAUFBAU VON VIKTOR SKRIPNIK ... und ich meine das ist nicht hoffnungslos .....

eine ziemlich gute These wie ich finde! beim lesen habe ich mich dabei ertappt das sich das ausnahmslos mit meiner Wahrnehmung deckt. unabhängig davon muss VS jedoch SELBER seinen Job machen und das OHNE das ein FB da immer helfend zur Seite springen muss (so wie es ein TE versucht hat, was ihm dann ja zu allem Überfluss noch vorgehalten wurde)!!!
DA liegt mMn der Knackpunkt! Meistert VS diesen "kommunikativen Knackpunkt" zur Mannschaft hin oder nicht??? Da muss VS den Spielern zeigen das er das SELBER kann! Das er den Spielern auf der einen Seite Sicherheit geben kann, aber auch auf der anderen Seite fordernd genug sein kann um DAMPF auf dem Kessel zu halten! und das in JEDEM Spiel!!!
 
Dem neuen Sportchef Werders wurde ein überzeugender erster Auftritt bescheinigt. Seine erste Woche im Amt war durch viele wichtige interne Gespräche und enorm viel Engagement gekennzeichnet.

Heute der nicht unbedngt mehr zu erwartende Abschluss mit dem von vielen Konkurrenten umworbenen Toptalent Johannes Eggestein. Dessen Begründungen für die Unterzeichung bei Werder lauten u.a....







Was hier zur Unterzeichnung des Profivertrages geführt hat, ist letztendlich genau das, was hier von diversen selbst ernannten "Experten" permanent kritisiert wird.

Herzlichen Glückwunsch allerseits...

Die Ära Baumann lässt sich bisher gut an. Als Werder-Fan kann man dem neuen Geschäftsführer nur alles Gute wünschen.....!

Doc, wie schon Cornholio schrieb, niemand kritisiert die sogenannte Wohlfühlatmosphäre, es geht und ging um den Klüngel oder sagen wir mal vermeintlichen Klüngel auf der Funktionärsebene. Außerdem kann man letztendlich auch heraushören, dass mehrere und nicht nur FB an der
VVL von JE beteiligt waren. Wieviel man nun jedem zuschreibt ,ist doch wohl Latte. Wichtig ist doch eigentlich nur, dass der Vertrag verlängert wurde.
Niemand sollte sich jetzt auch nur anmaßen die Vertragsinhalte zu erahnen (AK begrenzte Ablöse etc.)
FB hat hier einen guten Job gemacht. Wie auch schon erwähnt wurde die eigentlichen Baustellen kommen allerdings noch.
Ich kann nicht verstehen wie hier eine noch nicht trockene Unterschrift als "Sieg" gefeiert wird. Sieg über wen????
Kein User hat FB oder Werder die Pest an den Hals gewünscht. Zweifel wurden geäußert und das war und ist weiterhin gerechtfertigt.
Was dabei herauskommt weiß keiner. Wenn viele Dinge gut laufen ist es doch nur gut für unseren Verein und auch unsere Seele.
Ich muss hier nicht als "Sieger" hervorgehen. Trotzdem kann ich doch anderer Meinung sein.
 
@beckstown

Oberflächlich betrachtet könnte Deine These durchaus zustimmen. Dagegen sprechen jedoch u.a. , daß VS zumindest über die mehrheiltliche Rückendeckung des AR genießt ( bzw. in der Ära TE genoß) und sie steht in keinem Kontext zu den Defiziten der Mannschaft (lausige Defensivarbeit, viele individuelle Fehler, häufige Gegentore zu Beginn einer Halbzeit bzw. nach eigenen Treffern, schlechte Paß- und Ballbesitzquote, mangelhaftes Umschaltspiel von Offensiv auf Defensiv etc...); die nebenbei bemerkt auch schon existent waren, als der GF Sport noch KA und der Trainer noch TS hieß.

Darin sehe ich ebenfalls das Problem mit VS. Diese Defizite kann man nicht nur mit einem freundschaftlichen "Käpt`, Oh mein Käpt`n"
beheben. Diese Probleme sind brutales Handwerk, hinzu kommt die Mannschaftsführung.
Außerdem sollte ein Trainer eine Ausstrahlung, eine Identität besitzen. Es kann doch nicht dsein, dass FB VS jetzt total umkrempelt.
Dann hätte er wohl den Abstieg mit seinem "Sturrkopf" zumindest grob fahrlässig in Kauf genommen.
 
eine ziemlich gute These wie ich finde! beim lesen habe ich mich dabei ertappt das sich das ausnahmslos mit meiner Wahrnehmung deckt. unabhängig davon muss VS jedoch SELBER seinen Job machen und das OHNE das ein FB da immer helfend zur Seite springen muss (so wie es ein TE versucht hat, was ihm dann ja zu allem Überfluss noch vorgehalten wurde)!!!
DA liegt mMn der Knackpunkt! Meistert VS diesen "kommunikativen Knackpunkt" zur Mannschaft hin oder nicht??? Da muss VS den Spielern zeigen das er das SELBER kann! Das er den Spielern auf der einen Seite Sicherheit geben kann, aber auch auf der anderen Seite fordernd genug sein kann um DAMPF auf dem Kessel zu halten! und das in JEDEM Spiel!!!
:top: Kaethe
Insbesondere jetzt, wo die Mannschaft immer jünger wird!!
 
