Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Coachen während des Spiels geht schon, nur ohne über den Platz zu brüllen, wir sind doch nicht bei der F- oder E-Jugend auf der Väterseite ;) . Bei Unterbrechung einen Spieler beiseite nehmen, ihm Anweisungen für die Mannschaft mitgeben, das sollte dann auf dem Platz umsetzbar sein. Mit frühzeitigen Wechseln kann ebenfalls ein Signal gesetzt werden, also es gibt schon Möglchkeiten während des Spiels.

Hatte mal eine Saison ein E-Jugend Team , als erste wurden sämtliche Elternteile vom Platz verbannt !!!!
Schon hatten die Jungs keine Angst mehr , muss man sich nur vorstellen , was da in den Köpfen der Knirps vorging .
 
Hatte mal eine Saison ein E-Jugend Team , als erste wurden sämtliche Elternteile vom Platz verbannt !!!!
Schon hatten die Jungs keine Angst mehr , muss man sich nur vorstellen , was da in den Köpfen der Knirps vorging .

Verhaltensökonomisch interessant zu beobachten, dass viele Eltern den Druck bei ihren Kindern maximieren, um eines Tages in den Genuss eines Profivertrags zu gelangen (was sie selbst meistens nie geschafft haben). Dann soll das Kind dafür sorgen, dass man dort hingelangt und einen verbesserten sozialen Status genießt. Wer da landet, der hat, einfach ausgedrückt, ausgesorgt (unter der Annahme eines normalen Lebenstils). Ich glaube heute ist das auch schon pervers. Als ich vor 20 Jahren im Schülerbereich gespielt habe, da schrie gefühlt ein Elternteil von 10. Und die wurden richtig komisch angeguckt. Das Kind war dann meistens auch total durch. Ich hoffe unsere Spieler sind da abgeklärter. Davon gehe ich aber stark aus und hoffe es. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Dein Ernst?!

Übertrieben ist gar nichts. Werder hat die schlechteste Saison seit langem hinter sich und als Reaktion wurden Assistenten Kohfeldts und ein PT entfernt. Verantwortung Tragende haben sich um die Verantwortung gedrückt, damit sie weiter ihr 7-stelliges Jahressalär kassieren. Motto: Der Verein steht vorne (und wird weiter geschädigt). Und auf der JHV sollten die Machtverhältnisse weiter zementiert werden um dann Baumanns Vertrag noch zu verlängern (bestimmt nicht zu reduzierten Bezügen...) und den Verein weiter auszunehmen. Das ist wg. Corona nun verschoben.
Es bleibt also von höchster Priorität, Werder von den handelnden Personen zu befreien, um neue Ideen zu finden und weiteren finanziellen Schaden abzuwenden. Baumanns Kaufverpflichtungen für enttäuschende sportliche Zugänge zersetzen die Finanzen noch über Jahre. Und manche Werder-‚fans‘ jubeln ihm noch zu, dass er mit FK bereits den dritten U23-Trainer vollversorgt hat, der mit seinem Geschwurbel Fan-Sehnsüchte bedient, aber inhaltlich schon gescheitert ist und Fehler in Serie wiederholt....die alle schon genannt sind.

Hab nicht für möglich gehalten , dass ich dir beipflichte .
Hatte auch lange die Hoffnung das der Trainer die Kurve kriegt , aber nein , heute ist die Grottensaison das Alibi , davor die Verletztenliste .
Keiner erwartet in den ersten sieben Spielen , Siege wie am Fließband , dafür ist der Kader nicht stark .
Aber seine Arbeit , die er uns Vollmundig versprochen hatte , zeigt nicht im geringsten irgend welche Entwicklungen , nein wir verkriechen
uns ins Schneckenhaus und spielen den Angsthasenfußball , dafür brauch ich natürlich einen Moisander , dessen Zeit abgelaufen ist .
Hoffe das F.Agu bald wieder dabei ist und seine Chance bekommt , der Theo dürfte ruhig mal Pause haben .
 
Hatte mal eine Saison ein E-Jugend Team , als erste wurden sämtliche Elternteile vom Platz verbannt !!!!
Schon hatten die Jungs keine Angst mehr , muss man sich nur vorstellen , was da in den Köpfen der Knirps vorging .

Die Einflussnahme hast du bis in die höheren Jugendbereiche auf Leistungsebene. Die Töne werden leiser, aber hinterhältiger ;)
Die Spieler sitzen mit geballter Faust unterm Tisch am Abendbrottisch und müssen sich das geballte Halbwissen bis hin zu egomanen
Verhalten anhören.
 
