Frank Baumann (Sportvorstand Schalke 04)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Rudi64
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Frank Baumann hört im Sommer 2024 auf. Diese Entscheidung findet ihr...

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Unter dem Aspekt muß die Frage erlaubt sein, wer 2 dieser 3 Trainer zum Chefcoach beförderte bzw. bei allen den Verträge verlängerte?

Wir können diesen Ball jetzt ständig hin und her spielen, es ändert jedoch nichts an der Tatsache, daß auch neben dem Platz Fußball ein Mannschaftssport ist, in dem nur einer, sondern mehrere zusammen gewinnen oder verlieren. Auch und besonders ein GF Sport und der ihm unterstelle Trainer, die zusammen die sportliche Leitung bilden.

;)

Meinst Du FB hat FK alleine installiert und die 2 davor auch?

Da haben Bode usw. 100 % auch mitgeredet und entschieden. Werder ist Geklüngel. Da tut keiner dem anderen weh. Frei nach dem Motto "Ich tue dir nichts, du mir nichts".
 
Dahingehend gehe ich mir Dir zu 1899% d'accord. Jedoch daraus erschließt sich für mich nicht, warum Du FK als unser Hauptproblem ansiehst, wenn sein unmittelbaren Vorgesetzten FB schon bei den von Dir genannten Mitarbeitern das ausreichende Maß an Führungskompetenz hat vermissen lassen? Denn wenn Deiner Spekulation nach Niederlagen in den kommenden 3 Spielen FK bei uns nicht mehr Chefcoach sein sollte, hätten wir demzufolge einen neuen Übungsleiter. Soweit so gut - sofern man es so benennen mag. Aber was ist - unter der Voraussetzung das FB der GF Sport bleibt - wenn Werder unter dem Nachfolger von FK irgendwann die nächste Pleitenserie hinlegt? In dem Fall stünden wir mit Trainer X zum Zeitpunkt Y in einer ähnlichen Situation wie schon mit VS im Spätommer 2016, mit AN im Herbst 2017 und FK zu Jahresbeginn 2020 und würde vermutlich für den FK-Nachfolger ähnlich enden wie für seine 3 Vorgänger. Das heißt im Klartext, daß mit einer Trennung von FK wie schon bei seinen beiden Vorgängern lediglich die Symptome behoben wurden, jedoch nicht die Ursache einer unzureichenden Führungskompetenz auf dem Posten des GF Sport. Das ist unser Hauptproblem, denn ein GF Sport ist der Kopf des sportlicher Bereiches, wo der Fisch zu riechen anfängt; der Cheftrainer - um bei der Metapher zu bleiben - übernimmt "nur" die Funktion der von Kopf gesteuerten Kiemen.
Er ist deshalb unser Hauptproblem, weil er in der tagtäglichen Arbeit keinerlei Weiterentwicklung bei den jungen Spielern JE und JS erreicht und Spieler wie ME und DK total von der Rolle sind. Ich habe nicht den Eindruck, dass er die Mannschaft noch erreicht. Somit ist er derzeit unser Hauptproblem. Er ist der wichtigste Angestellte und erfüllt seine Aufgabe nicht.
Zu Baumann: er passt in das Gesamtkonstrukt des SVW hervorragend herein. Warum? Als die Herren WL und KDF sich zurückzogen, hat ihnen MB versprochen, speziell WL, exakt so weiterzumachen wie vorher. Sein Versprechen hat er zu 100% erfüllt. Wo ist denn der Unterschied? Die Ergebnisse der letzten Dekade sind kein Zufall sondern Produkt dieses Handelns. Ihre Idee ist es, die alten Kämpen wieder zusammen zu tun, um dann mit dem Flow der Vergangenheit die alten Erfolge zu wiederholen. Daher auch TS und unlängst CF. Das alles passiert im Fahrwasser der grünweißen familiären Werderkogge. Man tut einander nicht weh und schützt sich gegenseitig. Dazu gefällt man sich in der Rolle des armen, gebeutelten SVW. Neue Wege zu gehen, bedeutet sich aus der Komfortzone zu entfernen, was man partout nicht will. Sie haben kein Geld, hatten sie schon früher nicht. Werders Lösung heißt Jammern. Ihre grandiosen Kontakte in die Politik haben ihnen was eingebracht? Mäurer mit den Risikospielen und ein NLZ als uneingelöstes Versprechen.
Natürlich wird der nächste Trainer nach FK das identische Schicksal erleiden. Vollkommen richtig. Ich gehe soweit, dass sogar ein Klopp oder Guardiola das gleiche Schicksal widerfahren würde.
Deswegen schreibe ich seit Jahren, dass Platz 8 bis 12 realistisch sind, Nichtabstieg obligat und mehr geht nicht. In Baumanns Zeugnis steht bestimmt: Das Frank Baumann, die an ihn gestellten Anforderungen zur vollsten Zufriedenheit des Vorstands des SVW erfüllt. Genau das passiert.
Wir reißen zwar einen Negativrekord nach dem anderen aber egal. Die Werderfamilie funktioniert.
 
