Damit widersprichst du dir aber doch selbst. Friedl, um bei diesem unglückseligen Vergleich zu bleiben, kann auf 1-2 Positionen helfen. Beijmo auf einer. Friedl kann in der IV als auch als LV spielen, Beijmo nur als RV. Beijmo hat als Konkurrenten einen Spieler der noch keine(sic!) Minute verpasst hat und der über Jahre bemerkenswert zuverlässig hinsichtlich Sperren und Verletzungen ist. Friedl hat Konkurrenten die schon häufiger diese Saison ausgefallen sind. Jetzt nenn mir nur einen einzigen Grund (außer Ausbildung) weshalb ich mich als Trainer der Option Friedl berauben soll um einen Spieler auf die Bank zu setzen der, wegen des konstantesten Spielers des ganzen Kaders, ja doch nicht spielen wird? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn.
Das ist mMn. vor allem eine nicht ganz günstige Wette. Ob sie aufgeht, das wird sich zeigen. Ich kann das nicht beurteilen. Du auch nicht. Ein paar Spezialisten hier im Forum haben halt Glaskugeln, die können das. Ist es optimal einen Spieler zu haben der keine Spielpraxis hat? Nein, natürlich nicht. Aber wieso denkst du, wird z.B. ein Käuper verliehen, für Jacobsen ein Verein gesucht, für Beijmo aber nicht? Die Antwort ist sehr leicht: Beijmo wird gebraucht, falls TGS ausfällt. Käuper und Jacobsen hingegen hätten zZt. überhaupt keine Einsatzchance. Siehst du den Unterschied? Was du "vielsagend" nennst, das nenne ich vor allem eine unglückliche Situation für Beijmo: Er steht hinter TGS, der im dritten Frühling seiner Karriere ist, und für den Trainer gibt es ÜBERHAUPT KEINEN Grund einen Bankplatz mit Beijmo zu belegen. Noch nicht. Für dich steht mglw. die Einzelqualität auf einer Position im Vordergrund. Aber ein Bundesligatrainer muss das etwas ganzheitlicher betrachten.