Verhaltensökonomisch interessant zu beobachten, dass viele Eltern den Druck bei ihren Kindern maximieren, um eines Tages in den Genuss eines Profivertrags zu gelangen (was sie selbst meistens nie geschafft haben). Dann soll das Kind dafür sorgen, dass man dort hingelangt und einen verbesserten sozialen Status genießt. Wer da landet, der hat, einfach ausgedrückt, ausgesorgt (unter der Annahme eines normalen Lebenstils). Ich glaube heute ist das auch schon pervers. Als ich vor 20 Jahren im Schülerbereich gespielt habe, da schrie gefühlt ein Elternteil von 10. Und die wurden richtig komisch angeguckt. Das Kind war dann meistens auch total durch. Ich hoffe unsere Spieler sind da abgeklärter. Davon gehe ich aber stark aus und hoffe es. :D

Du kannst selbst im Herrenbereich und auch im Profibereich die Psyche eines Spielers treffen, wenn du nicht in der Lage bist
den richtigen Ton zur richtigen Zeit zu bringen.
 
Im letzten Jahr, als man noch einen Impuls hätte geben können, war die Diskussion ja richtig. Und heute bin ich froh, dass man an Kohfeld festgehalten hat. Werder hat ja nicht erst seit Gestern bei Ballbesitz Probleme. Das ist doch keine Trainer-Sache, das liegt doch an der Mannschaft...
Keine Trainer-Sache? Wer ist denn dann für Programm und Durchführung des Trainings verantwortlich, damit Defizite wie in diesem Fall beim Ballbesitz reduziert werden?


Die Fehler wurden vorher gemacht, eigentlich vor ungefähr 10-13 Jahren. Die Situation ist heute wie sie ist und ich bin der festen Überzeugung sie liegt nicht am Trainer.
Dass vor 10-13 Jahren Fehler gemacht wurden, ist unumstritten. Und ebenso ist es unumstritten, dass diese hausgemachten Fehler bis heute Werders Handlungsspielraum einschränkt. Dennoch wäre es ein Verklärung der Tatsachen zu behaupten, dass allein (oder überwiegend) die Fehler vor 10-13 Jahren für den Status Quo verantwortlich wären, denn in den Jahren danach wurden ebenso Fehler begannen - die FB/FK übrigens bis zu einem gewissen Grad auch eingestanden haben ;)



Deshalb halte ich eine Trainer-Diskussion für bullshit!
Losgelöst von der Personalie FK halte ich grundsätzlich halte ich eine Trainer-Diskussion - oder um es genauer zu definieren: eine Diskussion über die Posten des Trainers - vor dem 10. Spieltag für verfrüht. Wenn jedoch vor dem 10. Spieltag eine solche Debatte aufflammt, hat das i.d.R. seinen alleinigen Ursprung nicht in der laufenden Saison, sondern weil ein Coach schon in der vorherigen Spielzeit einen nicht unerheblichen Teils seines Kredits verspielte. Und das wirft wiederum die Frage auf, ob es nicht sinnvoller wäre, zum/nach Saisonende einen Schlussstrich zu ziehen, bevor das Elend in der neuen Saison seine Fortsetzung findet (s. Skripnik 2016) und der neue Coach während der Saisonvorbereitung die Mannschaft ordentlich kennenlernen und einstellen kann, statt dies im laufenden Spielbetrieb mit entsprechenden Reibungsverlusten umsetzen zu müssen.

Bezogen auf FK finde ich aktuell eine Diskussion über seinen Posten aktuell auch nicht für angemessen. Schließlich hat er (wenn auch sehr spät) eingesehen - damit wären wir übrigens wieder bei der o.g. Fehler-Thematik ;) - dass mit dem von ihm bevorzugten offensiven Markenkern kein Blumenpott zu gewinnen ist und somit den Fokus auf eine geordnete Defensive gelegt Dass dabei nicht alles gleich glatt läuft und somit auch Geduld bei den Fans gefragt ist, selbstverständlich; das heißt jedoch nicht, dass man sich darüber nicht kritisch äußern darf.
 