Skripniks Entwicklungskurve unter Baumann hatte einen sehr ähnlichen Verlauf wie die von Nouri oder Kohfeldt? :denk:
Auch die Entwicklungskurven von Nouri und Kohfeldt ähneln sich übrigens gar nicht mal so sehr.

Der war gut.... :lol::lol::lol:

Bei allen drei absolut identisch: Erst den Klassenerhalt nach vorheriger Trainerentlassung und äußerst kritischer Lage geschafft mit einer ausgesprochen guten Phase, anschließend Rückfall in den tiefsten Tabellenkeller. Ähnlicher gehts kaum noch....
 

Wenn ich jetzt mal raten müsste, würde ich sagen er spielt auf die persönliche Entwicklung der Trainer an. Skripnik war am Ende nur noch kopflos und die Mannschaft ebenso. Skripnik war mit der Gesamtsituation auf und vor allem neben dem Platz überfordert. Bei Nouri war es weniger schlimm, aber letztlich auch die pure Ratlosigkeit. Kohfeldt ist weit davon entfernt den Kopf zu verlieren und die Mannschaft hat gegen Hoffenheim auch klare Spielstruktur gezeigt. Lässt man mal beiseite, daß die gefährlichen Aktionen in der Offensive gefehlt haben, was Gründe hat, ist der aktuelle Fußball zwar von Verunsicherung geprägt, aber nicht im Ansatz zu vergleichen mit dem konzeptlosen Gebolze der Vorgänger. Unter Nouri zum Beispiel gab es zum Schluss nicht mal mehr die Versuche offensiv was zu bewegen, geschweige denn, daß man mit hohem Pressing dem Gegner die Bälle abnimmt. Damals war ich nach dem 4. Spieltag (gegen Frankfurt glaube ich) überzeugt, daß wir runter gehen wenn nicht sofort was passiert. Der Trainerwechsel kam dann leider erst etwas später. Heute bin ich überzeugt, daß die Mannschaft die Situation mit dem Trainer packen wird. Und dazu trägt auch, so grotesk es sich nach einem 0:3 anhört, das Spiel gegen Hoffenheim bei.
 
Hoffnungslose Optimisten.
Von dem schönen und erfolgsorientierten Fussball, den man Anfang der Saison gesehen hat (leider oft aufgrund von schwacher Chancenverwertung und dilettantischem Abwehrverhalten ohne entsprechende Punkteausbeute) ist praktisch nichts mehr übrig.
Man ist ausrechenbar und ohne Zug zum Tor,natürlich auch bedingt durch die Ausfälle im Offensivbereich aber eben auch durch formschwache Spieler an denen zum Teil auch zwangsläufig festgehalten wird.
Ich kann mir kaum vorstellen,dass Kohfeldt den Turnaround noch schaffen wird mit diesem Offensivmaterial.
Defensiv sieht das ja gar nicht mal schlecht aus, abgesehen von den immer noch vorhandenen Aussetzern aber wie du Spiele gewinnen willst mit dieser Harmlosigkeit seh ich momentan nicht.
Was das Hoffenheimspiel Positives bewirkt haben soll erschließt sich mir auch überhaupt nicht.
Du verlierst gegen eine durchschnittlich aufgelegte Truppe 0-3, da würde ich jetzt nicht vor Selbstvertrauen strotzen.
 
Er ist deshalb unser Hauptproblem, weil er in der tagtäglichen Arbeit keinerlei Weiterentwicklung bei den jungen Spielern JE und JS erreicht und Spieler wie ME und DK total von der Rolle sind. Ich habe nicht den Eindruck, dass er die Mannschaft noch erreicht. Somit ist er derzeit unser Hauptproblem. Er ist der wichtigste Angestellte und erfüllt seine Aufgabe nicht.
Und damit sind wir letztlich auch wieder beim Thema FB. Er stellt die Trainer ein und trägt als direkter Vorgesetzter die Verantwortung dafür, den Coach in seiner Arbeit zu so fördern und zu fordern, damit dieser seine Aufgaben erfüllt. FK ist jedoch bereits sein 3. Coach in der nicht einmal 4 Jahren, bei dem Erfolg und Weiterentwicklung nur Strohfeuer waren. Das kann nicht alleine nur an den jeweiligen Trainern liegen, denn so wie die Weiterentwicklung eines Spielers auch vom Trainer abhängig ist, so nimmt die Wirken des GF Sport auch EInfluß auf die Arbeit des Trainers. Als sportliche Leitung sitzen GF Sport und Trainer in einem Boot, doch der Steuermann des Bootes kann nur so gut sein wie der Skipper, von dem er angeheuert und geführt wird. Zum Rest des Beitrags Zustimmung.
 