@beckstown

Oberflächlich betrachtet könnte Deine These durchaus zustimmen. Dagegen sprechen jedoch u.a. , daß VS zumindest über die mehrheiltliche Rückendeckung des AR genießt ( bzw. in der Ära TE genoß) und sie steht in keinem Kontext zu den Defiziten der Mannschaft (lausige Defensivarbeit, viele individuelle Fehler, häufige Gegentore zu Beginn einer Halbzeit bzw. nach eigenen Treffern, schlechte Paß- und Ballbesitzquote, mangelhaftes Umschaltspiel von Offensiv auf Defensiv etc...); die nebenbei bemerkt auch schon existent waren, als der GF Sport noch KA und der Trainer noch TS hieß.

Ich machs kurz ..... die vielen Unzulänglichkeiten (alle bekannt) traten insb. in der Hinrunde auf. In der Rückrunde war der riesen Bock gegen Ingoltstadt, ansonsten gings. Ein Spielstil ist allerdings noch nicht ausreichend zu erkennen. Allerdings war der Endspurt beeindruckend. Die vielen Gegentore sind ein jahrelanges Werder Problem und kein Skripnik Problem. Gerade das wurde erkannt und ich glaube auch gerade das kann man nur kollektiv bekämpfen. Das geht ja schon fast Richtung Vereinsphilosophie. In der Hinrunde hat auch Eichin mit seinen Beschwichtigungen und dem Olymp Gehebe der Gegner zu einer Looser Mentalität beigetragen. Das mit den PK´s kann man lernen. Und ein erfolgreicher Skripnik kann auch selbstbewußt werden, wie die ganze Mannschaft bei Erfolg. Hängt auch vieles vom Saisonstart ab. Für den Druck am Ende hat Skrippo sich gar nicht so schlecht gemacht...... Trotzdem bedarf es eines Resets. Ich traue das dem Verein mit vereinten Kräften zu. Ein guter Saisonstart wäre wichtig!
 
Doc, wie schon Cornholio schrieb, niemand kritisiert die sogenannte Wohlfühlatmosphäre, es geht und ging um den Klüngel oder sagen wir mal vermeintlichen Klüngel auf der Funktionärsebene.

Ja und Nein. Die Wohlfühlatmosphäre wird hier sehr wohl kritisiert, aber nicht, um ihrer selbst willen, denn ohne ein gutes Arbeitsklima ist man nicht motiviert und bringt somit auch keine guten Leistungen. Der Casus Knacktus ist vielmehr, nein ausschließlich der, daß schon in der Außendarstellung Werders der Eindruck vermittelt wird, daß hier der Wohlfühlfaktor höher angesiedelt ist als die Erfordernisse des modernen Profifußballs und somit dieses somit wichtiger erscheint als der Leistungsgedanken; d.h. es wird seitens der Funktionärsebene viel von Werder-Weg und Werder-Familie geredet, aber daß man von allen Beteiligen auch Leistung erwarten kann und auch darf, weil dieses die Grundlage der Existenz in der 1. Fußballbundesliga ist, spiegelt sich in den Äußerungen der Werder-Funktionäre nur selten wider. Oder anders ausgedrückt: das Verhältnis zwischen Motivation und Forderung ist hier zu Lasten einer legitimen Erwartungshaltung alles andere als ausgewogen. Aufgrund dieser Wohlfühlatmosphäre wurde und wird das Wirken gerade bei langjährigen Werderandern kaum bzw. zu spät kritisch hinterfragt (und bildet somit einen nahtlosen Übergang zur Klüngelei), egal ob es z.B. um Allofs, Dr. Dimanski, Schaaf, Skripnik. Wolter und natürlich auch Baumann handelte. Unter seiner Verantwortung lief es in der Scoutingabteilung alles andere als rund und trotz dieses bescheidenden Leistungsnachweis wurde ihm plötzlich die wesentlich anspruchsvollere Position des GF Sport zugetragen? Mit dieser "Referenz" eines mäßigen Ergebnisses als Leiter einer Scouting-Abteilung hätte ein Bewerber ohne Werder-Vergangenheit den Job als GF Sport bei Werder Bremen wohl eher nicht bekommen. .
 
Ich machs kurz ..... die vielen Unzulänglichkeiten (alle bekannt) traten insb. in der Hinrunde auf. In der Rückrunde war der riesen Bock gegen Ingoltstadt, ansonsten gings. Ein Spielstil ist allerdings noch nicht ausreichend zu erkennen. Allerdings war der Endspurt beeindruckend. Die vielen Gegentore sind ein jahrelanges Werder Problem und kein Skripnik Problem. Gerade das wurde erkannt und ich glaube auch gerade das kann man nur kollektiv bekämpfen. Das geht ja schon fast Richtung Vereinsphilosophie. In der Hinrunde hat auch Eichin mit seinen Beschwichtigungen und dem Olymp Gehebe der Gegner zu einer Looser Mentalität beigetragen. Das mit den PK´s kann man lernen. Und ein erfolgreicher Skripnik kann auch selbstbewußt werden, wie die ganze Mannschaft bei Erfolg. Hängt auch vieles vom Saisonstart ab. Für den Druck am Ende hat Skrippo sich gar nicht so schlecht gemacht...... Trotzdem bedarf es eines Resets. Ich traue das dem Verein mit vereinten Kräften zu. Ein guter Saisonstart wäre wichtig!

Sicherlich war der Endspurt beeindruckend, doch eine Saison besteht nicht nur aus den letzten 5, sondern aus 34 Spielen, und selbst in den 17 Partien der Rückrunde lag noch vieles im Argen (u.a. die zweitmeisten Gegentore, Serien von 5 bzw.3 Spielen ohne Sieg). Platz 8 in der Rückrundentabelle liest sich sicherlich toll, nur sollte man auch hier nicht den Fehler begehen, sich hiervon blenden zu lassen, denn der Kraftakt aus den letzten 5 Partien läßt sich nicht beliebig oft auf Knopfdruck wiederholen geschweige denn über eine ganze Saison konservieren. Und so lange VS nicht in der Lage ist, der Mannschaft eine klare Handschrift zu verleihen, dürfte es mit einer abstiegssorgenarmen geschweige denn -sorgenfreien Saison schwierig werden.
 
