FC Schalke 04

https://www.zeit.de/amp/sport/2019-...nies-kein-verfahren?__twitter_impression=true

DFB Ethikrat: die Aussage war rassistisch, Tönnies ist aber kein Rassist. Außerdem will er sich in Zukunft verstärkt (!) für den afrikanischen Kontinent einsetzten.
Okay..

"da Herr Tönnies bei der eingehenden Anhörung und Befragung überzeugend vermitteln konnte, dass er kein Rassist ist"
DFB: Herr Tönnies, sind Sie wirklich ein Rassist?
Tönnies(entsetzt): Ich??? Neeeein!
DFB: Ok, dann wäre das geklärt.
 
Taktisch kluges "Urteil" des DFB-Ethik-Rates. Und um nichts anderes ging es dort. Druck vom Kessel nehmen. Bloß das Rass nicht wieder aufmachen. Aber immerhin hat man festgestellt, dass die Aussage rassistisch war. Damit geht man einen Schritt weiter als der Schalker Ehrenrat und fein aus der Sache raus.

Dass man Tönnies nicht für einen Rassisten hält, war ja auch klar. Wie sollte man auch zu dem Schluss kommen, dass Tönnies ein Rassist ist? Da gehts um seine innere Überzeugung/Einstellung, die er vermutlich niemals öffentlich zeigen würde. Und seine Aussage damals lässt diesen Schluss auch nicht zu. Da hätte von Tönnies schon mehr kommen müssen, um das öffentlich beurteilen zu können.
 
Es gibt keine bewusste Bevorteilung der Bayern, es gibt weltweit eine grundsätzliche, unbewusste Bevorteilung von Favoriten, aus psychologischen Gründen. Ich habe die Studie dazu mal gepostet, wer will kann selbst mal googlen nach "Studie" und "Bayern - Bonus".
:tnx:
In unserer Double-Saison haben wir auch davon profitiert: sei es durch Last-Minute-Elfmeter oder beim Heimspiel gegen den designierten Absteiger Köln, in dem die Geisböcke nach unserer 3:0-Halbzeitführung auf 3:2 herankamen und ihnen in der Schlußviertelstunde ein klares Tor abgepfiffen und ein Kölner-Spieler zu unrecht mit Rot vom Platz flog.



Da die Vormachtstellung der Bayern in der Bundesliga so groß ist, wie bei keinem anderen Verein der Welt, fällt das hier dementsprechend öfter und deutlicher ins Gewicht.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Barca und vor allem Real profitieren aufgrund ihrer Vormachtsstellung ebenfalls immens davon, ebenso greifen in Portugal bei Benfica diese psychologischen Gründe, auch weil mehr als die Hälfte der Fußball-Anhänger Benfica-Fans sind. Und nicht zu vergessen die dahingehenden psychologischen "Spielchen" von Wenger (Arsenal) und Ferguson (ManU), mit denen sie die Unparteiischen oft in ihrem Sinne beeinflussten.
 
Taktisch kluges "Urteil" des DFB-Ethik-Rates. Und um nichts anderes ging es dort. Druck vom Kessel nehmen. Bloß das Rass nicht wieder aufmachen. Aber immerhin hat man festgestellt, dass die Aussage rassistisch war. Damit geht man einen Schritt weiter als der Schalker Ehrenrat und fein aus der Sache raus.

Dass man Tönnies nicht für einen Rassisten hält, war ja auch klar. Wie sollte man auch zu dem Schluss kommen, dass Tönnies ein Rassist ist? Da gehts um seine innere Überzeugung/Einstellung, die er vermutlich niemals öffentlich zeigen würde. Und seine Aussage damals lässt diesen Schluss auch nicht zu. Da hätte von Tönnies schon mehr kommen müssen, um das öffentlich beurteilen zu können.
Also entspricht der Satz, den er auf der Versammlung gesagt hat, nicht seiner inneren Überzeugung?
 
Taktisch kluges "Urteil" des DFB-Ethik-Rates. Und um nichts anderes ging es dort. Druck vom Kessel nehmen. Bloß das Rass nicht wieder aufmachen. Aber immerhin hat man festgestellt, dass die Aussage rassistisch war. Damit geht man einen Schritt weiter als der Schalker Ehrenrat und fein aus der Sache raus.
Japp, daß der DFB keine Sanktionen auspricht (egal um wem auch immer es gegangen wäre), war so sicher wie das Amen in der Kirche, denn Unannehmlichkeiten unter dem Teppich kehren ist bei diesem in Korruption verstrickten Verband ja schon zur Gewohnheit geworden.


Dass man Tönnies nicht für einen Rassisten hält, war ja auch klar. Wie sollte man auch zu dem Schluss kommen, dass Tönnies ein Rassist ist? Da gehts um seine innere Überzeugung/Einstellung, die er vermutlich niemals öffentlich zeigen würde. Und seine Aussage damals lässt diesen Schluss auch nicht zu. Da hätte von Tönnies schon mehr kommen müssen, um das öffentlich beurteilen zu können.

Daß Tönnies ein Rassist sei, lässt sich natürlich nicht beweisen, so daß dahingehend auch für ihn die Unschuldsvermutung gilt. Dennoch: gerade in der heutigen Zeit, wo rassisitsche bzw. nationalitische Äußerungen sich mehren, darf und muß man von jedem Menschen, aber ganz besonders von den hoch gebildeten und rhetorisch bewandten Eliten unserer Gesellschaft erwarten, daß solche "unbedarften" Äußerungen nicht getätigt werden. Und wenn sie dann doch gefallen sind, sollte auch so viel Rückgrat zum Ziehen von personellen Konsequenzen gezeigt werden - auch um von der Institution, die man vertritt, weiteren Imageschaden abzuwenden.
 
Da gehts um seine innere Überzeugung/Einstellung, die er vermutlich niemals öffentlich zeigen würde.

Hat er aber nunmal. Ich weiß nicht, ich könnte nicht so betrunken sein, daß ich unbedarft so einen Satz rausknallen würde. Mir würde sowas schlicht und ergreifend in keiner denkbaren Situation auch nur in den Sinn kommen. Aber nun, vom DFB ist eh nichts zu erwarten (Rote Karten dem Rassismus zeigen, außer natürlich es wird ernst, dann war das alles nicht so gemeint) und für Schalke ist er zu wichtig, also bleibt der Großwildjäger in seinem Amt. Will sich jetzt also noch mehr für Afrika einsetzen, indem er zum Beispiel zwei Elefanten tötet und nicht nur einen, oder so.
 
Wenn ich die Wahl hätte zwischen Rassist und Hornochse, müsste ich wohl Schalker nehmen.
Kommt n Afro-Afrikaner**innin inne Pinte "Ich hätte gern ein Weißbier"
Wirt "Für dich hätte ich ein schönes Köstritzer Schwarzbier.
Darauf der Gast "Gut, aber nur wenn du einen braunen Tequila mit mir trinkst"
Saufen verbrüdert...
 
Wie kann man eigentlich selber glaubhaft vermitteln, kein Rassist zu sein? Ich kann mir nicht vorstellen, wie sowas funktionieren soll. Wie soll so eine Befragung bitte ablaufen? Jemand ne Idee? :confused:
 
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