Und damit sind wir letztlich auch wieder beim Thema FB. Er stellt die Trainer ein und trägt als direkter Vorgesetzter die Verantwortung dafür, den Coach in seiner Arbeit zu so fördern und zu fordern, damit dieser seine Aufgaben erfüllt. FK ist jedoch bereits sein 3. Coach in der nicht einmal 4 Jahren, bei dem Erfolg und Weiterentwicklung nur Strohfeuer waren. Das kann nicht alleine nur an den jeweiligen Trainern liegen, denn so wie die Weiterentwicklung eines Spielers auch vom Trainer abhängig ist, so nimmt die Wirken des GF Sport auch EInfluß auf die Arbeit des Trainers. Als sportliche Leitung sitzen GF Sport und Trainer in einem Boot, doch der Steuermann des Bootes kann nur so gut sein wie der Skipper, von dem er angeheuert und geführt wird. Zum Rest des Beitrags Zustimmung.
Mich würde ja mal brennend interessieren,welche Rolle Schaaf bei alldem wirklich spielt...
 
Meinst Du FB hat FK alleine installiert und die 2 davor auch?

Da haben Bode usw. 100 % auch mitgeredet und entschieden. Werder ist Geklüngel. Da tut keiner dem anderen weh. Frei nach dem Motto "Ich tue dir nichts, du mir nichts".

Das meine ich nicht, denn mir ist sehr wohl bewusst, daß bei Werder solche Personalentscheidung im Konsens getroffen werden. Aber auch in einer Demokratie hat einer das Sagen bzw. trägt den Hut der Verantwortung und das ist bei Trainerverpflichtung und -entlassung nicht nur von der Papierform der unmittelbare Vorgesetze GF Sport.
 
Wenn ich jetzt mal raten müsste, würde ich sagen er spielt auf die persönliche Entwicklung der Trainer an. Skripnik war am Ende nur noch kopflos und die Mannschaft ebenso. Skripnik war mit der Gesamtsituation auf und vor allem neben dem Platz überfordert. Bei Nouri war es weniger schlimm, aber letztlich auch die pure Ratlosigkeit. Kohfeldt ist weit davon entfernt den Kopf zu verlieren und die Mannschaft hat gegen Hoffenheim auch klare Spielstruktur gezeigt. Lässt man mal beiseite, daß die gefährlichen Aktionen in der Offensive gefehlt haben, was Gründe hat, ist der aktuelle Fußball zwar von Verunsicherung geprägt, aber nicht im Ansatz zu vergleichen mit dem konzeptlosen Gebolze der Vorgänger. Unter Nouri zum Beispiel gab es zum Schluss nicht mal mehr die Versuche offensiv was zu bewegen, geschweige denn, daß man mit hohem Pressing dem Gegner die Bälle abnimmt. Damals war ich nach dem 4. Spieltag (gegen Frankfurt glaube ich) überzeugt, daß wir runter gehen wenn nicht sofort was passiert. Der Trainerwechsel kam dann leider erst etwas später. Heute bin ich überzeugt, daß die Mannschaft die Situation mit dem Trainer packen wird. Und dazu trägt auch, so grotesk es sich nach einem 0:3 anhört, das Spiel gegen Hoffenheim bei.

Gut analysiert (bis auf die Bewertung des Hoffenheim-Spiels), wenngleich ich eigentlich die Ähnlichkeit in der sportlichen Ergebnis/Tabellenentwicklung meinte, die ein sehr ähnliches Strickmuster aufweist.

Und leider das letztlich alles entscheidende: Alle endeten wieder im tiefsten Tabellenkeller, wobei FK jetzt allerdings (noch!) die Möglichkeit hat, die Mannschaft da wieder selber herauszuführen. Etwas, was ich damals weder Skripnik noch Nouri (und auch Dutt davor) zutraute und bei FK meine Zweifel mittlerweile auch langsam aufkommen. Eigentlich halte ich nur noch deshalb zu ihm, weil ich regelrecht Angst vor seinem Nachfolger hätte, den uns Bode/Baumann dann präsentieren würde.
 