Ja und Nein. Die Wohlfühlatmosphäre wird hier sehr wohl kritisiert, aber nicht, um ihrer selbst willen, denn ohne ein gutes Arbeitsklima ist man nicht motiviert und bringt somit auch keine guten Leistungen. Der Casus Knacktus ist vielmehr, nein ausschließlich der, daß schon in der Außendarstellung Werders der Eindruck vermittelt wird, daß hier der Wohlfühlfaktor höher angesiedelt ist als die Erfordernisse des modernen Profifußballs und somit dieses somit wichtiger erscheint als der Leistungsgedanken; d.h. es wird seitens der Funktionärsebene viel von Werder-Weg und Werder-Familie geredet, aber daß man von allen Beteiligen auch Leistung erwarten kann und auch darf, weil dieses die Grundlage der Existenz in der 1. Fußballbundesliga ist, spiegelt sich in den Äußerungen der Werder-Funktionäre nur selten wider. Oder anders ausgedrückt: das Verhältnis zwischen Motivation und Forderung ist hier zu Lasten einer legitimen Erwartungshaltung alles andere als ausgewogen. Aufgrund dieser Wohlfühlatmosphäre wurde und wird das Wirken gerade bei langjährigen Werderandern kaum bzw. zu spät kritisch hinterfragt (und bildet somit einen nahtlosen Übergang zur Klüngelei), egal ob es z.B. um Allofs, Dr. Dimanski, Schaaf, Skripnik. Wolter und natürlich auch Baumann handelte. Unter seiner Verantwortung lief es in der Scoutingabteilung alles andere als rund und trotz dieser bescheidenen Leistungsnachweis wurde ihm plötzlich die wesentlich anspruchsvollere Position des GF Sport zugetragen? Mit dieser "Referenz" eines mäßigen Ergebnisses als Leiter ein Scouting-Abteilung hätte ein Bewerber ohne Werder-Vergangenheit den Job als GF Sport bei Werder Bremen wohl eher nicht bekommen. .
Naja, wenn jetzt Baumann einen richtig guten Job macht, sind all Deine kritischen Argumente, plötzlich Grund es wieder so zu machen. Wie Baumanns Arbeitergebnisse sein werden ist einfach noch nicht vorhersehbar. Der Fakt, der sich für mich am schwierigsten darstellt, ist die Machtverschiebung, bzw. dass der Ar durch die Entlassung Eichins in das operative Geschäft eingegriffen hat. In der Konsequenz heisst das für Baumann, dass er wissen muss, dass das letzte Wort der Ar haben wird, aber wenn es dann schief läuft er den Kopf hinzuhalten hat. Vorsichtig formuliert denke ich, dass das suboptimal für die Zukunft ist, ganz unabhängig de Fähigkeiten von Frank.
 
Ja und Nein. Die Wohlfühlatmosphäre wird hier sehr wohl kritisiert, aber nicht, um ihrer selbst willen, denn ohne ein gutes Arbeitsklima ist man nicht motiviert und bringt somit auch keine guten Leistungen. Der Casus Knacktus ist vielmehr, nein ausschließlich der, daß schon in der Außendarstellung Werders der Eindruck vermittelt wird, daß hier der Wohlfühlfaktor höher angesiedelt ist als die Erfordernisse des modernen Profifußballs und somit dieses somit wichtiger erscheint als der Leistungsgedanken; d.h. es wird seitens der Funktionärsebene viel von Werder-Weg und Werder-Familie geredet, aber daß man von allen Beteiligen auch Leistung erwarten kann und auch darf, weil dieses die Grundlage der Existenz in der 1. Fußballbundesliga ist, spiegelt sich in den Äußerungen der Werder-Funktionäre nur selten wider. Oder anders ausgedrückt: das Verhältnis zwischen Motivation und Forderung ist hier zu Lasten einer legitimen Erwartungshaltung alles andere als ausgewogen. Aufgrund dieser Wohlfühlatmosphäre wurde und wird das Wirken gerade bei langjährigen Werderandern kaum bzw. zu spät kritisch hinterfragt (und bildet somit einen nahtlosen Übergang zur Klüngelei), egal ob es z.B. um Allofs, Dr. Dimanski, Schaaf, Skripnik. Wolter und natürlich auch Baumann handelte. Unter seiner Verantwortung lief es in der Scoutingabteilung alles andere als rund und trotz dieser bescheidenen Leistungsnachweis wurde ihm plötzlich die wesentlich anspruchsvollere Position des GF Sport zugetragen? Mit dieser "Referenz" eines mäßigen Ergebnisses als Leiter ein Scouting-Abteilung hätte ein Bewerber ohne Werder-Vergangenheit den Job als GF Sport bei Werder Bremen wohl eher nicht bekommen. .

