Ich habe in letzter Zeit eigentlich nur noch mitgelesen, aber nun möchte ich mich doch mal speziell zu diesem Thread äußern: Für mich hat das Ganze mittlerweile so'n bisschen Kindergarten-Niveau.
Ich möchte aber gleich zu Beginn noch erwähnen, dass ich den Rausschmiss FKs letzte Saison als viel zu spät empfunden habe und ich auch sonst kein allzu großer Fan von ihm war. Dennoch kann ich aber differenzieren. Natürlich hat er durch seine Entscheidungen und sein Handeln als Coach maßgeblich zum Abstieg beigetragen, aber dass er dies solange tun durfte, war ja nicht allein seine Schuld...
Zudem wage ich auch zu behaupten, dass er alles nach bestem Wissen und Gewissen für Werder getan hat. Und natürlich ist hierbei auch zu erwähnen, dass die eigene Wahrnehmung, was das Trainieren, das taktische Einstellen und Motivieren einer Mannschaft betrifft, bei ihm durchaus eine andere ist, als bei den meisten Werder-Fans (inkl. meiner Wenigkeit). Allerdings kann ich aber trotz allem (an)erkennen, dass er sich nichts hat zu Schulden kommen lassen und er immer mit grün-weißem Herzblut bis zuletzt alles (im Rahmen seiner Möglichkeiten und seines Wissensstandes) gegeben hat. Die Häme und zum Teil -in meinen Augen- übertriebene Schadenfreude kann ich daher einfach nicht mehr nachvollziehen. Man kann doch einfach mal nur froh sein, dass ein anderer Verein ihn unter Vertrag genommen hat. MMn gibt es da ganz andere Bsp. bei denen Schadenfreude oder Häme eher angebracht wären, aufgrund dessen, wie sich diese von Werder "verabschiedet" bzw. generell dem Verein gegenüber verhalten haben (Sargent, Friedl, Möhwald etc. als Bsp. aus der jüngeren Vergangenheit).
Sorry, aber das ist halt meine Meinung.