Der war gut.... :lol::lol::lol:

Bei allen drei absolut identisch: Erst den Klassenerhalt nach vorheriger Trainerentlassung und äußerst kritischer Lage geschafft mit einer ausgesprochen guten Phase, anschließend Rückfall in den tiefsten Tabellenkeller. Ähnlicher gehts kaum noch....
was? also erstmal hatte skripnik unter baumann gerade mal drei(!) spiele, eine entwicklungskurve kann man da kaum erkennen. dann kam nouri, der sich nicht nur im sinne der taktischen ausrichtung von kohfeldt unterschiedet, sondern auch dadurch, dass er, sobald die mannschaft nicht mehr so dermaßen effektiv ihre chancen nutzen konnte wie vorher, offenbar keine ideen mehr hatte, wie es wieder aufwärts gehen konnte. kohfeldt hingegen hat die mannschaft zum einen so ausgerichtet, dass man ein strukturiertes, proaktives offensivspiel erkennen konnte. zum anderen hat er seine erste, "selbstgemachte" krise in der hinrunde der letzten saison sehr gut bewältigt und stand am ende seiner ersten vollen saison (die nouri nicht geschafft hat) mit einer punktzahl da, die werder lange nicht mehr geschafft hatte. jetzt gibts wieder ne krise, die aber zum teil eben auch durch äußere einflüsse entstanden ist und in der er sich jetzt wieder behaupten muss. insgesamt ist da eben durchaus ein unterschied zu nouri zu erkennen.

e. auch das was fattony geschrieben hat :tnx:
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
wenngleich ich eigentlich die Ähnlichkeit in der sportlichen Ergebnis/Tabellenentwicklung meinte, die ein sehr ähnliches Strickmuster aufweist.

Ich kenne @dieeeter zwar nicht persönlich, aber ich schätze ihn schon so ein, daß er eine Tabelle lesen kann und wage daher die Vermutung, daß sein Verweis auf eine ungleiche Entwicklung nicht primär mit der identischen Tabellensituation zu tun hatte ;)

Alle endeten wieder im tiefsten Tabellenkeller,

Ja, aber die Gründe sind andere. Mir war zwar damals klar, daß unsere Chancenverwertung in der Rückrunde mit Nouri absolut phänomenal und nicht normal war, aber mit dem Angsthasenfußball vom ersten Spieltag der neuen Saison an, hätte ich NIE im Leben gerechnet. Nie! Das führte mit Ansage in Richtung Tabellenkeller. Kohfeldts Fußball zu Anfang der Saison, trotz aller Verletzten, hat in eine ganz andere Richtung gezeigt.

Etwas, was ich damals weder Skripnik noch Nouri (und auch Dutt davor) zutraute

Dito
 
Ja, aber die Gründe sind andere. Mir war zwar damals klar, daß unsere Chancenverwertung in der Rückrunde mit Nouri absolut phänomenal und nicht normal war, aber mit dem Angsthasenfußball vom ersten Spieltag der neuen Saison an, hätte ich NIE im Leben gerechnet. Nie! Das führte mit Ansage in Richtung Tabellenkeller. Kohfeldts Fußball zu Anfang der Saison, trotz aller Verletzten, hat in eine ganz andere Richtung gezeigt.

Zu Nouri: Voll zutreffend. Das war über die Sommerpause hinweg eine Drehung um die volle Achse, zum Saisonende noch totaler Harakirioffensivfußball (Köln, Hoffenheim, Dortmund), mit dem er quasi die EL verspielt hat, danach das totale Gegenteil. Komplett irre!

Zu Kohfeldt: Teilweise zutreffend. Zu Anfang der Saison in der Tat noch offensiv ausgerichtet, zuletzt jedoch fehlender Mut im Spiel nach vorne und vor allem mangelnde Effektivität im Offensivspiel, was nur ein selbst geschossenes Tor in den letzten sechs Spielen auch ganz klar belegt.
 
zuletzt jedoch fehlender Mut im Spiel nach vorne und vor allem mangelnde Effektivität im Offensivspiel

Ich bezog mich ja auch nicht auf "zuletzt" ;) Im übrigen würde ich mangelnde Effektivität nicht als etwas bezeichnen, das sich im Gegensatz zum spielerischen Element (negativ) entwickelt hätte. Unsere Chancenverwertung war von Anfang an ein Problem. Wäre diese auch nur halbwegs durchschnittlich gewesen, hätten wir vor und während der 2:2-Wochen viel mehr Punkte geholt. Zur schlechten Chancenverwertung gesellt sich nur jetzt halt hinzu, dass wir obendrein viel weniger Chancen erspielen. Was leider sehr stark mit der Person Osako verküpft ist. Ein Osako in der Form der Spiele vor seiner Verletzung, würde viele unserer Probleme lösen. Aber den haben wir aktuell leider nicht.
 
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