Treffer ..... versenkt! Du hast es besser herausgestellt. 1899% :tnx::top:
 
Naja, wenn jetzt Baumann einen richtig guten Job macht, sind all Deine kritischen Argumente, plötzlich Grund es wieder so zu machen. Wie Baumanns Arbeitergebnisse sein werden ist einfach noch nicht vorhersehbar. Der Fakt, der sich für mich am schwierigsten darstellt, ist die Machtverschiebung, bzw. dass der Ar durch die Entlassung Eichins in das operative Geschäft eingegriffen hat. In der Konsequenz heisst das für Baumann, dass er wissen muss, dass das letzte Wort der Ar haben wird, aber wenn es dann schief läuft er den Kopf hinzuhalten hat. Vorsichtig formuliert denke ich, dass das suboptimal für die Zukunft ist, ganz unabhängig de Fähigkeiten von Frank.
Die Gefahr liegt einfach darin, dass Baumis Handlungsweise derart beeinflusst sein könnte, dem AR alles rechtmachen zu wollen, anstelle aus seiner eigenen Überzeugung und Erfahrung zu handeln.
Und dann dürften wir weiter auf ähnlich kuriose Entscheidungen "hoffen", z.B. einen Skripnik als Trainer zu behalten und ihm womöglich demnächst noch einen langfristigen Vertrag anzubieten. :ugly:

Baumi scheint mir da eher einer zu sein, der Konflikten da lieber aus dem Weg gehen wird.
Und die braucht es einfach gegenüber dem AR, weil die bestehen für mich zum größten Teil aus Fernsehsesselfußballstrategen...
...die da auch gerne mal a bissl mitschwätzen möchten.

Abgesehen mal davon: Meinen Respekt an Baumi, Eggestein zu einer Vertragsverlängerung überzeugt zu haben. :top:

Jetzt sollte er nur noch schauen, dass unsere IV in der nächsten Saison nicht aus Caldi & Galvi besteht...
...da könnte er dann auch Pat & Patachon aufstellen...dann gehts für uns runter.
Vestergaard wird er wohl kaum halten können, aber vielleicht klappts doch noch bei Djilobodji.
Zumindest brauchen wir was G´scheits u.a. für die IV... :kaffee:
 
Ja und Nein. Die Wohlfühlatmosphäre wird hier sehr wohl kritisiert, aber nicht, um ihrer selbst willen, denn ohne ein gutes Arbeitsklima ist man nicht motiviert und bringt somit auch keine guten Leistungen. Der Casus Knacktus ist vielmehr, nein ausschließlich der, daß schon in der Außendarstellung Werders der Eindruck vermittelt wird, daß hier der Wohlfühlfaktor höher angesiedelt ist als die Erfordernisse des modernen Profifußballs und somit dieses somit wichtiger erscheint als der Leistungsgedanken; d.h. es wird seitens der Funktionärsebene viel von Werder-Weg und Werder-Familie geredet, aber daß man von allen Beteiligen auch Leistung erwarten kann und auch darf, weil dieses die Grundlage der Existenz in der 1. Fußballbundesliga ist, spiegelt sich in den Äußerungen der Werder-Funktionäre nur selten wider. Oder anders ausgedrückt: das Verhältnis zwischen Motivation und Forderung ist hier zu Lasten einer legitimen Erwartungshaltung alles andere als ausgewogen. Aufgrund dieser Wohlfühlatmosphäre wurde und wird das Wirken gerade bei langjährigen Werderandern kaum bzw. zu spät kritisch hinterfragt (und bildet somit einen nahtlosen Übergang zur Klüngelei), egal ob es z.B. um Allofs, Dr. Dimanski, Schaaf, Skripnik. Wolter und natürlich auch Baumann handelte. Unter seiner Verantwortung lief es in der Scoutingabteilung alles andere als rund und trotz dieses bescheidenden Leistungsnachweis wurde ihm plötzlich die wesentlich anspruchsvollere Position des GF Sport zugetragen? Mit dieser "Referenz" eines mäßigen Ergebnisses als Leiter einer Scouting-Abteilung hätte ein Bewerber ohne Werder-Vergangenheit den Job als GF Sport bei Werder Bremen wohl eher nicht bekommen. .
Ja und Nein. Werder hat ein gewisses Wertesystem, was sie unbedingt hinüberretten wollen. Sie agieren nicht selten anticyclisch und versuchen ihren Weg der Tradition, Vereinsverbundenheit aufrecht zu halten. Dabei machen sie Abstriche in der jeweiligen Leistungsbilanz desjenigen. Die entscheidende Frage ist doch, ob das am Ende zielführend ist?
Wenn man dann auf die letzten 5 Jahre schaut, muss man leider feststellen, dass man von einem CL-Aspiranten zu einem dauerhaften Abstiegskandidaten mutiert ist. FB hat diesen Abschwung als Nachgeordneter zumindest begleitet, was Zweifel an seiner Qualifikation aufkommen lässt. Hier wird immer vehement behauptet, was er übrigens dementiert, dass FB wegen TE und/oder Schröder gegangen sei, obgleich diverse Vereinsmitglieder ihn von einem Bleiben überzeugen wollten.
Viele Menschen müssen mit einem Menschenschlag a la TE zusammenarbeiten und schmeißen nicht gleich alles hin. Aber genau das hat er getan, um dann wie weiland Phönix aus der Asche die Leitung zu übernehmen. Und genau hier greifen meine Zweifel an ihm. Wenn er als Nachgeordneter schon dem Druck nicht standhalten kann, wie soll das erst werden, wenn der Wind von vorne ihm als GF scharf ins Gesicht bläst? Daher ist meine Befürchtung, dass er den Bettel hinwirft, sobald die Schwierigkeiten größer und größer werden?
Und der Gegenwind wird kommen, weil nicht wenige Spieler den Verein verlassen haben bzw in Begriff sind, dieses zu tun. Werders Kader war diese Saison schon nicht gut. Jetzt werden immer mehr Leistungsträger gehen, die man mal nicht eben so ersetzen kann. Da bricht eine Achse weg mit der IV, über das MF mit Juno evtl. FG(?) bis zum Sturm Ujah(?), wenn es dumm kommt.
Bislang hat er mit der VVL von JE einen Erfolg erzielt. Aber nun wird es richtig kompliziert werden.
 