Keine Trainer-Sache? Wer ist denn dann für Programm und Durchführung des Trainings verantwortlich, damit Defizite wie in diesem Fall beim Ballbesitz reduziert werden?
Dass vor 10-13 Jahren Fehler gemacht wurden, ist unumstritten. Und ebenso ist es unumstritten, dass diese hausgemachten Fehler bis heute Werders Handlungsspielraum einschränkt. Dennoch wäre es ein Verklärung der Tatsachen zu behaupten, dass allein (oder überwiegend) die Fehler vor 10-13 Jahren für den Status Quo verantwortlich wären, denn in den Jahren danach wurden ebenso Fehler begannen - die FB/FK übrigens bis zu einem gewissen Grad auch eingestanden haben ;)
Losgelöst von der Personalie FK halte ich grundsätzlich halte ich eine Trainer-Diskussion - oder um es genauer zu definieren: eine Diskussion über die Posten des Trainers - vor dem 10. Spieltag für verfrüht. Wenn jedoch vor dem 10. Spieltag eine solche Debatte aufflammt, hat das i.d.R. seinen alleinigen Ursprung nicht in der laufenden Saison, sondern weil ein Coach schon in der vorherigen Spielzeit einen nicht unerheblichen Teils seines Kredits verspielte. Und das wirft wiederum die Frage auf, ob es nicht sinnvoller wäre, zum/nach Saisonende einen Schlussstrich zu ziehen, bevor das Elend in der neuen Saison seine Fortsetzung findet (s. Skripnik 2016) und der neue Coach während der Saisonvorbereitung die Mannschaft ordentlich kennenlernen und einstellen kann, statt dies im laufenden Spielbetrieb mit entsprechenden Reibungsverlusten umsetzen zu müssen.

Bezogen auf FK finde ich aktuell eine Diskussion über seinen Posten aktuell auch nicht für angemessen. Schließlich hat er (wenn auch sehr spät) eingesehen - damit wären wir übrigens wieder bei der o.g. Fehler-Thematik ;) - dass mit dem von ihm bevorzugten offensiven Markenkern kein Blumenpott zu gewinnen ist und somit den Fokus auf eine geordnete Defensive gelegt Dass dabei nicht alles gleich glatt läuft und somit auch Geduld bei den Fans gefragt ist, selbstverständlich; das heißt jedoch nicht, dass man sich darüber nicht kritisch äußern darf.
Auch ich halte eine grundsätzliche Diskussion über den Trainer zu diesem Zeitpunkt bezüglich einer Ablösung für verfrüht und favorisiere auch eher den 10. Spieltag.
Ich hatte mich auch über einen längeren Zeitraum eher bedeckt gehalten und wollte eben diese zehn Spiele als Bewertungsgrundlage
in meine Beurteilung einfließen lassen. Allerdings haben mich doch einige Kommentare der letzten Woche, gerade nach dem
Köln-Spiel, dazu bewogen den ein oder anderen bewerteten Post abzulassen. Grundsätzlich haben wir gegenüber dem letzten Jahr
keine groß veränderte Situation, 2 Pkt. mehr und ein ausgeglichenes Tv und wir haben eine stabilere Abwehr, weil der Defensivbereich
massiver zusammengezogen wurde. Wir hatten zum damaligen Zeitpunkt aber auch mehr Tore geschossen und zwei Mannschaften
der oberen Klasse hinter uns gebracht. Gefühlt waren wir in der Spielgestaltung besser drauf.
Wie du schreibst, wenn vor dem 10. Spieltag eine Diskussion über den Trainer hochkocht, dann kommt dies nicht von ungefähr und wie du
schreibst basiert das dann in einigen Bereichen auf wiederkehrende Abläufe und Handlungsweisen.
MMn ist der Trainer nicht der Kern des Übels. Er ist nur ein Teil des Unheils und leistet Beihilfe. Für mich wäre es zielführend, finanziell wie auch
von den Leistungen, Baumann mit sofortiger Wirkung zu entlassen. Der neue Sportdirektor würde/müsste den Trainer in seine originären
Aufgabenbereiche verweisen. MB und KF müssten dazu allerdings wie Judas agieren und da fehlt mir der Glaube.
Ich glaube nicht an eine Entlassung, eher eine Einsicht mit entsprechenden Erklärungen, um den Schein zu bewahren.
Es wäre wie beim Seilziehen, wo alle mit vereinten Kräften versuchen den Verein wieder ins Fahrwasser zu bringen, man dann
allerdings bemerkt, dass der Schwachpunkt eher hinderlich ist und man diesen austauschen müsste.
Obwohl nur ein Schwachpunkt .....:denk:
 
Das Einwirken eines Trainers in ein laufendes Spiel ist sehr gering. Hier und da ein paar Hinweise, aber große Korrekturen oder auf
Schwachpunkte hinzuweisen sind nicht drin. Wie geht das, einen Spieler über 40 Meter zu korrigieren? Frage mal einen erfahrenen
was er davon hält, wenn der Trainer ständig über den Platz schreit. Außerdem sind die Spieler auf das Spiel fokussiert.
Wenn es andere Trainer nutzen, ist es noch lange nicht gut oder richtig.