Ja und Nein. Werder hat ein gewisses Wertesystem, was sie unbedingt hinüberretten wollen. Sie agieren nicht selten anticyclisch und versuchen ihren Weg der Tradition, Vereinsverbundenheit aufrecht zu halten. Dabei machen sie Abstriche in der jeweiligen Leistungsbilanz desjenigen. Die entscheidende Frage ist doch, ob das am Ende zielführend ist?
Wenn man dann auf die letzten 5 Jahre schaut, muss man leider feststellen, dass man von einem CL-Aspiranten zu einem dauerhaften Abstiegskandidaten mutiert ist. FB hat diesen Abschwung als Nachgeordneter zumindest begleitet, was Zweifel an seiner Qualifikation aufkommen lässt. Hier wird immer vehement behauptet, was er übrigens dementiert, dass FB wegen TE und/oder Schröder gegangen sei, obgleich diverse Vereinsmitglieder ihn von einem Bleiben überzeugen wollten.
Viele Menschen müssen mit einem Menschenschlag a la TE zusammenarbeiten und schmeißen nicht gleich alles hin. Aber genau das hat er getan, um dann wie weiland Phönix aus der Asche die Leitung zu übernehmen. Und genau hier greifen meine Zweifel an ihm. Wenn er als Nachgeordneter schon dem Druck nicht standhalten kann, wie soll das erst werden, wenn der Wind von vorne ihm als GF scharf ins Gesicht bläst? Daher ist meine Befürchtung, dass er den Bettel hinwirft, sobald die Schwierigkeiten größer und größer werden?
Und der Gegenwind wird kommen, weil nicht wenige Spieler den Verein verlassen haben bzw in Begriff sind, dieses zu tun. Werders Kader war diese Saison schon nicht gut. Jetzt werden immer mehr Leistungsträger gehen, die man mal nicht eben so ersetzen kann. Da bricht eine Achse weg mit der IV, über das MF mit Juno evtl. FG(?) bis zum Sturm Ujah(?), wenn es dumm kommt.
Bislang hat er mit der VVL von JE einen Erfolg erzielt. Aber nun wird es richtig kompliziert werden.

:tnx::tnx::tnx: Vor allem das mit dem Kader sehe ich als großes dauerhaftes Problem, weil diese Mannschaft sich inzwischen einfach viel zu oft verändert... Hab es schonmal geschrieben: Dauernd müssen neue Spieler eingebaut werden und die Mannschaft kann sich nicht vernünftig einspielen, was ich als klaren Nachteil gegenüber anderen Mannschaften sehe, die nicht großartig ihre Kader verändern. Vor allem ist die Frage, wie dann die neuen Spieler einschlagen, es bleiben erstmal extrem viele Fragezeichen... Und ich vermisse da ein gewisses Konzept, nur auf Dauer den Kader qualitativ ausdünnen und die guten Spieler abzugeben bzw. diese zu ersetzen und die Problemstellen bestehen zu lassen, das ist kein vernünftiges Konzept für die Zukunft... Da ist es nur eine Frage der Zeit, wann man in Liga 2 geht. Man hat doch jetzt bestens gesehen, was passiert, wenn man immer den Kader starkredet wie im Sommer... Und im Winter wurde dann gehandelt als das Kind wieder mal im Brunnen lag.
 
Sehe unseren Kader als gar nicht so schwach besetzt an. Habe das ja auch wiederholt im Laufe der Saison gesagt. Sicher ist er nicht ideal besetzt, aber man muss einfach sehen, dass das bei Mannschaften, die sich eher im unteren Tabellendrittel tummeln selten der Fall ist, da meist die Leistungsträger gehen und diese mit "Hoffnungen" ersetzt werden.
Deutlich wichtiger wird nach der Entscheidung pro VS sein, dass er VS dahin bekommt, wo er ihn hinhaben will, denn er hat ja in der PK schon ziemlich deutlich gesagt, dass er einiges an der Arbeit von VS krtisch sehe.
Ansonsten muss er eben zeitig die Reißleine ziehen, um dann einen neuen Mann zu implementieren.
 
Doc, wie schon Cornholio schrieb, niemand kritisiert die sogenannte Wohlfühlatmosphäre, es geht und ging um den Klüngel oder sagen wir mal vermeintlichen Klüngel auf der Funktionärsebene. Außerdem kann man letztendlich auch heraushören, dass mehrere und nicht nur FB an der
VVL von JE beteiligt waren.

Das ist nicht richtig. Ein gewisser Kreis dieses Forums kritisiert nahezu alles, was den Verein Werder Bremen, seine Philosophie und seine Stärke ausmachen, insbesondere den sogenannten Werder-Weg. Dieser ist nicht Ausdruck irgendeines "Klüngels", sondern eine Umsetzung von Notwendigkeiten, um als Verein aus einem vergleichsweise benachteiligten Standort mit der Konkurrenz mithalten zu können. Für Werder Bremen kann es keinen "Bayern-München-Weg", keinen Hamburger SV-Weg" und auch keinen RB Leipzig-Weg" geben. Die akuelle Situation des Vereins ist nicht etwa die Folge der Verfolgung dieses "Werderweges", sondern eine des "Verlassens" desselben! Werder wird finanziell sehr wahrscheinlich nie mit den "Großen" der Branche mithalten können. In dem Moment, in dem sie es versucht haben (nach dem Gewinn des Doubles und der von Allofs ausgegebenen und vom gesamten Verein euphorisch mitgetragenen Parole "auch am Standort Bremen dauerhaft CL präsentieren zu wollen"), ist man grandios gescheitert. Was Werder Bremen finanziell nicht stemmen kann, muss durch kluge und weitsichtige Personalpolitik kompensiert werden. Das ist der "Werder-Weg", eine Philosophie, die dem Verein in den 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts große Erfolge beschert hat und der auch heute noch, dann natürlich als "Mainz 05-Weg", "FC Augsburg-Weg" modifiziert, an anderen Standorten sehr erfolgreich umgesetzt wird.

Wieviel man nun jedem zuschreibt ,ist doch wohl Latte. Wichtig ist doch eigentlich nur, dass der Vertrag verlängert wurde.

Das sehe ich genauso. Die Erfahrungen zeigen, dass das in diesem Forum, insbesondere bei den selbst ernannten "Experten" häufig nicht der Fall war, und auch im Fall Baumann vor dessen allererstem Arbeitstag schon vernichtende Vorurteile gefällt wurden.

Niemand sollte sich jetzt auch nur anmaßen die Vertragsinhalte zu erahnen (AK begrenzte Ablöse etc.)

Diese Gefahr besteht ja ohnehin insbesondere bei denen, die hier stets "das Gras wachsen zu hören" glauben.

FB hat hier einen guten Job gemacht. Wie auch schon erwähnt wurde die eigentlichen Baustellen kommen allerdings noch.

Ich habe nichts anderes geschrieben.....!

Ich kann nicht verstehen wie hier eine noch nicht trockene Unterschrift als "Sieg" gefeiert wird. Sieg über wen????

Sieg?? Die Unterschrift Eggesteins ist doch nur ein einziger Meilenstein, viele andere müssen noch folgen. Die Unterschrift wiederlegt aber einmal mehr (wie schon diverse Ereignisse vorher), wie dumm und unüberlegt voreilige Abgesänge, sind, in deren Zuge Andersdenkende dann noch als "blauäugige Träumer", oder dergleichen verunglimpft werden/werden dürfen. So geht Werder-Forum heute.....!

Kein User hat FB oder Werder die Pest an den Hals gewünscht.

Ich glaube, da irrst Du. Einige wünsch(t)en dem Verein, nach der Entlassung Eichins, den Abstieg, andere unruhige Jahreshauptversammlungen. Das war häufig nicht nur völlig irrational, sondern schoss, wie schon seit Jahren, immer wieder weit über die Grenzen hinaus. Grenzen, die hier im Forum seit ca. 3 Jahren äußerst beliebig gezogen werden.

Zweifel wurden geäußert und das war und ist weiterhin gerechtfertigt.
Was dabei herauskommt weiß keiner. Wenn viele Dinge gut laufen ist es doch nur gut für unseren Verein und auch unsere Seele.
Ich muss hier nicht als "Sieger" hervorgehen. Trotzdem kann ich doch anderer Meinung sein.

Da bin ich ganz Deiner Meinung. Du solltest es aber nochmal an die entsprechend richtigen User adressieren. :beer:
 
Sehe unseren Kader als gar nicht so schwach besetzt an. Habe das ja auch wiederholt im Laufe der Saison gesagt. Sicher ist er nicht ideal besetzt, aber man muss einfach sehen, dass das bei Mannschaften, die sich eher im unteren Tabellendrittel tummeln selten der Fall ist, da meist die Leistungsträger gehen und diese mit "Hoffnungen" ersetzt werden.
Deutlich wichtiger wird nach der Entscheidung pro VS sein, dass er VS dahin bekommt, wo er ihn hinhaben will, denn er hat ja in der PK schon ziemlich deutlich gesagt, dass er einiges an der Arbeit von VS krtisch sehe.
Ansonsten muss er eben zeitig die Reißleine ziehen, um dann einen neuen Mann zu implementieren.
Reden wir besser mal wieder darüber, wenn wir in etwa wissen, wie er denn nun wirklich ausschaut, der Kader.^^

Wenn Vestergaard, Djilobodji, Ujah, Öztunali und Junu gehen bzw. nicht mehr wiederverpflichtet werden würden, dann bin ich doch mal sehr gespannt, wie die neue Mannschaft dann ausschaut. :zwink2:

Da bin ich fest deiner Meinung, dass wir mit unserem Kader in der letzten Saison eigentlich um Einiges hätten besser abschneiden können - nein
MÜSSEN!
Ein Hoch auf unseren Trainer... :kaffee:

Wenn ich mir aus den zuvor genannten zwei aussuchen dürfte, dann würde ich Ujah & Djilobodji behalten.
Aber der Transfermarkt ist kein Wunschkonzert.
Nur eins möchte ich nicht: Mit einer IV, bestehend aus Caldi und Galvez und Mr.X im backround in die neue Saison gehen, dann gute Nacht, Marie. :rolleyes:
 