Ich nehme das eh nicht so wahr, dass Kohfeldt ständig über den Platz schreit, aber vielleicht kann ich seine Stimme auch nicht immer genau identifizieren. Die Geräuschkulisse ist für mich wie in anderen Spielen. Da hört man doch schon fast jedes Kommando und wenn gebrüllt wird, umso mehr. Vielleicht ruft er mal was hinein und mal die Spieler oder Ersatzspieler. Ich sehe oder besser höre da keinen großen Unterschied zu anderen Spielen oder Trainern.
Ob es gut oder schlecht ist ... keine Ahnung. Letztendlich ist es egal, denn es kommt mir auf das Endergebnis an. Und das war z.B. gegen Köln eher "überschaubar.
 
Oder die Opas, die gerne mal ihren Gehstock über die Seitenlinie halten, wenn da der Gegner mit oder ohne Ball läuft! :opa:

Mitte/Ende der 1980er war ich ab und zu bei den Heimspielen des Bremer SV in der damals drittklassigen Oberliga Nord. Dort wurden die Gehstöcke und Regenschime der betagten Herrn nicht nur über die Seitenlinie gehalten, sondern nahmen auch Flugstunden...
:opa::D
 
https://www.deichstube.de/news/werd...-liveticker-nachbericht-news-zr-90098843.html

Daraus zitiert:
"Doch es war zu offensichtlich gewesen, wer seine Chance so gar nicht genutzt hatte: allen voran Romano Schmid und Tahith Chong. Sie waren allerdings auf ungewohnten Positionen zum Einsatz gekommen, als äußere Mittelfeldspieler – und das nicht nur aus Personalnot."

Ungewohnte Positionen, nichts neues bei Kohfeldt...

"„In der ersten Halbzeit war das zu sehr Laissez-faire, das war ein bisschen schlampig, das darf uns nicht passieren“, ärgerte sich Kohfeldt: „Ich reiße keinem Spieler den Kopf ab, aber jeder ist selbst für seine Leistung verantwortlich. Ich habe wichtige Erkenntnisse erlangt.“ Die Herausforderer dürften es bei ihm in Zukunft schwierig haben."

Sie hatten es auch bisher bei ihm schon schwierig...
 
Geil, aus dem Spiel ne Legitimation zu basteln warum die Spieler die wie Romano 0 Einsatzminuten hatten keine weitere erhalten.
:tnx:

Nach der Logik dürften Moisander, Osako und Rashica derzeit auch keine Einsatzminuten bekommen. Doch um das festzustellen bedürfte es keines Testspiels, denn diese 3 Muskeltiere haben ihre Legitimation dafür bereits im Ligaalltag verspielt. Und als Coach sollte man sich schon seine Gedanken machen, wenn die "Jungen" das Laissez-faire der "Alten" kopieren.
 
Geil, aus dem Spiel ne Legitimation zu basteln warum die Spieler die wie Romano 0 Einsatzminuten hatten keine weitere erhalten.

Und dann wird was erzählt von Profitugenden, alles gut und schön, aber dann sollen doch einige mal hinterfragen, warum es ohne einen Leistungsgedanken in dem Verein seit Jahren Abstiegskampf und keine Weiterentwicklung gibt? Da muss man sich doch nicht wundern, aber genau DAS sollte man mal hinterfragen. Hier werden reihenweise Spieler bevorzugt und dann sollen plötzlich Spieler ohne Selbstvertrauen, die kaum oder gar keine Chance bekommen haben, in einer zusammengewürfelten Mannschaft auf fremden Positionen funktionieren. :dagegen: Jeder, der schonmal selbst Fußball gespielt oder eine Mannschaft trainiert hat, weiß, wie wichtig es ist, in eine zumindest einigermaßen funktionierende Mannschaft zu kommen. Das gilt für neue Spieler, Ersatzspieler etc.
 
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