Das ist nicht richtig. Ein gewisser Kreis dieses Forums kritisiert nahezu alles, was den Verein Werder Bremen, seine Philosophie und seine Stärke ausmachen, insbesondere den sogenannten Werder-Weg. Dieser ist nicht Ausdruck irgendeines "Klüngels", sondern eine Umsetzung von Notwendigkeiten, um als Verein aus einem vergleichsweise benachteiligten Standort mit der Konkurrenz mithalten zu können.
Und sie halten mit der Konkurrenz mit? Die Konkurrenz ist nicht Bayern oder DO sondern Mainz, Gladbach, Köln etc. wenn ich auf deren Leistungsbilanzen schaue und diese mit den unseren vergleiche, erkenne ich eine gewisse Unwucht. Werder spielt seit 5 Jahren kontinuierlich gegen den Abstieg, Eigenkapital ist aufgebraucht und die wenigen qualitativ guten Spieler werden wohl den Verein verlassen. Ihre Philosophie vermag ich noch zu erkennen, aber Stärke ist das nicht. Die Werderfanaktionen verbucht der Verein auf seinem Habenkonto als Bestätigung seines Weges. Als Konsequenz aus den Fehlentwicklungen des Vereins sahen sich die Fans in der Verantwortung, die Mannschaft und somit den Verein in den schweren Stunden beizustehen. Dabei wird Ursache mit Wirkung verwechselt.
Werder wird finanziell sehr wahrscheinlich nie mit den "Großen" der Branche mithalten können. In dem Moment, in dem sie es versucht haben (nach dem Gewinn des Doubles und der von Allofs ausgegebenen und vom gesamten Verein euphorisch mitgetragenen Parole "auch am Standort Bremen dauerhaft CL präsentieren zu wollen"), ist man grandios gescheitert.
Hierzu 100% Zustimmung. Die Nachhaltigkeit von Allofs Wirken sieht man gerade in WOB. Aber in diese Zeit fällt auch ein Stadionumbau mit einem dilettantischem Finanzierungsplan. Der ist von den Altvorderen abgesegnet worden. Der hier auch gerne als Retter gepriesene Dr Born kommt mir dabei viel zu gut weg.
Was Werder Bremen finanziell nicht stemmen kann, muss durch kluge und weitsichtige Personalpolitik kompensiert werden. Das ist der "Werder-Weg", eine Philosophie, die dem Verein in den 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts große Erfolge beschert hat und der auch heute noch, dann natürlich als "Mainz 05-Weg", "FC Augsburg-Weg" modifiziert, an anderen Standorten sehr erfolgreich umgesetzt wird.
Das ist alles richtig, aber in Zeiten der Globalisierung sind die Informationen sehr schnell allen zugänglich, so dass ein FB schon sehr aktiv sein muss. In dieser Zeit kommt einem Team der GF Sport eine besondere Bedeutung zu. Werder hat speziell in diesem Bereich Scouts und weitere Teammitglieder Personal abgebaut. Daher gehöre ich auch zu den "Experten", die den Zeitpunkt des Wechsels in diesem Geschäftszweig als völlig idiotisch einschätzen. Dann wird mit FB jemand inthronisiert, der nun wirklich in seiner Zeit als Chef der Scoutingabteilung mit den Avdic, Akpala, Pavlovic etc eben jene Weitsicht und Klugheit hat vermissen lassen. Er war der einzige Kandidat und andere Externe wurden nicht in Betracht gezogen. Das ist dann sehr wohl Klüngelei.
 
Ich machs kurz ..... die vielen Unzulänglichkeiten (alle bekannt) traten insb. in der Hinrunde auf. In der Rückrunde war der riesen Bock gegen Ingoltstadt, ansonsten gings. Ein Spielstil ist allerdings noch nicht ausreichend zu erkennen. Allerdings war der Endspurt beeindruckend. Die vielen Gegentore sind ein jahrelanges Werder Problem und kein Skripnik Problem. Gerade das wurde erkannt und ich glaube auch gerade das kann man nur kollektiv bekämpfen. Das geht ja schon fast Richtung Vereinsphilosophie. In der Hinrunde hat auch Eichin mit seinen Beschwichtigungen und dem Olymp Gehebe der Gegner zu einer Looser Mentalität beigetragen. Das mit den PK´s kann man lernen. Und ein erfolgreicher Skripnik kann auch selbstbewußt werden, wie die ganze Mannschaft bei Erfolg. Hängt auch vieles vom Saisonstart ab. Für den Druck am Ende hat Skrippo sich gar nicht so schlecht gemacht...... Trotzdem bedarf es eines Resets. Ich traue das dem Verein mit vereinten Kräften zu. Ein guter Saisonstart wäre wichtig!

Wieder ein sehr gelungener Beitrag Deinerseits. Danke. :beer:

Im oben markierten Zusammenhang habe ich gestern ein interessantes Interview von Mainz´ altem und Schalkes neuem Manager Christian Heidel gelesen.

http://www.sport1.de/fussball/bunde...-heidel-vom-fc-schalke-04-im-sport1-interview

Darin:

Ich habe in den Jahren meiner Tätigkeit in Mainz gelernt, dass die Trainerposition die wichtigste Position in einem Klub ist. Ein guter Trainer macht aus einer guten Mannschaft eine sehr gute.

Im Vordergrund soll und muss immer der Verein stehen.

Ein Trainer allein kann das nicht leisten. Schalke 04 muss ein Selbstverständnis entwickeln, dass Kontinuität in allen Bereichen, nicht nur beim Personal, die beste Basis für Erfolg ist. Wenn alle im und um den Verein verstehen, dass wir nur miteinander erfolgreich sein können, wird Schalke 04 seine große Kraft entfalten können. Dazu trägt natürlich die Ruhe in einem Verein bei.

Die Identität des Klubs und unseres Spiels müssen eindeutig sein. Wir wollen eine Spielphilosophie entwickeln und zukünftig und nachhaltig das Personal nach dieser Spielidee aussuchen. Das Personal wird sich immer mal verändern, die Philosophie muss bleiben. Das spart Geld und erhöht die Identifikation der Menschen mit dem Klub. Schalke muss seine Emotionalität auf jeden Fall behalten, denn Emotionen können auch große Kräfte entwickeln.

Das sind sehr kluge Ansätze, die bei Werder über viele Jahre erfolgreich umgesetzt wurden, bevor sie durch die Verpflichtung eines Eichins abrupt beendet wurden. Der ehemalige Geschäftsführer Sport hatte leider so gar nichts von solch einer Idee, die Aktionen und Entscheidungen wirkten häufig konfus, planlos, unkoordiniert. Seine Trainerentscheidungen waren eine einzige Katastrophe, Spielerverpflichtungen von Zufall geprägt. Die Planlosigkeit der Ära EIchin hat Werder Bremen mindestens 2 Jahre der Entwicklung gekostet, sein Ausscheiden war absolut absehbar. Häufig folgten die Entscheidungen allenfalls einer gern nach außen getragenen Symbolik.

Es gilt jetzt allerdings in die Zukunft zu schauen. Einem Thomas Eichin, der familiäre bzw. amouröse Bande nach Gelsenkirchen uunterhalten soll, muss man empfehlen, Zeit und Gelegenheit mal für ein Praktikum auf der Schalker Geschäftsstelle zu nutzen.

Für Werder und die neue sportliche Leitung gilt es, sich wieder auf die Stärken, auf die Philsophie des Vereins zu besinnen. Mit Frank Baumann scheint dort ein Mann engagiert worden zu sein, der die erfolgreiche Verfolgung eines Planes bei Werder ebenso erlebt hat wie dessen Scheitern. Einer, der danach erlebt hat, wo ein Verein unter einem Geschäftsführer hinsteuert, der selbst keinen belastbaren Plan hat. Ein Verantwortlicher also, der wissen müsste, worum es geht.

Ob es gelingt, die Philosophie mit Leben zu füllen, sie umzusetzen und damit zu reüssieren, ist bei Werder und Baumann genauso unsicher wie auf Schalke mit Heidel. Dass es eine solche Philosophie und Strategie gibt, in der immer der Verein im MIttelpunkt steht/stehen muss, ist aber in jedem Fall der richtige Ansatz.
 
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Das sind sehr kluge Ansätze, die bei Werder über viele Jahre erfolgreich umgesetzt wurden, bevor sie durch die Verpflichtung eines Eichins abrupt beendet wurden. Der ehemalige Geschäftsführer Sport hatte leider so gar nichts von solch einer Idee, die Aktionen und Entscheidungen wirkten häufig konfus, planlos, unkoordiniert. Seine Trainerentscheidungen waren eine einzige Katastrophe, Spielerverpflichtungen von Zufall geprägt. Die Planlosigkeit der Ära EIchin hat Werder Bremen mindestens 2 Jahre der Entwicklung gekostet, sein Ausscheiden war absolut absehbar.

Allerdings sollte man hier auch die Umstände beachten, unter denen ein TE abeiten musste... Welche Alternativen hätte es bsp. bei den Trainerentscheidungen gegeben? Welcher Trainer hätte uns weitergebracht bzw. war auf dem Markt? Und wer hätte von diesen "besseren" Alternativen überhaupt hierher gewollt?
Und zum Thema Spielerverpflichtungen: Mit den vorhandenen Mitteln bleibt dir im Grunde gar nix anderes übrig, als Zufallverpflichtungen zu tätigen. Schau dir doch mal das Transferbudget an, wenn man davon überhaupt sprechen kann... Immer erst Spieler verkaufen, um dann Neuverpflichtungen tätigen zu können, das ist natürlich auch ein super Konzept von Dauer (Weitestgehend nur Spieler ersetzen und die Baustellen bleiben...) :top: Wenn du von oben so eingegrenzt wirst (du musst immer auf die schwarze Null hinarbeiten), wird es sehr schwer für jeden Geschäftsführer.
 
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Beispiele in Augsburg, Mainz, Freiburg u.a. Standorten zeigen, dass es funktioniert. Eichin und Schröder haben es in der letzten Winterpause auch, endlich mal, bewiesen. Yatabare, Kleinheisler, Petsos waren alle nicht sehr teuer. Die ersten beiden deuten an, was mit ihnen möglich sein kann, wenn man Auge für sie und Idee mit ihnen hat.
Wo kommt diese Idee plötzlich her? Von Eichin und Schröder? Warum dann nicht schon früher? Von Baumann? Wohl kaum, da er nicht in Verantwortung stand. Von Skripnik, Frings, Kohfeldt, die hier permanent kritisiert wurden? Nicht unwahrscheinlich. Von Bode und dem Aufsichtsrat? Sicher nicht originär, dass sie den Ansatz unterstützen, ist aber sehr wahrscheinlich.
Welche "gegensätzlichenAuffassungen über die zukünftige Ausrichtung des Vereins" mögen tatsächlich zur Trennung von Eichin geführt haben? Ich bin mir sicher, dass der Schlüssel zur Antwort auch in obigem Problemfeld zu suchen ist.
 
Aber diese Vereine haben nicht diese Voraussetzungen zu erfüllen gehabt (bsp. schwarze Null, Stadionfinanzierungsproblem etc.) und alleine das macht schon ein Riesenunterschied... Naja, du musst halt bedenken, dass TE fast 20 Mio. Transfer-Einnahmen generiert hat und dadurch dann eben auch mehr Möglichkeiten hatte. Auch die Personalkosten wurden insgesamt drastisch gesenkt.
Und davor war auch unter TE ein gewisser Frank Baumann Leiter der Scoutingabteilung und da kam im Grunde gar nix bei raus... Hätten wir eine bessere Scouting-Abteilung und mehr finanziellen Spielraum gehabt, hätte TE auch bessere Verpflichtungen tätigen können, da bin ich mir ziemlich sicher. Er wurde ja oft genug ausgebremst. Von Vereinsseite wird seit Jahren immer wieder der Kader starkgeredet, was ein weiteres Problem darstellt... Und gegen diese Meinung musst du dich auch erstmal durchsetzen.
Einige machen es sich auch sehr einfach, wenn man meint, dass nur TE diese Verpflichtungen alleine getätigt hat. Da spielt das Scouting eine entscheidende Rolle als auch die Meinung eines Trainers.
 
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